Paranormal Activity 2

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 94 Minuten
Regie Tod Williams
Darsteller Katie Featherston Gabriel Johnson
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
  • Deutsch
  • Englisch
LC 2
FSK 16
Paranormal Activity 2

Story

Dan, Kristi, deren Sohn und Dans Tochter Ali ziehen in ein großes Haus mit Pool. Eines Tages stellt man nach Wiederkommen fest, dass eingebrochen worden ist, da ein riesiges Chaos herrscht. Allerdings wurde nichts entwendet, außer eine Halskette, die Kristi einst von ihrer Schwester Katie bekam.

Dan lässt sein ganzes Heim mit Überwachungskameras bestücken. Auf irgendeine Weise gelangt der Poolroboter jede Nacht aus dem Pool auf die Terrasse. Als unter Kristis Anwesenheit alle Schränke in der Küche aufknallen, wird sie skeptisch. Das gläubige Kinder- und Hausmädchen denkt, die Gegenwart eines Geistes zu verspüren. Dan jedoch glaubt nicht an so etwas – gibt es deshalb keine übernatürlichen Dinge?

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Kritik

Wie es schon im ersten Teil der Fall war, gaben sich die Macher bei „Paranormal Activity 2“ mit einem geringen Etat zufrieden. Das muss nicht gleich heißen, dass der Film im Vergleich zu manch aufwendig hergestellten Hollywoodstreifen weniger zu bieten hat – manchmal ist weniger nun einmal mehr. Denn eins hat dieser Film, was teure Horrorfilme den Zuschauern nicht in dieser hervorragenden Art bieten können: grausamen Gedankenterror! „Paranormal Activity 2“ produziert noch viel mehr Gänsehaut als sein Vorgänger. Und zwar dadurch, dass der Zuschauer nur das Material der Überwachungskameras und der privaten Familienkamera zu sehen bekommt. Im ersten Teil dauerte es eine gehörige Zeit, bis der Dämon endlich mal losgelegt hat. Im zweiten Teil geht es direkt los. Spannend ist diese Sache gerade aufgrund der wenigen Special-Effects, derer man sich hier wirklich nur sehr selten bediente. Splatter und/oder Gore gibt es hier nicht zu sehen. Aber die Zähne klappern trotzdem. Gerade die Ungewissheit, was diesen Terror verursacht, das Unsichtbare, das alle in Furcht versetzt, lässt auch den Zuschauer den kalten Angstschweiß auf der Stirn fließen spüren. Auch die unbekannten Schauspieler tragen hier viel zu bei. Während wir Katie(Katie Featherston) und Micah(Micah Sloat) schon aus dem ersten Teil kennen, helfen die neuen Gesichter(Brian Boland als Dan, Sprague Grayden als Kristi, Molly Ephraim als Ali) durch ihre guten Darbietungen den Filmkonsumenten das Fürchten zu lehren. Auch die Story verdient sich eine Erwähnung an dieser Stelle, denn „Paranormal Activity 2“ ist Prequel, Sequel und auch Parallelhandlung zum ersten „Paranormal Activity“. Einige Fragen, die noch nach dem Ende mit Fragezeichen versehen waren, werden hier nun geklärt. Regisseur Tod Williams(„The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung“, 2004) ist mit „Paranormal Activity 2“ ein echter Schocker gelungen.

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DVD

Auch ausstattungsmäßig hat die DVD von Paramount viel zu bieten. Zuerst einmal wird man von Trailern begrüßt, bevor man ins Titelmenü gelangt. Dann hat man die Wahl, die Kinofassung zu sehen, oder sich aber einen „extended cut“ reinzuziehen. Und weil das noch lange nicht genug ist, hat man auch noch die Möglichkeit „noch nie zuvor gezeigtes Material“ vor die Augen zu bekommen.

Bewertung

Splatter 2011_1.gif
Spannung 2011_6.gif
Story 2011_4.gif
Ekelfaktor 2011_1.gif
Atmosphäre 2011_6.gif
Tonqualität 2011_6.gif
Bildqualität 2011_6.gif
Zusatzmaterial 2011_5.gif
Gesamteindruck 2011_4.gif

Ähnlicher Film:

Paranormal Activity

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 82 Minuten
Regie Oren Peli
Darsteller Katie Featherston Micah Sloat Mark Fredrichs Amber Armstrong u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Paranormal Activity

Story

Micah und Katie sind ein Pärchen, das frisch in ein schickes, viel zu großes Haus eingezogen ist. Alles scheint wunderbar für Katie, ist sie, die Amerikanistik Studentin, doch grad mit ihrem wohlhabenden Macker zusammengezogen. Welche Frau träumt nicht davon?

Wovon auf jeden Fall niemand träumt ist ein Dämon, von dem man verfolgt wird, der nachts einfach auftaucht und Terror walten lässt. Der jedem den Schlaf raubt. Der auch mächtig und böse genug ist, einem das Leben zu nehmen…?

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Kritik

Was diesen Film besonders auszeichnet? Er polarisiert. Die Einen sagen, er sie total langweilig, die anderen sind aufgrund der Spannung völlig hin und weg. Horror-Page.de sagt: Alle haben recht, aber auch unrecht. Zu Beginn, etwa die ersten dreißig Minuten, ist der Film wirklich total langweilig, sogar so dermaßen langweilig, dass man den Rest schon gar nicht mehr gucken will. Das Pärchen stellt sich vor und nach und nach (und nach und nach und nach) wird man in die Story eingeführt, die im Endeffekt, für einen Low Budget Film, ziemlich gelungen ist. Nur ist der Weg dorthin nun mal sehr, sehr, sehr lang und sehr, sehr, sehr kräftezehrend. „Was nun, Herr Regisseur? Wir brauchen Äktschn!“ Diesen Hilfeappell scheint der unbekannte und unerprobte Regisseur Oren Peli dann wirklich vernommen zu haben, als es nach der ersten halben Stunde dann mal um das wesentliche des menschlichen Lebens geht: Horror und Spannung. Stimmung und Spannung steigen unerwartet, als uns der Dämon mit seiner Anwesenheit zu erschaudern versucht. Ab und zu hat man als Zuschauer dann endlich auch das Glück, dass man sich ein wenig erschreckt. Micah lässt die Kamera nachts laufen, Katie und er gehen schlafen und wir sehen allerhand mysteriöses: Katies Decke bewegt sich, das Licht geht in irgendwelchen Räumen an, Fußspuren, die an einen Riesenvogel erinnern, erscheinen auf dem Schlafzimmer Boden. Gegen Ende verändert sich dieses Erschrecken dann stellenweise sogar in Gänsehaut. Zum einen durch die gute Inszenierung, aber auch durch die für so einen Film perfekte Kameraführung. Inspiriert durch "Blair Witch Project", so eine gängige Vermutung, hat man auch hier versucht, alles wie ein Experiment/eine Dokumentation zu gestalten. Und diese Entscheidung war wohl auf jeden Fall die richtige, wie die klingelnden Kinokassen es freudenvoll darstellen.

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DVD

Schönes Ding! Dem Film hinzugefügt wird ein alternatives Ende. Eine weitere Alternative zur Alternative der Kinofassung hat es leider nicht auf die DVD geschafft, da ist recherchieren angesagt. Nichts desto trotz ist das Zusatzmaterial gut, genauso wie Bild- und Tonqualität.

Bewertung

Splatter 2010_1.gif
Spannung 2010_3.gif
Story 2010_6.gif
Ekelfaktor 2010_1.gif
Atmosphäre 2010_4.gif
Tonqualität 2010_6.gif
Bildqualität 2010_6.gif
Zusatzmaterial 2010_5.gif
Gesamteindruck 2010_4.gif

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