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Es
gibt nicht wenige Filme, die sich auf ihren Covern selbst anpreisen.
Bei „The Collector“ wird der Zuseher vor der eigentlichen
Betrachtung bereits in Verzückung versetzt: „Den Machern von SAW
IV, V und VI gelingt es das SAW Konzept auf die Spitze zu
treiben.“ Klingt nicht schlecht, oder? Zudem werden die
musikalischen Untermalungen angepriesen, die vom Drummer der populären
Band „Nine Inch Nails“ stammen.
Und in der Tat: Bereits zu Beginn des Films kann man sich
vorstellen, dass das gehalten wird, was einem unter die Nase
gerieben wird. Es geht mysteriös los, man sieht, dass der Film
technisch gut gemacht ist und für die Ohren gibt es nur Gutes. Man
bemerkt aber auch, dass man es bei der deutschen Version von „The
Collector“ nicht mit dem vollständigen Film zu tun hat, was auf
der populären Schnittberichte-Internetseite bestätigt wird. Es
fehlen knapp zwei Minuten Splatter & Gore.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf, wird es dem Film natürlich etwas
schwieriger gemacht, gut zu funktionieren. Regisseur Marcus
Dunstan kann zwar technisch eine gute Arbeit attestiert werden, mit
Verlauf des Films kommt der Eindruck auf, dass da etwas mehr fehlt
als nur ein paar Liter Blut und einige Kilo Gedärme. Es wird zwar für
spannende Momente gesorgt und eine gute Atmosphäre ist auch
vorhanden, der Geschichte fehlt es aber etwas an Inhalt. Es passiert
nicht wirklich viel. Nicht viel, was die Sache interessanter macht.
Richtige Überraschungen fehlen. Es werden zudem mehr Frage
aufgeworfen, als beantwortet werden. Der Film treibt irgendwie
dahin, auf einer halben SAW-Welle, die längst abgeebbt scheint.
Auch der Psychopath in „The Collector“ weiß nicht so
recht zu überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass man nicht
besonders viel von ihm erfährt. Wer hier ein Hintertürchen für
eine Fortsetzung vermutet liegt wahrscheinlich gar nicht mal so
verkehrt. Wer allerdings überzeugt ist Darsteller Josh Stewart,
bekannt aus „Molly Hartley - Pakt mit dem Bösen“ oder auch
„Der seltsame Fall des Benjamin Button“. Stewart kann in der
Rolle des Gejagten und Leidenden überzeugen. Solch eine Rolle
scheint ihm auf den Leib beziehungsweise ins Gesicht geschneidert zu
sein.
Was letztendlich unterm Strich übrig bleibt, ist ein durchaus
kurzweiliger, temporeicher und teilweise spannender Genre-Mix aus
Horror und Thriller, den man mal so nebenbei gucken kann. Ihm fehlt
es etwas an Inhalt, an Inhaltlichen und an Erklärungen um richtig
gut zu funktionieren und sich von der Masse an Horror-Filmen mit ähnlicher
Thematik abzusetzen. |
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Die
DVD kommt mit einen animierten Menü daher und bietet solide Qualität
in Sachen Bild und Ton. Das Bild ist manchmal etwas grobkörnig,
dies scheint aber als Stilmittel zu fungieren. Der Ton ist diesbezüglich
klarer und es gibt auch einige Raumklangeffekte, die das Guckvergnügen
aufwerten. Im Hauptmenü der DVD kann man sich einige Trailer
ansehen. Bei den Extras gibt es ein alternatives Ende (01:00
Minute), zwei mal Deleted Scenes (01:53 und 01:49 Minuten), ein
Musikvideo von Nico Vega namens „Beast“ (02:55 Minuten) und
abschließend den Trailer zum Film.
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