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Der
coole Onkel Charlie mimt hier den hitzköpfigen Nachbarn Lyle. Wenn
man Charlie Sheen nur aus „Hot Shots“ oder „Two And A Half
Men“ kennt, dann ist man sicherlich sehr überrascht, wie
psychopathisch dieser Mann gucken kann. Sein Blick allein könnte
schon töten, im Film nimmt er aber noch ein paar andere Mittel, wie
etwa Schraubenzieher zur Hilfe. Somit gibt es stellenweise auch ein
klein wenig Blut, aber es ist kein Splatterfest zu sehen.
Für
diese Low-Budget Produktion, bei der Herr Sheen wahrscheinlich einen
deutlichen höheren Gehaltsscheck bekam als alle seine Kollegen,
gibt es kaum Kritikpunkte. Erwähnenswert bleibt vor allem auch die
Story, die zu keiner Zeit Langweile aufkommen lässt. Man kann dem
Film ohne Probleme gespannt folgen, man fiebert stellenweise gar
mit. Auch die weniger bekannten Schauspieler Mare Winningham
(„Georgia“), David Andrews („Fight Club“) oder Noah Fleiss
(„Red Canyon“) liefern eine sehr zufriedenstellende Leistung ab.
Viel
gekostet wird das Set nicht haben, spielt der Großteil doch nur in
zwei Häusern. Aber gerade diese familiäre Nachbarschaftsstimmung,
die hier geschaffen wird, ist das Zünglein an der Waage. Wer hatte
denn noch nicht Angst, dass der sonst so zuvorkommende Nachbar ein
paar Schattenseiten verbirgt? Die andauernde Angst, die hier im
Zuschauer geweckt wird ist es, die für die perfekte Spannung sorgt.
Man kann, oder besser gesagt: man muss sich in die Familie Braverton
hineinversetzen.
Der
womöglich den meisten unbekannte Craig R. Baxley („Action
Jackson“) hat hier aus geringen Mitteln einen sehr sehenswerten
und packenden Film geschaffen, in dem gerade Charlie Sheen derart
brilliert, dass man nicht aufhören möchte, ihm bei seiner
schauspielerischen Darbietung zuzugucken. |