Cradle Of Fear

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Informationen

OT:Cradle Of Fear

ca. 120 Minuten

GB 2000

Regie

  • Alex Chandon
Darsteller

  • Dani Filth
  • Edmund Dehn
  • David McEwen
  • u.a.

Cradle Of Fear

Story

Der Film geht zwei Stunden, ist in vier Episoden aufgeteilt und zwischen den einzelnen Episoden gibt es auch noch eine Hauptgeschichte, die alles verknüpft und dem Film einen Sinn gibt. Ich werde jetzt nach einer kurzen Einleitung einfach alle Episoden wieder geben. Ein verrückter sitzt wegen Kannibalismus und anderen sehr brutalen Morde in der Irrenanstalt. Der Mann heißt Kemper und hat die Fähigkeit andere zu hypnotisieren. Deshalb müssen die Ärzte bei ihm immer besonders aufpassen. Aber er ist ja hinter Schloss und Riegel und somit keine Gefahr für die Öffentlichkeit, oder doch? So jetzt beginnt der Film; und zwar damit, wie ein Kommissar mit seinen Hilfssheriffs in einem Hotelzimmer zwei brutal ermordete Frauen findet. Einer der Frauen ist der Bauch aufgeplatzt und es sind alle Eingeweide rausgequollen. Um diese Frau geht es in der ersten Episode und es gibt einen Rückblick. Episode 1 Zwei junge (leicht) drogenabhängige Frauen sind am Abend in einer Disco unterwegs. Eine der Frauen (die mit den Eingeweiden) findet einen Mann und verbringt mit ihm zusammen die Nacht. Pech für sie, dass gerade „der Mann“ (gespielt von Dani Filth), kein Mensch ist. Am nächsten Tag als die Frau auf die Straße geht sieht sie in allen Leuten Dämonen. Voller Panik rennt sie zu ihrer Freundin. Die gibt ihr eine Schlaftablette. Nach einem Alptraum erwacht die Frau und fühlt, wie sich in ihrem Bauch etwas bewegt. Sie bekommt eine höllische Panik. Episode 2 Zwei junge Frauen (aber andere als in der ersten Episode) laufen durch die Stadt. Beide sind knapp bei Kasse und brechen deshalb bei einem alten Mann ein. Sie haben alles einigermaßen geplant und denken er ist weg. In dem Haus entdeckt eine der beiden unter dem Bett im Schlafzimmer eine Dose, in der sehr viel bares Geld drinnen ist. Beide freuen sich. Plötzlich steht der alte Mann aus dem Bett auf. In voller Panik nimmt eine der Frauen einen Kerzenständer und erschlägt ihn. Beide bleiben die Nacht über in dem Haus und waschen sich das Blut ab. Eine der Frauen wird aber hysterisch und bekommt Panik. Daraufhin wird die hysterische Frau auch noch von ihrer Freundin umgebracht. Die vertuscht alles und verschwindet mit dem Geld in ihre Wohnung. Jetzt sag ich nur noch eins, Sie hat was böses Gemacht und nun kommt die Strafe! Episode 3 Ein Mann und eine Frau fahren zusammen mit einem Auto rasend durch die Stadt. Weil der Mann gerade nicht aufpasst kommt es zu einem Unfall. Und zwar überfahren sie einen Mann. Aber statt nach dem Verletzten zu sehen, schaut der Mann nur nach ob kein Kratzer an seinem Auto ist. Als beide daheim ankommen wollen sie miteinander schlafen. Dabei erfahren wir, dass der Mann nur noch einen Fuß hat. Es heißt aber, dass wenn er irgendwie einen Fuß bekommt, man den dann wieder annähen kann. Also geht der Mann zu einem alten Bekannten bringt ihn um und schneidet ihm den Fuß ab. Als der Fuß angenäht ist, freuen sich beide und er lernt wieder richtig laufen. Aber für diese tat, die er getan hat kommt auch wieder die Strafe! Episode 4 Diesmal haben wir es mit dem Sohn des Kommissars vom Anfang zu tun. Und zwar arbeitet der Sohn bei einer Art Zeitungsfirma. Er soll einen Bericht über Snuff Filme schreiben. Dem Begriff Snuff Film will ich kurz erläutern! Ein Snuff Film ist ein Film, bei dem ein Mensch vor laufender Kamera grausam getötet wird nur dass sich ein paar perverse dran aufgeilen können. Kein Witz! Gibt es bedauerlicherweise wirklich. Auf jedenfall macht der Sohn viel im Internet herum um an Informationen für seinem Bericht zu kommen. Durch Zufall trifft er auf eine Seite, die sich „The Sick Room“ nennt. Es ist eine Snuff Seite. Hier kann derjenige der sie besucht einen Killer dirigieren, wie der ein Opfer von laufender Kamera ermordet. Zum Beispiel mit welcher Waffe oder auf welche Körperteil. Da die Seite total illegal ist ändert sie immer ihre Adresse. Der Sohn findet bedauerlicherweise Gefallen am Killerspielen. Deshalb verschleudert er sein ganzes Geld und seine Wohnung im Sick Room. Erst zuhause, dann im Internet Cafe. Eines Tages bekommt er eine Mail, wo er den Sick Room im wirklichen leben findet. Er macht sich sofort auf den Weg. Und wieder kommt die Strafe!

Kritik

Also ich muss gleich sagen, der Film ist wirklich super genial!! Ich hätte ihn ehrlich gesagt nicht so gut erwartet! Das mit den einzelnen Episoden fand ich echt eine sehr gute Idee. Alle Episoden sind sehr spannend und gorig. Wie ihr sicher bemerkt habt enden alle Episodenberichte, bis auf den ersten, mit dem Satz „Er oder Sie bekommt die Strafe“. Das trifft aber auch wirklich immer zu. Dazu sag ich aber gar nicht mehr, weil ich sonst die Spannung rauben würde. Ich sag einfach nur der Film hat eine super Story die wirklich sehr gut durchdacht ist und am Ende des Films auch alle Fragen aufdeckt. Dadurch bleibt der Film auch noch nachher interessant, so dass es auch nichts ausmacht den Film ein zweites mal anzuschauen. Der Film baut auch eine sehr gute, dichte Atmosphäre auf. Der zweite wichtige Punkt sind wohl die Splatterszenen! Also die sind wirklich ziemlich häufig und auch sehr gut gelungen und außerdem ultrabrutal. Aber das ist auch gut so! Hier kommt der Splatterfan voll auf seine Kosten! Ich will einfach mal ein paar beschreiben, wie ich es üblicherweise sonst auch mache. 1) Der Film beginnt mit zwei sehr brutalen Splatterszenen! Und zwar können wir mit ansehen wie einem Mann die Kehle aufgerissen wird und sämtliche Adern rausgerissen werden. Dem anderen Mann wird der Kopf zerrissen, auf den Boden geworfen und draufgetreten, dass der Rest zerplatzt. 2) Einer Frau platzt der Bauch auf und man kann alles sehr lange und in Großaufnahme sehen. 3) Man kann in Großaufnahme mit ansehen, wie einem Mann der Fuß abgeschnitten wird. Dabei sieht man richtig den Knochen und Fleisch raushängen. Ich denke das sind genug Beispiele. Aber glaubt mir, es gibt noch viel viel mehr. Ich denke diese drei Punkte reichen aus um sich ein Bild von dem Film zu machen. Ich hab auch schon auf einer Internetseite als Kritik zu „Cradle of fear“ gelesen „Übermäßig brutale Schlachtplatte“. Ich denke dieser Film ist deshalb wirklich nur was für Splatterfans und sonst für niemanden! Ich rate allen bevor sie sich den Film ansehen zuerst die beiden Film Trailer reinzuziehen. Wenn man danch noch Lust hat, dann wird man den Film sicher lieben, genau wie ich!!! Trotz des ganzen Splatters ist der Film aber wieder ziemlich spannend geworden und alle Episoden sind einfach super. In jeder Episode wird eine gute Spannung aufgebaut und endet meist mit einem ultrablutigen Effekt. Die Effekte sind übrigens von den Machern, die auch Hellraiser gemacht haben. Die Hintergrundgeschichte zwischen den Episoden ist auch sehr Spannend gemacht, so dass der Film nie langweilig wirkt. Wenn man ihn sich das erste mal ansieht wird man anfangs noch gar nicht so richtig kapieren um was es geht, aber mit der Zeit bekommt dann doch alles seinen Sinn! Von den Schauspielern sind mir leider alle unbekannt. Ich kann aber ein paar Worte zu dem „The Man“ sagen. Er wird gespielt von Dani Filth. Ihn könnt ihr euch ungefähr so wie „The Crow“ vorstellen. Er ist auch ein Rockmusiker, wenn ich das richtig aufgeschnappt habe und auch die Filmmusik ist von ihm. Wo wir schon bei der Filmmusik sind! Die ist echt super gelungen und passt richtig in den Film rein. Also ein dickes Lob an Dani Filth! Die anderen Schauspieler wirken alle ganz überzeugend. Der Film ist leider gar nicht erst in deutsch übersetzt worden und daher nur als englische DVD erhältlich. Aber das macht nichts, man versteht sehr gut was die reden. Und außerdem kommt es hier eh in erster Linie auf Splatter an. Die DVD enthält übrigens zwei Trailer zu „Cradle of fear“, eine Gallery mit vielen Bilden aus dem Film und einen Kurzfilm „Behind the Scenes Featurette. Hier wird gezeigt, wie manche Effekte gemacht worden sind. Ist eine ganz interessante Sache. Wie schon oben gesagt, für Splatterfans wie mich ist der Film sehr zu empfehlen. Für alle anderen aber überhaupt nicht! Ich finde den Film auf jeden Fall super und werde ihn mir demnächst noch mal anschauen!

Bewertung

Splatter 6.gif
Spannung 5.gif
Story 5_5.gif
Ekelfaktor 5_5.gif
Atmosphäre 5_5.gif
Gesamt 5_5.gif

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Informationen

OT:Cradle Of Fear

ca. 120 Minuten

GB 2000

Regie

  • Alex Chandon
Darsteller

  • Dani Filth
  • Edmund Dehn
  • David McEwen
  • u.a.

Cradle Of Fear

Story

[Der Film ist in 4 Episoden aufgeteilt, die jedoch alle miteinander verknüpft sind.]

Serienkiller Kemper sitzt seine Strafe in einer Irrenanstalt ab. Äußerst brutale Kindermorde und Kannibalismus brachten ihn hier her. Er ist ein großer Meister der schwarzen Magie und Hypnose. Die Polizei ist erleichtert, ihn endlich hinter Gittern zu sehen und wiegt sich im sicheren. Ein Fehler! Denn Kemper hat mit einer außen stehenden Person Kontakt und erteilt dieser auf geschickte Art und Weise seine „Todeskandidaten“ mit.

Szenenwechsel: Wir befinden uns in einer dunklen Gasse und Detective Neilson ist gerade dabei den Puls eines Opfers zu kontrollieren. Es folgt ein Rückblick…

Episode 1:

Es ist Nacht, Mel und Nikki, 2 junge Gothicgirls sind in einer Disco auf der Suche nach männlichen Wesen für die Nacht. Mel´s Blick fällt dabei auf einen großen, gut aussehenden Goth („Dani Filth“) und die beiden landen natürlich im Bett. Es wird zum Alptraum für Mel. Als sie am nächsten Morgen erwacht, kann sie sich nur wage an die Vorkommnisse der letzten Nacht erinnern. Sie weiß lediglich, dass dieser Goth auf keinen Fall ein Mensch gewesen sein kann. Sie macht sich schließlich auf den Weg zu ihrer Freundin Nikki. In der Stadt bekommt sie plötzlich Horrorvisionen. Halb wahnsinnig kommt sie bei ihrer Freundin an und sie beschließt die Nacht dort zu verbringen. Mitten in der Nacht wacht sie jedoch auf und spürt, dass sich etwas in ihrem Bauch bewegt…

Episode 2:

Und wieder haben wir es mit 2 jungen Frauen zu tun. Diese sind gerade dabei in das Haus eines alten Mannes einzubrechen. Sie glauben ein leichtes Spiel zu haben, da dieser für gewöhnlich um diese Zeit nicht zu Hause ist. In der Wohnung beginnen sie sogleich ihre Suche nach Wertsachen und werden fündig. Jedoch taucht auch der alte Mann unerwartet unter seiner Bettdecke hervor und die Mädels geraten in Panik. Sie killen den Kerl! Danach baden sie in dieser Wohnung noch, um sich von dem Blut abzuwaschen. Sophie misstraut jedoch ihrer Freundin Emma und so killt sie diese eben auch noch, um dadurch immerhin noch mehr Geld für sich zu haben. Sie beseitigt noch rasch ein paar Spuren im Haus und verschwindet dann in ihre Wohnung, wo sie wenig später Besuch erhält…

Episode 3:

Ein gutgelauntes Ehepaar rast zugedröhnt mit Drogen in ihrem Auto über die Straßen. Natürlich kommt es auch zu einem Unfall. Sie überfahren einen Mann, halten kurz an um sich zu vergewissern, dass keine Kratzer an ihrer Stoßstange sind und fahren weiter. In ihrem Haus ( man merkt gleich dass sie Geld zu genüge haben), versuchen die beiden miteinander zu schlafen, was jedoch an dem Mann scheitert, der bei einem Unfall sein Bein verloren hat und darüber nicht hinweg kommt. Ein Arzt macht ihm schließlich Hoffnungen, indem er ihm erklärt, dass er nur einen „Spender“ finden müsse, damit er ihm ein neues Bein wieder annähen könnte. Kurzerhand stattet der Ehemann einem alten Bekannten, der ihm noch Geld schuldet einen Besuch ab und trennt diesem einfach sein Bein ab. Die Transplantation gelingt! Monate später befindet sich unser Pärchen wieder rasend durch die Innenstadt wieder, doch etwas ist anders…

Episode 4:

Detective Neilsons Sohn soll für seinen Job einen Artikel über Snufffilme schreiben und recherchiert dafür viel im Internet. Dabei findet er immer mehr Gefallen an perversen, möglichst harten „Spielchen“. Eines Tages entdeckt er eine Webside, genannt „Sick Room“. Im „Sick Room“ kann man eine Art reales Videospiel spielen. Man spielt Mörder und darf Leute dirigieren, wie sie jemand anderes töten, verstümmeln oder vergewaltigen sollen. Um jedoch mitspielen zu können, bedarf es eines „Einsatzes“. Man muß zuerst selbst eine Person den Betreibern des „Sick Room“ überlassen. Kurzerhand nimmt er dafür seine Freundin, die wenig später von der Bildfläche verschwindet. Er wird immer süchtiger nach diesem „Spiel“. Er verliert schließlich seinen Job. Da die Webside ständig ihre Adresse wechselt, verbring er all seine Zeit im Internet und verschuldet sich immer mehr. Auch seine Wohnung geht flöten. Sein Tagesablauf sieht inzwischen so aus, dass er vor einem Internetcafee schläft und tagsüber dort seine Zeit verbringt. Eines Tages bekommt er einen Hinweis geschickt, wo er den Sick Room real finden kann…

Zwischen all diesen Episoden treffen wir immer wieder auf Detective Neilson, der ratlos vor den Opfern steht. Bei allen Opfern findet er Spuren, die auf den inhaftierten Kemper schließen lassen, doch wie kann das möglich sein? Nach dem Tod seines Sohnes begibt er sich schließlich zu Kemper in die Irrenanstalt und auch Kempers Helfer ist auf dem Weg dorthin…

Kritik

So, ich hoffe ich konnte Euch Appetit auf diesen Film machen! Ich fand ihn klasse!!! Es fließt eine Menge Blut und auch die Splattereffekte sind genial! Alex Chandon, der Regisseur, hat mit diesem Film gewiß einen großen Schritt in die Splatterszene gesetzt und ich denke, man darf gespannt sein, was Alex in Zukunft noch so alles fabrizieren wird! Geübt hatte er bereits zuvor mit einigen kürzeren Filmen („Drill Bit“, „Night Pastor“, „Scumfuck“, „Bad Karma“…), die sich allerdings ebenfalls in der Splatterszene sehen lassen können ( Alex war auf dem Festival anwesend und hatte auch noch einige Kurzfilme und Trailer mit im Gepäck ).

Als einzigstes Manko an diesem Film, muß ich Euch jedoch warnen: Der Film ist noch nicht synchronisiert und daher bisher nur im englischen Original zu bewundern. Jedoch auch für Leute mit wenigen Englischkenntnissen oder keinen, ist der Film durchaus verständlich! Es kommt hier eh weniger auf die Dialoge an. Die Handlung reicht vollkommen aus!

Was mir als weibliche Person auch nicht so ganz klar ist, warum gibt es in solchen Filmen eigentlich ständig nackte Frauen zu sehen??? Gibt es denn wirklich außer mir auf der ganzen Welt keine anderen weiblichen Splatterfans??? Wo bleibt denn hierbei die Gleichberechtigung. Aber gut, ich will ja nicht meckern, wenigstens hat es keins dieser Mädels im Film überlebt!

Die Atmosphäre ist düster und in etwa vergleichbar mit Filmen wie „The Crow“ oder „Sieben“. Fast alles Wesentliche spielt sich in dunklen Gassen und Häusern ab. Dazu kommen düstere Metalklänge. Grandios… Leute mit schwachen Nerven sollten sich diesen Film besser nicht ansehen!

Die Schauspieler waren abgesehen von Dani Filth alle unbekannt, jedoch dennoch ganz gut besetzt. Dani war die absolute Idealbesetzung für diese Rolle und ich muß gestehen, ich kann nicht verstehen, dass er nicht schon in anderen Horrorfilmen mitgespielt hat! Er ist brilliant und besitzt eine Ausstrahlung die einem durchaus einen Schauder über den Rücken jagt. Er war übrigens diesmal nicht so geschminkt wie sonst auf der Bühne. Nur eben leicht Gothicmäßig gebleicht, sein Auftreten ließ mich übrigens auch wieder leicht an „The Crow“ denken.

Der Film ist übrigens ein Low- Budget Film, was man jedoch wenn man es nicht weiß, auch nicht so schnell bemerkt! Die Effekte sind wirklich top!!! Besonders gut, gefiel mir dabei die „Schädelwegballerszene“ am Ende des Films. Ich will Euch nicht zu viel verraten, daher gebe ich Euch auch nicht alle Angaben so wie sonst vor.

Erhältlich ist der Film übrigens unter www.cradleoffear.com oder bei einigen gutbestückten Splatterfilmhändlern. Leider zählt der Film zu denen, die die FSK- Stelle am liebsten niemals auf dem Markt bringen würde und daher wird der Film wohl auch niemals in einem normalen Laden zum Verkauf stehen…schade!!!

^v^FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film allen Fans dieses Genre und Cradlefans. Allen anderen rate ich jedoch von dem Streifen ab, da er definitiv nichts für Leute mit schwachen Nerven ist oder Leute die gewaltverherrlichende Filme ablehnen! Es fließt eine Menge Blut und es gibt viele sehr brutale Szenen! Leute wie meine Wenigkeit dagegen werden ihn lieben!

Bewertung

Splatter 5.gif
Spannung 5.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 6.gif
Atmosphäre 5.gif
Gesamt 5_5.gif

Ähnlicher Film:

Cradle Of Fear

0

Informationen

OT:Cradle Of Fear

ca. 120 Minuten

GB 2000

Regie

  • Alex Chandon
Darsteller

  • Dani Filth
  • Edmund Dehn
  • David McEwen
  • u.a.

Cradle Of Fear

Story

Der Film ist in vier Episoden unterteilt, die allerdings alle einen gewissen Zusammenhang haben. Vor, zwischen und nach den vier integrieren Filmchen gibt es eine (Neben)-Handlung, in der es um einen inhaftierten Killer namens Kemper geht. Kemper scheint sich einer übermenschlichen Macht bedienen zu können, mit der er eine Person steuern kann, die draußen für ihn mordet. Um wen es sich bei der Person handelt und in welcher Beziehung sie zu Kemper steht, sollen wir später erfahren …

Polizist Neilson versucht herauszufinden was Kemper für ein Spiel spielt und wird mit zunehmender Zeit immer weiter in den Fall hineingezogen.

Erste Geschichte :

In einer Szenedisko reißt die junge Mel einen gutaussehenden Typen auf, um mit ihm eine Nacht zu verbringen. Sowohl das Mädchen, als auch der Mann sind eindeutig Freunde der mystischen Unterwelt, was ihnen anzusehen ist und was sie sich gegenseitig sympathisch macht. Die beiden verschwinden zusammen und erledigen das, worauf sie es abgesehen hatten. Doch die Paarung verläuft aus Mel´s Sicht nicht so, wie sie sich es vorgestellt hatte. Der Akt läuft für sie wie ein Alptraum ab und ist alles andere als amüsant für die junge Frau. Am nächsten Morgen wacht sie auf und kann sich an keine Details mehr erinnern. Sie fühlt sich sehr unwohl und macht sich auf den Weg zu ihrer Freundin. Bevor sie dort ankommt muss sie die Stadt durchqueren und sieht in anscheinenden Visionen lauter Dämonen, die ihr erzählen das sie jetzt eine von ihnen ist. Völlig erschöpft und verängstig kommt sie schließlich bei ihrer Freundin an, doch dort muss sie bemerken das sich durch die verbrachte Liebesnacht mehr verändert hat, als sie es zu glauben gewagt hätte …

Zweite Geschichte :

Zwei junge Damen haben sich vorgenommen bei einem etwas älteren Herren einzubrechen. Sie haben zwar nicht die beste Vorbereitung für den Bruch, aber sie sind sich sicher das nichts schief gehen kann, da der Alte nicht zu hause ist. So brechen sie ein und erfreuen sich der Wertsachen, die sie ergattern können.

Als sie aber im Schlafzimmer des Eigentümers angekommen sind, staunen sie nicht schlecht als der sich plötzlich unter der Decke seines Bettes erhebt. Geschockt schlägt eine der jungen Frauen auf ihn ein, was ihn blutüberströmt zu Boden sinken lässt. Geschockt stehen die beiden vor der geglaubten Leiche, als die sich wieder bewegt und eine der beiden Frauen angreift. Mit weiteren Schlägen wird der Alte traktiert, was ich schlussendlich über den Jordan befördert. Blutverschmiert verbringen die beiden noch eine Weile in der Wohnung um sich zu reinigen, damit sie nicht zuviel Aufsehen erregen. Da kommt der einen die Idee das der Raub für einen alleine mehr Profit abwerfen würde und so bringt sie auch ihre Komplizin um. Glücklich über den neuen Reichtum macht sie sich von dannen, sie soll aber wenig später einen unerwarteten Besuch bekommen …

Dritte Geschichte :

Den Rausch der Geschwindigkeit suchend, rast ein Pärchen mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch die City. Sie lachen und scherzen und übersehen dabei einen Landstreicher, der sich auf der Fahrbahn nach seiner Bierdose bückt. Erst im letzten Moment wird er gesichtet, doch dann ist es schon zu spät. Der Mann wird überfahren und als das Auto einige Meter später zum stehen kommt, sind die beiden verliebten etwas geschockt. Der Mann entschließt sich auszusteigen, doch anstatt dem Überfahrenen zu helfen, mustert er nur seine Stossstange und ist froh das diese nicht beschädigt ist. Ohne dem Opfer einen Blick zu würdigen steigt er wieder ein und die Fahrt geht weiter.

Als sie die Fahrt beendet haben, soll es zum Höhepunkt des Tages kommen und zwar im Bett. Doch das klappt nicht so, wie sich die beiden das vorstellen, da der Mann unter der Amputation eines seiner Unterschenkel leidet. Um diese Problem endlich zu beseitigen beschließt er, sich ein neuen Unterschenkel zu „organisieren“. Er besucht einen heruntergekommenen Bekannten, der sehr überrascht über die Forderung ist, aber letztlich keine Chance hat. Mit dem abgesägten Bein im Koffer macht sich der Mann zu einem Arzt auf, den er zwingt es ihm anzunähen, was so auch geschieht.

Nachdem die Wunden einigermaßen verheilt sind, machen sich die Verliebten zu einer erneuten Spritztour auf, die aber schneller als gedacht vorüber ist …

Vierte Geschichte :

Der Sohn, des mit dem Serienkillerfall beauftragen Neilson, soll für Zeitungsartikel Informationen über das Phänomen der Snuff-Filme besorgen. Technologisch auf dem neusten Stand, macht er eine Internetrecherche und wird schnell fündig. Auf einer Seite, die sich „Sick Room“ nennt, gibt es ein besonderes Angebot zur Thematik. In diesem kranken Raum kann man sich gegen Bezahlung aussuchen, wie Menschen umgebracht werden sollen, was dann live zu verfolgen ist.

Trotz der Perversität wird der junge Journalist in den Bann der Homepage gezogen. Er wird zusehends süchtig und der Umstand, das die Homepage häufig den Server wechselt und so wieder mühselig gesucht werden muss, verändert sein Leben. Er verliert Job und Wohnung und ist bald hoch verschuldet, da er immer wieder Tötungen in Auftrag gibt und sich dabei krankhaft – köstlich amüsiert.

Eines Tages erhält er eine Email, die ihm verrät wo sich der „Sick Room“ befindet. Er macht sich auf die Suche und entdeckt etwas, was er nie sehen wollte …

Nachdem Polizist Neilson von dem Verschwinden seines Sohnes erfährt, macht er sich auf um dem Serienkiller Kemper einen Besuch in dessen Zelle abzustatten …

Kritik

Nachdem ich vor kurzem Bekanntschaft, in Form eines Videoclips, mit der Band „Cradle of Filth“ gemacht habe, konnte ich es kaum abwarten mir endlich den berühmten Splatterstreifen, den der Sänger Dani Filth mit zu verantworten hat, anzugucken. Doch was ich sehen sollte, übertraf meine Erwartungen um einiges. Die zahlreichen Splatterszenen sind größtenteils sehr sehenswert und die ungewöhnliche Story lässt die zwei Stunden Spielzeit sehr kurzweilig werden.

Das der Film nur im englischen Original zu bekommen ist, ist sicherlich nicht dienlich sich den Streifen zu besorgen, allerdings stellt es beim Gucken kein Problem dar, denn Regisseur Alex Chandon hat mehr Wert auf vielsagende Bilder denn ausgefeilte Dialoge gelegt. Diese Tatsache sollte es jedem ermöglichen, der über etwas Englischkenntnisse verfügt, den Film und seine Handlung verfolgen zu können.

Die im Mittelpunkt stehenden Splatterszenen sind bis auf einige, wenige Ausnahmen wirklich gut gelungen und sie sind wohl auch der Grund, warum der Film bis dato noch nicht in Deutschland erschienen ist. Würde man alles herausschneiden, was in unserem Land im Normalfall herausgeschnitten wird, bliebe wohl nur wenig übrig und zudem wäre die Handlung nicht mehr nachzuvollziehen. Wenn man bedenkt wie gut und außergewöhnlich die Story ist, dann möchte ich den Film auch gar nicht in einer anderen Version sehen. „Cradle of Fear“ hat wirklich eine Handlung, die seinesgleichen sucht. Die vier verschiedenen Episoden sind allesamt sehr sehenswert, spannend und mit einer erstaunlichen Atmosphäre ausgestattet, die selbstverständlich mit harter Musik und dunklen Kulissen untermauert wird. Besonders der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, wobei ich den dritten etwas weniger interessant fand. Aber eins haben alle Teile gemeinsam : Es wird gesplattert, bis der Arzt kommt!

Die verschiedenen Storys sind mit vielen verschiedenen Schauspielern besetzt, die mich allesamt verwundert haben. Für eine Billigproduktion spielen sie sehr professionell, was man ja nicht von allen Akteuren behaupten kann, die in solchen Filmchen mitspielen. Sicherlich gehören die Protagonisten nicht zur Spitzenklasse ihrer Branche aber authentisch wirken sie alle, was den Film natürlich umso sehenswerter macht.

Insgesamt ist „Cradle of Fear“ ein Film, den jeder Freund des Splatterfilms gesehen haben sollte! Er bietet eine tolle Story, die mit Blut nicht spart, was ja selten genug in diesem Subgenre vorkommt.

Bewertung

Splatter 5.gif
Spannung 5.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 5_5.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 6.gif

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