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| Society |
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| Story |
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Bill
ist ein junger Mann, der auf der Sonnenseite des Lebens steht.
Er hat ein gutes Aussehen, seine Eltern sind wohlhabend und
auch sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Aber in letzter
Zeit fühlt er sich ausgegrenzt, so als würde er irgendwie
nicht mehr dazugehören. Sein Umfeld scheint sich zu verändern
und ihn mehr und zu ignorieren. Es sieht sogar so aus, als würde
er ein Außenseiter werden, ohne das er es sich das erklären
kann.
Dies hat zu Folge das Bill Ängste entwickelt, die ihn langsam
aber sicher an seinem Verstand zweifeln lassen. Er findet das
sich seine Eltern und seine Schwester zunehmend komischer
verhalten und als er von einem Bekannten ein Audioband empfängt
weiß er nicht mehr was er denken soll. Auf dem Band ist zu hören
wie seine Eltern mit fremden Menschen und sogar der eigenen
Tochter Sex haben.
Bill glaubt zuerst das es sich um eine Verschwörung handelt,
als er aber immer tiefer in die Materie eindringt wird ihm
klar, dass die Menschen in seiner Umgebung Mitglieder einer
Organisation sind, die sich die „Gesellschaft“ nennt.
Diese „Gesellschaft“ will nun eine Party in Bills
Elternhaus geben und er wird gefangengenommen um ihr
beizuwohnen. Bill muss erkennen das die „Gesellschaft“ aus
vielen Reichen seines Ortes besteht, die vorhaben die Armen
buchstäblich auszusaugen. Auch Bill steht auf ihrem
Speiseplan... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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„Society“ ist ein Horrorfilm, der
aufgrund seiner nicht unbedingt zueinanderpassenden Handlungsstränge
als äußerst merkwürdiger eingestuft werden darf. Brain Yuzna hat
diesen Film inszeniert. Wer Yuznas Filme wie beispielsweise „Bride
of Re-Animator“ kennt, weiß, dass er gerne mit Spezialeffekten
der blutigen Art arbeitet. Aber in der ersten Stunde des Films ist
so gut wie gar nichts davon zu erkennen. Man meint sich in einem
relativ normalen Drama. Dann nimmt der Film allerdings eine Wende,
die den Betrachter mit einem offenem Mund vor dem Fernseher zurücklässt.
Die erste Stunde beschäftigt sich mit den alltäglichen Problemen
der Teenager, die bei Bill sicherlich etwas größer sind und stetig
zunehmen. Er vertraut sich sogar einem Psychiater an, was er aber
gegen Ende noch bereuen soll. Die letzte halbe Stunde zeigt dann die
Gesellschaft und das was sie is(s)t. Es sind sehr sehenswerte und
durchaus überraschende Geschöpfe.
Vielleicht versucht Yuzna auf eine ganz bestimmte Art und Weise
Sozialkritik zu üben. Er zeigt, wie die Gesellschaft ihre schwachen
Mitglieder regelrecht aussaugt um sich an ihnen zu laben. Die
Sexualität und die Dekadenz spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Bewertung des Films ist eigentlich recht schwierig, da es sich
fast um zwei verschieden Filme handelt. Der erste Teil ist gut
gemacht, aber nicht sonderlich unterhaltsam. Der zweite dafür umso
mehr. Die Schauspieler werden insgesamt nicht sonderlich gefordert,
sie machen ihre Arbeit aber gut. Spannungstechnisch wird dem Film
auch nicht viel abverlangt. Die letzte halbe Stunde hat eine äußerst
gelungene Atmosphäre und die Spezialeffekte können sich wirklich
sehen lassen. Da gibt es Sachen zu sehen, die man sonst nirgends
sieht. Es gibt eine Menge Blut und Schleim zu bewundern, die den
ersten Teil des Films fast völlig vergessen machen.
Eine Empfehlung muss man an alle Yuzna-Fans und Freunde des etwas
anderen Films aussprechen, da die positiven Eigenschaften von
„Society“ ganz klar überwiegen. Auch Leute die an Filmen wie
„Naked Lunch“ oder „Existenz“ Gefallen gefunden haben werden
„Society“ mögen. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Was einem beim
Betrachten der CMV-DVD auffällt ist das erstaunlich gute Bild. Den
Umständen entsprechend muss es schon als extrem scharf eingeordnet
werden. Hier hat die Technik-Crew alles richtig gemacht. Der Ton strömt
in DD2.0 aus den Boxen. Auch schön klar, aber an einigen Stellen
recht komisch abgemischt. Aber das stört nicht sonderlich. Die
Extras sind leider etwas spärlich gesät. Es gibt einige Trailer
und eine Bildergalerie. Ein ausführliches Bonusprogramm wäre dem
Guten aber wohl auch ein bisschen zu viel geworden.
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| Informationen |
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| Drehland |
USA |
| Drehjahr |
1989 |
| Laufzeit |
ca. 95 Minuten |
| Regie |
Brian Yuzna |
| Darsteller |
Billy Warlock
Connie Danese
Ben Slack
Evan Richards
u.a. |
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| Bild |
1,78:1
(anamorph/16:9) |
| Ton |
DD2.0 |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
--- |
| LC |
2 |
| FSK |
KJ |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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