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Christopher
Smith hat mit seinen beiden ersten Filmen „Severance - Ein
blutiger Betriebsausflug“ und „Creep“ zwei mehr als solide
Beiträge zum Horror-Genre beigesteuert. 2009 sollte dann „Triangle“
folgen. Ein bemerkenswerter Film und bis dato sicherlich Smiths
bester.
Zu Beginn wird der Zuschauer in gute Laune versetzt. Es geht auf
Hohe See. Ein Ausflug mit Freunden, bei bestem Wetter. Was kann es
Schöneres geben? Man merkt zwar, dass der Hauptcharakter Jess etwas
unruhig ist, dies stört die entspannte Ruhe aber nicht. Bis dann
der Sturm aufzieht und der Film einige Wendungen bekommt, die man
nie für möglich gehalten hat.
Es wäre jetzt sicherlich ungerecht denen gegenüber, die den Film
noch nicht gesehen haben und es noch wollen, zu verraten, wo der
Hase lang läuft. Und deshalb lassen wir das an dieser Stelle auch
bleiben. Zu Orientierung sei nur verraten, dass sich „Triangle“
nicht nur im Horror-Genre bewegt, sondern auch große Thriller- und
Drama Strukturen besitzt.
Der Plot ist extrem sehenswert und schreitet mit einem hohen Tempo
und einem ebenso hohen Spannungsanteil voran. Die Geschichte fesselt
dermaßen, dass die knapp 90 Minuten Spielzeit schneller vergehen,
als einem das lieb ist. Eine originelle Szene jagt die nächste. Und
dabei ist immer Hauptdarstellerin Melissa George im Mittelpunkt. Die
Australierein hat bereits bewiesen, dass sie es drauf hat.
Beispielsweise in der US-Serie „Grey’s Anatomy“, in dem Remake
von „Amityville Horror“ oder auch in „30 Days Of Night“.
Melissa George ist äußerst attraktiv und talentiert. In einigen
Szenen scheint sie allerdings etwas zu übertreiben, was den sehr
guten Gesamteindruck aber keineswegs schmälert. Sie schafft es auf
jeden Fall den schmalen Grat zwischen Heldin und Antiheldin zu
meistern.
Der positive Gesamteindruck des Film wird aber ein wenig geschmälert,
da weder das Terror-Potential noch die Atmosphäre bis zum Maximum
ausgereizt werden. Was bei der Spannung über weite Strecken
funktioniert, bleibt bei den beiden Punkten etwas auf der Strecke.
Aber nur etwas. Es gibt auch kleine Logiklücken in der Handlung,
was bei dem Stoff aber keineswegs verwunderlich ist. Was besonders
positiv auffällt sind die Locations. Hier wurde eine großartige
Arbeit abgeliefert. Dieser Punkt wird in den Extras der DVD näher
erläutert, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte.
Christopher Smith hat wieder einen hervorragenden Film geschaffen.
Eine wahrhaft innovative Erfrischung für das Horror- und
Mystery-Genre. Die Gewalt steht hier zwar nicht im Vordergrund und
der Horror-Anteil ist eher gering, böse ist der Film aber trotzdem.
Halt nur auf seiner eigene Art. Die im Film leicht angedeutete
griechische Mythologie wird an dieser Stelle jetzt für den
Schlusssatz missbraucht: Sisyphos
(Sohn
von Aeolus der als Namensgeber für den Ozean-Dampfer herhalten
musste) hatte
im Gegensatz zu Jess einen
mehr als lauen, konstanten und leicht zu bewältigen Job... |
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Legt
man die DVD ins Abspielgerät, werden vor dem Erreichen des Hauptmenüs
erst mal ein paar Trailer abgespielt. Drei an der Zahl. Im leicht
animierten und ebenso leicht verstörenden DVD-Menü kann man im
Unter-Menü „Extras“ ein höchstinteressantes Making Of einsehen
(42:23 Minuten) und es gibt einige Interviews und Eindrücke vom
Dreh (06:00 Minuten). Dazu gesellen sich dann noch der
Originaltrailer und eine Trailershow (vier Titel). Bild und Ton sind
sehr gut gelungen und absolut kritikfrei. Die DVD kommt im
Pappschuber daher, auf den ein schönes 3D-Hologramm-Cover
aufgebracht ist. Der Verleih startet ab dem 01.04.2010, der Verkauf
ab 06.05.2010.
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