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Tobe Hoopers Film
überzeugt hier auf ganzer Linie. Der Regisseur, den wir aus Filmen
wie „Texas Chainsaw Massacre“, „Poltergeist“ und der Serie
„Taken“ kennen, entführt uns hier auf einen Rummelplatz, wie
ihn jeder aus dem Fernsehen kennt. Untermalt von perfekt angepasster
Rummelplatz-Musik fühlt sich jeder Zuschauer angesprochen auch auf
einen Jahrmarkt zu gehen. Zumindest bis man dann das Monster sieht.
Dieses so abartig
dreinblickende „menschliche“ Wesen ist ein Meisterwerk der
Maskentechnik der frühen 80er Jahre. So hofft man zumindest. Falls
es keine Maske ist, sollte der Vater vielleicht über eine
Sterilisierung nachdenken. Denn dieser grauenhafte Anblick versaut
einem echt die Lust, mal in ein amerikanisches Funhouse zu gehen.
Super Arbeit an die Maskentechniker, oder aber halt den Daddy des hübschhässlichen
Kerls!
Dieser Film, der
unter anderem Vorlage zu „Dark Ride“ war, erfand damals ein
neues Horror-Genre, das an Orten zuhause ist, die eigentlich eher Fröhlichkeit
ausstrahlen und zeigt, dass Geisterbahnen ganz zurecht auch
Schrecken hervorrufen.
Leider aber hätte
man ein wenig mehr Blutfließen einfügen können. Die Szenen, in
denen die Figuren ums Leben kommen sehen irgendwie staubtrocken aus.
Allerdings ist dies nur ein geringeres Manko in diesem sehr überzeugenden
Film, in dem alle Schauspieler rein schauspielerisch gut aussehen.
Ein paar sehen dann sogar auch unschauspielerisch gut aus. Wirklich
erwähnenswert und aus der Masse hervorragend ist allerdings keiner
von ihnen.
Ein super
Klassiker, den man als Kenner kennen muss. Kennt man ihn also nicht,
sollte man ihn schleunigst kennen lernen. Auch wenn man kein Kenner
ist.
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