999 – Final Destination Death

0

Informationen

OT:999-9999

ca. 103 Minuten

Thailand 2002

Regie

  • Peter Manus
Darsteller

  • Jul. Jakrapong,
  • Sririta Jensen,
  • Paula Taylor
  • u.a.

999 - Final Destination Death

Story

In der Schule von Phuket in Thailand wird heftig diskutiert: Im nahe gelegenen Lehrinstitut kam es zu einem mysteriösen Todesfall. Ein Mädchen wurde in großer Höhe auf einem Fahnenmast aufgespießt. Keiner weiß wie, warum oder wieso. Nur die hübsche Rainbow, die gerade von der besagten Schule auf diese gewechselt ist, scheint etwas zu wissen. Alles soll im Zusammenhang mit einer gewissen Telefonnummer stehen: 999-9999. Sun und der Rest der Klicke wollen das allerdings nicht glauben. Doch da alle männlichen Mitglieder auf die hübsche Rainbow abfahren, erhält ihr Wort Gewicht. Sie erzählt von 999 und davon, dass der Teilnehmer am anderen Ende jeden Wunsch erfüllt. Wenn das andere Ende denn zu erreichen ist. Allerdings gibt es da mehrere Haken: Vor 12 ist niemand am Höher, nur der Anrufer kann die Stimme des Gegenübers hören und nachdem ein Wunsch erfüllt wurde, zahlt der Wünschende einen hohen Preis dafür…

Kritik

Die Zutaten, die diese thailändische Horror-Suppe zu einer kleinen, fernöstlichen Gaumenfreude machen, sind für das geschulte Auge des Horror-Fans leicht auszumachen. Eine Priese „The Ring“, dazu etwas „Final Destination“ sowie eine Portion „Wishmaster“ und zum Abrunden des Geschmacks noch ein wenig „Scream“. Das ist vielleicht nicht sonderlich kreativ, hat aber beste Aussichten, weit über den asiatischen Markt hinaus zu schmecken. Und in der Tat: „999“ ist ein unterhaltsamer, völlig überdrehter Film, in dem Regisseur Peter Manus viel experimentelle Elemente eingebaut hat. Schnelle Musik, grelle Farben und schräge Kameraeinstellungen lenken den Betrachter schnell von den offensichtlichen Parallelen zu den bereits genannten Genregrößen ab und lassen ihn zu einem recht eigenständigen Film werden. Immer wieder versuchen die Jugendlichen, aus verschiedenen Beweggründen, den Inhaber der mysteriösen Telefonnummer zu erreichen. Und das klappt meist auch. Wünsche werden erfüllt und im Anschluss das Leben genommen. Die Morde bzw. Unfälle sind dabei recht gut in Szene gesetzt und meist sehr blutig. Nur einen SFX-Effekt hätte man sich sparen müssen. Offensichtlich waren die Computer-Grafiker nicht mal ansatzweise auf einem technischen Niveau, dass es erlauben würde derart rumzutricksen. Der gezeigte Effekt ist auf jeden Fall mit das schlechteste, was man auf diesem Gebiet jemals zu Gesicht bekommen hat und passt irgendwie überhaupt nicht zu den anderen dargebotenen Spezialeffekten. Aber jeder kann ja mal einen Fehler machen… … wie halt die Personen im Film indem sie ihrer Schwäche nachgehen und an den Telefonhörer greifen. Diese werden im Übrigen von einer mittelmäßig bis schlechten Crew gemimt. Ausschläge gibt es reichlich. Bei einigen Darstellern ist kein und bei anderen wenigstens etwas Können zu erkennen. Und derjenige, der mit Abstande am schlechtesten schauspielert hat auch noch eine total verhunzte Synchronstimme bekommen. Glücklicherweise muss der Schauspiellaie aber als erstes ins Gras beißen und nervt so nicht mehr als ertragbar wäre. Glaubwürdig ist der Film nicht. Muss er aber auch nicht sein. Auf seine überdrehte Art weiß er zu gefallen, nimmt sich zu keiner Minute ernst und kommt mit einigen lustigen Einlagen daher. Nur die charakterlosen Rollen nerven ein wenig. Gegen Ende wird es dann leider etwas langweiliger, was „999“ einen weiteren Minuspunkt beschert. Alles in allem überwiegt aber das Positive und die frische Art, mit der „999“ über den Bildschirm gerauscht kommt. Dass er überdeutlich an andere Genrebeiträge erinnert stört nicht weiter. Er ist schnell, blutig, modern, hart, asiatisch und lustig. Eine gelungene Mischung also – in jeder Hinsicht.

Bewertung

Splatter 3_5.gif
Spannung 3_5.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 3_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

Final Hour

0

Informationen

OT:Sidste Time

ca.78 Minuten

Dänemark 1995

Regie

  • Martin Schmidt
Darsteller

  • Lene Laub Oksen
  • Mette Bratlann
  • Tomas Villum Jensen
  • u.a.

Final Hour

Story

Sieben Schüler aus der 13. Klasse des hiesigen Gymnasiums werden am Freitagnachmittag in die Schule gebeten. Dass dies ein äußerst ungewöhnlicher Termin ist, wissen die Jugendlichen, doch sind alle erschienen, um der Dinge zu harren, die da auf sie zukommen sollen.

Nach einer Weile diskutiert die Gruppe die Lage und stellt bald fest, dass die Ausgänge aus dem Schulkomplex verschlossen sind und es keine andere Möglichkeit mehr gibt, das Gebäude zu verlassen. Wenig später machen sie dann eine noch schlimmere Entdeckung. Nachdem von einem Gruppenmitglied die urbane Geschichte eines tötenden Lehrers erzählt wird, finden die Jugendlichen dessen Leiche in dem Raum, in dem sie sich schon seit längerem aufhalten.

Panik bricht aus. Schnell steht fest, dass ein anderer Killer im Schulgebäude unterwegs ist und erfolgreich versucht, die Gruppe Jugendlicher zu dezimieren. Und seltsamerweise ist vor der Schule ein TV-Team, dass mit dem Format „Final Hour – Die letzte Stunde“ Sensationsquoten einfahren will…

Kritik

„Final Hour“ ist ein nach typischen Slasher-Regeln konstruierter Film, setzt sich aber doch von seiner Artverwandten etwas ab. Man merkt schnell, dass er nicht in den guten, alten Vereinigten Staaten hergestellt wurde, sondern im kühlen Dänemark. Dies gibt „Final Hour“ den etwas anderen Touch. Es gibt auch seltsame Abweichung in der für dieses Subgenre sonst so gradlinigen Story. Dies sorgt allerdings auch für einige Verwirrungen und kleine Logikfehler im Ablauf, die der hartgesottene Horror-Fan aber locker wegstecken kann.

Die Geschichte handelt von einigen Teenagern, die eingeschlossen werden und für einige schulische Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Analog dazu gibt es einen Plot über einen TV-Moderator, der zwar schon eine Erfolgssendung namens „Final Hour“ hat, dessen Produzent aber nicht zufrieden zustellen ist. Daher muss eine neue Story her, die ihre Vorgänger in Sachen Brutalität und Spannung übertrifft. Da kommt die Geschichte mit dem Gymnasium wie gerufen… In der Schule beginnt dann der gewohnte Kampf Gruppe gegen Killer, der den Teenies natürlich deutlich überlegen ist.

Die Morde hierbei sind recht blutig, aber nicht übermäßig brutal, in Szene gesetzt. Es gibt nette Effekte, die von einer gewissen Professionalität zeugen. Auch für Spannung ist gesorgt, da es immer wieder zu atmosphärischen Szenen in dunkeln Räumen kommt. Allerdings dauert es leider etwas, bis der Film Fahrt aufnimmt, da sich der erste Teil darin versucht, die Charaktere näher zu bringen, was auch teilweise gelingt. Es wird versucht darzustellen, dass die sieben Personen allesamt sehr verschieden sind, doch die Projektierung wirkt zumeist etwas gezwungen und ist sehr durchschaubar, da es sich um die üblichen Stereotypen handelt.

Doch der sehr atmosphärische zweite Teil des Films macht die Logiklöcher, die hier „natürlich“ auch noch auftauchen und den etwas schleppenden Beginn wett. Es wird immer mysteriöser, bis es schließlich so mysteriös wird, wie es keiner erwarten konnte. Aber an dieser Stelle soll natürlich nicht zu viel verraten werden…

Zudem versucht „Final Hour“, zugegebenermaßen etwas dilettantisch, Kritik an den Medien auszuüben, die offensichtlich nur darauf abzielen, eine möglichst blutige Story recht schnell in den Kasten zu bringen. Ob die Kritik wirklich auch in dieser Form beabsichtigt ist, geht allerdings nicht eindeutig aus dem Gezeigten heraus hervor.

Positiv zu erwähnen ist die kurze Spieldauer, die mit 78 Minuten genau richtig ist. Dies würde man sich bei vielen anderen Filmen auch wünschen, die dann aber künstlich auf 90 Minuten aufgebläht werden, obwohl sie nichts mehr zu erzählen haben. Allerdings wurden dem Film acht Sekunden geklaut, die wohl der Verleih entfernt hat, bevor er das gute Stück auf die Öffentlichkeit losgelassen hat. Es fehlen zwei kleine Szenen, in der eine Tote gezeigt wird, die auf der Herdplatte liegt. Als Gorehound kann man das Fehlen aber sicherlich verkraften, da es auch so einen Ekel erregenden Close-Up gibt…

„Final Hour“ ist trotz der kleinen Schwächen ein sehr guter Beitrag des Horror-Genre, der mit etwas Abwechslung den Slasher-Markt bereichert. Die Rätselraterei um den mysteriösen Mörder ist gut in Szene gesetzt, die Effekte sind gut, die Darsteller spielen solide und der Streifen dauert nicht zu lange. Er bringt also perfekte Vorraussetzungen für einen spannenden Filmabend mit sich.

Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 3.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4.gif

Ähnlicher Film:

Final Fight

0

Informationen

OT:Zhong hua ying xiong

ca.93 Minuten

China, Hongkong 1986

Regie

  • Jet Li
Darsteller

  • Jet Li
  • Kurt Roland Petersson
  • Jia Song
  • Paulo Tocha
  • u.a.

Final Fight

Story

China, kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs. Die siegreichen Chinesen kehren aus dem Kampf gegen die Japaner in ihre zurück. Dort führen sich ihre einstigen Verbündeten, die Amerikaner, inzwischen auf wie eine Besatzungsmacht. Sie schikanieren die Bevölkerung, saufen, pöbeln, prügeln. Jet kommt bei einem alten Kameraden, Zhang, unter und verliebt sich in dessen Tochter. Da er keinen Job findet, lässt er sich darauf ein, dem gewalttätigen G.I. Bailey als Sparringspartner für illegale Boxkämpfe zu dienen.Jet lässt alle Demütigungen über sich ergehen. Doch als die G.I.’s unter der Leitung von Colonel Hans Zhang und seine Tochter umbringen, nimmt Jet grausame Rache.

Kritik

Panzer rollen durch eine enge Schlucht. Von den Rändern der Schlucht eröffnen Soldaten hinter Sandsäcken das Feuer. Explosionen, Schüsse, Schreie, Jet Li.Jet Li in einem typischen Kriegsfilm?? Das kann doch nicht sein! – Ist es auch nicht. Bevor der Film nämlich zu einem der unzähligen WW2 – / Vietnam- Heldenstreifen mutiert, ist die Schlacht (wenn auch ganz nett und trashig inszeniert) glücklicherweise schon vorbei. Dann wird "Final Fight" zu einem Kampfsport- Actioner, der ordentlich Spaß macht.Final Fight ist die erste und bisher einzige Regiearbeit von Eastern-Ikone Jet Li. Final Fight ist ein simpler aber gerade deshalb auch unheimlich unterhaltsamer Actionfilm aus der Zeit der 80er Jahre. Damals platzten die Videotheken vor Actionfilmen aus allen Nähten, hatte das (pfandfreie) Dosenbier noch Aufreißringe zum Wegwerfen, gab es bei Aldi noch die leckeren IBU-Chips in rot-gelb-grünen Tüten. Sehr gerne gesehen waren Filme, deren Helden nicht nur mit allerlei Waffen umgehen, sondern auch noch ein paar Kampfsport-Kunststückchen zum besten geben konnten. Dabei gab nicht nur Masse. Auch Klasse war angesagt. Filme wie "American Fighter", "Bloodsport" oder eben auch "Final Fight" garantierten anspruchslose aber dafür umso kurzweiligere Unterhaltung. Bei "Final Fight" ist wirklich Fight angesagt!! Allerdings nicht für den Zuschauer. Der braucht nicht unbedingt mit Langeweile oder dergleichen zu kämpfen, sondern kann sich gepflegt zurücklehnen und sich etwa 93 Minuten lang actionreich unterhalten lassen. Jet Li hingegen kämpft gegen die Schurken, gegen seinen verbohrten alten Soldatenfreund und um das Herz von dessen Tochter. Leider spielt Jet Li zwar die Hauptrolle, ist jedoch nicht so herausragend wie in seinen anderen Filmen. Vielleicht liegt es daran, dass er sich zu sehr auf seine Arbeit hinter der Kamera konzentriert hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er seinem Charakter etwas zu viel Gefühl und Melancholie zumutet, die er als Schauspieler nicht so ganz überzeugend rüberbringen kann. Während Jet Li sich hier leider etwas zurück hält und nur ab und an sein Können zeigen darf, blüht Paulo Tocha in der Rolle des fiesen G.I.s Bailey richtig auf. Der Star unzähliger Ninja-Filme, vor allem aus der Tomas Tang – und Joseph Lai- Schmiede, gibt hier einen genial schmierigen Charakter ab, der sich auch nicht davor scheut, schwangere Frauen von der Straße zu drängen. Dass Paulo Tocha auch in Sachen Kampfsport seine Hausaufgaben gemacht hat, wird ebenfalls deutlich. Dem Mann mit dem dämonischen Grinsen wird die Ehre zuteil, Jet Li ordentlich durchzulassen. Angeblich hat er ihm während der Dreharbeiten sogar die Nase gebrochen…Paulo Tocha besitzt in diesem Film noch einen weiteren Pluspunkt gegenüber Jet Li: Während Jet Li’s Synchronstimme ziemlich knabenhaft naiv rüberkommt, ist die Synchrostimme von Paulo wirklich passend gewählt. Rauh, schäbig, gehässig. Die Story ist, wie bei den meisten Actionern, eher schlicht gehalten. Allerdings fließen in die herkömmliche "Unterdrückter Gutmensch rächt sich an seinen Peinigern"- Geschichte auch noch einige dramatische, gar rührselige Elemente mit ein, die in diesem Fall sogar nicht sonderlich nerven oder störend wirken, sondern dem Zuschauer die ein oder andere Verschnaufpause zwischen den Kampfszenen verschaffen. Die Kampfszenen selbst sind ordentlich inszeniert, wenn auch nicht gerade weltbewegend. Solide eben, wie man es von Jet Li kennt und zu schätzen weiß. Gerade auch der finale Kampf, bei dem sich Jet Li und der etwa zwei Köpfe größere Kurt Roland Petersson gegenüberstehen ist wirklich ein sehr gelungenes Highlight zum Schluss. Amüsant anzusehen, wie sich der kleine Jet Li gegen den ungelenk wirkenden Hünen abrackert… Fazit: "Final Fight" ist unterhaltsames over-the-top Actionkino der 80er Jahre. Kurz und schmerzlos. Ein Fest für Freunde nostalgischer Kampfsportkost!!

Bewertung

Splatter 2_5.gif
Spannung 3_5.gif
Story 3_5.gif
Ekelfaktor 2.gif
Atmosphäre 3_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

  • American Fighter
  • Bloodsport

Final Destination 3

0

Informationen

OT:Final Destination 3

ca.96 Minuten

USA 2006

Regie

  • James Wong
Darsteller

  • Ryan Merriman
  • Mary Elizabeth Winstead
  • Texas Battle
  • u.a.

Final Destination 3

Story

Der Tod hat einen Plan, in dem wir alle vorkommen und nachdem er jeden von uns zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sich nimmt, doch was geschieht wenn ihm jemand seine Pläne durchkreuzt?

Der Schulabschluss steht bevor und eine Abschlussklasse verbringt somit einen spaßigen Abend in einem Vergnügungspark, wo jeder seinen Neigungen nachgeht. Wendy hat die Schulkamera ausgeliehen und macht somit eifrig Photos fürs Jahrbuch. Zusammen mit ihren Freunden Jason, Carrie und Kevin will sie schließlich mit dem berüchtigten Devil’s Fight (einer sehr heftigen Achterbahn) fahren. Jedoch Wendy hat ein komisches Gefühl, und eine böse Vorahnung beschleicht sie. Als sich dann auch noch alle Kleinigkeiten aus ihrer Vorahnung wirklich ereignen, bricht sie in Panik aus. Sie und noch einige andere Schüler verlassen die Achterbahn, wo sich kurze Zeit später eine Tragödie ereignet, der alle Insassen der Achterbahn zum Opfer fallen.

Doch die Überlebenden sind dem Tod lediglich von der Schippe gesprungen…fragt sich nur für wie lange…Kevin findet im Internet Infos über einen Flugzeugabsturz vor einigen Jahren, wo auch eine Person eine Vorahnung hatte und somit einige Leute noch rechtzeitig aus dem Flugzeug raus kamen um dann kurze Zeit später nach und nach mysteriös ums Leben zu kommen. Wendy ist zunächst skeptisch, doch nach dem seltsamen Tod von Ashley und Ashlyn beginnt sie selbst nachzuforschen. Doch die Zeit drängt…

Wendy entdeckt plötzlich, dass anhand der Photos, die sie am Unglücksabend von den Leuten gemacht hat, sie erkennen kann, wie die Leute sterben werden und somit versucht sie ihre Freunde davon zu überzeugen. Doch ihre Freunde schenken ihr recht wenig Glauben. Der Tod versucht derweilen weiterhin seinen Plan zu verfolgen und einen nach dem anderen von ihnen, in der Reihenfolge, in der sie in der Achterbahn gestorben wären, zu sich zu holen.

Kritik

1. STORY

Nachdem ich die ersten beiden Teile einfach nur genial fand, konnte ich mir natürlich auch Teil 3 nicht entgehen lassen, wurde jedoch sehr enttäuscht. Denn an die ersten beiden Teile kommt dieser hier bei weitem nicht heran! Lediglich das Grundprinzip mit der Vorahnung wurde übernommen, ansonsten wirkt Teil 3 jedoch nur noch billig! Zwar finde ich den Aspekt die Photos als Vorahnung einzuführen schon interessant, jedoch schlampig umgesetzt, da man meiner Meinung nach in viele der Bilder einfach alles mögliche hineininterpretieren kann, was den Film somit unlogisch wirken lässt. Richtig Spannung kommt ebenfalls nicht auf, da man halt schon zu vieles von den Vorgängern gewohnt ist und es einen weniger überrascht. Lediglich das Ende fand ich recht gelungen, der gesamte Mittelteil hätte dafür allerdings ein bisschen mehr Spannung vertragen können!

Gefehlt hat mir u.a. auch der Leichenbestatter, der in den beiden Vorgängern immer auftauchte und der mehr über den Tod zu wissen schien als alle anderen, irgendwie blieb seine Figur nun vollends auf der Strecke, dabei hoffte ich mir diesmal vielleicht endlich mehr über sein Wissen zu erfahren, aber nein, war nicht!

Auch gut fand ich die Idee, den Film in einem Vergnügungspark spielen zu lassen, in Teil 1 war es ein abstürzendes Flugzeug, in Teil 2 ein Crash auf der Autobahn und in Teil 3 nun ist es halt eine Achterbahn. Wie gesagt, die Idee ist schon gut, aber man hätte meiner Meinung nach da wesentlich mehr herausholen können. So kommt es mich eher so vor, dass der Film rein nur noch auf Profit ausgelegt wurde, ein 3. Teil musste her, egal wie und das finde ich sehr schade! Bei manchen Filmen sollte es einfach keine Fortsetzungen mehr geben, da diese einfach nicht an ihre Vorgänger anknüpfen können und sie mehr kaputt machen als zu nützen!

2. EFFEKTE / ATMOSPHÄRE:

Gleich eine Vorwarnung an alle die, die kein Blut sehen können, denn diese sollten den Film am besten gleich meiden! Ein paar ganze nette Splattereinlagen sind enthalten, weswegen auch FSK 18 vergeben wurde, wobei es mich nach wie vor wundert, dass die ersten beiden Teile (vor allem Teil 2, der weitaus blutiger war!), noch mit FSK 16 versehen wurden. Nun ja, besonders bei der Sonnenbankszene in Teil 3 wurde viel „Liebe“ ins Detail gesteckt und die Maske durfte sich so richtig schön austoben, die nachfolgenden Tötungen fielen dafür ein weniger schneller aus, so dass die Kamera nicht so lange auf die Opfer drauf hielt. Viel zu schnell fiel meiner Meinung nach der Achterbahncrash aus, der auch nicht wirklich sehr spektakulär daher kam. Die Leute fielen bis auf wenige Ausnahmen aus den Sitzen raus und fertig! Dabei ist man anhand der ersten beiden Teile schon etwas „verwöhnt“ und sinnt nach mehr Action bei der so gesehenen „Schlüsselszene“ auf die sich der gesamte restliche Film bezieht. Absolut furchtbar fand ich übrigens die „Wege zu den Tötungen…in den ersten beiden Teilen fanden sich sehr schön arrangierte Kettenreaktionen, die auch noch nachvollziehbar waren…nun dies gehört der Vergangenheit an, denn diese werden im neuen Teil so dermaßen abgedroschen und verwirrend, dass man selbst irgendwann nicht mehr durchblickt! Beispiel „Lagerhalle im Kaufhaus“: Ein Stapler wird irgendwie in Bewegung versetzt, dieser stößt mal hier und mal da dagegen, vorher hat jemand ein paar Tauben gekillt, die liegen nun auch noch auf dem Boden rum, es fällt alles mögliche herum, wird angestoßen, man weiß irgendwann nicht mehr, was gerade noch mit der Kettenreaktion zu tun hat und was nicht…verwirrend!!! Nehmen wir dagegen die Badezimmerszene aus Teil 1, dort war alles noch klar strukturiert und nachvollziehbar, man kam noch mit der Kettenreaktion mit und alles ergab einen Sinn, hier nun aber nicht mehr!

Die Atmosphäre des Vergnügungsparks finde ich noch ganz gut, da überall versteckte Anspielungen auf das künftige Geschehen zu finden sind, auch wenn diese teils schon etwas zu vorhersehbar sind, aber dennoch kommt dieser ansonsten so fröhliche Park atmosphärisch gut zur Geltung. Denn auch was Spaß macht, kann einen bedrohlichen Nachgeschmack haben!

3. DARSTELLER:

Mein „Lieblingsthema“, da ich mich auf diesem Gebiet relativ schlecht auskenne aber egal…ich werde nicht auf jeden eingehen, jedoch ein paar muss ich einfach erwähnen, z.B. die beiden Damen, die die total verwöhnten Schnicksen/Blödchen Ashley und Ashlyn spielen, ließen mich dauernd an die Filmversuche von Paris Hilton in Waxhouse erinnern – schlechter als schlecht!!! Und auch Hauptdarstellerin Mary Elizabeth Winstead (Wendy) passt nicht wirklich in ihre Rolle, relativ emotionslos kommt sie daher und schafft es einfach nicht ihrer Rolle gerecht zu werden.

4. LOGIKFEHLER:

Abgesehen von den Bildern, die man so auslegen kann wie man grade will, gibt es auch noch einen etwas größeren Logikfehler, der mir auch erst im Nachhinein richtig bewusst wurde. In der Vision von Wendy wird der Achterbahn-Crash dadurch ausgelöst, dass eine Videokamera herunterfällt und sich deren Band um die Gleise wickelt, wodurch sich der Hydraulikschlauch der vorbeirauschenden Bahn ablöst und das Schicksal seinen Lauf nimmt…ähm, nach der Vision verlässt aber auch die Person, mit der Videokamera die Bahn, bevor diese verunglückt. Finde ich persönlich etwas seltsam…

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 2.gif
Story 2.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 2.gif
Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

Final Destination 2

0

Informationen

OT:Final Destination 2

ca.90 Minuten

USA 2003

Regie

  • David Ellis
Darsteller

  • Ali Larter
  • A. J. Cook
  • Michael Landes
  • Tony Todd
  • u.a.

Final Destination 2

Story

Ein Kurztrip sollte es werden, aber das er so kurz werden würde, konnte keiner ahnen. Denn Kimberly und ihre drei Freunde kommen nicht wirklich weit, als sie versuchen mit einem Jeep in den Urlaub zu fahren. Nach kurzer Fahrzeit hat das junge Mädchen nämlich eine Vision, wie sie und ihre Freund bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben kommen und so beschließt sie, völlig verängstigt, an einer Ampel anzuhalten und das Fahrzeug nicht mehr weiterzusteuern. Einem Polizisten, der zur Hilfe eilt, erzählt sie von ihren Visionen und wenige Sekunden später tritt das ein was sie gesehen hat. Zumindest so ähnlich, denn Kimberly ist dem Tod, durch ihr Anhalten, von der Schippe gesprungen, während ihre Freunde und viele andere sterben mussten.

Als die Überlebenden des Unfalls sich auf dem Polizeirevier treffen, erzählt ihnen Kimberly das sie in ihrer Vision gestorben sind und einer von ihnen merkt an, dass es sich wohl um ein ähnlichen Vorfall handelt, wie bei dem Flugzeugabsturz vor einem Jahr, wo auch einige überlebten, der Tod sich aber einem nach dem anderen geholt hat. Erst halten das alle für Blödsinn, doch als kurz darauf der erste Überlebende bei einem tragischen Unfall stirbt, ist das Ganze gar nicht mehr so abwegig.

Kimberly beschließt, die einzig Überlebende des letztjährigen Desasters aufzusuchen. Die junge Frau heißt Clear Rivers und hat sich in einer geschlossenen Psychiatrie verschanzt, wo sie versucht, der kleinsten Gefahr aus dem Weg zu gehen. Clear ist allerdings weniger kooperativ und schlägt jegliche Art von Hilfestellung aus. So muss Kimberly nun alleine Klarkommen und das dies nicht wirklich klappt, zeigen weitere Unfälle, bei denen die Überlebenden des Autounfalls sterben.

Wenig später gibt es dann eine Überraschung, denn Clear hat sich entschlossen die Klinik zu verlassen, um den Überlebenden doch noch zu helfen. Doch das dies nicht ganz einfach ist, zeigt sich an weiteren Toten… der Tod lässt sich halt nun mal nicht so einfach austricksen…

Kritik

Nun, was vermittelt das Sequel des erfolgreichen Horrorfilms? Die Ironie des Schicksals oder doch die Ironie einer verkorksten Jugendschutzverordnung, die in Deutschland wohl ehr kapitalsichernd als beschützend tätig ist. Eigentlich ist „Final Destination 2“ ja ein wirklich guter Film, über den sich jeder Fan des Splatters nur erfreuen kann, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt schon zurück, wenn man sich für den Horrorfilm interessiert. Haben die verantwortungsvollen von wenigen Monaten noch eine DVD beschlagnahmt, die keine einzige Gewaltszene hatte (Alcatraz Horror) wurde nun ein Film im Kino ab 16 Jahren freigegeben, der sich mit vielen harten Horrorfilmen messen kann!

Sicherlich kann man darauf verweisen, dass alles etwas überzogen und zudem mit einer nicht geringen Prise schwarzem Humor versehen ist, meine Meinung zur Freigabe steht aber fest und ich meine das der Film nur so „gering“ eingestuft wurde, da sich die Zielgruppe auch im Bereich von 16 bis 18 Jahren befindet.

Aber kommen wir nun zum Film:

„Final Destination 2“ setzt naht los da an, wo der erste Teil endete. Zwar mit einer temporären Verzögerung von circa einem Jahr, doch weiß das geschulte Auge desjenigen, der Teil 1 sah, was ihn erwartet. Und so zieht sich die Geschichte vom Leben und Überlebenwollen durch die ganze Spielzeit und ob man es glaubt oder nicht, es wird keine einzige Sekunde langweilig! Ähnlich wie beim Prequel sind die Momente extrem spannend, in denen es den Protagonisten an den Kragen geht. Man wird mehr als ein mal vom eigentlichen Geschehnis abgelenkt, um dann mitzuerleben, wie einer nach dem anderen vom Sensenmann einkassiert wird.

Wie bereits angesprochen, geht es dabei dann gut zur Sache! Gleich in den Anfangssequenzen, in denen es ja zu einem schweren Verkehrsunfall kommt, gibt es einwandfreie Spezialeffekte zu betrachten, die von fliegenden Baumstämmen verursacht werden und sich wirklich sehen lassen können. Auch im weiteren Verlauf gibt es einiges zu bestaunen und fast alles ist mit einer gewissen Ironie behaftet.

Die schauspielerischen Leistungen, sowie die Dialoge, sind sicherlich nicht Oscarreif, aber sie tragen doch zur gelungenen Unterhaltung bei. Als kleines Schmankerl hat Tony Todd (Candyman) einen kleinen Gastauftritt, mit einer etwas merkwürdigen Rolle. Er spielt einen Leichenbestatter, den die Protagonisten um Rat bitten. So richtig habe ich seinen Auftritt zwar nicht verstanden, aber vielleicht wurde hier schon etwas für den dritten Teil vorbereitet, den es nach den beiden Erfolgen sicherlich geben wird.

„Final Destination 2“ ist also ein voller Erfolg, was sowohl für den filmischen Teil, als auch die Spezialeffekte gilt. Es gibt eine Menge Action, Spannung Blut, gute Musik und zudem ist der Film sehr kurzweilig. Das der Jugendschutz hier versagt hat, möchte ich nicht als negativen Gesichtspunkt in meine Bewertung einfließen lassen, ich freue mich aber schon auf den nächsten B-Movie, der bis auf den letzten Tropfen Blut geschnitten wird und dann indiziert wird…

Bewertung

Splatter 5.gif
Spannung 4.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

Final Destination

0

Informationen

OT:Final Destination

ca.97 Minuten

USA 2000

Regie

  • James Wong
Darsteller

  • Devon Sawa
  • Ali Larter
  • Kerr Smith
  • u.a.

Final Destination

Story

Eine Klassenfahrt nach Paris, das sollte ja eigentlich Spaß machen, wenn da bloß der Flug nicht wäre. Alex und seine Mitschüler, besteigen ihr Flugzeug, auf der Wartezeit bis zum Abflug nickt Alex ein und träumt davon, dass die Maschine abstürzen wird. Als er wieder aufwacht, geschehen die gleichen Dinge wie in seinem Traum, Mitschülerinnen sprechen ihn genauso an, wie in seinem Traum, ein Flugzeugtablett geht kaputt wie in seinem Traum usw… panisch flippt Alex aus und wird von der Besatzung aus dem Flugzeug geworfen. Mit ihm 5 Mitschüler, sowie eine Lehrerin. Alle sind zunächst wütend auf ihn, bis das Flugzeug tatsächlich kurz nach dem Start in der Luft explodiert. Keine Überlebenden!

Doch damit nicht genug, die Leute die mit Alex das Flugzeug verlassen hatten, sterben nach und nach unter merkwürdigen Umständen. Und wieder hat Alex merkwürdige Vorahnungen, die sich später bewahrheiten. Schließlich erkennt er, dass sie es mit dem Tod persönlich zu tun haben. Dieser sieht sich nämlich um 7 Menschenleben betrogen und verlangt diese nun zurück. Als Alex endlich das Schema des Todes erkennt, sind bereits 2 Mitschüler und die Lehrerin tot. Denn der Tod mordet nicht planlos, sondern folgt exakt dem Plan, nachdem sie im Flugzeug gestorben wären. Dadurch wissen sie nun, wer von ihnen als nächstes an der Reihe ist und sie versuchen ihm erneut von der Schippe zu springen.

Kritik

Final Destination ist der erste Kinofilm der Filmemacher James Wong und Glen Morgan, die bereits bei einigen Folgen von Akte X und Millennium ihr Können bewiesen und ich denke dass ihr erster Kinofilm nun auch hervorragend gelungen ist. Wir können wohl jetzt schon sehr gespannt darauf sein, was die beiden als nächstes herausbringen werden!

Als Horrorschocker sollte man den Film jedoch nicht bezeichnen. Es handelt sich eher um einen Thriller, ein ewiges Katz- und Maus Spiel zwischen dem Tod und uns Menschen, bei dem letztendlich der Tod immer gewinnt.

Auf der DVD zu diesem Film gibt es ein besonderes Special für Freunde dieses Films, ein alternatives Ende lässt grüßen! Die, die sich den Film noch ansehen wollen, bitte meinen nächsten Abschnitt überspringen, da ich jetzt gesondert auf das alternative Ende eingehen möchte!

Alternatives Ende:

Im ursprünglichen Ende, überlebten 3 der Schüler, die sich dann in Paris wiederfinden und das Spiel beginn erneut von vorne. Der alternative Schluß nun endet bereits früher im Film, da nämlich, als Alex todesmutig das Hochspannungskabel vom Auto seiner Freundin Clear wegreist um sie zu befreien. Er stirbt nämlich! Jedoch hatten Clear und er ein kleines Verhältnis, was mit 2 kurzen „Deleted Scenes“ auf der DVD zu erkennen ist. Denn Clear ist schwanger von Alex. Ihr Baby bringt sie wenig später bei Alex Eltern auf die Welt und natürlich nennt sie es Alex. Schnulzenmäßig endet schließlich der Streifen mit einem Gespräch von Clear und Billy an der Gedenktafel der Flugzeugopfer. Aber durchaus interessant, den Film einmal anders enden zu lassen! Da lohnt es sich doch direkt sich mal wieder eine DVD anzuschaffen! Auch wenn das alternative Ende nicht dem alten Schluss zu vergleichen ist!

Kleiner Tipp:

Dieser Film ist nichts für Leute, die an Flugangst leiden!!!

Ansonsten ist er jedoch absoluter Kult!!!

Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 6.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 2.gif
Atmosphäre 5.gif
Gesamt 5.gif

Ähnlicher Film:

Final Destination

0

Informationen

OT:Final Destination

ca.97 Minuten

USA 2000

Regie

  • James Wong
Darsteller

  • Devon Sawa
  • Ali Larter
  • Kerr Smith
  • u.a.

Final Destination

Story

Alex ist eigentlich ein ganz normaler junger Mann doch eines Tages, als er gerade in einem Flugzeug sitzt, hat er einen schreckliche Vision, in der das Flugzeug explodiert. Er verlässt das Fluggefährt, welches ihn nach Paris bringen sollte und mit ihm machen das fünf Mitschülerin und eine Lehrerin.

In der Wartehalle des Flughafens kommt es dann zu einer handfesten Prügelei! Weil ihm keiner glauben will sind die sieben Anderen sehr sauer! Der Zustand das der Flieger ohne sie gestartet ist mindert die Situation auch nicht gerade. Doch plötzlich platzen die Scheiben der Wartehalle und am Horizont ist das brennende Flugzeug zu erkennen, aus dem sie eben geflohen sind.

Glücklich über den verhinderten Tod versuchen die Überlebenden ihr normales Leben wieder aufzunehmen was ihnen allerdings nicht gelingt. Nach und nach sterben sie. Alex kommt schnell darauf was hinter den mysteriösen Todesfällen steckt! Sie haben den Tod getäuscht und der holt jetzt einen nach dem anderen dahin, wo seine Bestimmung ist, da seine Zeit auf der Erde abgelaufen ist.

Allerdings akzeptiert Alex diesen Zustand nicht und versucht den Tod weiterhin auszutricksen, indem er seine Vorahnungen nutzt . Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Als die Überlebenden des Flugzeugabsturzes nur noch zu dritt sind scheint Alex die Lösung gefunden zu haben. Er versucht den Tod auszutricksen indem er einfach versucht auf der ominösen Liste des Todes übersprungen zu werden. Doch sterben müssen alle mal. Die Frage ist nur wann…

Kritik

Final Destination ist nicht unbedingt ein Film den man unter die Besten ordnen muss. Er weiss zwar gut zu unterhalten aber stellenweise ist die Handlung etwas dünn und vor allem unlogisch. Ich habe den Film jetzt zum zweiten mal gesehen und bin immer noch nicht so richtig dahintergestiegen wie das mit der Liste des Todes funktioniert und wie die Protagonisten diese ausgetrickst haben.

Die Geschichte reißt einen aber durchaus mit und man fragt sich wer denn nun der Nächte ist, der den Löffel abgeben muss. Die Story wurde vom Akte X Regisseur James Wong sehr gut umgesetzt, bis auf das im vorherigen Abschnitt angesprochene. Sein Regiedebüt im Kinofilm darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Die Handlung weist zudem einige gute Schocker und ansprechende Effekte auf, auch wenn die relativ spärlich vorkommen. Die Schauspieler erfüllen ihre Aufgabe ganz gut. Sie sind nicht brillant aber sie blamieren sich auch nicht. Der Hauptdarsteller spielt das Spiel mit dem Tabuthema Tod sehr echt, sodass man sich gut in seine Lage versetzten kann, die ja nicht gerade angenehm ist, wenn man bedenkt das da immer einer hinter dir her ist, der dir an die Wäsche will.

Abschließend sei gesagt das der Film durch seine komische Art mit dem Tod umzugehen durchaus sehenswert ist, auch wenn es da zahlreich bessere Filme des Genres gibt. Die neue Situation, dass nicht ein Killer die Leute nach und nach umbringt sondern eine unglückliche Verkettung von Ereignissen, bringt mich dazu diesen Film weiterzuempfehlen und ihm vier Sterne zu geben. Allerdings sollte das Mindestalter hierbei beachtet werden, da ein oder zwei Szenen nicht für jüngere geeignet sind.

Bewertung

Splatter 2_5.gif
Spannung 4.gif
Story 3_5.gif
Ekelfaktor 2.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 4.gif

Ähnlicher Film:

The Call 3 – Final

0

Informationen

Drehland Japan
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 100 Minuten
Regie Manabu Asô
Darsteller Maki Horikita Meisa Kuroki Yun-seok Jang Erika Asakura u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Japanisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
The Call 3 - Final

Story

In einer japanischen Schulklasse gibt es ein Mobbing-Opfer. Dieses wird so lange gehänselt und drangsaliert, bis das Mädchen den Freitod wählt. Wenig später geht es für die Schulklasse nach Korea auf Klassenfahrt. Die Lage ist trotz des Ereignis aus der nahen Vergangenheit sehr entspannt.

Zumindest bis eine höllische MMS die Runde macht. Wer diese empfängt bekommt eine Botschaft aus der Zukunft. Von sich selbst. Und bald darauf ist der Empfänger tot. Später erweitert sich die digitale Botschaft. Mit dem Text „Leite sie weiter oder stirb“. Die Klasse gerät in eine aussichtlose Situation. Sie muss herausfinden, was hinter den Videobotschaften aus der Zukunft steckt, bevor alle verloren sind…

10_2009_call_3_the_1.jpg10_2009_call_3_the_2.jpg

Kritik

2003 fing alles mit „The Call“ an. Ein japanischer Horror-Film, von Takashi Miike, der mit einer ziemlich neunen Thematik daherkam und Handybesitzern das Fürchten lehrte. Da dies gut funktionierte gab es zwei Jahre später ein Sequel und eine TV-Serie zum Thema. Ein Jahr später folgte, fast logisch, Teil drei der Serie, der den Abschluss zu bilden scheint. Zumindest kann man das aus dem Titel „The Call 3 – Final“ ableiten.

Alle drei Teile haben das gemeinsam, dass sie prinzipiell nichts Ungleiches erzählen. Aber aufgrund der guten Geschichte, rund um die Anrufe aus der Zukunft, ist das auch nicht zwingend nötig. Bei Genre-Kollegen wie beispielsweise „Der Fluch – The Grudge“, „Saw“ oder auch „Final Destination“ funktioniert das Weitererzählen einer vorhandenen Story ja auch bestens.

Wie also auch hier. Der dritte Call weiß eigentlich von Anfang bis Ende zu gefallen. Mit kleinen Schwächephasen, aber auch mit echten Highlights. Das der Film vorhersehbar ist, dürfte eigentlich niemanden stören, denn die Szenen, die dann kommen wenn man sie erwartet, sind ausnahmslos gut gemacht und lassen beim Zuschauer erstaunen, grusel oder mitzittern. Je nach Begebenheit. Da macht das Zugucken echt Spaß. Der geneigte Splatter-Fan kommt bei den Tötungsreigen allerdings nicht ganz auf seine Kosten. Die blutigen Spezialeffekte werden nur dezent eingesetzt. Zwar mit klitzekleinen Ausnahmen, die aber das FSK16 der deutschen Veröffentlichung nie gefährden.

Regisseur Manabu Asô (bekannt aus japanischen TV-Produktionen und kleinen Filmen) hat viel Wert auf die Optik gelegt. Er hat schöne Menschen vor der Kamera rumlaufen, nette Drehorte gewählt und auch an die ein oder andere außergewöhnliche Kamerafahrt gedacht. Nur bei einigen Effekten hapert es ein wenig. Aber Asô versteht es, wie man Schwung in die Geschichte bringt. Zumindest größtenteils. Die meiste Zeit sitzt man gespannt vorm Bildschirm und beobachtet, wie die Bedrohung für die Schüler wächst. Zu Beginn ist die Spannung sehr hoch. Dann verflacht sie etwas. In den Szenen der Mitte respektive dem Ende des Films wird aber auf die Hintergründe eingegangen, was ja nicht vollkommen sinnlos ist.

Die Atmosphäre ist nicht so dicht, wie bei einem echten Gruseler. Die Protagonisten laufen durch normale Kulissen und werden vom Horror bei alltäglichen Dingen erwischt. Zumindest meistens. Wie die Hauptdarsteller sich durch die Kulissen bewegen, ist durchaus nett zu verfolgen. Die überwiegend jungen Darsteller machen einen recht guten Job. Da die Charaktere nicht sonderlich intensiv durchleuchtet werden, zumindest bei den meisten, wird dem überwiegenden Teil der Darstellern auch nicht viel abverlangt.

Insgesamt gesehen ist „The Call 3 – Final“ ein handwerklich gut gemachter Film, der es versteht gut zu unterhalten. Der Plot wird zwar niemanden vom Hocker hauen, der sich bereits mit „The Call“ beschäftigt hat, aber dank einiger Kleinständerungen ( z.B. Weiterleitung der Todesnachricht), einen frischen Plot, netter Darsteller und spannender Einlagen, ist er ein sehr empfehlenswerter Film für die Horror-Gemeinde.

10_2009_call_3_the_3.jpg10_2009_call_3_the_4.jpg

DVD

Bild und Ton der DVD sind nicht wirklich zu bemängeln. Ersteres wird zwar nie richtig scharf und Letzterem fehlt es an akustischen Höhepunkten, für das Gezeigte ist die Qualität aber absolut okay.

Neben einer Trailershow im Hauptmenü der DVD gibt es bei den Extras zwei weitere Trailer in deutsch und japanisch. Zudem wurde noch eine Bildergalerie mit auf die DVD genommen, die nicht automatisch abläuft. Viel an Extras ist das auf jeden Fall nicht.

Bewertung

Splatter 2009_1_5.gif
Spannung 2009_4_5.gif
Story 2009_4.gif
Ekelfaktor 2009_2_5.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_4_5.gif
Bildqualität 2009_4_5.gif
Zusatzmaterial 2009_2.gif
Gesamteindruck 2009_4.gif

Ähnlicher Film: