Wolfman
The Wolfman

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Story

Vor vielen Jahren hat Lawrence Talbot sein Heimatdorf Blackmoor verlassen. Nachdem er von der Verlobten seines Bruder über dessen Verschwinden informiert wird, beschließt er in das düstere Nest zurückzukehren. Dort will er nach dem Rechten zu sehen und seine Hilfe anbieten.

Lawrences Vater nimmt ihn nicht gerade freundlich auf. Und die Tatsache, dass in der Gegend eine Mordserie, bei der sogar  Scotland Yard ermittelt, die Leute verunsichert, macht seinen Aufenthalt nicht angenehmer. Und dann kommt es zu allem Übel auch noch zu einem Zwischenfall der besonderen Art: Lawrence wird von einer wolfsähnlichen Kreatur angegriffen und verletzt. Ab dem Zeitpunkt wird alles anders....

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Alle Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios
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Kritik

Der Hollywood-Reisser „Wolfman“ ist die x-te Auflage eines bekannten Themas, das schon vielfach verfilmt wurde. Allerdings haben Filme mit Werwölfen auch immer einen besondern Touch. Während Vampire, Zombies und Konsorten des Öfteren in den Kasten gebracht werden, auch mal ohne viel Geld und Liebe, bleibt es bei den Wölfen doch eher ruhiger. Und das ist nicht verwunderlich. Ein großer Bestandteil des Subgenre ist die Verwandlung vom Menschen zum Wolf. Diese ist mit mehr Aufwand beim Filmen verbunden, als das Vampirisieren oder das Zombierisieren.

Da ist es schon von Vorteil, wenn dies von Leuten gemacht wird, die einen finanziellen Rückhalt haben. Optisch ist dann Qualität garantiert. Und wenn die Macher sich noch etwas Zeit nehmen, ein ordentliches Drehbuch zu schreiben bekommt man etwas wie „Wolfman“ vorgesetzt. Einen Film, der hält was er verspricht, ohne dabei in der Liga der Großen mitzuspielen.

Auffällig sind die schönen Kulissen, die hochwertig hergestellt wurden. Sie sind Grundlage für das Erzeugen der Atmosphäre, die bei einem Streifen dieser Art natürlich nicht fehlen darf und glücklicherweise gut gelungen ist. Darüber hinaus wurden einige Schockeffekte eingepflanzt, die das Guckvergnügen unterstreichen. Und, zum Glück der Splatter-Fraktion, wird auch ganz schön rumgesplattert. Mehr, als man das für einen Film mit dem blauen FSK-Siegel hoffen darf. Wandlungseffekte sind natürlich auch vorhanden. Diese sind sehr gut gelungen und daher nicht kritisierbar.

Als Helden und Antihelden darf man einige bekannte Gesichter auf der Leinwand bestaunen. Die bekanntesten Darsteller sind sicherlich Benicio Del Torro („Sin City“) und Sir Antony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer“). Durch professionellen Einsatz wird auch entsprechendes Ergebnis erzielt, welches definitiv zur Unterhaltung beiträgt.

Was man bei „Wolfman“ bemängeln kann oder muss ist die Tatsache, dass der Film ein wenig zu glatt ist. Man merkt ihm seine sterile Herkunft an. Er weist kleinere Längen auf, die gerade am Ende, bei einem typischen Hollywood-Showdown, einiges an Gähnpotential aufweisen. Ohne, dass der Film dabei schlecht oder wirklich langweilig ist. Ihm fehlt nur etwas. Etwas Innovatives, etwas Anders, etwas Neues. Wer damit keine Probleme hat und sich bei einem DVD-Abend standarisiert gruseln und unterhalten lassen möchte, ist bei „Wolfman“ an der absolut richtigen Adresse.

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DVD

Der Horror-Page-Redaktion lag eine Presse-DVD vor, die mit eingeschränkter Qualität gepresst wurde. Daher werden diese Punkte auch der Wertung vorenthalten. Der Extended Directors Cut ist eine 16 Minuten längere Version und dauert satte 114 Minuten. Als Bonusmaterial erhält die DVD-Version „Unveröffentlichte Szenen“ und „Erweiterte Szenen“ die insgesamt 11 Minuten und 15 Sekunden dauern. Auf der Blue-ray gibt es noch etwas mehr Extras. Und dies in HD-Qualität.

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Informationen
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Drehland USA
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 114 Minuten
Regie Joe Johnston
Darsteller Emily Blunt
Benicio Del Toro
Cristina Contes
Anthony Hopkins
u.a. 
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Bild 2,35:1
Ton DD5.1
Sprachen Deutsch, Englisch
Untertitel Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
LC 2
FSK 16
Bewertung
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Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Tonqualität o.w.
Bildqualität o.w.
Zusatzmaterial o.w.
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Gesamteindruck
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Label:
Das Label

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