Darkness Beyond

0

Informationen

OT:L‘ Altrove

ca.70 Minuten

Italien 2000

Regie

  • Ivan Zuccon
Darsteller

  • Michael Segal
  • Emanuele Cerman
  • Roberta Marrelli
  • u.a.

Darkness Beyond

Story

Der arabische Philosoph Al-Caleb arbeitet im Jahre 1571 an einem ganz besonderen Auftrag. Für den ehrenwerten Doktor John Dee soll er ein Buch übersetzten. Es handelt sich allerdings nicht um ein gewöhnliches Buch. Al-Caleb hält nichts Geringeres als das Necronomicon in seinen Händen. Bei der Übersetzung macht er dann, vor lauter Begeisterung, einen schwerwiegenden Fehler: Al-Caleb spricht jedes übersetzte Wort laut mit. Womit der Philosoph einen Fluch auslöst, der für Generation bestehen bleiben soll. Etwa 500 Jahre später kommt Elena in den Besitz des Buchs der Toten. Als sie ein paar Sätze laut spricht, beginnt für sie eine unvorstellbare Reise. Eine Reise in eine andere Dimension. Zusammen mit einem Trupp Soldaten erlebt sie das, was sie für unvorstellbar hielt…

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Kritik

Zuccon, ein Name der nicht gerade wie Zucker auf der Zunge zergeht. Wer ihn als Regisseur kennt, weiß um seine Bemühungen, dem alten Italo-Kino wieder Leben einzuhauchen. Als bekennender Bava-Fan hat er es sich zum Ziel gemacht, den Stil des Altmeisters fortzuführen. Aufgrund der sehr bescheidenen finanziellen Mittel beim Drehen, gelingt ihm das aber nur dürftig. Talent ist sicherlich vorhanden, dass reicht aber bei weitem nicht um aus "Darkness Beyond" einen ansehnlichen Film zu machen. Das Grundproblem liegt darin, dass der Film ursprünglich ein Kurzfilm war. Nun wurde er auf etwa 70 Minuten aufgebläht, woran der Gesamteindruck deutlich leidet. Es gibt immer wieder Szenen, in denen rein gar nichts Interessantes passiert. Irgendwelche Leute laufen irgendwohin und die Kamera hält lustig drauf. Wenn wenigstens nach Ablauf der fünf Minuten irgendetwas passieren würde… so bleibt nur die Frage, was der Humbug soll. Dabei ist die Story gar nicht mal so schlecht. Basierend auf einer Story von H. P. Lovecraft geht es um das Necronomicon und seine Kraft, eine andere Dimension zugänglich zu machen. Aber, wie bereits erwähnt, sorgen die Lückenfüller dafür, dass man schnell angeödet wird und die gute Grundlage fast zur Nebensache wird. Auch die Darsteller und die weniger gute Synchronisation stoßen schwer auf. Sicherlich… bei B-Produktionen ist das nichts Unübliches, dennoch gibt es bei anderen Filmen mit wenig finanziellem Potential wenigstens zwischendurch mal eine lustige respektive trashige Einlage zu sehen oder zu hören. Das ist hier leider nicht der Fall. Es gibt aber auch positives über "Darkness Beyond" zu berichten. Da wäre zum Beispiel die gute Filmmusik, die es in einigen Szenen schafft, eine düstere Stimmung zu verbreiten. Des Weiteren wurde in Sachen Effekte sehr intensiv gearbeitet. Sie sind recht hart, und für eine Amateur-Produktion durchaus gelungen. Für Allesgucker aus dem Bereich Horror und für den eingefleischten Mario Bava Fans könnte "Darkness Beyond" eventuell ein netter Zeitvertreib werden. Letztgenannte werden sicherlich den einen oder anderen Ausspruch hören, der ihnen bekannt vorkommt. Dennoch ist der Film eine kleine Enttäuschung. Man hätte es bei dem Kurzfilm belassen sollen, der übrigens auch auf der Epix-DVD zu sehen ist.

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Bewertung

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Story 2.gif
Ekelfaktor 5.gif
Atmosphäre 3_5.gif
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Ähnlicher Film:

Darkness Beyond [Kurzfilm]

Beyond The Limits

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Informationen

OT:Beyond The Limits

ca. 106 Minuten

Deutschland 2001

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Darren Shahlavi
  • Russell Friedenberg
  • Hank Stone
  • David Creedon
  • Joe Cook
  • Xenia Seeberg
  • u.a.

Beyond The Limits

Story

Eine junge Reporterin will eine Artikel herausbringen und um an Informationen zu gelangen redet sie mit dem Friedhofswärter. Als sie ihn trifft steht er vor einem Grab. Die Reporterin fragt wer dort begraben ist und daraufhin erzählt der Wärter ihr eine von 2 Geschichten. Geschichte 1: Ein Mafiosi soll für seinen Boss, den er aber noch nie gesehen hat, einen Koffer finden, indem angeblich etwas ganz wertvolles drin ist. Im späteren Verlauf des Filmes erfahren wir dann, dass im Koffer das Herz Satans drin ist. Er baut aber mist und als Strafe wird seine Frau umgebracht. Ein paar Killer sollen auch ihn umbringen, aber als sie in sein Haus eindringen liegt er tot auf dem Boden und eine Waffe daneben. Was die Killer nicht wissen ist das der Mann zuvor einen guten Freund angerufen hat, der dies nun rächen und den Auftrag zuende führen soll. Nun bekommt ein anderer Mafiosi den selben Auftrag vom unbekannten Boss und gerät dabei mitten in eine Geburtstagsparty eines Mannes der auch für den unbekannten Boss arbeitet. Der Mann mit der Geburtstagsparty und dessen Gäste sind übrigens die Killer vom Anfang, die die Frau umgebracht haben. Beide haben sich aber noch nie gesehen und es kommt zu einem Konflikt. Der Mann wird überwältigt und gefesselt. Auf einmal tauchen 2 Männer auf und fesseln die Killer und deren Frauen. Nun geht die Geburtstagsparty erst richtig los, den die zwei Männer sind da um den Mord am Anfang zu rächen und außerdem den Auftrag zuende zu führen. Nach dieser Geschichte ist die Reporterin total fasziniert und will noch mehr wissen. Der Friedhofswärter erzählt ihr daraufhin die 2 Geschichte und zwar woher das Herz kommt und was es ist. Geschichte 2: Diese Geschichte spielt in der Vergangenheit, genauer gesagt in der Ritterzeit, zur Zeit der Inquisition. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der Christ ist und gleichzeitig auch Befehlshaber. Das er im Keller das Herz Satans hat und es zum Leben erwecken will, weiß bis auf seinen Untertanen aber keiner. Das er ziemlich brutal vorgeht können wir gleich zu beginn der Geschichte sehen, als er einen Ketzer gefangen nimmt und dessen Gefolgsleute allesamt gnadenlos niedermetzelt. Der Ketzer soll ihm dabei helfen das Herz Satans zum Leben zu erwecken. Dieser weigert sich aber und wird als Strafe zu Tode gefoltert und verbrannt. Durch das Blut des Ketzers wird aber das Herz auf einmal zum Leben erweckt. Der Mann braucht nun mehr Blut von ungläubigen, denn nach jedem Opfer schlägt das Herz stärker. Dummerweise passiert dann aber nicht alles so wie er es sich vorgestellt hat und am Ende muss er dann in der Hölle schmoren.

Kritik

„Beyond the Limits“ ist der 6. Film von Olaf Ittenbach. Als erster drehte er „Black Past“, dann folgte „The Burning Monn“, dann kam „Premutos – Der gefallene Engel“, „Legion Of The Dead“ und „Riverplay“. Sein aller neuster Film heißt „Garden Of Love“. Wenn man den Namen Ittenbach hört denkt jeder der sich im Genre etwas Auskennt sofort an ein Splatter Inferno, mit sehr gut gemachten Bluteffekten und genau das bietet auch „Beyond The Limits“. Dieser ist übrigens der inoffizielle Nachfolger von „The Burning Moon“, hat aber bis auf eine Höllenszene und die Tatsache das beide Filme zwei Kurzgeschichten erzählen, nichts mit ihm gemeinsam. Die Story des Films ist auf jeden Fall sehr gelungen und bleibt eigentlich immer interessant. Die Tatsache das man den Film aber nur in englisch sehen kann, lässt das ein oder andere manchmal schon etwas verwirrend aussehen, aber ich denke nach dem zweiten mal schauen versteht man dann schon alles. Wie schon bei „The Burning Moon“ gibt es eine Haupthandlung die alles verbindet, also das mit der Reporterin und ein Mann der die Zwei Geschichten erzählt. Am Ende des Filmes wenn es wieder zur Haupthandlung wechselt gibt es sogar noch eine Überraschung mit der ich persönlich nicht gerechnet hätte. Was das ist werde ich aber nicht verraten. Das Hauptaugenmarkt des Films ist aber ohne Frage der Splattergehalt, der wieder einmal ziemlich Hochgeschraubt wurde. Der Unterschied zwischen „Beyond The Limits“ und anderen Ittenbachfilmen ist aber, dass die Goreszenen diesmal nicht nur brutal sind, sondern teilweise auch noch richtig hart und grausam inszeniert sind. Dabei denke ich besonders an die Szene in der ersten Geschichte, als die „Geburtstagsparty“ beginnt. Hier wird beispielsweise einem gefesseltem Mann eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt und wir können in voller Länge seinen Todeskampf mit ansehen, bevor ihm dann ein ganzes Magazin Kugeln in den Kopf gejagt wird. Aber auch die Szene in der der Psycho im Lederanzug einer Frau solange mit dem Hammer auf den Kopf donnert bis sie tot zusammenbricht hat es in sich. Wer aber glaubt das die zweite Geschichte harmloser ist hat sich geschnitten, denn die Folterung des Ketzers ist nicht weniger brutal, oder die Szene in der Kirche als die ganzen Gefolgsleute des Ketzers abgeschlachtet werden. Hierbei wird auch vor Kindern nicht halt gemacht. Es gibt wahrscheinlich nur sehr wenige Körperteile die Ittenbach verschont hat und teilweise gibt es auch einen ganz neuen Splatter zu sehen, wie die Szenen in der einer Frau mit einer Axt das Gesicht *piep* (ihr wisst schon). Splatter und Gore gibt es wirklich massenhaft und am Ende werden wir wieder einmal mit einer sehr blutigen Höllenvision belohnt. Die ganzen brutalen Szenen sehen aber keinesfalls billig aus, im Gegenteil besser kann man es eigentlich gar nicht mehr machen. Dadurch das alles ziemlich hart und gnadenlos inszeniert ist, wird eine wirklich sehr gute bedrückende Atmosphäre aufgebaut so das der Genrefreund sich eigentlich nie langweilen dürfte. Welche der beiden Geschichten die bessere ist, kann ich jetzt nicht sagen da mir wirklich beide zugesagt haben. Leute die keinen starken Magen haben sollten den Film auf jeden Fall meiden, denn er gehört wohl ohne Frage zu den härtesten Streifen die es gibt. Zur Zeit gibt es leider nur eine englische Version von Laser Paradise zu kaufen, aber angeblich soll bald eine deutsche DVD erscheinen. Diese wird wahrscheinlich aber aufs übelste geschnitten schein, denn uncut währe sie sicher nach kürzester Zeit beschlagnahmt. Für Splatterfans ist dieser Film ein Muss!!! Was Ittenbach hier geschaffen hat ist ein Film, den es nicht alle Tage zu sehen gibt.

Bewertung

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Spannung 5.gif
Story 5.gif
Ekelfaktor 5_5.gif
Atmosphäre 5_5.gif
Gesamt 5_5.gif

Ähnlicher Film:

Beyond The Limits

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Informationen

OT:Beyond The Limits

ca. 106 Minuten

Deutschland 2001

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Darren Shahlavi
  • Russell Friedenberg
  • Hank Stone
  • David Creedon
  • Joe Cook
  • Xenia Seeberg
  • u.a.

Beyond The Limits

Story

Vivian, eine junge Reporterin besucht einen alten Friedhof und begegnet dort einem Friedhofswärter, welcher ihr 2 Geschichten erzählt, von Personen, die auf seinem Friedhof begraben wurden: Die 1. Geschichte handelt von dem kürzlich verstorbenen Mafiosi Robert Downing. Mafiaboss Jimmie Levinson lässt die Frau seines Kontrahenten Paul Pattucci umbringen, wenig später wird die Leiche von Paul gefunden. Auftragskiller Downing soll im Haus von Levinson einen Koffer mit seltsamem Inhalt stehlen und gerät dort Mitten in eine Party. Als dann auch noch die beiden „Cleaner“ Mortimer und Rick auftauchen gerät die Sache aus dem Ruder, woran anscheinend auch der Inhalt des Koffers – ein seltsames Relikt, nicht ganz unschuldig zu sein scheint. Die 2. Geschichte spielt dagegen im Mittelalter und wir befinden uns in Mitten der Inquisition. David Deming macht im Namen der Kirche zusammen mit dem brutalen Brewster jagt auf Ketzer. In der Abtei des weisen Paters James Flynn soll es ein seltsames Relikt geben, da Deming einst ein Schüler des Paters war, ist ihm die Geschichte des Reliktes nicht fremd und er hofft sich dessen magische Fähigkeiten nutzbar machen zu können. So richtet Deming in der Abtei ein blutiges Massaker an und gelangt schließlich an das Relikt. Demings Untergebenen Dennis kommen jedoch nach dem Massaker erste Zweifel am Treiben Demings und so beginnt er sich langsam von ihm abzuwenden und verliebt sich dabei in die junge Annabelle – eine Anhängerin von Pater Flynn, jedoch hat auch Deming es auf das Bauernmädchen abgesehen, da er sie noch für seine Zwecke benötigt…

Kritik

Ein weiterer Film von Regisseur Olaf Ittenbach, der kurz vor „Garden Of Love“ in diesem Jahr erschienen ist und den ich nun endlich auch mal zu Gesicht bekam. Ich kann euch sagen, das Warten darauf hat sich wirklich gelohnt, denn der Film ist sehr gelungen!!! Ich war bereits von dem herrlich anzusehenden Friedhof in der Anfangssequenz fasziniert, seht euch den Film an, dann wisst ihr was ich meine. Dieser Friedhof ist einfach genial anzusehen. Die Story wirkt zumindest in der ersten Geschichte etwas verwirrend, zumindest wenn man sich den Film zum ersten mal ansieht und das halt auf Englisch, da eine Deutsche Fassung bisher noch nicht erschienen ist und meine Englischkenntnisse immer etwas Zeit brauchen, um wieder aus ihrer Schublade herauszukriechen und ich dann auch alles verstehe was da gesprochen wird. Aber spätestens beim 2. mal ansehen, klappt es dann auch schon wesentlich besser und die Story entfacht ihre eigentliche Wirkung beim Betrachter. Auf den ersten Blick fühlt man sich bei der 1. Geschichte auch etwas an Pulp Fiction erinnert, jedoch nur ein bisschen. Geschichte 2 gefällt mir schon alleine aufgrund der Tatsache, daß sie im Mittelalter spielt, auch wenn hier etwas in die Schnulzenkiste gegriffen wurde, da die Liebesgeschichte zwischen 2 Leuten hier im Vordergrund steht, die jedoch glücklicherweise nicht mit schnulzigem Happy End endet, wie es bei Lovestorys normalerweise der Fall ist. Im Grunde sollte „Beyond The Limits“ auch die Fortsetzung von „The Burning Moon“ werden, jedoch bis auf die Tatsache, dass es auch hierbei um ein Rahmenhandlung mit ein paar Kurzgeschichten geht und dass es auch in „Beyond The Limits“ eine Höllenszene zu sehen gibt , haben beide Filme nichts gemeinsam. Actionreich geht es in dem Film allemal zu und gesplattert wird am laufenden Band, wodurch man auch deutlich die Handschrift von Regisseur Olaf Ittenbach erkennt. Es wurde wiedereinmal sehr viel Wert auf die Splattereffekte gelegt, wodurch der Film auch nur von Leuten angesehen werden sollte, denen beim Anblick von „etwas“ Blut nicht schwarz vor Augen wird! Die Amputation eines halben Beines, diverse „Matsch“-Szenen (es sei euch selbst überlassen, das zu interpretieren) und Folterszenen sollte man schon ertragen können. Bedenken sollte man auch, dass es sich hierbei um ein B-Movie oder auch Low Budget Film handelt, also bitte keinen 2. Herr der Ringe-Streifen erwarten, da das Budget doch deutlich geringer ist. Übrigens wurde vor den Dreharbeiten des Filmes eine Art Spendenaktion dafür ins Leben gerufen, jeder Splatterfan, der wollte, konnte diesen Film nämlich mitfinanzieren, was ich auch mal als lustige Idee empfinde. Die Schauspieler sind mir bisher nicht bekannt, was ja nichts neues für meine Begriffe ist. Außerdem wird man wohl kaum Darsteller wie Keanu Reeves etc. jemals in einem Ittenbachfilm zu Gesicht bekommen. Teilweise fällt auch ins Auge, dass die Darsteller noch eher Laien auf dem Gebiet sind. Aber da im Grunde ja keiner besonders lange überlebt, ist diese Tatsache auch vernachlässigbar. Alles in allem bringen sie ihre Rollen recht gut rüber. ^v^ FAZIT: ^v^ Ein durch und durch gelungener Film, der wohl jedem Splatterfan gefallen dürfte. Zwar ist die Story nicht so faszinierend wie in „Garden Of Love“, aber dennoch bietet der Film das, was die Fangemeinde Ittenbachs erwartet, nämliche eine actionreiche, blutige Achterbahnfahrt. Empfehlenswert für alle Horror- und Splatterfreaks! Normalos bitte diesen Film meiden – Alptraumgefahr!

Bewertung

Splatter 6.gif
Spannung 6.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 6.gif
Atmosphäre 5.gif
Gesamt 6.gif

Beyond The Limits

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Informationen

OT:Beyond The Limits

ca. 106 Minuten

Deutschland 2001

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Darren Shahlavi
  • Russell Friedenberg
  • Hank Stone
  • David Creedon
  • Joe Cook
  • Xenia Seeberg
  • u.a.

Beyond The Limits

Story

Vivian ist eine junge Reporterin und will sich beim örtlichen Friedhofswärter einige Auskünfte holen. Als sie ihm auf dem prachtvollen Friedhof begegnet, bittet er sie in sein Büro, dass alles andere als ein normales ist und beginnt ihr eine Gesichte zu erzählen. Diese handelt von dem Mafioso Robert, der neulich hier bestattet wurde…

Er sollte, natürlich zu Lebzeiten, für einen unbekannten Auftraggeber ein altes Relikt besorgen, dass angeblich über magische Kräfte verfügen soll. Als er den Aufenthaltsort des Reliktes aufgespürt hat, bemerkt er, dass dort eine lustige Party stattfindet, in der er dann unfreiwilliger Gast wird. Zuvor hatte er schon erfolgreich einen Gegner seines Bosses mitsamt Frau getötet, doch hier läuft es nicht so gut. Die verbrecherische Partyversammlung nimmt ihn als Geisel, bis die dann von zwei weiteren Auftragskillern überrascht werden… Es naht ein blutiges, ja sogar ein sehr blutiges Finale…

Vivian hat diese Geschichte merklich gefallen und nun dürstet ihr nach mehr. Da der Friedhofswärter viele Geschichten kennt, lässt dieser sich nicht lumpen und erzählt ihr, wo das Relikt herkam.

England hat Ende des 15. Jahrhunderts unter der weit verbreiteten Inquisition zu leiden. Einer der Kämpfer der katholischen Kirche ist David Deming, der zusammen mit seinem brutalen Untertanen Brewster kirchenfeindliche Ketzer aufspürt. Zudem beschäftigt er sich schon länger mit einem Relikt, dass sich in der Obhut seines Mentors, einem weißen Priester, befindet. Aufgrund einiger Abgestumpftheiten, die er beim Quälen und Töten von Menschen bekommen hat, betritt er das heilige Haus des Priesters und richtet dort ein blutiges Massaker an, bis der letzte gestorben ist und er das Relikt in Händen halten kann. Doch als es in seinem Besitz ist, soll es nicht unbedingt ein Glückbringer für ihn werden…

Kritik

Olaf Ittenbach, der Meister des Deutschen Splatterfilms ist wieder zurück auf dem Regiestuhl – und das ist auch gut so. Viel zu lange musste die blutdurstige Splattergemeinschaft auf ein sechstes Werk warten… fast drei Jahre. Aber wer sich mit Deutschlands Gesetzten und Paragraphen auskennt, der weiß wohl warum es so lange gedauert hat. Die rechtlichen Situationen sind wohl auch daran Schuld, dass der Streifen komplett in Englisch gedreht wurde und auch Ende 2003 noch keine Deutsche Tonspur besitzt. Dies ist auch der Grund, warum es noch keine offizielle DVD aus heimischen Gefilden gibt, Laser-Paradise hat lediglich eine Vorab DVD auf den Markt gebracht, die mit mittelmäßigem Bild und Ton und ohne Extras ausgestattet ist. Im Jahre 2004 ist dann abgedacht die Tonspur fertig zu stellen und eine geschnittene 18er Version auf den Markt zu schmeißen, in Kombination mit einer noch geschnitteneren 16er… Aber irgendwann soll dann auch mal die uncut Version in deutsch erscheinen… irgendwann…

Wenn man den Film dann aber ungeschnitten betrachten darf, merkt man (als Fan) ganz klar Ittenbachs Handschrift, die nach dem etwas blutleeren „Riverplay“ glücklicherweise wieder deutlicher zu erkennen ist. Im Vordergrund stehen natürlich wieder die Splattereffekte, die hart, blutig und tricktechnisch „natürlich“ sehr gelungen sind. Neben den zahllosen Spezialeffekten, gibt es aber auch noch etwas Handlung, die gar nicht mal so schlecht ist. Das Olaf Kurzgeschichten erzählen kann, wissen wir bereits, denn er hat in seinen vorherigen Filmen auch gerne auf dieses Stilmittel zurückgegriffen.

Die erste Geschichte spielt in der Gegenwart und zeigt die harte Welt der verbrecherischen Organisationen. Besonders den deutschen Beobachter wird es freuen, dass das Möchtegernschauspielerinchen Xenia Seeberg gleich zu Begin aus dem Fenster geschmissen wird. Verwirrenderweise taucht sie dann aber in einer Rückblende auf, was die Gesichte das erste Mal etwas undeutlich werden lässt. Dies ist dann auch weiterhin der Fall, da keine klare Linie zu erkennen ist und alles doch etwas schleppend aufgeklärt wird. Das ist aber auch nicht so wichtig… wichtig ist es das es in der Serie rappelt und das tut es ohne Frage. Dank glaubhaften Schauspielern wie den (Ittenbach)-bekannten Thomas Reitmair und Joe Cock kommt es zu einer Psychoeinlage nach der anderen, was wirklich Spaß macht! Allerdings ist der zweite Teil ebenso erheiternd, auch wenn er ein paar hundert Jahre früher spielt, einfacher zu verstehen ist und seine große Szene nicht am Ende sondern am Anfang besitzt.

„Beyond The Limits“ besitzt also genau das, was einen Splatterfreak erfreut und bietet daneben sogar noch Elemente wie Action- und Spannungseinlagen, sowie durchweg gute Schauspieler. Auch die Atmosphäre, die zwar in beiden Teilen anders, aber immer dicht ist, wertet diesen Film auf und macht ihn sicherlich für ein breiteres Publikum interessant – wenn er dann mal mit deutscher Tonspurt erscheint.

Bewertung

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Spannung 4.gif
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Ekelfaktor 5.gif
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Ähnlicher Film:

Darkness Beyond

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Informationen

Darsteller
  • Michael Segal
  • Emanuele Cerman
  • Roberta Marrelli
Regie Ivan Zuccon
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • Deutsch Dolby Digital 2.0
  • Italienisch Dolby Digital 2.0
Bildformat 4:3
Sprachen
  • Deutsch
  • Italienisch
Untertitel
  • (einblendbar) Deutsch
  • Englisch
  • Italienisch
FSK KJ
Ländercode 2
Drehland Italien
Jahr 2000
Filmlänge 70 Minuten
Verleih EPIX
Originaltitel L‘ Altrove
Darkness Beyond

Story

Der arabische Philosoph Al-Caleb arbeitet im Jahre 1571 an einem ganz besonderen Auftrag. Für den ehrenwerten Doktor John Dee soll er ein Buch übersetzten. Es handelt sich allerdings nicht um ein gewöhnliches Buch. Al-Caleb hält nichts Geringeres als das Necronomicon in seinen Händen. Bei der Übersetzung macht er dann, vor lauter Begeisterung, einen schwerwiegenden Fehler: Al-Caleb spricht jedes übersetzte Wort laut mit. Womit der Philosoph einen Fluch auslöst, der für Generation bestehen bleiben soll.

Etwa 500 Jahre später kommt Elena in den Besitz des Buchs der Toten. Als sie ein paar Sätze laut spricht, beginnt für sie eine unvorstellbare Reise. Eine Reise in eine andere Dimension. Zusammen mit einem Trupp Soldaten erlebt sie das, was sie für unvorstellbar hielt…

Kritik

Zuccon, ein Name der nicht gerade wie Zucker auf der Zunge zergeht. Wer ihn als Regisseur kennt, weiß um seine Bemühungen, dem alten Italo-Kino wieder Leben einzuhauchen. Als bekennender Bava-Fan hat er es sich zum Ziel gemacht, den Stil des Altmeisters fortzuführen. Aufgrund der sehr bescheidenen finanziellen Mittel beim Drehen, gelingt ihm das aber nur dürftig.

Talent ist sicherlich vorhanden, dass reicht aber bei weitem nicht um aus "Darkness Beyond" einen ansehnlichen Film zu machen. Das Grundproblem liegt darin, dass der Film ursprünglich ein Kurzfilm war. Nun wurde er auf etwa 70 Minuten aufgebläht, woran der Gesamteindruck deutlich leidet. Es gibt immer wieder Szenen, in denen rein gar nichts Interessantes passiert. Irgendwelche Leute laufen irgendwohin und die Kamera hält lustig drauf. Wenn wenigstens nach Ablauf der fünf Minuten irgendetwas passieren würde… so bleibt nur die Frage, was der Humbug soll.Dabei ist die Story gar nicht mal so schlecht. Basierend auf einer Story von H. P. Lovecraft geht es um das Necronomicon und seine Kraft, eine andere Dimension zugänglich zu machen.

Aber, wie bereits erwähnt, sorgen die Lückenfüller dafür, dass man schnell angeödet wird und die gute Grundlage fast zur Nebensache wird. Auch die Darsteller und die weniger gute Synchronisation stoßen schwer auf. Sicherlich… bei B-Produktionen ist das nichts Unübliches, dennoch gibt es bei anderen Filmen mit wenig finanziellem Potential wenigstens zwischendurch mal eine lustige respektive trashige Einlage zu sehen oder zu hören. Das ist hier leider nicht der Fall.

Es gibt aber auch positives über "Darkness Beyond" zu berichten. Da wäre zum Beispiel die gute Filmmusik, die es in einigen Szenen schafft, eine düstere Stimmung zu verbreiten. Des Weiteren wurde in Sachen Effekte sehr intensiv gearbeitet. Sie sind recht hart, und für eine Amateur-Produktion durchaus gelungen.

Für Allesgucker aus dem Bereich Horror und für den eingefleischten Mario Bava Fans könnte "Darkness Beyond" eventuell ein netter Zeitvertreib werden. Letztgenannte werden sicherlich den einen oder anderen Ausspruch hören, der ihnen bekannt vorkommt. Dennoch ist der Film eine kleine Enttäuschung. Man hätte es bei dem Kurzfilm belassen sollen, der übrigens auch auf der Epix-DVD zu sehen ist.

DVD

DVD-Specials:

Original-Trailer, Alternatives Ende, Kurzfilm DARKNESS BEYOND

(1998), Ivan Zuccon-Trailershow, animiertes Hauptmenü, Epix-Trailershow.

Neben den Standards bietet Epix den Kurzfilm zum Film an.

Klingt zwar irgendwie normal, dass die Vorlage mit verwertet

wurde, es steigert die Qualität der Extras aber immens.

Bewertung

Splatter 6.gif
Story 5.gif
Spannung 2.gif
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Ton 3.gif
Bild 3.gif
Features 5.gif
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