Dark Waters

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Informationen

OT:Dark Waters

ca.93 Minuten

USA 2004

Regie

  • Phillip J. Roth
Darsteller

  • Lorenzo Lamas
  • Simmone Mackinnon
  • Jeffrey Gorman
  • Bruce Gray
  • u.a.

Dark Waters

Story

Im Golf von Mexiko wird eine Bohrinsel von riesigen Haien attackiert und stark beschädigt, zwei Taucher und ein weiterer Mitarbeiter verlieren bei diesem tragischen Ereignis ihr Leben. Zur selben Zeit versucht der Meeresbiologe Dr. Dane Quatrell (Lorenzo Lamas) mal wieder einige reiche Investoren davon zu überzeugen, dass die versunkene Stadt Atlantis existiert und möchte so an möglichst viel Sponsorengelder kommen. Kurz darauf wird Quatrell zusammen mit seiner Partnerin Robin Turner (Simmone Mackinnon) entführt und zum Anwesen des Milliardärs Summerville (Bruce Gray) gebracht. Dieser unterrichtet sie von den Geschehnissen im Golf von Mexiko und bittet die Beiden, ihn und sein Team bei der Untersuchung der Haiangriffe zu begleiten. Da Quatrell und Turner das ihnen angebotene Geld schlecht ablehnen können, sagen sie zu. Blöd nur, dass die beiden Meeresbiologen im Voraus nicht über alle Einzelheiten unterrichtet wurden und schon kurz nach ihrer Ankunft an der Bohrinsel von monströsen Haien angegriffen werden. Dane, Robin und John Miklos (Jeffrey Gorman), ein Mitarbeiter Summerville’s, können sich noch mit knapper Not auf die ramponierte Bohrinsel retten, für alle anderen kommt jedwede Hilfe zu spät. Dane schafft es, mit letzter Kraft einen Notruf auszusenden, wodurch die Drei kurz darauf von einem Militär-U-Boot gerettet werden. Noch ahnen Dane, Robin und John nicht, dass das US-Militär, von dem sie zu einer versteckten Unterwasserbasis gebracht werden, für die Killerhaie verantwortlich ist und keine Zeugen gebrauchen kann…

Kritik

"Dark Waters" zählt sicherlich zu den unbekannteren Vertretern des Monsterhai-Horrors. Während den meisten Filmfans Streifen wie "Deep Blue Sea" und "Der Weiße Hai" sofort ein Begriff sind, kommen schon bei "Monster Shark" oder "Shark Attack" einige ins Wanken. "Dark Waters" dagegen ist ein Werk aus der sprichwörtlichen untersten Schublade, von einem Profi auf diesem Gebiet. Phillip J. Roth konnte, genau wie beispielsweise Kollege Jim Wynorski, schon einige Male beweisen, dass er zur Elite der kostengünstigen B-Unterhaltung zählt. Derart weltbewegende, filmhistorische Werke wie "Falcon Down – Todesflug ins Eismeer" oder "Alien Interceptors" gehen unter anderem noch auf sein Konto, die man allerdings nicht kennen muss. Obwohl "Dark Waters" der typische Albtraum eines jeden Cineasten ist, muss ich gestehen, dass ich mir nach dem Konsum des Filmes mal wieder die Frage stellte, was die Menschheit nur ohne derartige Low-Budget Produktionen machen würde. Meine Erwartungen im Voraus hielten sich eigentlich, wie meist immer bei Filmen dieser Richtung, in Grenzen, doch schon der erste Haiangriff überraschte mich dann durchaus positiv. Gerade als zwei Taucher tief unten im dunklen, bedrohlichen Meer etwas an der Außenseite der Bohrinsel reparieren sollen, schälen sich plötzlich riesige Konturen aus der Dunkelheit des Meeres und schon im nächsten Moment sehen wir, wie riesige, furchteinflößende Haie über die Taucher herfallen. Für einen derartig günstigen Film sehen die Monster überraschend gut aus, auch wenn ein Vergleich zu "Deep Blue Sea" natürlich nicht angestellt werden darf. Dennoch muss man sich immer das Budget eines Filmes vor Auge halten und angesichts dessen gibt es hier nichts zu meckern. Als Nächstes kommen wir allerdings zu einem erheblichen Negativpunkt und zwar der Story. Dane Quatrell wirkt mit seinem Aussehen und seinem Verhalten mehr wie ein Gigolo, als ein Meeresbiologe, was einem auch schnell bestätigt wird, als der Gute nach einem Vortrag mit zwei heißen Blondinen ins Bett steigt. Als diese ihn dann mithilfe eines präparierten Drinks außer Gefecht setzen und zu dem Milliardär Summerville schaffen, nimmt der Streifen noch unglaubwürdigere Züge an. Angeblich kennen sich Dane und Summerville bereits, da letztgenannter maßgeblich am Verschwinden von Dane’s Vater beteiligt war. Dieses Kindheitstrauma hat Dane bis heute nicht verarbeitet, was uns durch zahlreiche Albträume, in denen Dane von der Entführung seines Vaters träumt, verdeutlicht wird. Selbstverständlich dient dies nur dazu, eine gewisse Spannung zwischen den Hauptcharakteren zu schaffen, und selbstverständlich trifft Dane seinen Vater im späteren Verlauf des Filmes wieder. Lustigerweise ist Daddy nun einer der leitenden Köpfe des Forscherteams, die für die Killerhaie verantwortlich sind. Kluger Schachzug, um dem Publikum ein Ausruf des Erstaunens zu entlocken oder der lächerliche Versuch eines unvorhersehbaren Plot-Twists? It’s up to you.. Optische Schauwerte stehen hier ganz klar über Intelligenzbeanspruchung, doch das sollte niemanden wundern. Wie in jedem reinrassigen B-Movie wird hier ab einem gewissen Zeitpunkt reichlich geballert, selbstverständlich dürfen auch einige Haiattacken und etwas nackte Haut nicht fehlen. Die unlogische Storyentwicklung macht dabei klar, dass dies alles nur einem einzigen Zweck dient: Den Low-Budget Fans das zu geben, was sie sehen wollen. Wenn es hart auf hart kommt, mutieren die drei Forscher plötzlich zu Kampfexperten, die wesentlich besser mit Waffen umgehen können, als jahrelang trainierte Soldaten, doch über so etwas muss man hier einfach hinwegsehen, oder bestenfalls gleich im Voraus sein Hirn ausschalten. Wer sich von "Dark Waters" guten Horror erhofft, sollte die Finger von dem Machwerk lassen. Phillip J. Roth lieferte hiermit stumpfsinniges, actionlastiges und hirnloses Entertainment ab. Zwar werden hin und wieder mal ein paar Leute gefressen und die riesigen Haie wirken auf ihre Art schon sehr unheimlich, doch wahrer Horror sieht für mich gänzlich anders aus. "Dark Waters" ist nicht im Übermaß spannend, glänzt nicht durch neue Ideen und kann auch nicht durch überragende Schauspielerleistungen glänzen – doch wer solche Filme kennt und schätzt, weiß das ohnehin schon.

Filme wie "Dark Waters" gibt es wie Sand am Meer, dennoch machen Fans von anspruchslosem Tierhorror und B-Entertainment mit diesem Teil nichts falsch. Es ist ein blöder Film, keine Frage, ein Schundfilm. Doch wenn man sich damit anfreunden kann, oder sogar auf derartige Machwerke steht, dann sollte man "Dark Waters" auf keinen Fall verpassen. Es wird reichlich geschossen und gefressen, auch wenn ich mich hüten würde, den Film als übermäßig blutig zu bewerben. Durch seine Dämlichkeit ist er einfach auf seine Art unterhaltsam, auch wenn ich mir "Dark Waters" dank einiger langatmiger Passagen kein zweites Mal ansehen würde.

Bewertung

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Ähnlicher Film:

  • Deep Blue Sea

Dark Water

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OT:Honogurai mizu no soko kara

ca.97 Minuten

Japan 2002

Regie

  • Hideo Nakata
Darsteller

  • Hitomi Kuroki
  • Rio Kanno
  • Mirei Oguchi
  • u.a.

Dark Water

Story

Yoshimi Matsubara ist eine junge Mutter und nach ihrer Scheidung auf der Suche nach einer neuen Wohnung für sie und ihre kleine Tochter Ikuko. Nach einigen Misserfolgen findet sie endlich eine passende Behausung, auch wenn diese nicht unbedingt das ist, was sie sich vorstellt. Das gesamte Haus ist etwas heruntergekommen und in der Wohnung nässt es, auf grund des anhaltenden Regens, dafür ist sie aber recht groß und günstig. Das Einleben will in der Folgezeit nicht richtig klappen, denn irgendetwas scheint nicht ganz zu stimmen. Ikuko findet auf dem Dach des Hauses eine Tasche, die weggeworfen wird aber immer wieder auftaucht. Zudem gibt es einen Wasserfleck an der Deckenwohnung, der immer größer wird, obwohl es in den letzten Tagen nicht mehr geregnet hat. Auch hören die Beiden des Nachts Schritte aus der Wohnung über ihnen, die allerdings verschlossen und lange nicht mehr bewohnt ist. In der Vergangenheit lebte dort eine Familie, deren Tochter spurlos verschwand. Vielleicht ist die Wohnung ja doch nicht so unbewohnt, wie es anzunehmen ist…

Kritik

Japan und die Gruselschocker, zwei Begriffe die Ende des letzten und Anfang dieses Jahrtausends einfach zusammen genannt werden müssen. Mit „Ring“ fing alles an und ein Ende kann wohl erst dann kommen, wenn sämtliche Variationen des Gruselschockers bis ins letzte Detail abgefilmt wurden. „Dark Water“ muss diesem Genre natürlich auch zugeordnet werden und er setzt sich nicht wirklich viel von seinen Mitstreitern ab. Es geht darum Angst zu erzeugen, sie in einer düsteren Atmosphäre aufrecht zu erhalten und sie dann schließlich, gegen Ende, mit verstörenden Bildern zum Höhepunkt zu treiben. Allerdings gibt es da einen kleinen Haken, denn „Dark Water“ entpuppt sich als wahrer Spätstarter. Spät ist natürlich Definitionssache, aber hier geht es erst wirklich spät zur Sache. Man muss knapp 60 Minuten damit verbringen, relativ unwichtigen und unspannenden Szenen zu folgen, die in einer Art und Weise erzählt werden, die nicht wirklich unterhaltsam ist. Einzelne Szenen werden unnötig in die Länge gezogen und es wird eindeutig zuviel gezeigt, was keinen so recht interessiert. Gruselige Szenen sind Mangelware und von dem Mysteriösen bekommt man a) nichts erzählt und b) außer einem Schatten nichts zu sehen. Dann aber, nach gut einer Stunde geht es in das Eingemachte und wer bis dahin noch nicht eingeschlafen ist bekommt auch eine ordentliche Gruselpackung, mit der dazugehörigen Geschichte präsentiert. Hier stimmt wirklich fast alles. Es ist äußerst spannend, die erzählte Story ist mysteriös und leicht verstörend und die Atmosphäre wird von Minute zu Minute dichter. Ob dies den Film letztendlich dann aber rettet, kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass Filme wie „Ring“ oder „The Eye“ einfach mehr Potential haben und vor allem auch mehr Wert auf verschiedenen Charaktere legen. „Dark Water“ begnügt sich damit, die wenigen Figuren oberflächlich zu beschreiben und die einzig wirkliche Hauptdarstellerin, Yoshimi Matsubara, recht undurchleuchtet dastehen zu lassen. Gespielt wird diese Rolle zwar ganz passabel, aber was nutzt einem das, wenn man nicht wirklich etwas über sie erfährt? So muss man zum Schluss kommen, dass „Dark Water“ zwar ein typischer Gruselbeitrag aus Japan ist, es aber mit seinen Konkurrenten nicht aufnehmen kann. Eine gute halbe Stunde ist da einfach zu wenig, auch wenn er bei einigen Betrachtern, aufgrund des guten Endes, sicherlich besser in Erinnerung bleiben wird.

Bewertung

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Ähnlicher Film:

Dark Species – Die Anderen

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Informationen

OT:The Breed

ca.87 Minuten

USA 2001

Regie

  • Michael Oblowitz
Darsteller

  • Bokeem Woodbine
  • Adrian Paul
  • Ling Bai
  • u.a.

Dark Species - Die Anderen

Story

Zwei Typen aus einen Sicherheitsdienst werden in eine unliebsame Gegend gerufen. Als sie das zu durchsuchende Objekt erreichen, werden sie von einem verkommenem Obdachlosen in ein Haus gelotst, wo sie eine Frauenleiche von der Decke baumeln sehen. In einem anderen Zimmer sitzt eine, in schwarz gekleidete Person, die nichts besseres im Sinn hat als lauthals zu lachen. Als die beiden Ordnungshüter genug haben, feuern sie auf die dunkle Person und glauben sich somit in Sicherheit. Dem ist aber nicht so, denn die angeschossene Person steht seltsamerweise auf, beisst einer der beiden in den Hals und befördert den zweiten aus dem Fenster des mehrstöckigen Hauses…

Während Steven den Sturz aus dem Fenster überlebt, stirbt sein Kollege. Steven muss wenige Tage später seinen Vorgesetzten einen Bericht abliefern, der sich zwar seltsam anhört, den die mächtigen Männer aber nüchtern und gefasst aufnehmen. Zu Stevens Überraschung Teilen sie ihm sogar Sachen mit, von denen er nie gedacht hätte, dass sie real sein könnten.

Sie erzählen ihm nämlich mit, dass er nach dem Vorfall zu einem geheimen Projekt gehört. Dieses besteht aus Menschen und einer anderen menschlichen Rasse, den Vampiren. Er bekommt erzählt, dass sich die Vampire, die wegen einem Gendefekt so sind wie sie sind, vor einiger Zeit geoutet haben und mit den Menschen zusammenarbeiten wollen. Allerdings gibt es in ihren Reihen ein paar Extreme, die das nicht wollen. Der Vampir, den er gesehen hat, ist so einer und den gilt es jetzt zu fassen. Als Unterstützung bekommt Steven sogar einen neuen Partner, der allerdings nicht ganz so menschlich ist, wie er…

Kritik

Also bei „Dark Species – Die Anderen“ bekommt man es mit einer astreinen Genremischung zu tun, die sich Elementen aus Horror-, Vampirfilmen, Science Fiction, Drama, Liebesfilm und auch dem Actionfilm bedient und somit eine einwandfreie Unterhaltung anbietet, für Leute, die diese genannten Filmrichtungen ansprechen.

Im Vordergrund stehen natürlich die Vampire und deren Machenschaften. Anfangs weiß man gar nichts über die Blutsauger, die hier aber nur selten zu Halsschlagader zurückgreifen, da sie sich eine synthetische Ersatznahrung geschaffen haben, doch im Laufe der Zeit bekommt man interessante und spannende Details präsentiert, die einen wirklich an den Film fesseln. Dadurch, dass die beiden Protagonisten verschiedener Rasse und auch sonst so unterschiedlich wie nur möglich sind, bekommt die Story ein weiteres Unterhaltungshighlight.

Auf der einen Seite steht der dicke, schwarze, menschliche Cop, der immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat und auf der anderen steht der verschlossene, weiße, vapirische Ermittler, der eher etwas bieder wirkt. Diese Mischung sorgt natürlich für einige Probleme bei der Verfolgung der Bösewichte, sie ist aber das Salz in der Filmsuppe.

Es gibt eine gute, düstere Atmosphäre, die mit guten Kulissen glänzt, eine Menge Spannung und hier und da auch ein paar gute Actioneinlagen. Zudem wurden die Hauptdarsteller fabelhaft ausgewählt, denn sie passen wie die Faust aufs Auge. Zum einen ist das Adrian Paul, der den düsteren Vampir spielt, Bokkem Woodbine spielt den Cop und zu guter letzt ist da noch Bai Ling, die einen verführerischen Vamp so vor die Kamera bringt, wie es sein sollte!

Alles in allem überzeugt „Dark Species – Die Anderen“ auf ganzer Linie, auch wenn er sicherlich nur etwas für Freunde des Science Fiction-, Horror- und Vampirgenre ist. Es hätte zwar ein wenig mehr gesplattert werden können, aber wenn der Unterhaltungswert stimmt, kann man da mal ein Auge eindrücken ähhhh zudrücken…

Bewertung

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Spannung 4_5.gif
Story 4_5.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

Dark Prince- The True Story Of Dracula

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OT:Dark Prince: The True Story Of Dracula

ca.88 Minuten

USA 2000

Regie

  • Joe Chappelle
Darsteller

  • Rudolf Martin
  • Jane March
  • Roger Daltrey
  • u.a.
Dark Prince- The True Story Of Dracula

Story

Im Jahre 1431 wurde Vlad III. in der Festungestadt Schäßburg (Transsilvanien) geboren. Bei seiner Geburt soll eine Marienstatur angefangen haben Blutstränen zu weinen. Sein Vater Vlad der II. war Mitglied des Drachenordens, wodurch er den Beinamen Dracul erhielt. Dracula bedeutet soviel wie „Sohn des Drachen“. In Schäßburg lebte Vlad II. mit seiner Familie im Exil, bis er im Jahre 1435 Alexander, den Woiwoden der Walachei stürzen konnte und somit an dessen Stelle den Thron besteigen konnte. Da die Walachei damals eine Art Spielball für Ungarn und die Türkei war, gelang es Vlad II. durch seine geschickte Politik, sich die Herrschaft über 12 Jahre lang zu bewahren.

1441 wurden seine beiden Söhne Vlad III. und Ragon von den Türken entführt und an den Hof des türkischen Sultans gebracht. Dort wurde Vlad jahrelang gefoltert, während sein jüngerer Bruder zum Spielzeug des Sultans wurde. Hier lernte Vlad auch wie man Grausamkeit als ein Mittel der Politik einsetzten kann. 1447 wurde Vlads Vater von adligen Landsleuten ermordet, indem sie ihn lebendig begruben. Kurze Zeit später wurde Vlad aus der Gefangenschaft des Sultans entlassen und er kehrte in die Ländereien seines Vaters zurück um dort seinen Thron zurückzuerobern.

Er nahm Lydia, eine römisch-katholische Adlige zur Frau, welche ihm einen Sohn schenkte. Durch diese Vermählung schlug er sich jedoch den Zorn der orthodoxen Mönche seines Landes zu. Vlad herrschte sehr streng und wurde bald für vielerlei Gräueltaten bekannt. So liebte er es z.B. seine Feinde pfählen zu lassen und dann unter den Gepfählten sein Frühstück einzunehmen. Hierdurch erhielt er auch den Beinamen „Tepez“ – der Pfähler.

Als seine Frau die Wahrheit über ihn entdeckt wird sie fast verrückt und so schickt Vlad sie zunächst in ein Kloster. Von dort kehrt sie jedoch bald wieder zurück, da er ihren Beistand erbittet. Als bei einem Kampf gegen die Türken Vlad schwer verletzt wird, scheint es zunächst so, als ob er tot sei und man lässt seiner Frau von seinem Tode berichten. Jedoch stellt sich dies als Irrtum heraus und Vlad kehrt sehr lebendig an seinen Hof zurück. Als seine Frau ihn sieht, stürzt sie sich vom Burgturm, da sie sich nun vollends für verrückt hält.

Er herrschte nur 6 Jahre lang, und dennoch war er als extrem grausamer Fürst bekannt. Im Jahre 1462 wurde Vlad auf Geheiß des ungarischen Königs Matthias Corvinus auf die Hochburg Visegrád nach Ungarn gebracht und unter „Hausarrest“ gestellt. 1476 jedoch wurde er wieder freigelassen und er erhielt all seine Ämter und Würden wieder zurück.

1 Jahr später wurde er von einem orthodoxen Mönch in einen Hinterhalt gelockt und dort von seinem eigenen Bruder erschlagener. Kurze Zeit später war seine Leiche jedoch verschwunden. Als sein Grab in diesem Jahrhundert geöffnet wurde, war es leer.

Kritik

Dieser Film ist mal wieder nicht leicht zu beschreiben für mich. Zum einen war ich schon alleine davon begeistert, dass es einen Film über Vlad Dracul, alias „Dracula“ (wörtlich übersetzt: „Sohn des Drachen“) gibt und ich musste diesen Film einfach sehen! Die Gründe dafür sind einfach, ich würde mich ein klein wenig als Vampirfreak bezeichnen und interessiere mich daher auch sehr für die Hintergründe, die den Vampirmythos begleiten.

Vlad Tepez wurde schließlich nicht zuletzt aufgrund des Romans „Dracula“ von Bram Stoker zum Inbegriff des Vampirisum, Teile seines Lebens wurden immer wieder in Vampirfilmen erwähnt oder dienten als Schauermärchen und Legenden. Nur weniges ist wirklich durch Schriften aus der damaligen Zeit belegt und vieles wurde auch einfach nur erfunden. Auch der Film befasst sich damit, wie schnell eine wahre Geschichte umgewandelt wird, um sie noch schrecklicher zu machen. So sieht man z.B. Vlad bei den Gepfählten sein Frühstück einnehmen und man sieht sehr deutlich, dass er dabei einen Krug mit Wasser oder Weißwein trinkt. Das ganze wurde dann im Volke weiter gesponnen, dass er das Blut seiner Opfer zum Frühstück getrunken habe. Dies und noch andere Geschichten tauchen sehr oft im Film auf und Vlad selber ist reichlich amüsiert über diese ganzen Geschichten über sich. Ich finde der Regisseur hat dies sehr gut in dem Film verarbeitet.

Der Film hält sich auch ziemlich an die Fakten, die auch mir bekannt sind, jedoch manche Dinge gehen mit dem mir bekannten auch auseinander. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob nicht doch so einige Dinge für den Film umgeschrieben wurden oder nicht. Ich werde noch ein wenig weiterforschen und dann gegebenenfalls diesen Bericht noch einmal überarbeiten.

Einen Vampirfilm im klassischen Sinne darf man jedoch nicht erwarten und auch Horrorfilmfreaks kommen nicht so ganz auf ihre Kosten. Ein paar recht brutale Szenen sind zwar durchaus auch enthalten. Besonders die Kampfszenen finde ich sehr gelungen, jedoch ist dies hier vielmehr ein Historienfilm. Es wird niemand gebissen und Dracula trinkt auch nicht das Blut seiner Opfer. Der Film versucht einem halt das Leben der Person Dracula näher zu bringen.

Die Atmosphäre des Films ist sehr gut gelungen. Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und auch ein paar sehr schöne Effekte sind vorhanden. Das einzigste was mich bei diesem Film sehr gestört hat, war lediglich der Synchronsprecher des Dracula. Es kann doch wirklich nicht angehen, dass man sich für einen Film so viel Mühe gibt und dann bei der Übersetzung einen solchen Laien nimmt, der absolut nicht zu der Person passt und der eine so dermaßen monotone Stimme hat, dass man beim zuschauen fast einschlafen könnte. Seit „Angel of the Night“ habe ich nichts solch schlechtes mehr gehört. Zum Glück habe ich mir den Film auf DVD angeschaut und konnte so gelegentlich auf den englischen Originalton umschalten. Dort war die Stimme sehr viel authentischer!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film wirklich nur richtigen Vampirfreaks, die sich für die Hintergründe der Draculagestalt interessieren. Allen anderen kann ich den Film leider

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Bewertung

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Spannung 4.gif
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Atmosphäre 5.gif
Gesamt 3.gif

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Dark Prince – The True Story Of Dracula

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Informationen

OT:Dark Prince: The True Story Of Dracula

ca.88 Minuten

USA 2000

Regie

  • Joe Chappelle
Darsteller

  • Rudolf Martin
  • Jane March
  • Roger Daltrey
  • u.a.
Dark Prince - The True Story Of Dracula

Story

Vlad Dracul ist ein junger, gut aussehender Prinz von Rumänien. Allerdings hat er in der Vergangenheit sehr schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Sein Vater wurde verraten und lebendig begraben, seinen Bruder wurde als Sklave gehalten und von einem türkischen Sultan missbraucht und er selbst saß jahrelang in türkischer Gefangenschaft.

Nun ist er aber wieder zurück in seinem Land in herrsch über dieses mit eiserner Faust. Ohne Kompromisse lässt er Menschen töten, die ihm feindlich gesinnt sind und lässt deren grausam zugerichtete Leichen öffentlich ausstellen. Meist sind die Opfer Türken, die er pfählen lässt und ihm ist merklich anzusehen, dass er aus reinem Hass handelt.

Doch der harte Heerscher hat neben seinem Problemen mit dem Feind ein weiteres, dass er seinem Vater zu verdanken hat. Es ist im nämlich nicht vergönnt zu sterben…

Kritik

Also besonders gut gefallen hat mir der Film nicht. Als ich zuerst auf das DVD Cover schaute, ging ich eigentlich davon aus, dass es sich bei „Dark Prince – The True Story of Dracula“ um einen Vampirfilm handelt. Der Name „Dracula“ ist ja durchaus ein Begriff für dieses Subgenre des Horrorfilms. Auch das mystisch gestaltete Cover lässt einen denken das es hierbei um Blutsauger geht aber gesaugt wird in diesem Streifen nicht.

Vielmehr wird versucht die damalige Geschichte von Vlad Tepes zu erzählen, der ja als „Der Pfähler“ dem ein oder anderen ein Begriff sein könnte. Ob dies gelungen ist will ich gar nicht erst bewerten, da mir das Hintergrundwissen fehlt aber ich kann sagen, dass zumindest eine gute Atmosphäre erzeugt wurde und man sich gut in das 15. Jahrhundert reinversetzten kann.

Allerdings hat der Film neben der guten Atmosphäre und gut gelungenen Kulissen sonst nur noch wenig zu bieten. Eine Langeweile überfiel mich fast die kompletten 88 Minuten. Sie wurde nur durch einige Kampfszenen verdrängt, in denen sogar ein wenig gesplattert wurde, die Betonung liegt hierbei aber auf ein wenig.

Neben den nur mittelmäßigen Schauspielern und Dialogen ist die deutsche Synchronisation des Protagonisten zu nennen. Sie wirkt absolut unnatürlich und ist so monoton, dass man denken könnte das hier „Prinz Valium“ und nicht „Prinz Dracula“ spricht. Die Aufnahme ist wirklich so schlecht das man sich auf gar keinen Fall vor ihr fürchtet sondern wohl ehr einen Lachkrampf bekommt.

Der Regisseur dieses Streifens ist vor „Dark Prince – The True Story of Dracula” schon zwei mal durch, von ihm gedrehte, Horrorfilme zu zweifelhaftem Ruhm gekommen. Er ist für „Halloween VI“ und „Phantoms“ verantwortlich, die beide keinen guten Ruf in der Szene besitzen.

Schlussendlich bleibt mir noch, euch vor dem Film zu warnen, es sei denn ihr steht auf langweilige Historienfilme und lustige Synchronisationen.

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Bewertung

Splatter 1.gif
Spannung 1_5.gif
Story 2.gif
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Ähnlicher Film:

Dark Paradise

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Informationen

OT:American Gothic

ca.85 Minuten

USA 1987

Regie

  • John Hough
Darsteller

  • Rod Steiger
  • Yvonne de Carlo
  • Michael J. Pollard
  • u.a.

Dark Paradise

Story

Sechs Freunde wollen weit auswärts ein schönes Wochenende verbringen, doch sie kommen nicht an ihre Ziel, da das Flugzeug Probleme macht und sie Notwassern müssen. Glücklicherweise geschieht dies vor einer scheinbar unbewohnten Insel, auf der sie sich einquartieren. Als sie die Insel erkunden, entdecken sie ein Haus, dass einen merkwürdigen Eindruck auf sie macht und wenig später lernen sie die Bewohner kennen, die sie erwischen, als sie das Haus durchsuchen.

Die beiden, ein älteres Pärchen, wirken zwar ziemlich seltsam, doch sie nehmen es den Jugendlichen nicht übel, dass sie eingedrungen sind und laden sie zum Abendessen ein. Sie lernen dann auch die drei Kinder des Ehepaars kennen, die noch komischer wirken als die beiden Alten. Sie sind um die 50, benehmen sich aber als wären sie gerade einmal 10. Die einzige Tochter feiert sogar bald ihren 12. Geburtstag, was die jungen Leute irgendwie nicht begreifen können.

Der Vater bietet den Reisenden an, seinen Freund den Fischer zu kontaktieren, damit er sich um das defekte Flugzeug kümmert, doch nach langem Warten stellt sich heraus, dass es wohl nur ein Versuch war die Jugendlichen länger auf der Insel zu halten. Nun müssen sie, wohl oder übel erst einmal auf der Insel verweilen. Sie beobachten die „Kinder“, wie sie ihre kindlichen Spiele spielen und bald darauf kommt es zum ersten Todesfall. Einer der Jugendlichen hat sich bereiterklärt mit zwei der Kinder zu schaukeln. Die Schaukel befindet sich direkt an der Klippe und der junge Mann staunt nicht schlecht, als die beiden ihm immer mehr Anschwung geben. Als er sie bittet damit aufzuhören kappt einer der beiden die Seile der Schaukel, sodass der Schaukelnde die Klippen hinabstürzt und beim Aufschlag stirbt.

Nach und nach passieren jetzt solche Unfälle, bis nur noch Cynthia am Leben ist. Sie hat sich verstellt und verhält sich so wie ein kleines Kind. Doch hilft ihr das auf dieser Insel des Schreckens zu überleben?

Kritik

Eine Frage, die man sich unbedingt stellen muss ist ob der Film nun ernst oder lustig gedreht ist. Genau zu bestimmen ist dies nicht, doch scheint es als wäre er eher unfreiwillig komisch, dass aber über weite Strecken. „Dark Paradise“ beginnt ernst, im Stil einer typischen Teenagerverfilmung. Als sie neben der Insel Notwassern ist eigentlich auch noch alles ziemlich normal, doch sobald die seltsame Familie ins Spiel kommt wird es komisch. Die Alten, die erst einen freundlichen Eindruck machen, mutieren plötzlich zu Psychopathen, was deutlich zu erkennen ist als der Mann das Amen nach dem Tischgebet in einer nicht wiederholbaren Art und Weise von sich gibt und als die Frau eins der Mädchen bittet den Teller leer zu essen, da sie sonst nicht in den „Club der sauberen Teller“ kommt…

Auch im weiteren Verlauf wirkt alles ein wenig bizarr und es kommt zu mehreren ungewollten Lachern. Komisch wird es auch, als es zum ersten Mord auf der Schaukel kommt. Seltsamerweise fliegt sie mitsamt dem Schaukler die Klippen runter, obwohl klar zu sehen ist, dass nur ein Seil durchgeschnitten wird. Das wirkt alles schon etwas merkwürdig und die alten Kinder, mit ihren komischen Verhaltensweisen verstärken den Eindruck.

Die Geschichte selber ist, trotz der Ungereimtheiten, ganz gut zu verfolgen, da eine gewisse Spannung aufkommt und auch eine düstere Atmosphäre vorhanden ist. Die Splatterszenen sind nicht so zahlreich, da meist abgeblendet wird, wenn es zur Sache geht. Ob die deutsche Videoversion von Virgin geschnitten ist, war nicht festzustellen, es macht allerdings den Eindruck als sei dies so. Auf die schauspielerischen Leistungen will ich erst gar nicht eingehen, da die Rollen doch wirklich komisch und völlig überdreht sind. Die Rollen der Jugendlichen sind absolut anspruchslos, aber das ist ja kein Sonderfall im Horrorgenre.

„Dark Paradise“, der den nicht unbedingt nachzuvollziehenden Originaltitel „American Gothic“ trägt ist also ein Film, der nur schwer einzustufen ist. Einerseits ist er ein ziemlich schlecht gedrehter, andererseits aber ein recht unterhaltsamer Film, der leider nicht allzu blutig ist. Da die Unterhaltung beim Gucken ja das wichtigste ist, hat er sich wohl eine Weiterempfehlung verdient. Auch weil er mittlerweile ein begehrtes Sammlerstück geworden ist, dass nur noch schwer auf VHS zu bekommen und auf DVD noch gar nicht erschienen ist.

Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 3_5.gif
Story 3_5.gif
Ekelfaktor 3.gif
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Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

Dark Breed

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Informationen

OT:Dark Breed

ca.91 Minuten

USA 1996

Regie

  • Richard Pepin
Darsteller

  • Jack Scalia
  • Donna W. Scott
  • Jonathan Banks
  • u.a.

Dark Breed

Story

Eines sommerlichen Abends bemerkt ein junges Pärchen, wie ein Raumschiff, ein Spaceshuttle, wenige Meter von ihnen entfernt in das Hafenbecken stürzt. Wenig später rückt das Militär an, da es sich bei diesem Schiff um ein ganz besonderes handelt. Es trägt den Namen „Aquarius“ und war auf einer streng geheimen Mission unterwegs. Eine Landung auf der Erde wurde der Besatzung strikt verweigert, denn die Leitzentrale hat eine Befürchtung, die sich leider auch bewahrheiten soll …

Die Besatzung wurde von Außerirdischen überfallen, die dann als Parasiten in deren Körper eingedrungen sind und die Kontrolle übernommen haben. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern. Zu diesem Zweck haben sie einige Eier mit, aus denen schon bald junge „Dark Breed“ schlüpfen sollen.

Captain Saxon erhält den Auftrag, zu verhindern, dass die Außerirdischen ihre Absichten in die Tat umsetzten können. Dies ist aber kein leichter Job, da die Fremden Wesen äußerst geschickt und skrupellos sind. Saxon hat aber ein Ass im Ärmel! Seine Frau, die auch zu der Aquarius -Besatzung zählte ist ebenfalls von einem fremdem Organismus befallen, allerdings von einem guten, der Sabedra, die gegen die Dark Breed kämpft. Zusammen müssen sie die Dark Breed nun aufspüren und verhindern das die Außerirdischen ihre Verwandlung abschließen, was in wenigen Stunden der Fall sein wird. Zudem müssen sie die Eier zerstören, da die Erde verloren wäre, wenn sie schlüpfen würden und sich die Fremden somit verbreiten. Die Zeit wird allerdings immer knapper und leider tauchen noch einige unerwartete Probleme auf …

Kritik

„Dark Breed“ ist eine Horror- Science Fiction Mischung, die mir gut gefallen hat weil sie eine einigermaßen gute Geschichte hat, die recht spannend ist und mit vielen Actionszenen geschmückt wurde. Die Story ist sicherlich recht einfach gestrickt, allerdings erfährt man am Anfang nicht die ganze Wahrheit und man muss sich circa eine Stunde gedulden, bis das Militär einem verrät, warum die bösen Biester den Weg auf die Erde gesucht und gefunden haben. Nach dieser Klärung bekommt mein ein Ende geboten, dass sehr ansehnlich ist, sodass man den Film mit einem positiven Eindruck beendet.

Bis man weiß um was es eigentlich wirklich geht, wird man gut unterhalten, was nicht zuletzt an den sehr häufig auftretenden Actioneinlagen liegt. Es gibt Ballereiein, Explosionen, heiße Autoverfolgungsjagden und noch allerhand mehr, was den Film recht kurzweilig macht. Allerdings muss ich zugeben, dass auch zwei bis drei richtig blöde Sachen dabei sind, die nicht wirklich durchdacht wirken. Aber auch diesen Szenen kann man einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen …

Sehr gelungen sind die Animationen der Außerirdischen und auch einige computergenerierte Effekte. Aber leider bleiben Splatterfans bei „Dark Breed“ auf der Strecke. Es gibt lediglich einige Andeutungen, was recht offensichtlich an einer Verstümmelung der deutschen Fassung liegt. Die auf dem Cover ersichtlichen 94 Minuten werden nicht erreicht, was wohl bedeutet das die fehlenden drei Minuten der Zensur zum Opfer fielen. Daher kann das FSK 18 auch kritisiert werden, denn außer ein paar Scheißereien gibt es nichts brutales zu sehen. Mittlerweile gibt es auch eine FSK 16 DVD, die ich allerdings nicht kenne. Ich denke das die von mir gesehene Version nicht noch einmal geschnitten wurde, da einfach kein zu schneidendes Material mehr vorhanden ist.

Die Atmosphäre des Streifens ist angemessen, allerdings nicht so prickelnd wie bei Vergleichfilmen, wo zum Beispiel „Alien“ zu nennen wäre. Die Schauspieler fallen nicht sonderlich auf, weder positiv noch negativ, was nicht stört, da der Actionanteil doch wesendlich höher ist als der künstlerische. Captain Saxon ist der typisch amerikanische Held, der die Welt retten muss und wird dabei von reizenden Damen begleitet … mehr sag ich jetzt mal nicht.

Insgesamt hat mir „Dark Breed“ gut gefallen, es stören nur die lästigen Schnitte. Es ist ein guter Unterhaltungsfilm für zwischendurch.

Bewertung

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Story 3_5.gif
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Ähnlicher Film:

The Dark Area

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OT:The Drak Area

ca.80 Minuten

DEutschland 2000

Regie

  • Oliver Hummell
Darsteller

  • Tobias Ibel
  • Jasmin Hänsgen
  • Andre Horsten
  • u.a.

The Dark Area

Story

Ein total verstörter junger Mann sitzt in einem Vernehmungssaal der Polizei. Er scheint nicht ansprechbar zu sein und so beschließt der befragende Beamte ein Video einzulegen, dass irgendetwas mit einem mysteriösen Vorfall zu tun haben muss, in den der junge Mann involviert war.

Auf dem Video sieht man fünf junge Leute, die offensichtlich Studenten sind und im Wald ein Video über Schlangen drehen wollen. Sie machen ein Biologieprojekt und scheinen viel Spaß dabei zu haben. Sie wandern und scherzen ein wenig, bis sie, inzwischen ist es dunkel geworden, auf einen Förster treffen, der ihnen mitteilt das sie in einem Sperrgebiet sind. Warum und weswegen wird den Studenten nicht mitgeteilt und aus Abenteuerlust beschließen sie das Gebiet doch zu durchqueren. Als sie auf eine maskierte Person treffen bekommen sie es mit der Angst zu tun und brechen den Ausflug ab.

Am nächsten Tag sind sie aber wieder vor Ort und starten ihre Expedition erneut. Doch diesmal soll es noch schlimmer werden als am Tag zuvor. Die Karte geht verloren, die Gruppe streitet sich, sie wird auseinandergerissen und der unbekannte Typ taucht erneut auf. Heute reicht es ihm aber nicht die jungen Leute zu erschrecken, es soll Blut fließen…

Kritik

„Das deutsche Blair Witch Project“ soll es laut Cover sein, doch der Film ist sicherlich einer der schlechtesten, die jemals gedreht wurden! Hier wurde zwar beim amerikanischen Erfolgsfilm abgekupfert, sogar ohne Ende, die Umsetzung ist aber mehr als lächerlich. Es sieht so aus, als hätten sich ein paar Schüler zusammengesetzt, in drei Minuten ein Drehbuch geschrieben und sich dann eine schlechte Kamera ausgeliehen, mit der sie dann in den Wald gegangen sind. Durchdachte Dialog kommen nicht vor und die Schauspieler sind gar keine!

Unter den extrem schlechten schauspielerischen Leistungen gibt es aber dennoch einen der besonders auffällt. Tobias Ebel mimt den Protagonisten, welcher der selbsternannte Anführer der Gruppe ist und einen Wutanfall nach dem anderen bekommt, was äußerst albern wirkt. Er sagt zwar im Making Of, dass es ihm Spaß gemacht hat, dass kann man ihm beim besten Willen aber nicht abnehmen, denn er wirkt alles andere als locker. Die anderen wirken auch viel zu künstlich und amateurhaft. Die auswendiggelernten Dialoge kommen total steif rüber und Hänger gibt es nicht wenige!

Eine wirkliche Story gibt es nicht, es gibt lediglich Fußmärsche, die hier und da von einem Ereignis unterbrochen werden. Doch trotz der wenigen Einlagen, dem dunklen Wald und der Angstzustände der Mitwirkenden kommt weder Spannung auf, noch ist etwas von einer Atmosphäre zu spüren. Vielmehr macht sich Langeweile breit und natürlich muss man sich mehrer Male vor die Stirn hauen, da es zu dummen Zwischenfällen kommt. Hier wäre zum Beispiel zu erwähnen, dass das Verhör in einem Klassenraum stattfindet und das die Lektüre, in der im Wald nach Schlangen nachgeschlagen wird, sich mit Tieren beschäftigt, die im Dschungel heimisch sind…

Das Ende, dass wenigstens ein bisschen Abwechslung bietet, ist ebenso schlecht wie der Rest des Films. Man wünscht sich fast, dass die Filmklauer etwas besser beim „Blair Witch Projekt“ hingeguckt hätten und somit versucht hätten, dem ganzen etwas mystisches zu verleihen. Dies ist aber nicht passiert und so langweilt man sich, bis die 80 Minuten Spieldauer endlich vorüber sind. „The Dark Area“ ist ein Film, den die Welt nicht braucht und der jeden eingespielten Euro definitiv nicht verdient hat!

Bewertung

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Ähnlicher Film:

Dark Prince- The True Story Of Dracula

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Informationen

OT:Dark Prince: The True Story Of Dracula

ca.88 Minuten

USA 2000

Regie

  • Joe Chappelle
Darsteller

  • Rudolf Martin
  • Jane March
  • Roger Daltrey
  • u.a.
Dark Prince- The True Story Of Dracula

Story

Im Jahre 1431 wurde Vlad III. in der Festungestadt Schäßburg (Transsilvanien) geboren. Bei seiner Geburt soll eine Marienstatur angefangen haben Blutstränen zu weinen. Sein Vater Vlad der II. war Mitglied des Drachenordens, wodurch er den Beinamen Dracul erhielt. Dracula bedeutet soviel wie „Sohn des Drachen“. In Schäßburg lebte Vlad II. mit seiner Familie im Exil, bis er im Jahre 1435 Alexander, den Woiwoden der Walachei stürzen konnte und somit an dessen Stelle den Thron besteigen konnte. Da die Walachei damals eine Art Spielball für Ungarn und die Türkei war, gelang es Vlad II. durch seine geschickte Politik, sich die Herrschaft über 12 Jahre lang zu bewahren.

1441 wurden seine beiden Söhne Vlad III. und Ragon von den Türken entführt und an den Hof des türkischen Sultans gebracht. Dort wurde Vlad jahrelang gefoltert, während sein jüngerer Bruder zum Spielzeug des Sultans wurde. Hier lernte Vlad auch wie man Grausamkeit als ein Mittel der Politik einsetzten kann. 1447 wurde Vlads Vater von adligen Landsleuten ermordet, indem sie ihn lebendig begruben. Kurze Zeit später wurde Vlad aus der Gefangenschaft des Sultans entlassen und er kehrte in die Ländereien seines Vaters zurück um dort seinen Thron zurückzuerobern.

Er nahm Lydia, eine römisch-katholische Adlige zur Frau, welche ihm einen Sohn schenkte. Durch diese Vermählung schlug er sich jedoch den Zorn der orthodoxen Mönche seines Landes zu. Vlad herrschte sehr streng und wurde bald für vielerlei Gräueltaten bekannt. So liebte er es z.B. seine Feinde pfählen zu lassen und dann unter den Gepfählten sein Frühstück einzunehmen. Hierdurch erhielt er auch den Beinamen „Tepez“ – der Pfähler.

Als seine Frau die Wahrheit über ihn entdeckt wird sie fast verrückt und so schickt Vlad sie zunächst in ein Kloster. Von dort kehrt sie jedoch bald wieder zurück, da er ihren Beistand erbittet. Als bei einem Kampf gegen die Türken Vlad schwer verletzt wird, scheint es zunächst so, als ob er tot sei und man lässt seiner Frau von seinem Tode berichten. Jedoch stellt sich dies als Irrtum heraus und Vlad kehrt sehr lebendig an seinen Hof zurück. Als seine Frau ihn sieht, stürzt sie sich vom Burgturm, da sie sich nun vollends für verrückt hält.

Er herrschte nur 6 Jahre lang, und dennoch war er als extrem grausamer Fürst bekannt. Im Jahre 1462 wurde Vlad auf Geheiß des ungarischen Königs Matthias Corvinus auf die Hochburg Visegrád nach Ungarn gebracht und unter „Hausarrest“ gestellt. 1476 jedoch wurde er wieder freigelassen und er erhielt all seine Ämter und Würden wieder zurück.

1 Jahr später wurde er von einem orthodoxen Mönch in einen Hinterhalt gelockt und dort von seinem eigenen Bruder erschlagener. Kurze Zeit später war seine Leiche jedoch verschwunden. Als sein Grab in diesem Jahrhundert geöffnet wurde, war es leer.

Kritik

Dieser Film ist mal wieder nicht leicht zu beschreiben für mich. Zum einen war ich schon alleine davon begeistert, dass es einen Film über Vlad Dracul, alias „Dracula“ (wörtlich übersetzt: „Sohn des Drachen“) gibt und ich musste diesen Film einfach sehen! Die Gründe dafür sind einfach, ich würde mich ein klein wenig als Vampirfreak bezeichnen und interessiere mich daher auch sehr für die Hintergründe, die den Vampirmythos begleiten.

Vlad Tepez wurde schließlich nicht zuletzt aufgrund des Romans „Dracula“ von Bram Stoker zum Inbegriff des Vampirisum, Teile seines Lebens wurden immer wieder in Vampirfilmen erwähnt oder dienten als Schauermärchen und Legenden. Nur weniges ist wirklich durch Schriften aus der damaligen Zeit belegt und vieles wurde auch einfach nur erfunden. Auch der Film befasst sich damit, wie schnell eine wahre Geschichte umgewandelt wird, um sie noch schrecklicher zu machen. So sieht man z.B. Vlad bei den Gepfählten sein Frühstück einnehmen und man sieht sehr deutlich, dass er dabei einen Krug mit Wasser oder Weißwein trinkt. Das ganze wurde dann im Volke weiter gesponnen, dass er das Blut seiner Opfer zum Frühstück getrunken habe. Dies und noch andere Geschichten tauchen sehr oft im Film auf und Vlad selber ist reichlich amüsiert über diese ganzen Geschichten über sich. Ich finde der Regisseur hat dies sehr gut in dem Film verarbeitet.

Der Film hält sich auch ziemlich an die Fakten, die auch mir bekannt sind, jedoch manche Dinge gehen mit dem mir bekannten auch auseinander. Ich bin mir daher nicht ganz sicher, ob nicht doch so einige Dinge für den Film umgeschrieben wurden oder nicht. Ich werde noch ein wenig weiterforschen und dann gegebenenfalls diesen Bericht noch einmal überarbeiten.

Einen Vampirfilm im klassischen Sinne darf man jedoch nicht erwarten und auch Horrorfilmfreaks kommen nicht so ganz auf ihre Kosten. Ein paar recht brutale Szenen sind zwar durchaus auch enthalten. Besonders die Kampfszenen finde ich sehr gelungen, jedoch ist dies hier vielmehr ein Historienfilm. Es wird niemand gebissen und Dracula trinkt auch nicht das Blut seiner Opfer. Der Film versucht einem halt das Leben der Person Dracula näher zu bringen.

Die Atmosphäre des Films ist sehr gut gelungen. Die Landschaftsaufnahmen sind grandios und auch ein paar sehr schöne Effekte sind vorhanden. Das einzigste was mich bei diesem Film sehr gestört hat, war lediglich der Synchronsprecher des Dracula. Es kann doch wirklich nicht angehen, dass man sich für einen Film so viel Mühe gibt und dann bei der Übersetzung einen solchen Laien nimmt, der absolut nicht zu der Person passt und der eine so dermaßen monotone Stimme hat, dass man beim zuschauen fast einschlafen könnte. Seit „Angel of the Night“ habe ich nichts solch schlechtes mehr gehört. Zum Glück habe ich mir den Film auf DVD angeschaut und konnte so gelegentlich auf den englischen Originalton umschalten. Dort war die Stimme sehr viel authentischer!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film wirklich nur richtigen Vampirfreaks, die sich für die Hintergründe der Draculagestalt interessieren. Allen anderen kann ich den Film leider

Weitere Informationen:

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Bewertung

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Dark Island – Lost In Paradise

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Informationen

Drehland Kanada
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 84 Minuten
Regie Sam Gorski Niko Pueringer
Darsteller Jai Koutrae Zero Kazama Mary Christina Brown Victoria Floro u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Dark Island - Lost In Paradise

Story

Auf einer einsamen Insel sollen ein paar Wissenschaftler und ein Soldat einen Job für einen Chemiekonzern erledigen. Als sie auf dem Eiland ankommen, entdecken sie ein paar seltsame Dinge und treffen bald auf einen der Leute, die schon auf der Insel arbeiten. Bei der Arbeit ist offensichtlich irgendetwas schief gegangen. Irgendwas, dass aus harmlosen Arbeitern menschliche Ungeheuer gemacht hat…

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Kritik

Eine handvoll Leute fährt aus irgendeinem Grund auf eine einsame Insel, von wo aus natürlich niemand entkommen kann und trifft dort auf irgendwas, das ihnen an die Pelle will. Das ist der Stoff aus dem nicht wenige Horror-Filme gemacht sind. Meist in den Regionen des B-Movie angesiedelt.

Und die Häufigkeit gibt den Filmen Recht, denn viele von ihnen funktionieren ganz gut. Man kann seltsame Tiere auf der Insel darstellen, Zombies, Kannibalen oder ähnliche Monstren. Zudem hat man es meist mit einer schmucken Optik zu tun: Berge, Strände und klare Gewässer.

Dies alles ist eine Steilvorlage für Filmschaffende wie die Regisseure Sam Gorski und Niko Pueringer. Die beiden Neulinge wollen in ihrem ersten Filmbeitrag kein Risiko eingehen und greifen auf oben bereits genannte Elemente zurück. Zudem lassen sie deutlich erkennen, dass sie die Serie „Lost“ verfolgt haben und sich nicht nur die Insel dort abgeguckt haben, sondern auch das Rauchmonster und andere Auffälligkeiten.

Dass „Dark Island“ nicht auf höchstem Niveau gedreht wurde, wird dem geschulten Auge recht bald klar. Es gibt zwar einige Action-Einlagen, schöne Landschaftsaufnahmen und rätselhafte Begleiterscheinungen, es wird aber auch eine Menge gequatscht. Wie es nun mal so üblich ist, in Filmen, die nicht über einen großen finanziellen Rückhalt verfügen.

Die Optik macht durchaus spaß. Es gibt die angesprochenen Landschaftsaufnahmen, die schön sind und zudem gut von der Kamera eingefangen werden. Hier sieht man, dass man sich hinter der Linse etwas Mühe gegeben hat und das Objektiv nicht einfach nur wild draufhält. Auch wenn es ein manches Mal etwas arg wackelt. Der Schnitt kann sich ebenfalls sehen lassen.

Was nicht so toll ist, ist das es ziemlich dauert bis der Film in Fahrt kommt. Es gibt zwar immer mal Szenen, welche die vorherrschende Inhaltslosigkeit etwas auflockern. Bis man ein paar Infos bekommt, worum es eigentlich geht, dauert es aber ein Weilchen.

Was ganz gut aussieht sind die Effekte der rauchigen Art. Wie erwähnt, wohl von „Lost“ inspiriert, bringt man ein paar computeranimierte Bilder auf den Schirm, die Rauch-Dinger darstellen. Diese sind sicherlich das Aushängeschild des Streifens und als gelungene Einlagen zu bezeichnen, die sowohl für Spannung und Stimmung sorgen. Auf der anderen, der blutigen Seite hat man dafür aber reichlich gespart. Zu sehen gibt es quasi nichts was Freunde des Splatters erfreuen könnte. Einige Einschusslöcher bilden da schon den Höhepunkt an Spezialeffekten.

Darstellerisch bekommt man pures Mittelmaß geboten. Von der namenlosen Crew werden die oberflächlich angelegten Charaktere recht professionell runtergespielt. Weder nach oben, noch nach unten können große Ausschläge registriert werden.

Nach der Betrachtung kommt man folglich zum Schluss, dass „Dark Island“ zwar ein wenig belanglos ist, aber durchaus in Ordnung geht. Großes Hollywood-Kino darf man natürlich nicht erwarten. Für Nebenbei lohnt „Dark Island“ aber durchaus.

Um es mit Cheech und Chong zu sagen: „Viel Rauch um nichts“. Oder zumindest nicht viel…

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DVD

Die Qualität der DVD geht, dem Produkt entsprechend, in Ordnung. Das Bild ist ausreichend scharf und bringt die Farbvielfalt gut rüber. Beim Sound muss man einige Abstriche machen, wenn man sich den Film im 5.1 Format zu Gemüte führt. Hier sind einige Passagen, gerade die Dialoge, nicht richtig abgemischt. Die Sprache viel zu leise und der Sound viel zu laut. In der 2.0er Version hört sich das da schon besser an.

Eine Abteilung für Extras existiert leider nicht. Vielleicht, weil der Film schon nicht der interessanteste Beitrag ist und man im Hause MIG Angst hatte, dass die dann niemand guckt. Wer sich dennoch etwas mit der DVD beschäftigen will, hat zumindest die Möglichkeit sich 10 Trailer reinzuziehen.

Bewertung

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Story 2011_3.gif
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Tonqualität 2011_5.gif
Bildqualität 2011_5.gif
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