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Wenn
ein Regisseur so ein Werk als sein Debüt bezeichnen darf, dann hat
er alles richtig gemacht und sollte auf dem Höhepunkt der jungen
Karriere zurücktreten, denn eigentlich kann er nur noch schlechter
werden. Jener, von dem hier geschrieben wird, ist Ruben Fleischer.
Ein Name, den man sich merken sollte. Gerade in diesem Genre, kommt
man als Fleischer ja schon recht gut an.
Zugegeben,
die Story scheint ein leichter Abklatsch von „28 Days Later“ zu
sein, rafft doch ein Virus die ganze Bevölkerung nieder und lässt
sie zu hirnlosen Monstern werden. Aber so denkt man nur am Anfang!
Nach
mehreren Minuten schon erkennt man das besondere an diesem Film: Man
fühlt weder Trauer, noch Mitleid, man findet das ganze einfach nur
verdammt komisch. Falls Columbus (Jesse Eisenberg, „The Village“)
mit seinen verrückten, jedoch völlig logischen Regeln (die auf
ziemlich beeindruckende Weise eingeblendet und in Szenen erprobt
werden) und seinem Weichei Verhalten dich nicht beeindrucken kann,
dann schafft es aber auf jeden Fall Tallahassee (Woody Harrelson,
wer ihn nicht kennt, ist selbst schuld!) mit seinen flotten Sprüchen
(Hier kann man übrigens von der Originaltonspur verdammt nützliche
Beleidigungen und Schimpfwörter für die nächste Reise ins
englischsprachige Ausland aufschnappen) und seinem „blutrauschigen“,
draufgängerischen Gehabe. Denn diese beiden sind völlig
verschiedene Typen, die aber trotzdem irgendwie harmonisieren und
auf beachtenswerte Weise Zombies abschlachten.
Sollten
die männlichen Zuschauer jetzt immer noch unterkühlt sein, Wichita
(Emma Stone, „Superbad“) lässt es ihnen heiß werden. Nicht nur
aufgrund ihres Aussehens, nein, sie ist auch passend dazu noch
ziemlich gut drauf. Das Aussehen von Bill Murray, der einen
Cameo-Auftritt hat, ist übrigens auch wunderbar!
All
diese Schauspieler, die Regie und die Arbeit aller mitarbeitenden
errichten besonders in den Schlussszenen ein richtig geiles Feeling,
eine Atmosphäre, in die man sich verlieben könnte. Wenn sie eben
nicht Zombieverseucht wäre. Passend dazu die Musik, die die Szenen
perfekt unterstützt, um einen sehr erfreulichen Filmabend zu ermöglichen.
Leider
aber gibt es auch einen Wehmutstropfen: Zombies sind tot, auch im
Deutschen werden sie nun „Sombies“ ausgesprochen. Traurig, aber
wahr.
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Ein
neuer Höhepunkt des Zusatzarsenals. Von Trailern über lustige
Interviews, bis hin zu „Hinter den Kulissen“ ist alles dabei,
was man sich erdenken kann. Wunderbar, volle Punktzahl! Das
Zusatzmaterial ist übrigens mindestens genauso sehenswert, wie es
auch der Hauptfilm ist. Diese
DVD sollte in jeder guten Heim-Horror-Videothek zu finden sein.
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