zurück

 

 

 

Name:

Gein, Ed 

( "Buffalo Bill")

Anzahl Opfer:

ca. 15

Delikte/Tötungsarten:

Leichenschändungen, Entführung, Mord

Festnahme:

1957

Urteil:

1958 wurde er für geisteskrank erklärt und verbrachte den Rest seines Lebens in einer psychiatrischen Anstalt, 1984 verstarb er
Aufenthaltsort:

-

Film:

Ed Gein - The Wisconsin Serialkiller

     

(Gein´s Farm)

Bericht:

Am 16.11.1957 wurde der Junggeselle Ed Gein unter Mordverdacht festgenommen. Der nekrophilie und kannibalische Mörder von mindestens 2 Frauen war besessen von der Erinnerung an seine besitzergreifende Mutter. Damals, in den Fünfzigern, hatte Edward Gein abgeschieden in einem Dorf namens Plainsfield / Wisconsin gelebt. Er war einer von insgesamt 642 Einwohnern. Gein hatte seine kriminelle Laufbahn als Grabräuber begonnen. Zwischen 1954 und 1957 grub er in der Umgebung von Plainsfield zahlreiche Frauenleichen aus. Weiterhin ermordete er wenigsten 2 Frauen, deren Leichen er ebenfalls zerstückelte. 

Sein besonderes Interesse galt der Haut der Leichen, die er ablöste, gerbte und verschiedene Gegenstände daraus fertigte. In Geins Haus fand man z.B. Armbänder aus Menschenhaut, vier Rohrstühle, deren Sitzflächen aus Streifen menschlicher Haut gefertigt waren, neun Totenmasken - die gepresste Haut von Frauengesichtern - in Augenhöhe an den Wänden angebracht, zehn über den Augenbrauen abgesägte Frauenköpfe usw. Auch hatte er seine tote Mutter ausgestopft und 12 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer aufgebahrt. Insgesamt fand die Polizei Teile von 15 Leichen. Gein wurde des Mordes an zwei älteren Frauen angeklagt, obwohl ihm wahrscheinlich mehr Frauen zum Opfer gefallen sind. Im Januar 1958 wurde er für geisteskrank erklärt, und den Rest seines Lebens verbrachte er im Central State Hospital in Waupum und im Mendota Mental Health Institute, wo er sich stets als mustergültiger Gefangener gab. 1984 starb Gein 77jährig in der Geriatrischen Abteilung von Mendota.