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| Dämon |
| Kichiku |
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| Story |
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Sokichi
und seine Frau Oume betreiben zusammen eine kleine Druckerei.
Ihre Gerätschaften sind nicht mehr die allerneusten und das
Geld will bei den Selbstständigen auch nicht so recht fließen.
Es läuft also nicht sonderlich gut. Dann, eines Tages,
verschlimmert sich die Lage der beiden Eheleute. Die Geliebte
von Sokichi stattet der Familie einen Besuch ab. Zusammen mit
ihren drei Kindern, die sie von ihm hat. Oume ist natürlich
empört, da sie von all dem nichts wusste.
Nach einem Streit und einer Übernachtung verschwindet die
Mutter der Kinder. Allerdings ohne ihre Zöglinge mitzunehmen.
Sokichi und seine erboste Frau dürfen sich nun mit ihnen
rumschlagen. Sokichi versucht daraufhin, seine ehemalige
Geliebte ausfindig zu machen, allerdings ohne Erfolg. Sokichi
und Oume bleibt scheinbar keine andere Wahl, als einen
teuflischen Plan auszuhecken... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Für
einen Horror-Film braucht man nicht zwangläufig schleimige Monster,
blutsaugende Vampire oder mordende Psychopathen. Es reicht schon,
sich mit dem Mensch an sich zu beschäftigen. So kann man es in
Yoshitaro Nomuras „Dämon“ betrachten. Der Film, der im Original
den Titel „Kichiku“ trägt, beschäftigt sich mit Ottonormalbürgern,
die plötzlich von einem „Dämon“ heimgesucht werden.
Und dieser „Dämon“ diktiert den erwachsenen Protagonisten
quasi, die frisch erworbenen Kinder wieder loszuwerden. Unter
finanziellem Druck stehend, meinen die Eheleute die drei unehelichen
Schreihälse nicht großziehen zu können. Der 1978 gedrehte Film
beschäftigt sich ausschließlich mit dieser Thematik. Ohne auch nur
einen Moment zu langweilen. Und das, obwohl er mit 105 Minuten
durchaus lang geraten ist.
Dass „Dämon“ so gut unterhält, hat er verschiedenen Faktoren
zu verdanken. Beispielsweise den brillanten Darstellern. Allen voran
Ken Ogata als leidgeprüftem Vater Sokichi und Shima Iwashita als
dessen Frau Oume. Hier werden verschiedenste Gefühlwallungen sehr
glaubhaft wiedergegeben. Aber auch die jungen Kinder tragen zum
guten Gelingen bei. Des weiteren führt Regisseur Yoshitaro Nomura
die Kamera derartig gut, dass dem Betrachter atemberaubende Bilder
präsentiert werden. Es gibt mal tolle Aufnahmen in der Druckerei,
wunderbare Einstellungen in anderen Gebäuden und atemberaubende Außenbilder.
„Dämon“ ist nicht ohne Grund Träger von zahlreichen Preisen.
Und um die grauenhaften Absichten darzustellen, braucht es nicht mal
blutige Szenen. Der Film ist auch ohne rote Farbe hart genug –
Zumindest wenn man etwas für kleine Menschen, in all ihrer Abhängigkeit,
übrig hat.
Der Film liegt durchaus schwer im Magen. Gerade weil er durchaus
realistisch angelegt ist. Zudem gibt es die ungewöhnliche
Konstellation, dass der männliche Protagonist alles andere als ein
Held ist. Das Gegenteilige ist hier der Fall. Sokichi ist schwach
und ohne Rückgrat ausgestattet. Er hat das zu tun, was seine Frau
im sagt. Ist immer voller Furcht und oftmals in einer demütigenden
Haltung. Auch sein Gesichtsausdruck spricht Bände. Mit
Identifikation ist bei dieser Rolle als nichts zu machen.
All das macht „Dämon“ zu einem sehr sehenswerten Film. Dank der
fehlenden deutschen Tonspur ist man gezwungen, den Film mit voller
Konzentration zu gucken, was man im Anschluss daran nicht bereut.
Man ist vielmehr froh, diesem intensiven Filmerlebnis beigewohnt
haben zu dürfen. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Als
aller erstes muss man lobend erwähnen, dass das Label Polyfilm
diesen Film überhaupt auf den deutschen Markt gebracht hat. Mit
einem, dem Alter entsprechend, sehr ordentlichem Bild und guten Ton.
Dieser kommt ohne modernen Raumklang aus und liegt nur in der
Originalsprache vor. Wenn man des japanischen nicht mächtig ist,
muss man also die deutschen Untertitel beischalten. Dies stellt aber
keinerlei Problem dar und fördert zudem das originale Guckerlebnis.
Auf Extras wurde komplett verzichtet, was verkraftbar aber schon
etwas schade ist. Dafür wurde der Silberscheibe aber ein Booklet
beigelegt, welches sich mit den Japanischen Meisterregisseuren beschäftigt.
Die DVD kommt zudem im Pappschuber daher und ist die Nummer 5 der
„Japanische Meisterregisseure“ Reihe.
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| Informationen |
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| Drehland |
Japan |
| Drehjahr |
1978 |
| Laufzeit |
ca. 105 Minuten |
| Regie |
Yoshitaro Nomura |
| Darsteller |
Ken Ogata
Shima Iwashita
Mayumi Ogawa
Hiroki Iwase
u.a. |
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| Bild |
1,85:1
(16:9) |
| Ton |
DD2.0 |
| Sprachen |
Japanisch |
| Untertitel |
Deutsch |
| LC |
2 |
| FSK |
12 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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