Splinter

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 79 Minuten
Regie Toby Wilkins
Darsteller Shea Whigham Paulo Costanzo Jill Wagner Charles Baker u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Splinter

Story

Polly und Seth sind Städter und wollen ein paar Stunden in der Einsamkeit verbringen. Sie wollen campen, was aber aufgrund von Ungeschicklichkeit nicht so ganz klappen will. Bei der Fahrt zu einem Motel werden die beiden dann von einem verbrecherischen Pärchen gekidnappt. Die Geiselfahrt dauert aber nicht lange, da etwas Stacheliges überfahren wird, was einen Reifen plättet.

Das stachelige Dingen scheint gefährlich und den Verbrechern bekannt zu sein. Bevor Schlimmeres passiert ist der Reifen aber gewechselt und die Fahrt kann weitergehen. Doch dann macht der Kühler schlapp und die vier Reisenden müssen an einer Tanke halten. Dort kommt es dann unverhofft zum Wiedersehen mit der stacheligen Kreatur. Der Überlebenskampf beginnt…

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Kritik

Nicht gerade innovativ, aber ein netter Horror-Schocker. Das ist der Eindruck, den „Splinter“ nach der Betrachtung hinterlässt. „Splinter“ ist ein Monster-Film, der keine besonders umfangreiche Story braucht, dafür aber mit Schocks und Effekten zu überzeugen weiß. Gleich von Beginn an geht es zur Sache. Man wird auf das vorbereitet, was da noch kommen soll. Dann gibt es eine kleine Einleitung, bei der man sehen kann, dass ordentliches Kameramaterial verwendet wurde und der Kameramann es versteht, gute Bilder einzufangen.. Diese Sequenz dauert aber nicht lange. Danach geht es wieder zur Sache und das Bild wird unruhiger.

Perfekt ist „Splinter“ nicht. Er hat zum einen das Problem, dass nicht wirklich viele Leute mitspielen und zum anderen die Szenerie beschränkt ist. Der Großteil des Films spielt an einem Ort. So richtig logisch geht es auch nicht immer ab. Dies merkt man schnell. Denn bereits als das Ding überfahren wird, fordert die weibliche Kriminelle den „Doktor“ auf, dass Vieh zu retten. Dies zuckt dann einmal kurz und wird von der, eben noch retten wollenden Person beschossen. Auch die „Eis-Aktion“, in der eine Flucht versucht wird, ist eine ziemlich dämliche Einlage.

Neben einer etwas längeren Schwächephase in der Mitte des Films gibt es des Weiteren das Problem, dass sich der männliche Protagonist zunehmend in den Vordergrund spielt. Nicht in positiver Hinsicht. Paulo Costanzo heißt er und ist ein bekanntes Gesicht im Hollywood-Film. Er hat zum Beispiel den kiffenden Klugscheißer Rubin Carver in „Roadtrip“ gespielt. Hier darf er auch einen Besserwisser wiedergeben, doch authentisch kommt das Ganze ganz und gar nicht rüber. Der Rest der kleinen Crew bewältigt ihre Aufgabe besser. Es sticht aber keiner besonders positiv aus der überschaubaren Menge heraus. Toby Wilkins, Regieneuling in Sachen Langfilm, liefert eine ordentliche Arbeit ab. Die Schnitt- und Aufnahmetechnik weiß zu gefallen.

Diese filmischen Schwächen sind nun mal die Dinge, die Horror-Filme so mit sich bringen. An die sich der geneigte Fan auch schon gewöhnt hat. Wer will schon sehen, dass Autos im Gewitter anspringen, wenn es ernst wird. Oder das Türen nicht seltsamerweise verschlossen sind, wenn man flüchten will… Bei solchen Situationen muss man sich einfach zurücklehnen und das Geschehen geschehen lassen. Und das kann man hier auch herrlich tun.

Denn neben den genannten Kritikpunkten funktioniert „Splinter“ gut. Er ist ein solider Monster-Schocker mit zahlreichen guten und harten Effekten. Es ist zwar unangenehm, dass man über das „Vieh“ recht wenig erfährt, es macht aber Spaß, Es und die Dinge die es anstellt, zu beobachten. Da tut es einem einige Male beim Zugucken weh…

Insgesamt betrachtet ist „Splinter“ ein Film, der nicht sonderlich überraschend und überragend ist, aber auf solide Weise unterhalten kann. Leute, die Filme wie „Der Blob“, „Das Ding aus einer anderen Welt“ oder „Slither“ gerne gesehen haben, werden diesen Film sicherlich mögen, auch wenn sie hier nichts wirklich Neues zu Gesicht bekommen.

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DVD

Neben einigen Trailern, die nach dem Einlegen der DVD wiedergegeben werden, gibt es einiges an Bonusmaterial auf der DVD. Einige kleine Making Ofs, mit deutschen Untertiteln, die da lauten: Die Splinter-Kreatur (ca. 4 Min.), Die Konstruktion der Tankstelle (ca. 2 Min), Wie macht man einen Splinter-Kürbis (ca. 2 Min), Der Zaubermeister (ca. 1 Min), Digitaler Dreh (ca. 2 Min), Das Wetter in Oklahoma (ca. 2 Min).

Des Weiteren gibt es noch „Toby Wilkins über „Splinter““ (ca. 5 Minuten), eine Bildergalerie „Die Entwürfe der Kreatur“ (ca. 2 Minuten) und den Original- sowie weitere Trailer. Das ist eine ganze Menge. Bild und Ton kann man ebenso wenig kritisieren, wie den mitgelieferten Bonus.

Bewertung

Splatter 2009_3_5.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_2_5.gif
Ekelfaktor 2009_4_5.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_4_5.gif
Gesamteindruck 2009_4.gif

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