Bloody Reunion

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Informationen

OT:Seuseung-ui eunhye

ca.91 Minuten

Südkorea 2006

Regie

  • Dae-wung Lim
Darsteller

  • Seong-won Jang
  • Eung-su Kim
  • Dong-kyu Lee
  • Ji-hyeon Lee
  • u.a.

Bloody Reunion

Story

Das Klassentreffen war als harmonisches Wiedersehen gedacht. Zum Geburtstag ihrer ehemaligen Lehrerin – mittlerweile ein Pflegefall und an den Rollstuhl gefesselt – hatte ihre frühere Schülerin Mi-Ju als besondere Überraschung einige Klassenkameraden in das einsame Landhaus am Meer eingeladen. Doch die anfängliche Freude über die Zusammenkunft währt nicht lange. Mit der Vergangenheit konfrontiert, wird den Schülern nach und nach klar, dass die nette alte Dame alles andere als ein Engel ist. Und das soll nicht die einzige böse Überraschung des Abends bleiben: Ein geheimnisvoller Killer mit Hasenmaske treibt sein Unwesen…

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Kritik

Man mag es kaum glauben, aber es gibt sie tatsächlich noch: Moderne Horrorfilme aus Fernost, die ihren Thrill einmal nicht durch verwunschene Telefone, ungekämmte Mädchen im weißen Nachthemd oder zähneknirschende bleiche Blagen in der Besenkammer beziehen. Damit bricht Dae-Won Lim bei seinem Regiedebüt mit den herkömmlichen Traditionen, folgt gleichzeitig aber dem aktuellen Trend, den Zuschauer mit möglichst raffinierten Plottwists überraschen zu wollen. Dies gelingt ihm allerdings nur bedingt. Zwar ist es löblich, dass er versucht, mit verschiedenen Storylines und unerwarteten Wendungen in der Handlung für Spannung zu sorgen. Jedoch verliert er dabei letztendlich in der eigenen Kreativität die Übersicht. So werden interessante Aspekte der Handlung nur oberflächlich angeschnitten, einige eingeschlagene Pfade gar nicht bis zum Ende beschritten. Nichtsdestotrotz ist das Resultat ist durchaus unterhaltsam. BLOODY REUNION beginnt zunächst als melancholisches Psychodrama. Bei einem Klassentreffen zu Ehren ihrer ehemaligen Lehrerin Mrs. Park holt die Schüler ihre Vergangenheit ein. Bald erkennen sie, dass sie der netten Person, die sie einst als Kinder so verehrten, mehr zu „verdanken“ haben als nur ihre Schulbildung. Durch Rückblenden erfährt der Zuschauer nach und nach, dass jeder einzelne Charakter sein eigenes persönliches Schicksal zu meistern hat, für das die Lehrerin durch ihre grausamen und menschenverachtenden Lehrmethoden verantwortlich ist. Der ehemalige Spitzensportler der Klasse ist nun ein alkoholkranker Krüppel. Der einstige Lieblingsschüler der Lehrerin ist inzwischen ein seelisches Wrack, das seine Psychosen mit Medikamenten bekämpft. Und das kleine pummelige Mädchen, damals von Lehrerin und Mitschülern immer gehänselt, ist nun gertenschlank – aber durch unzählige Schönheitsoperationen entstellt… Doch bevor sich die Schüler jetzt in bester „Tötet Mrs. Tingle“ – Manier an ihrer Peinigerin von damals rächen können, kommt zur Mitte des Films die Wende im Plot. Ab dann mutiert BLOODY REUNION zum lupenreinen Slasher in bestem Old-School 80er-Jahre-Gewand, inklusive mysteriösem maskierten Killer, blutigen Morden und reichlich Terror im Parkett. Dabei hebt sich BLOODY REUNION von herkömmlichen Ami-Slashern à la „Freitag der XYste“ ab, da hier die Opfer eben keine grenzdebilen Teenager sind, die für vorehelichen Sex oder Drogenkonsum abgestraft werden. Auch die Identität des Killers ist durch die bereits angesprochenen Wendungen in der Story für den Zuschauer bis zuletzt nie eindeutig klar. Für Spannung ist somit durchgehend gesorgt. Die deutsche Fassung macht einen gekürzten Eindruck. Dieser Verdacht drängt sich zumindest auf, da unter anderem am Ende des Films einige Szenen, insbesondere der Tod des Killers, geschnitten wirken. Trotz einiger dramaturgischer Schwächen in der Story ist BLOODY REUNION definitiv einen Blick wert, insbesondere für Freunde asiatischen Horrors, denen Telefone, Geistergören oder Wunschbrunnen-Videos schon lange nur noch ein gruseliges Gähnen hervorlocken…

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Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 4.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

  • Sleepaway Camp
  • Tötet Mrs. Tingle

Bloody Mary

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Informationen

OT:Bloody Mary: Legend Of The Mirror Witch

ca. 89 Minuten

USA 2006

Regie

  • Richard Valentine
Darsteller

  • Kim Tyler
  • Matthew Borlenghi
  • Jaason Simmons
  • Danni Ravden
  • u.a.

Bloody Mary

Story

In einer Irrenanstalt geht eine Gruppe Pflegerinnen einem äußerst ungewöhnlichen Ritus nach. Wer neu ist, wird nackt in den Keller geschickt und muss dort dreimal den Namen Bloody Mary in einen zersprungenen Spiegel sagen. So ergeht es auch Nicole (Jessica Lous), die von der herrischen Jenna (Danni Ravden) und deren Freundinnen zu diesem unheimlichen Brauch gezwungen wird. Den jungen Frauen ist dabei nicht bewusst, mit welch finsteren Mächten sie sich einlassen und dass sie mit ihrem unbedachten Scherz den Zorn der tatsächlich existierenden Spiegelhexe auf sich ziehen. Als Nicole dem Dämon zum Opfer fällt, stellt ihre Schwester Natalie (Kim Tyler) alsbald Nachforschungen über ihr Verschwinden an und lüftet ein dunkles Geheimnis…

Kritik

Urbane Legenden werden immer gerne aufgegriffen, wenn sich neue Wege finden müssen, junge Leute in Horrorfilmen blutig ableben zu lassen. "Düstere Legenden" hat es vorgemacht und gilt bereits als eine Art Vorreiter auf diesem Gebiet, nun versuchte ein kleines Horrorfilmchen aus dem Jahr 2006 mit dem Titel "Bloody Mary: Legend of the Mirror Witch" dies seinem offensichtlichen Vorbild gleichzutun. So geht die permanente Bedrohung auch hier von einer übernatürlichen Gefahr, einer Art Geist aus, um den sich eine alte Legende rankt. Was in diesem Fall recht spannend wie eine Mischung aus bereits erwähntem "Düstere Legenden" und "Candyman" anmutet, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch leider als absolut in die Hose gegangener, billig inszenierter Horror-Schnellschuss, dem jedwede positiven Attribute fehlen. Regisseur Richard Valentine brachte hiermit seinen ersten, nennenswerten Film in den Kasten, während er zuvor jahrelang Kurzfilme realisierte, die bis heute keinerlei Beachtung erlangten. Wenn man sich dann allerdings seinen ersten, abendfüllenden Film, "Bloody Mary" ansieht, dann wundert diese Tatsache kaum noch. Auf der Gegenseite überrascht es doch sehr, dass Valentine für diesen offensichtlichen Flop überhaupt eine Crew zusammentrommeln konnte, die ihre Zeit freiwillig für ein derart schlechtes C-Movie opferte. Aber man lernt ja bekanntermaßen nie aus und es sollte nicht verwunderlich sein, wenn "Bloody Mary" für viele Beteiligten der erste und letzte Ausflug ins Filmbusiness war. Viele kostengünstig produzierte Horrorfilme leiden unter dem Problem, dass ihre Macher einfach nicht genügend Geldmittel zur Hand hatten. Wenn man sich solche Streifen zu Gemüte führt, wird sofort ersichtlich, dass dabei etwas Großes hätte entstehen können, wenn man den Machern den nötigen, finanziellen Freiraum gelassen hätte. Ob es sich bei "Bloody Mary" allerdings auch um einen solchen Kandidaten handelt, ist fraglich. So sehr man auch sucht, nur mit Mühe lassen sich bei dieser unprofessionell hingeklatschten "Candyman" Kopie so etwas wie überzeugende Aspekte finden. Die Tortur beginnt leider schon bei der Story, die den Eindruck macht, als hätte ein Praktikant das Drehbuch versehentlich in einen Aktenvernichter fallen lassen und etliche Passagen im Nachhinein nach eigenem Ermessen ersetzt. Die Handlung des Films ist im Großen und Ganzen nicht viel mehr als ein schlechter Witz. Es erscheint einfach nur lächerlich, dass drei blonde Sexbomben in einer Irrenanstalt arbeiten und dort ausgerechnet der Spiegelhexe Bloody Mary huldigen. Damit ist an dieser Stelle zwar einer der Spoiler des Films vorweggenommen, doch das schadet dieser Gurke auch nicht mehr. Die blutrünstige Hexe steckt mit den Damen und einigen Insassen der Klapse offensichtlich unter einer Decke und tötet im Verlauf des Films einige Leute, die es wagen, ihren Namen dreimal in einen Spiegel zu sprechen. Als Zuschauer folgen wir nun der höchst unsympathischen Natalie bei ihrem Versuch, Licht ins Dunkel der Ereignisse zu bringen, was sich jedoch als unglaublich zäh und anstrengend erweist. Die Dialoge sind viel zu sehr in die Länge gezogen, die Verhältnisse diverser uninteressanter Charaktere zueinander erhält eine viel zu gewichtige Bedeutung und die Atmosphäre im Film muss irgendwann nur noch einer Storyentwicklung weichen, die jedoch im Grunde überhaupt nicht stattfindet. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist man dann auch nicht mehr gewillt, der Story zu folgen, da diese in immer abstrusere Bahnen gelenkt wird und zudem so absolut langatmig erzählt wird, dass die 89 Minuten Laufzeit wie 2 Stunden erscheinen und einfach nicht enden wollen. Ab und zu soll der Horrorfan zwar durch blutige Einlagen bei Laune gehalten werden, doch diese sind dann meist so schnell und chaotisch geschnitten, dass man kaum noch etwas erkennen kann. Die Art und Weise, wie die Hexe ihre Opfer aus dem Weg räumt, nämlich indem sie ihnen die Augen herausreißt, wiederholt sich zudem viel zu schnell und wurde in anderen Streifen optisch bereits überzeugender gezeigt. Den größten Bock schießt "Bloody Mary" dann allerdings in zwei gänzlich anderen Hinsichten. Zum einen ist die optische Präsentation des Werkes mit ihren viel zu hellen und kräftigen Farben unter aller Sau und erinnert an eine Realverfilmung der Teletubbies, was auch von einer scheinbaren Überpräsenz an Schweinwerfern am Set nicht ausgebügelt wird. Zudem stellt die deutsche Synchronisation des onehin schon sehr miesen Streifens wieder einmal eine regelrechte Folter für alle Zuschauer dar. Die deutschen Stimmen tragen die Texte derart lustlos und unpassend vor, dass man stets kurz davor ist, die "Mute" Taste seiner Fernbedienung zum Einsatz zu bringen. Es muss an dieser Stelle vermutlich nicht erwähnt werden, dass sich auch die Schauspieler keinen Gefallen tun. Großteils unbeholfen und alles andere als glaubwürdig machen sie ihre Sache vor der Kamera, kein einziger von ihnen sticht sonderlich positiv hervor. "Bloody Mary: Legend of the Mirror Witch" ist Horror zum Abgewöhnen. Hinter einem recht passablen Cover verbirgt sich hier eine absolut bedeutungslose Zeitverschwendung Marke C-Movie, die in keinen Belangen wirklich überzeugen kann. Das Fürchten lehrt uns hier bestenfalls die permanente Langeweile, die lächerliche Story und das sture Fehlen jedweder Spannung. Die Krönung des Ganzen ist dann noch die grausame deutsche Synchronisation, die dem Zuschauer schnell den letzten Nerv raubt. Selbst der eine oder andere blutige Effekt kann das Ruder zu keinem Zeitpunkt mehr herumreißen. Wer sich dagegen mal wieder selbst quälen möchte, ist hier sicherlich bestens aufgehoben.

Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 1.gif
Story 1_5.gif
Ekelfaktor 2.gif
Atmosphäre 2.gif
Gesamt 1_5.gif

Ähnlicher Film:

Bloody Marie

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Informationen

OT:Innocent Blood

ca. 113 Minuten

USA 1992

Regie

  • John Landis
Darsteller

  • Anne Parillaud
  • Robert Loggia
  • Anthony La Paglia
  • u.a.

Bloody Marie

Story

Marie ist eine attraktive Frau, die sich von anderen darin unterscheidet, dass sie mehrere hundert Jahre alt ist und zu der Spezies der Vampire gehört. Sie hat seit längerem nichts flüssiges mehr zu sich genommen und hat richtig Appetit, italienisch Essen zu gehen.

Dumm nur, dass die in Pittsburgh lebenden Italiener organisiert sind und es so zwangsläufig zu Problemen kommen muss. Anfangs geht es ja noch gut, als sie einen Südländer abschleppt, ihn aussaugt und die Tat anschließend verschleiert, in dem sie dem Opfer die Birne mit einem Schrotgewehr wegballert. Aber wenig später soll es zu zwei entscheidenden Begegnungen kommen. Zum einen lernt sie einen verdeckten Ermittler kennen, der sich in die Mafia eingeschleust hat. Sie verliebt sich in ihn, obwohl sie es sich fest vorgenommen hat, nicht zu tun. Zum anderen scheitert ihr zweiter Versuch, Flüssigkeit aufzunehmen.

Dummerweise war der Fehlversuch ein recht tragischer, denn Marie hat versucht den Mafiaboss auszusaugen. Mitten beim Trinken wurde sie allerdings gestört und der Boss ist nach einem kurzen Leichenhausaufenthalt wieder topfit. Im geht es sogar noch besser als zuvor, denn nun verfügt er über übermenschliche Kräfte. Er hat jetzt vor, die komplette Stadt auseinander zu nehmen und macht dabei keinen Halt vor Keinem.

Es liegt nun an Marie und ihrem neuen Freund, den Mafiaboss zu stoppen und ihm den Gar auszumachen, bevor es für die Stadt und seine Bewohner zu spät ist…

Kritik

Wenn man einen Film im Vampirgenre drehen will, muss man sich etwas besonderes einfallen lassen, um nicht in der Masse der viel vorhandenen Produktionen unterzugehen. Mit dem Film „Bloody Marie“ ist dies sicherlich gelungen, allerdings ist das Drumherum nicht immer ein Hochgenuss.

Erzählt wird die Geschichte der Vampirin Marie, die plötzlich auf die Idee kommt mal wieder etwas zu essen. Da sie offensichtlich eine Feinschmeckerin ist, entscheidet sie sich für ein italienisches Gericht, was allerdings enorme Folgen hat. Sie wird in die Kreise der Mafia verwickelt und dadurch weicht der Film etwas von anderen Vampirfilmen ab. Es gibt keine gruseligen Schlösser, keine Vampirkiller und leider fehlt auch die Atmosphäre, die diese Filme des Subgenres eigentlich ausmacht. Dafür gibt es aber etwas, was an einen Thriller oder einen Kriminalfilm erinnert. Sicherlich beginnt ab hier der persönliche Geschmack zu wirken, allerdings halte ich die Mischung dieser Genres für weniger geglückt.

Es gibt eine Menge dialoglastige Szenen, Autoverfolgungen und auch Schiessereien, mit denen ich mich filmtechnisch einfach nicht anfreunden kann. Allerdings gibt es auch erfreuliches zu vermelden! Die gezeigten Spezialeffekte haben es wirklich in sich. Schon allein die Bissszenen, die in anderen Vampirfilmen ja meist nur angedeutet werden und nachher nur zwei rote Löcher aufweisen, sind wirklich sehenswert. Die Vampire verfügen nicht über die bekannten Spitzzähne und müssen so ganze Fleischstücke rausbeißen um an die Körperflüssigkeit zu gelangen. Auch in einigen anderen Szenen gibt es tolles zu bestaunen, was sicherlich an dem mitspielenden Tom Savini liegt, der sich wohl um die Spezialeffekte gekümmert hat. Neben Savini geben sich unter anderem Frank Oz, Sam Raimi und Dario Argento die Ehre, was bemerkens- und sehenswert ist.

Neben diesen berühmten Augenweiden gibt es noch eine Menge schwarzen Humor. Zum Beispiel redet sich die Untote immer wieder ein, dass man mit seinem Essen nicht spielt…

Insgesamt reichen die positiven Eigenschaften aber nicht, um aus „Bloody Marie“ einen richtig guten Film zu machen. Die etwas langweilige Story steht klar im Vordergrund und Atmosphäre zu man vergebens. Es bleibt nur eine kräftige Portion schwarzer Humor und die Spezialeffekte, die im übrigen alle in der deutschen Videoversion vorhanden sind, was heißt das er ungeschnitten ist.

Bewertung

Splatter 3_5.gif
Spannung 3.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 2_5.gif
Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

  • Near Dark

Bloody Highway

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Informationen

OT:Hell’s Highway

ca. 66 Minuten

USA 2002

Regie

  • Jeff Leroy
Darsteller

  • Phoebe Dollar
  • Garrett Clancy
  • Ron Jeremy
  • u.a.

Bloody Highway

Story

Ein Killer fährt durch die Wüste. Er ist offensichtlich noch in Gedanken bei seinem letzten Mord, als plötzlich eine junge, gutaussehende Anhalterin am Wegesrand steht. Er nimmt sie natürlich mit. Es kommt, wie es kommen muss: Nur kurze Zeit später ist die junge Frau tot. Allerdings nicht lange: Sie kehrt aus dem Reich der Toten zurück und rächt sich grausam an ihrem Peiniger.

Wenig später fahren vier Teenager durch die Wüste. Ihr Ziel: Kalifornien, Party machen! Sie heben es eilig, denn sie liefern sich ein Wettrennen mit ihren Freunden. Da sehen sie eine Anhalterin am Straßenrand. Sollen sie die Frau mitnehmen? Die Damen in der Gruppe sind dagegen. Anhalter bergen immer eine Gefahr. Die Herren sehen das aber ein wenig anders. Die Tramperin ist schließlich auch nur leicht bekleidet…

Also nehmen sie die hübsche Frau mit. Ein tödlicher Fehler…

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Kritik

„Bloody Highway“ ist ein Amateur-Film, der nach Aussage des Regisseurs mit geringstem Budget in den Kasten gebracht wurde. Anzusehen ist das dem Film aber nicht wirklich. Mal abgesehen von einigen Spezialeffekten – aber dazu später mehr.

Der Film ist ein wilder Mix sämtlicher Subgenre des Horror- und des „gewöhnlichen“ Films. Einerseits ist er ein Road-Movie, eine leichte Abwandlung einer Teenie-Komödie, dann wieder ein Monsterfilm, mit minutiösen Telepathie-Einlagen. Andererseits ist er natürlich ein Slasher, mit gesegneten Gore-Einlagen. Die Story ist nicht sonderlich einfallsreich, versteht es aber, den Betrachter an den Film zu fesseln. Eigentlich wird nicht viel erzählt. Langeweile kommt aber nicht auf. Das mag zum einen daran liegen, dass immer wieder Spezialeffekte eingestreut werden. Zum anderen können die Darsteller überzeugen. Auch die Synchronisation ist gut. Die letzten beiden Punkte sind des öfteren ein Manko in Low-Budget Produktionen und führen nicht selten zu einem Verriss des jeweiligen Streifens.

Aber man merkt natürlich auch deutlich, dass es sich um ein C- oder B-Movie handelt: Haufenweise Fehler beim Schnitt, genügend Dummdialoge, billige Spezialeffekte. Last but not least gibt es einen lustigen Kurzauftritt von Pornostar Ron Jeremy. Wohl das deutlichste Indiz für einen C-Movie… hehe…

Das Markenzeichen von „Bloody Highway“ sind sicherlich die grafischen Spezialeffekte, die massenweise vertreten sind. Sie sind stets sehr blutig, hart, mit Gedärmen gespickt. Leider aber meistens sehr einfach gestrickt. Das bedeutet, dass sie nicht wirklich sehr real erscheinen. Sicherlich ist das bei Billig-Produktionen meistens der Fall. Der SFX-Mann, Joe Castro, hat sich sicherlich viel Mühe gegeben und ganz neue Ideen eingebracht. Doch einige der hier gezeigten Tricks sind wirklich grottig. Irgendwann gehen einem die dargebotenen Effekte doch auf den Senkel. Vielleicht hätten die Macher doch lieber 10.000 $ mehr investiert…

Die Darstellerriege schlägt sich, wie gesagt, extrem gut. Angeführt wird sie von Phoebe Dollar („Goth“, „The Hazing“). Sie überzeugt nicht nur durch ihre hellblauen Augen und den charmanten Blick. Phoebe Dollar spielt die Rolle der dämonischen Lucinda sehr gut, auch wenn sie in der Kettensägen-Szene leicht überfordert wirkt. Bei ausgeschalteter Kettensäge ist ein glaubwürdiger Auftritt allerdings auch schwer möglich…

Der Film, der aus dem legendären „Brain Damage“ Hause stammt, wurde in Deutschland von Adrena rausgebracht und leider von der Zensur etwas beschnippelt. Allerdings fällt das nicht auf. Hier rollen auch Köpfe, hängen auch Gedärme an der Stoßstange des Autos. Lediglich eine Messer-Bohr-Aktion fehlt. Trotz dieser Schnitte ist der Streifen im Januar 2006 auf den Index gekommen.

Insgesamt gesehen ist „Bloody Highway“ ein herausragender Low-Budget-Streifen, der Freunden des Splatter und Gore sicherlich gut gefallen wird. Mit seiner kurzen Spielzeit von nicht mal 70 Minuten (Die Angabe auf dem DVD-Cover ist falsch) ist er sehr kurzweilig und allemal einen Blick wert!

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Bewertung

Splatter 4_5.gif
Spannung 3.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 5_5.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 5.gif

Ähnlicher Film:

Route 666

Bloody Birthday

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Informationen

OT:36 Pasos

ca.98 Minuten

Argentinien, Spanien, USA 2006

Regie

  • Adrián García Bogliano
Darsteller

  • Noelia Balbo
  • Ines Sbarra
  • Ariana Marchioni
  • Melisa Fernandez
  • u.a.

Bloody Birthday

Story

Auf einem luxuriösen Anwesen irgendwo in einer verlassenen Gegend vertreiben sich fünf gutaussehende und knapp bekleidete Frauen die Zeit in der sommerlichen Hitze mit spritzigen Spielen im Pool, albern herum und scheinen guter Dinge. Doch der offensichtliche Schein trügt, denn keine der Damen ist freiwillig an diesem Ort. Vielmehr wurden sie von einem Unbekannten entführt und müssen nun stets gut gelaunt eine Geburtstagsparty in der Villa vorbereiten. Befehle des aus dem Hintergrund agierenden Verantwortlichen dieses perversen Spiels gilt es sofort zu befolgen. Wer aus der Reihe tanzt, macht recht schnell die Bekanntschaft mit dem Vorschlaghammer eines bärtigen und mies gelaunten Wahnsinnigen. Als die Regeln mit der Zeit jedoch immer brutalere Formen annehmen und irgendwann sogar vorschreiben, dass die Mädchen sich gegenseitig töten sollen, steuert die Party unaufhaltsam ihrem blutigen Höhepunkt entgegen…

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Kritik

Als bekennender Liebhaber des Low-Budget-Films, insbesondere der Trash-Abteilung, ist es nichts Neues, dass man gelegentlich über Werke stolpert, deren Storys so abstrus daherkommen, dass man zuerst nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll. Mit dem argentinischen Genre-Vertreter "36 Pasos", der für den internationalen Raum in "Bloody Birthday" umbenannt wurde, schuf Regisseur Adrián García Bogliano das beste Beispiel für einen solchen Film. Die Handlung dieser mit minimalem Budget entstandenen Produktion ist so dämlich-abstrus und gleichzeitig derart trashtauglich, dass jeder Fan dieser Filmgattung schon angesichts der Inhaltsangabe Luftsprünge vor Freude machen dürfte. Die Hoffnungen auf einen unterhaltsamen No-Brainer sind hier demzufolge also mehr als berechtigt, doch leider wird "Bloody Birthday" diesen Erwartungen nicht gerecht, denn leider fehlt es ihm ebenso an Sinn und Verstand, wie auch an brauchbarer Dramaturgie oder schlichtem Unterhaltungswert. Es darf mit Sicherheit als absolut vernichtendes und zudem für sich selbst sprechendes Armutszeugnis betrachtet werden, wenn es einem Regisseur und einem ganzen Team von Mitverantwortlichen nicht einmal gelingt, aus einer derart einfachen Handlung wie der von "Bloody Birthday" etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen. Dies erweist sich letztendlich vor allem deshalb als enttäuschend, weil eine Story um fünf Bikinischönheiten, die in einer sommerlichen Residenz nach den Regeln eines Psychopathen leben und dessen krankes Spiel mitmachen müssen, sicherlich Raum für einen sinnfreien, aber immerhin ungemein spaßigen Trash-Reißer bieten könnte, wenn man nur den richtigen mit der Regie betrauen würde. Unglücklicherweise war Adrián García Bogliano jedoch nicht nur mit dieser Aufgabe hilflos überfordert, sondern tätigte auch beim Drehbuch, welches er zusammen mit seinem Bruder Ramiro García Bogliano schrieb, einen ordentlichen Griff ins Klo. Die im Grunde sehr einfache Story von "Bloody Birthday" wird hier in einer solch unbeholfen-verschachtelten und gewollt-künstlerischen Form serviert, dass man als Zuschauer nicht nur irgendwann den roten Faden verliert, sondern sich von dem unsinnigen Geschehen auf dem Bildschirm regelrecht genervt fühlt.Minutenlange Flashbacks erzählen eine kleine Hintergrundgeschichte über jedes der anwesenden Girls, was aber absolut uninteressant gestaltet wurde und somit schnell langweilt. Etwas kreativer ist da schon eine zeitgerafferte Rückwärts-Sequenz, die uns über die sonstigen Vorkommnisse vor der eigentlichen Haupthandlung aufklären soll. So bemerkenswert die Idee auch sein mag, wenn eine solche Szene auf über 3 Minuten aufgeblasen wird, weckt sie beim Publikum leider schnellstens tiefstes Desinteresse. Und so versuchen sich die Verantwortlichen immer wieder an kreativen Einfällen, nur um damit bestenfalls für Kopfschütteln zu sorgen. Eine seltsame Zeichentricksequenz mitten im Film sorgt ebenso für ratlose Blicke wie eine mehrminütige Aneinanderreihung von Szenen, in denen die Frauen nackt gehorsam eingedrillt bekommen. Timing schien ganz allgemein eines der wesentlichen Probleme Bogliano’s zu sein, stellvertretend zu dieser Aussage sei eine Sequenz angeführt, in der wir den Damen gefühlte 5 Minuten lang bei einer peinlichen Tanzchoreographie zusehen müssen. Dramaturgie, geschweige denn Spannung wollen auf diese Weise natürlich auch nicht entstehen. In den insgesamt 98 Minuten der Spielzeit sucht der Zuschauer vergebens nach einem Sinn für die bewegten Bilder, die er sich irgendwann unter Qualen zu Gemüte führt, doch einen solchen wird er ebenso wenig finden wie erinnerungswürdige oder interessante Szenen.Zugegeben, mit einem derart niedrigen Budget wie dem, mit dem das Team von "Blood Birthday" arbeiten musste, hätten nur die wenigsten anderen etwas vernünftiges zustande gebracht. Das Publikum interessieren solche Erklärungsversuche allerdings herzlich wenig, wenn es sich mit einer derart schlechten Bildqualität wie der hier gebotenen herumschlagen muss. Einzige kleine Überraschung sind die ordentlich in Szene gesetzten Splattereffekte. Ob nun eine Enthauptung, ein abgetrennter Finger oder gar ein Nagel, der in eine Stirn geschlagen wird – an den wenigen Gore-Attacken lässt sich insgesamt nichts aussetzen. Leider machen diese den Film jedoch keineswegs besser, sondern wirken vielmehr recht beliebig integriert. Doch auch wenn "Bloody Birthday" einer der blutigsten Splatterkracher der letzten Zeit wäre, so würde das nichts daran ändern, dass der Streifen in jedweder anderen Hinsicht schlicht versagt. Ständige Close-Ups auf die Gesichter der unbeholfen agierenden Darsteller zeugen vom "Talent" des Kameramanns, ein schrecklicher Score lässt einen schnell die Lautstärke seines Fernsehers auf ein Minimum regulieren und der im Drogenrausch zu Papier gebrachte Plot sorgt dann schließlich für den Rest.

"Bloody Birthday" ist eine Low-Budget-Produktion, wie sie im Grunde keiner braucht. Die für Trash-Fans durchaus interessante Handlung wird durch eine unbeholfene und pseudo-künstlerische Erzählweise absolut zerstört, was auch durch langweilige und in die Länge gezerrte Szenen nicht gerade verbessert wird. Auch ein wenig tits & asses und vereinzelter Splatter können absolut nichts an der Tatsache ändern, dass es sich bei diesem Werk um filmisches Unvermögen in jeder nur erdenklichen Hinsicht handelt, das einem durch seine amüsante Idee eine Unterhaltung verspricht, die es letztendlich schuldig bleibt. Somit sei letztendlich nur eindrücklich vor diesem höchst seltsamen Werk gewarnt, selbst gestandene Trash-Fans werden hiermit keine Freude mehr haben.

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Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 1_5.gif
Story 1.gif
Ekelfaktor 1.gif
Atmosphäre 1_5.gif
Gesamt 1.gif

Ähnlicher Film:

Voyeur.com

Bloody Beach

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Informationen

OT:Hae-byun-eu-ro Ka-da

ca. 89 Minuten

Korea 2000

Regie

  • Kim In-soo
Darsteller

  • Kim Hyun-Jung
  • Lee Hyun-Kyoon
  • Lee Seung-Chae
  • u.a.

Bloody Beach

Story

Eine Gruppe von jungen Leuten, die sich bisher nur aus dem Internet kennen beschließt spontan gemeinsam Urlaub in einem Strandhaus zu machen. Bereits auf der Zugfahrt zum Treffpunkt wird das erste Mädel im Zug gekillt. Ihre Freunden nehmen an, dass sie es sich anders überlegt hat und kümmern sich nicht weiter um ihr Verschwinden.

Partys werden gefeiert und die Clique amüsiert sich gut. Jedoch wird ihre Stimmung jedes Mal sehr betrübt, sobald sie auf einen gewissen Sandman zu sprechen kommen, der einst auch Mitglied ihrer Chatgemeinschaft war und der sich kürzlich das Leben nahm, weil er aus der Chatgemeinschaft ausgeschlossen wurde. Einige in der Clique hielten ihn für einen Psychopathen und als er Realblue (eines der Mädels der Clique) immer mehr „belästigte“ stellte sich die Clique gegen ihn.

Einige in der Clique kommen sich näher, haben auch Sex und schließlich beginnt das Dezimieren der Leute und erste Zweifel werden laut, ob dieser ominöse Sandman wirklich tot ist oder nicht, Mails tauchen plötzlich auf und tragen den Absender des Sandman, er weiß plötzlich von Dingen, die nur jemand wissen kann, der sich unter ihnen befindet und das gegenseitige Verdächtigen beginnt…

Kritik

“Ein Streifen auf Screammachart, nur viel blutiger…“ So hieß es bevor dieser Streifen als 3. Film des letzten Splatterfestivals in Saarbrücken lief. Nun gut, Scream fand ich eigentlich ganz gut, allerdings alle nachfolgenden Screamabklatsche („Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast“ usw.) fand ich schon recht bescheuert und auf Dauer wurden diese Mitläuferversuche auch immer langweiliger. Nun gut, ich gab diesem Film hier eine ehrliche Chance, aber irgendwie… bereits innerhalb der ersten paar Minuten fand ich ihn schon recht langweilig. Dabei wird sogar noch das erste Chatgespräch der Clique übersetzt, spätere Chats, Mails, Zettel usw. werden dann nur in Großaufnahme gezeigt, auf dass der Zuschauer selber lesen möge. Schön, wenn man fließend japanisch versteht dürfte dies auch kein Problem darstellen, so bleib zumindest meiner Wenigkeit und den Leuten, meiner Clique, mit denen ich dort gemeinsam im Kino saß, der Genuss dieser Schriften verwehrt.

Die Story ist wie bei so ziemlich allen Slasherfilmen nichts neues, eine Gruppe von Leuten fährt irgendwohin und wird nach und nach immer weiter dezimiert, bis nur noch 2 oder 3 Leute übrig sind und dann beginnt der finale Showdown. So auch hier! Nichts neues also in dieser Hinsicht!

Die Darsteller, mir alle unbekannt… ich kenne mich halt nicht besonders gut im japanischen Genre aus, aber ich halte sie mal alle für Laien, waren mehr als übel. Teils kamen sie völlig gelangweilt rüber, teils wünschte man sich nur, dass sie endlich gekillt werden, damit sie still sind und man nicht länger mit ihrer Anwesenheit genervt wird.

Nun gut, eine schlechte Story und miese Darsteller kann man noch verkraften, sofern dann wenigstens der Splattergehalt stimmt, aber auch hier hätte ich mir etwas mehr erhofft. Gerade wenn es schon heißt, dass der Film blutiger als Scream sei und er auf einem Splatterfestival läuft. Wir bekamen nicht gerade viel zu Gesicht, es floss zwar schon ein bisserl Blut, aber halt nicht genug! Einem Typen wurden ein paar Finger abgesäbelt, ein paar Kehlen wurden durchgeschnitten und halt das übliche. Aber alles nicht so besonders sehenswert, als dass es mich vom Hocker gerissen hätte.

Der Film zieht sich ewig, besonders nach dem ersten Mord bis zur nächsten Dezimierung vergehen schier Stunden. Zumindest kommt es einen so vor.

Der Film ist langweilig!!!!!!!!!!! Mehr bleibt mir im Grunde nicht zu sagen. Horrorfans rate ich dringend davon ab, es sei denn sie brauchen ein neues Schlafmittel.

Bewertung

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Spannung 1.gif
Story 1.gif
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Gesamt 1_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Ich weiß was Du letzten Sommer getan hast
  • Scream…

Bloody Reunion

0

Informationen

Drehland Südkorea
Drehjahr 2006
Laufzeit ca. 91 Minuten
Regie Dae-wung Lim
Darsteller Seong-won Jang Eung-su Kim Dong-kyu Lee Ji-hyeon Lee u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Koreanisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Bloody Reunion

Story

Das Klassentreffen war als harmonisches Wiedersehen gedacht. Zum Geburtstag ihrer ehemaligen Lehrerin – mittlerweile ein Pflegefall und an den Rollstuhl gefesselt – hatte ihre frühere Schülerin Mi-Ju als besondere Überraschung einige Klassenkameraden in das einsame Landhaus am Meer eingeladen. Doch die anfängliche Freude über die Zusammenkunft währt nicht lange. Mit der Vergangenheit konfrontiert, wird den Schülern nach und nach klar, dass die nette alte Dame alles andere als ein Engel ist. Und das soll nicht die einzige böse Überraschung des Abends bleiben: Ein geheimnisvoller Killer mit Hasenmaske treibt sein Unwesen…

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Kritik

Man mag es kaum glauben, aber es gibt sie tatsächlich noch: Moderne Horrorfilme aus Fernost, die ihren Thrill einmal nicht durch verwunschene Telefone, ungekämmte Mädchen im weißen Nachthemd oder zähneknirschende bleiche Blagen in der Besenkammer beziehen. Damit bricht Dae-Won Lim bei seinem Regiedebüt mit den herkömmlichen Traditionen, folgt gleichzeitig aber dem aktuellen Trend, den Zuschauer mit möglichst raffinierten Plottwists überraschen zu wollen. Dies gelingt ihm allerdings nur bedingt. Zwar ist es löblich, dass er versucht, mit verschiedenen Storylines und unerwarteten Wendungen in der Handlung für Spannung zu sorgen. Jedoch verliert er dabei letztendlich in der eigenen Kreativität die Übersicht. So werden interessante Aspekte der Handlung nur oberflächlich angeschnitten, einige eingeschlagene Pfade gar nicht bis zum Ende beschritten. Nichtsdestotrotz ist das Resultat ist durchaus unterhaltsam. BLOODY REUNION beginnt zunächst als melancholisches Psychodrama. Bei einem Klassentreffen zu Ehren ihrer ehemaligen Lehrerin Mrs. Park holt die Schüler ihre Vergangenheit ein. Bald erkennen sie, dass sie der netten Person, die sie einst als Kinder so verehrten, mehr zu „verdanken“ haben als nur ihre Schulbildung. Durch Rückblenden erfährt der Zuschauer nach und nach, dass jeder einzelne Charakter sein eigenes persönliches Schicksal zu meistern hat, für das die Lehrerin durch ihre grausamen und menschenverachtenden Lehrmethoden verantwortlich ist. Der ehemalige Spitzensportler der Klasse ist nun ein alkoholkranker Krüppel. Der einstige Lieblingsschüler der Lehrerin ist inzwischen ein seelisches Wrack, das seine Psychosen mit Medikamenten bekämpft. Und das kleine pummelige Mädchen, damals von Lehrerin und Mitschülern immer gehänselt, ist nun gertenschlank – aber durch unzählige Schönheitsoperationen entstellt… Doch bevor sich die Schüler jetzt in bester „Tötet Mrs. Tingle“ – Manier an ihrer Peinigerin von damals rächen können, kommt zur Mitte des Films die Wende im Plot. Ab dann mutiert BLOODY REUNION zum lupenreinen Slasher in bestem Old-School 80er-Jahre-Gewand, inklusive mysteriösem maskierten Killer, blutigen Morden und reichlich Terror im Parkett. Dabei hebt sich BLOODY REUNION von herkömmlichen Ami-Slashern à la „Freitag der XYste“ ab, da hier die Opfer eben keine grenzdebilen Teenager sind, die für vorehelichen Sex oder Drogenkonsum abgestraft werden. Auch die Identität des Killers ist durch die bereits angesprochenen Wendungen in der Story für den Zuschauer bis zuletzt nie eindeutig klar. Für Spannung ist somit durchgehend gesorgt. Die deutsche Fassung macht einen gekürzten Eindruck. Dieser Verdacht drängt sich zumindest auf, da unter anderem am Ende des Films einige Szenen, insbesondere der Tod des Killers, geschnitten wirken. Trotz einiger dramaturgischer Schwächen in der Story ist BLOODY REUNION definitiv einen Blick wert, insbesondere für Freunde asiatischen Horrors, denen Telefone, Geistergören oder Wunschbrunnen-Videos schon lange nur noch ein gruseliges Gähnen hervorlocken…

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DVD

Die DVD bietet mehrere Extras, die allesamt im Originalton mit englischen Untertiteln verfügbar sind. Neben einem obligatorischen „Making Of“, einem Interview mit Regisseur Dae-Won Lim und einer Dokumentation des Fotoshootings mit den einzelnen Schauspielern bieten Eindrücke von der Arbeit der Effektspezialisten interessante Einblicke hinter die Kulissen der Dreharbeiten. Hierbei sind unter anderem auch sehr grafische Splatterszenen zu begutachten, die in der deutschen Fassung fehlen. Darüber hinaus haben es auch einige Handlungssequenzen nicht in die endgültige Fassung geschafft, wie es das Bonusfeature „Deleted Scenes“ verdeutlicht. Ein geschickt zusammengestellter Trailer des Films rundet das Paket des Bonusmaterials ab, das von Art und Umfang seiner Zusammenstellung aber über den regulären Standard nicht hinausragt.

Bewertung

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Spannung 2009_4.gif
Story 2009_4.gif
Ekelfaktor 2009_3.gif
Atmosphäre 2009_4.gif
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Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_3.gif
Gesamteindruck 2009_3.gif

Bloody Birthday

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Informationen

Drehland
  • Argentinien
  • Spanien
  • USA
Drehjahr 2006
Laufzeit ca. 98 Minuten
Regie Adrián García Bogliano
Darsteller Noelia Balbo Ines Sbarra Ariana Marchioni Melisa Fernandez u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Spanisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Bloody Birthday

Story

Auf einem luxuriösen Anwesen irgendwo in einer verlassenen Gegend vertreiben sich fünf gutaussehende und knapp bekleidete Frauen die Zeit in der sommerlichen Hitze mit spritzigen Spielen im Pool, albern herum und scheinen guter Dinge. Doch der offensichtliche Schein trügt, denn keine der Damen ist freiwillig an diesem Ort. Vielmehr wurden sie von einem Unbekannten entführt und müssen nun stets gut gelaunt eine Geburtstagsparty in der Villa vorbereiten. Befehle des aus dem Hintergrund agierenden Verantwortlichen dieses perversen Spiels gilt es sofort zu befolgen. Wer aus der Reihe tanzt, macht recht schnell die Bekanntschaft mit dem Vorschlaghammer eines bärtigen und mies gelaunten Wahnsinnigen. Als die Regeln mit der Zeit jedoch immer brutalere Formen annehmen und irgendwann sogar vorschreiben, dass die Mädchen sich gegenseitig töten sollen, steuert die Party unaufhaltsam ihrem blutigen Höhepunkt entgegen…

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Kritik

Als bekennender Liebhaber des Low-Budget-Films, insbesondere der Trash-Abteilung, ist es nichts Neues, dass man gelegentlich über Werke stolpert, deren Storys so abstrus daherkommen, dass man zuerst nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll. Mit dem argentinischen Genre-Vertreter "36 Pasos", der für den internationalen Raum in "Bloody Birthday" umbenannt wurde, schuf Regisseur Adrián García Bogliano das beste Beispiel für einen solchen Film. Die Handlung dieser mit minimalem Budget entstandenen Produktion ist so dämlich-abstrus und gleichzeitig derart trashtauglich, dass jeder Fan dieser Filmgattung schon angesichts der Inhaltsangabe Luftsprünge vor Freude machen dürfte. Die Hoffnungen auf einen unterhaltsamen No-Brainer sind hier demzufolge also mehr als berechtigt, doch leider wird "Bloody Birthday" diesen Erwartungen nicht gerecht, denn leider fehlt es ihm ebenso an Sinn und Verstand, wie auch an brauchbarer Dramaturgie oder schlichtem Unterhaltungswert. Es darf mit Sicherheit als absolut vernichtendes und zudem für sich selbst sprechendes Armutszeugnis betrachtet werden, wenn es einem Regisseur und einem ganzen Team von Mitverantwortlichen nicht einmal gelingt, aus einer derart einfachen Handlung wie der von "Bloody Birthday" etwas vernünftiges auf die Beine zu stellen. Dies erweist sich letztendlich vor allem deshalb als enttäuschend, weil eine Story um fünf Bikinischönheiten, die in einer sommerlichen Residenz nach den Regeln eines Psychopathen leben und dessen krankes Spiel mitmachen müssen, sicherlich Raum für einen sinnfreien, aber immerhin ungemein spaßigen Trash-Reißer bieten könnte, wenn man nur den richtigen mit der Regie betrauen würde. Unglücklicherweise war Adrián García Bogliano jedoch nicht nur mit dieser Aufgabe hilflos überfordert, sondern tätigte auch beim Drehbuch, welches er zusammen mit seinem Bruder Ramiro García Bogliano schrieb, einen ordentlichen Griff ins Klo. Die im Grunde sehr einfache Story von "Bloody Birthday" wird hier in einer solch unbeholfen-verschachtelten und gewollt-künstlerischen Form serviert, dass man als Zuschauer nicht nur irgendwann den roten Faden verliert, sondern sich von dem unsinnigen Geschehen auf dem Bildschirm regelrecht genervt fühlt.Minutenlange Flashbacks erzählen eine kleine Hintergrundgeschichte über jedes der anwesenden Girls, was aber absolut uninteressant gestaltet wurde und somit schnell langweilt. Etwas kreativer ist da schon eine zeitgerafferte Rückwärts-Sequenz, die uns über die sonstigen Vorkommnisse vor der eigentlichen Haupthandlung aufklären soll. So bemerkenswert die Idee auch sein mag, wenn eine solche Szene auf über 3 Minuten aufgeblasen wird, weckt sie beim Publikum leider schnellstens tiefstes Desinteresse. Und so versuchen sich die Verantwortlichen immer wieder an kreativen Einfällen, nur um damit bestenfalls für Kopfschütteln zu sorgen. Eine seltsame Zeichentricksequenz mitten im Film sorgt ebenso für ratlose Blicke wie eine mehrminütige Aneinanderreihung von Szenen, in denen die Frauen nackt gehorsam eingedrillt bekommen. Timing schien ganz allgemein eines der wesentlichen Probleme Bogliano’s zu sein, stellvertretend zu dieser Aussage sei eine Sequenz angeführt, in der wir den Damen gefühlte 5 Minuten lang bei einer peinlichen Tanzchoreographie zusehen müssen. Dramaturgie, geschweige denn Spannung wollen auf diese Weise natürlich auch nicht entstehen. In den insgesamt 98 Minuten der Spielzeit sucht der Zuschauer vergebens nach einem Sinn für die bewegten Bilder, die er sich irgendwann unter Qualen zu Gemüte führt, doch einen solchen wird er ebenso wenig finden wie erinnerungswürdige oder interessante Szenen.Zugegeben, mit einem derart niedrigen Budget wie dem, mit dem das Team von "Blood Birthday" arbeiten musste, hätten nur die wenigsten anderen etwas vernünftiges zustande gebracht. Das Publikum interessieren solche Erklärungsversuche allerdings herzlich wenig, wenn es sich mit einer derart schlechten Bildqualität wie der hier gebotenen herumschlagen muss. Einzige kleine Überraschung sind die ordentlich in Szene gesetzten Splattereffekte. Ob nun eine Enthauptung, ein abgetrennter Finger oder gar ein Nagel, der in eine Stirn geschlagen wird – an den wenigen Gore-Attacken lässt sich insgesamt nichts aussetzen. Leider machen diese den Film jedoch keineswegs besser, sondern wirken vielmehr recht beliebig integriert. Doch auch wenn "Bloody Birthday" einer der blutigsten Splatterkracher der letzten Zeit wäre, so würde das nichts daran ändern, dass der Streifen in jedweder anderen Hinsicht schlicht versagt. Ständige Close-Ups auf die Gesichter der unbeholfen agierenden Darsteller zeugen vom "Talent" des Kameramanns, ein schrecklicher Score lässt einen schnell die Lautstärke seines Fernsehers auf ein Minimum regulieren und der im Drogenrausch zu Papier gebrachte Plot sorgt dann schließlich für den Rest.

"Bloody Birthday" ist eine Low-Budget-Produktion, wie sie im Grunde keiner braucht. Die für Trash-Fans durchaus interessante Handlung wird durch eine unbeholfene und pseudo-künstlerische Erzählweise absolut zerstört, was auch durch langweilige und in die Länge gezerrte Szenen nicht gerade verbessert wird. Auch ein wenig tits & asses und vereinzelter Splatter können absolut nichts an der Tatsache ändern, dass es sich bei diesem Werk um filmisches Unvermögen in jeder nur erdenklichen Hinsicht handelt, das einem durch seine amüsante Idee eine Unterhaltung verspricht, die es letztendlich schuldig bleibt. Somit sei letztendlich nur eindrücklich vor diesem höchst seltsamen Werk gewarnt, selbst gestandene Trash-Fans werden hiermit keine Freude mehr haben.

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DVD

Hierzulande liegen die Rechte an "Bloody Birthday" bei dem Label Sunfilm, welches den Film vor kurzem erst in den Verleih und dann in den Verkauf brachte. Wenn man einmal davon absieht, dass es dem Hauptfilm selbst an jedweden Qualitäten fehlt, dann kann über diesen Release an und für sich nicht gemeckert werden. Deutscher und spanischer Ton im Dolby Digital 5.1-Format holen das Beste aus den wenigen, gegebenen Möglichkeiten heraus, während die Bonus-Sektion immerhin noch mit vielen Trailern, einem Making Of und Behind the Scenes-Material aufwartet. Da der Film selbst außerdem noch ungeschnitten daherkommt, dürfen hier alle zugreifen, die "Bloody Birthday" unbedingt ihr Eigen nennen müssen.

Bewertung

Splatter 2009_2.gif
Spannung 2009_1_5.gif
Story 2009_1.gif
Ekelfaktor 2009_1.gif
Atmosphäre 2009_1_5.gif
Tonqualität 2009_4.gif
Bildqualität 2009_4.gif
Zusatzmaterial 2009_4.gif
Gesamteindruck 2009_1.gif

Bloody Highway

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Informationen

Darsteller
  • Phoebe Dollar
  • Garrett Clancy
  • Ron Jeremy
Regie Jeff Leroy
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • Englisch Dolby Digital 2.0
Bildformat 1.85:1 (4:3)
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
FSK SPIO/JK
Ländercode 2
Drehland USA
Jahr 2002
Filmlänge ca. 66 Minuten
Verleih MC ONE
Originaltitel Hell’s Highway
Bloody Highway

Der Film ist nicht für Jugendliche

Story

Ein Killer fährt durch die Wüste. Er ist offensichtlich noch in Gedanken bei seinem letzten Mord, als plötzlich eine junge, gutaussehende Anhalterin am Wegesrand steht. Er nimmt sie natürlich mit.

Es kommt, wie es kommen muss: Nur kurze Zeit später ist die junge Frau tot. Allerdings nicht lange: Sie kehrt aus dem Reich der Toten zurück und rächt sich grausam an ihrem Peiniger.

Wenig später fahren vier Teenager durch die Wüste. Ihr Ziel: Kalifornien, Party machen! Sie haben es eilig, denn sie liefern sich ein Wettrennen mit ihren Freunden.

Da sehen sie eine Anhalterin am Straßenrand. Sollen sie die Frau mitnehmen? Die Damen in der Gruppe sind dagegen – Anhalter bergen immer eine Gefahr. Die Herren sehen das aber ein wenig anders – Die Tramperin ist schließlich auch nur leicht bekleidet…

Also nehmen sie die hübsche Frau mit. Ein tödlicher Fehler…

Kritik

„Bloody Highway“ ist ein Amateur-Film, der nach Aussage des Regisseurs mit einem Micro-Budget in den Kasten gebracht wurde. Anzusehen ist das dem Film aber nicht wirklich, abgesehen von einigen Spezialeffekten – aber dazu später mehr.

Der Film ist ein wilder Mix sämtlicher Subgenre des Horror- und des „gewöhnlichen“ Films. Einerseits ist er ein Road-Movie, eine leichte Abwandlung einer Teenie-Komödie, dann wieder ein Monsterfilm, mit minutiösen Telepathie-Einlagen. Andererseits ist er natürlich ein Slasher, mit gesegneten Gore-Einlagen. Die Story ist nicht sonderlich einfallsreich, versteht es aber, den Betrachter an den Film zu fesseln. Eigentlich wird nicht viel erzählt. Langeweile kommt aber nicht auf. Das mag zum einen daran liegen, dass immer wieder Spezialeffekte eingestreut werden. Zum anderen können die Darsteller überzeugen. Auch die Synchronisation ist gut. Die letzten beiden Punkte sind des öfteren ein Manko in Low-Budget Produktionen und führen nicht selten zu einem Verriss des jeweiligen Streifens.

Aber man merkt natürlich auch deutlich, dass es sich um ein C- oder B-Movie handelt: Haufenweise Fehler beim Schnitt, genügend Dummdialoge, billige Spezialeffekte. Last but not least gibt es einen lustigen Kurzauftritt von Pornostar Ron Jeremy. Wohl das deutlichste Indiz für ein C-Movie… hehe…

Ron Jeremy

Das Markenzeichen von „Bloody Highway“ sind sicherlich die grafischen Spezialeffekte, die massenweise vertreten sind. Sie sind stets sehr blutig, hart, mit Gedärmen gespickt. Leider aber meistens sehr einfach gestrickt. Das bedeutet, dass sie nicht wirklich sehr real erscheinen. Sicherlich ist das bei Billig-Produktionen meistens der Fall. Der SFX-Mann, Joe Castro, hat sich sicherlich viel Mühe gegeben und ganz neue Ideen eingebracht. Doch einige der hier gezeigten Tricks sind wirklich grottig. Irgendwann gehen einem die dargebotenen Effekte doch auf den Senkel. Vielleicht hätten die Macher doch lieber 10.000 $ mehr investiert…

Phoebe Dollar Die Darstellerriege schlägt sich, wie gesagt, extrem gut. Angeführt wird sie von Phoebe Dollar („Goth“, „The Hazing“). Sie überzeugt nicht nur durch ihre hellblauen Augen und den charmanten Blick. Phoebe Dollar spielt die Rolle der dämonischen Lucinda sehr gut, auch wenn sie in der Kettensägen-Szene leicht überfordert wirkt. Bei ausgeschalteter Kettensäge ist ein glaubwürdiger Auftritt allerdings auch schwer möglich…

Der Film, der aus dem legendären „Brain Damage“ Hause stammt, wurde in Deutschland von Adrena rausgebracht und leider von der Zensur etwas beschnippelt. Allerdings fällt das nicht auf. Hier rollen auch Köpfe, hängen auch Gedärme an der Stoßstange des Autos. Lediglich eine Messer-Bohr-Aktion fehlt. Trotz dieser Schnitte ist der Streifen im Januar 2006 auf den Index gekommen.

Insgesamt gesehen ist „Bloody Highway“ ein herausragender Low-Budget-Streifen, der Freunden des Splatter und Gore sicherlich gut gefallen wird. Mit seiner kurzen Spielzeit von nicht mal 70 Minuten (Die Angabe auf dem DVD-Cover ist falsch) ist er sehr kurzweilig und allemal einen Blick wert!

DVD

Trailer, Deleted Scene, Behind The Scenes, Fotogalerie

Bewertung

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Spannung 4.gif
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Ton 5.gif
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Features 5.gif
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