Das Ding aus einer anderen Welt

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Informationen

OT:The Thing

ca.104 Minuten

USA 1982

Regie

  • John Carpenter
Darsteller

  • Kurt Russel
  • A. Wilford Brimley
  • T.K. Carter
  • u.a.

Das Ding aus einer anderen Welt

Story

Der Film spielt 1982 gegen November in der Antarktis. Das heißt überall Schnee. Der Film fängt damit an, dass ein norwegischer Hubschrauber einen Hund jagt. Und zwar mit Gewehren und Granaten. Aus irgendeinem Grund wollen sie den Hund um jeden Preis töten. Der Hund entkommt ihnen und flüchtet zur amerikanischen Forschungsstation, die ca. 2 KM von der norwegischen entfernt ist. Einer der Norweger dreht durch und ballert wie wild in Richtung Hund, der jetzt bei den Amerikanern ist. Einer der Männer erschießt den Norweger um das Theater zu beenden, da der Norweger auch einem der Amis ins Bein geschossen hat. Jetzt fragen sich alle warum die zwei Norweger unbedingt den Hund töten wollten. Also fliegt MacReady (Gespielt von Kurt Russel) und ein anderer Mann mit dem Hubschrauber zu den Norwegern rüber um nach dem rechten zu sehen. Die Beiden müssen aber entsetzt feststellen, dass die Norwegische Station total zerstört ist und alle Norweger tot sind. Und nicht nur das! Die Toten sind alle irgendwie mutiert, dass heißt denen überall Tentakeln und so Zeug aus den Körpern gewachsen sind. MacReady entdeckt auch noch ein komisches mutiertes, hässliches totes Monster. Er nimmt es mit, damit es Dr. Blair untersuchen kann. Die Crew findet herraus das es ein außerirdischer Organismus ist. Das alles wird auch noch bestätigt auf einem Video von den Norwegern, wie sie ein Raumschiff ausgraben, dass schon 100.000 Jahre unterm Eis lag. Auf einmal passiert etwas merkwürdiges! Der Hund, der am Anfang von den Norwegern floh, mutiert auf einmal und zwar platzt er auf und man kann richtig mit ansehen, wie er zu einem total widerlichen Biest wird. Als die Crew das Biest entdeckt fackeln sie es sofort ab, aber es hat die Hunde angegriffen und zudem ein paar Männer. Dr. Blair findet heraus, dass der Hund mit einem außerirdischen Virus infiziert war, der alle Formen annehmen kann. So ist es passiert, dass der Hund mutierte und auch alle Leute auf der norwegischen Station. Es reicht nur, dass ein kleiner Teil des Virus in den Körper gelangt woraufhin man mutiert und früher oder später grausam stirbt. Das Ergebnis nach jeder Mutation: Ein widerliches Biest, dass total blutrünstig ist. Dr. Blair zerstört alle Funkgeräte und den Hubschrauber, damit niemand mehr fliehen kann. Der Grund: Wenn das Virus auf die Weltbevölkerung losgelassen würde, wäre das der Untergang der Menschheit! Plötzlich mutiert ein Mann aus der Crew ! MacReady bringt den Betroffenen aber noch rechtzeitig um. Jetzt sind die 11 Leute aus der Crew an einem heiklen Punkt angekommen! Niemand kann dem anderen mehr trauen, denn jeder könnte infiziert sein und sich früher oder später verwandeln, was natürlich auch passiert. Jeder kann infiziert sein und sich plötzlich in ein widerliches Monster verwandeln und dann den anderen in den Rücken fallen.

Kritik

Ich glaube jetzt hab ich genau soviel gesagt um euch Lust auf den Film zu machen und ohne zu viel zu verraten! Jetzt will ich den Film mal analysieren! Als erstes muss ich gleich sagen, dass der Film von Starregisseur John Carpenter ist. Carpenter kennen wir schon alle, weil er uns andere sehr bekannte Filme präsentiert hat, wie Halloween, Die Klapperschlange, Fürsten der Dunkelheit, The Fog oder Vampire. Ich persönlich finde John Carpenter ist einer der Besten Regisseure, die ich kenne!! Alle Filme von ihm sind meistens verdammt gut! Aber mit „The Thing“ hat er sein absolutes Meisterwerk gemacht! Ja ich finde „The Thing“ ist sein bester Film! Aber was ist an dem Film so gut? Erstens mal die Story! Aber die hat nicht Carpenter selber gemacht. Den Film „The Thing“ gab’s 1951 schon mal in schwarzweiß, mit einer Länge von ungefähr 80 Minuten. Ich hab den Film nie gesehen und kann deshalb nichts dazu sagen! 1982 machte dann John Carpenter ein Remake! Natürlich sind die Effekte jetzt besser und der Film hat mehr Tempo, aber ob er besser ist kann ich jetzt nicht sagen! Aber die meisten sagen Carpenters Version sei besser als das Original und ich glaube, da muss schon was dran sein! Der Ort konnte auch nicht besser gewählt werden! Die Antarktis (Südpool). Hier ist es sehr kalt und ewiges Eis, soweit das Auge reicht! Also keine Fluchtmöglichkeit! Dann hat die Forschungsstation der Amis auch noch lauter enge Gänge und überall sind Kisten und Rohre. Dann ist da noch diese totale Hochspannung! Am Anfang des Films wo der Hund gejagt wird, fragt man sich gleich was soll das! Aber ab da wo MacReady zu den Norwegern rüber geht beginnt die Spannung. Als man dann noch die mutierten Toten sieht, kann man sich schon denken, dass mit dem Hund was nicht stimmt. Ab da wo der Hund zu diesem widerlichen Ding mutiert, ist man dann entgültig in den Sessel gefesselt. Der Film wird richtig interessant und sau spannend! Man weiß ja nie, ob plötzlich der, der neben einem steht mutiert! Wenn es dann soweit ist, dass sich ein Mann verwandelt, kommt erst ein Schockeffekt und dann kann man beobachten, wie er mutiert. Das wird auch immer in sehr überzeugenden Bildern gezeigt. Neben der Spannung und den Splattereffekten hat Carpenter noch eine superdüstere Atmosphäre geschaffen, die den Film entgültig zu Meisterwerk abstempelt! Die Musik passt auch sehr gut zum Film und verstärkt die Spannung noch! Auch noch zu erwähnen ist, dass Kurt Russel in diesem Film mitspielt, wie in vielen anderen Carpenterfilmen auch! Kurt Russel war vorher bekannt als Snake in „Die Klapperschlange“ und übernimmt hier die Rolle von MacReady! Er spielt seine Roller supergut! Man könnte auch grad meinen, dass er die Rolle von Snake fortsetzt! Von den anderen ist mir dann nur noch Blair richtig aufgefallen! Der Verräter, der aber die Menschheit im eigentlichen Sinnen vor dem Ding schützt. Er wirkt auch sehr überzeugend! Er wird gespielt von A. Wilford Brimley. Die anderen spielen auch sehr überzeugend, aber sind nicht weiter großartig zu erwähnen! Wenn ihr gerne Horrorfilme anschaut habt ihr jetzt sicher richtig Lust bekommen, oder? Wenn ja dann kann ich euch den Film nur dringend weiterempfehlen, da er im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur noch genial ist! Mit anderen Worten ein richtiger Horrorfilm, wie sie halt nur früher rausgekommen sind! Heutzutage kommt in Sachen Horror eh nichts mehr gescheites heraus! Wenn ihr den Film aber anschaut, dann nehmt die Uncutfassung ab 18! Die 16ner Fassung ist um 10 Minuten verstümmelt, so dass der Film unanschaubar ist! Glaubt mir, denn ich habe beide Versionen gesehen! In der 16ner Fassung sieht man das Ding gar nie! Ach so Entschuldigung! Am Ende sieht man 2 Sekunden lang 2 Fühler und einen Schatten, hinter dem der Kopf ist. In der Originalfassung kann man bei jeder Mutation immer 1 bis 2 Minuten die Splattereffekte bewundern! Die 16ner Fassung hat ca. 40 Schnitte (nicht übertrieben)!!! Das Ding aus einer anderen Welt ist vielleicht nicht so bekannt wie Halloween oder Vampire, aber dass liegt nur daran, weil der Film indiziert ist und es keine 18ner Fassungen in deutsch mehr gibt! Er ist aber der Beste von Carpenter und einer der Besten im Horrorgenre allgemein! Ich sag euch: Schaut ihn euch an! Ihr werdet ihn nicht so schnell vergessen, glaubt mir! So eine hohe Spannung, gute Splatterszenen, düstere Atmosphäre und überzeugende Schauspieler in einer super Story hab ich selten erlebt! Der Film zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen! Wenn es auch schwer wird ihn uncut zu bekommen, versucht es! Wenn es aber nur die 16ner Fassung gibt verzichtet lieber, da ihr sonst ein sehr schlechtes Bild von diesem Meisterwerk bekommt!

Bewertung

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Spannung 6.gif
Story 5_5.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 6.gif

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USA 2001

Regie

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Darsteller

  • Bokeem Woodbine
  • Adrian Paul
  • Ling Bai
  • u.a.

Dark Species - Die Anderen

Story

Zwei Typen aus einen Sicherheitsdienst werden in eine unliebsame Gegend gerufen. Als sie das zu durchsuchende Objekt erreichen, werden sie von einem verkommenem Obdachlosen in ein Haus gelotst, wo sie eine Frauenleiche von der Decke baumeln sehen. In einem anderen Zimmer sitzt eine, in schwarz gekleidete Person, die nichts besseres im Sinn hat als lauthals zu lachen. Als die beiden Ordnungshüter genug haben, feuern sie auf die dunkle Person und glauben sich somit in Sicherheit. Dem ist aber nicht so, denn die angeschossene Person steht seltsamerweise auf, beisst einer der beiden in den Hals und befördert den zweiten aus dem Fenster des mehrstöckigen Hauses…

Während Steven den Sturz aus dem Fenster überlebt, stirbt sein Kollege. Steven muss wenige Tage später seinen Vorgesetzten einen Bericht abliefern, der sich zwar seltsam anhört, den die mächtigen Männer aber nüchtern und gefasst aufnehmen. Zu Stevens Überraschung Teilen sie ihm sogar Sachen mit, von denen er nie gedacht hätte, dass sie real sein könnten.

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Kritik

Also bei „Dark Species – Die Anderen“ bekommt man es mit einer astreinen Genremischung zu tun, die sich Elementen aus Horror-, Vampirfilmen, Science Fiction, Drama, Liebesfilm und auch dem Actionfilm bedient und somit eine einwandfreie Unterhaltung anbietet, für Leute, die diese genannten Filmrichtungen ansprechen.

Im Vordergrund stehen natürlich die Vampire und deren Machenschaften. Anfangs weiß man gar nichts über die Blutsauger, die hier aber nur selten zu Halsschlagader zurückgreifen, da sie sich eine synthetische Ersatznahrung geschaffen haben, doch im Laufe der Zeit bekommt man interessante und spannende Details präsentiert, die einen wirklich an den Film fesseln. Dadurch, dass die beiden Protagonisten verschiedener Rasse und auch sonst so unterschiedlich wie nur möglich sind, bekommt die Story ein weiteres Unterhaltungshighlight.

Auf der einen Seite steht der dicke, schwarze, menschliche Cop, der immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat und auf der anderen steht der verschlossene, weiße, vapirische Ermittler, der eher etwas bieder wirkt. Diese Mischung sorgt natürlich für einige Probleme bei der Verfolgung der Bösewichte, sie ist aber das Salz in der Filmsuppe.

Es gibt eine gute, düstere Atmosphäre, die mit guten Kulissen glänzt, eine Menge Spannung und hier und da auch ein paar gute Actioneinlagen. Zudem wurden die Hauptdarsteller fabelhaft ausgewählt, denn sie passen wie die Faust aufs Auge. Zum einen ist das Adrian Paul, der den düsteren Vampir spielt, Bokkem Woodbine spielt den Cop und zu guter letzt ist da noch Bai Ling, die einen verführerischen Vamp so vor die Kamera bringt, wie es sein sollte!

Alles in allem überzeugt „Dark Species – Die Anderen“ auf ganzer Linie, auch wenn er sicherlich nur etwas für Freunde des Science Fiction-, Horror- und Vampirgenre ist. Es hätte zwar ein wenig mehr gesplattert werden können, aber wenn der Unterhaltungswert stimmt, kann man da mal ein Auge eindrücken ähhhh zudrücken…

Bewertung

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Spannung 4_5.gif
Story 4_5.gif
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Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4_5.gif

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