Das Kabinett des Schreckens
The Funhouse

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Story

Aus Spaß in eine Geisterbahn eingeschlossen wollen sich zwei Pärchen gegenseitig ihren Mut beweisen. Zu einer wirklichen Mutprobe wird das ganze allerdings erst, als sie den Sohn des Besitzers (eine abgrundtief hässliche Missgeburt) dabei beobachten, wie er eine Prostituierte erwürgt, weil sie ihrem Job nicht so richtig nachgehen will. Leider aber werden sie beim beobachten erwischt. Der Grausamkeit sind keine Grenzen gesetzt. Nur gut, dass Amy noch Jungfrau ist, denn Jungfrauen werden ja für gewöhnlich nicht ermordet. Oder vielleicht doch… ?

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Alle Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios
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Kritik

Tobe Hoopers Film überzeugt hier auf ganzer Linie. Der Regisseur, den wir aus Filmen wie „Texas Chainsaw Massacre“, „Poltergeist“ und der Serie „Taken“ kennen, entführt uns hier auf einen Rummelplatz, wie ihn jeder aus dem Fernsehen kennt. Untermalt von perfekt angepasster Rummelplatz-Musik fühlt sich jeder Zuschauer angesprochen auch auf einen Jahrmarkt zu gehen. Zumindest bis man dann das Monster sieht.

Dieses so abartig dreinblickende „menschliche“ Wesen ist ein Meisterwerk der Maskentechnik der frühen 80er Jahre. So hofft man zumindest. Falls es keine Maske ist, sollte der Vater vielleicht über eine Sterilisierung nachdenken. Denn dieser grauenhafte Anblick versaut einem echt die Lust, mal in ein amerikanisches Funhouse zu gehen. Super Arbeit an die Maskentechniker, oder aber halt den Daddy des hübschhässlichen Kerls! 

Dieser Film, der unter anderem Vorlage zu „Dark Ride“ war, erfand damals ein neues Horror-Genre, das an Orten zuhause ist, die eigentlich eher Fröhlichkeit ausstrahlen und zeigt, dass Geisterbahnen ganz zurecht auch Schrecken hervorrufen.

Leider aber hätte man ein wenig mehr Blutfließen einfügen können. Die Szenen, in denen die Figuren ums Leben kommen sehen irgendwie staubtrocken aus. Allerdings ist dies nur ein geringeres Manko in diesem sehr überzeugenden Film, in dem alle Schauspieler rein schauspielerisch gut aussehen. Ein paar sehen dann sogar auch unschauspielerisch gut aus. Wirklich erwähnenswert und aus der Masse hervorragend ist allerdings keiner von ihnen. 

Ein super Klassiker, den man als Kenner kennen muss. Kennt man ihn also nicht, sollte man ihn schleunigst kennen lernen. Auch wenn man kein Kenner ist.

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DVD

Danke an MIG, dass dieser Film noch einmal neu aufgelegt wurde. Und nicht nur das, denn dies ist auch das erste Mal, dass „Das Kabinett des Schreckens“ uncut in Deutschland auf dem Markt kommt. Für alle Horror-Fans ein Muss! Versüßt wird das Geldausgeben dabei von einem Tobe Hooper Interview, das den Preis für den Fan mehr als rechtfertigt. Außerdem gibt es auf der Scheibe noch ein paar Trailer und eine nette Bildergalerie. Ton und Bild sind erwartungsgemäß gut.

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Informationen
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Drehland USA
Drehjahr 1981
Laufzeit ca. 91 Minuten
Regie Tobe Hooper
Darsteller Elizabeth Berridge
Shawn Carson
Jeanne Austin
Jack McDermott
u.a. 
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Bild 2,35:1 (anamorph/16:9) 
Ton DD2.0
Sprachen Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Bewertung
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Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
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Gesamteindruck
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Label:
Das Label
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