Candyman’s Fluch

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Informationen

OT:Candyman

ca. 95 Minuten

USA 1992

Regie

  • Bernard Rose
Darsteller

  • Virginia Madsen
  • Tony Todd
  • Vanessa Williams
  • u.a.

Candyman

Story

In dem Chicagoer Schwarzenviertel „Cabrini Green“ sind in letzter Zeit 21 grausame Morde geschehen, die alle etwas mit dem Mythos des Candyman zu tun haben sollen. Die Menschen in dem Ghetto glauben an den großen, schwarzen Mann, der einen Harken in seinem Armstumpf trägt. Der Legende nach verliebte sich der „Candyman“ als junger Sklave in die weiße Tochter eines reichen Mannes. Als der Vater hinter die Liebesbeziehung kam, ließ er den Candyman von einem Schlägertrupp fertig machen. Die Männer trennten ihm mit einer rostigen Säge den Arm ab und beschmierten ihn dann mit Honig, was Tausende von Bienen anlockte, die ihn dann durch ihre Stiche töteten … Heute soll der Candyman erscheinen, wenn man seinen Namen fünfmal in einen Spiegel spricht …

Helen glaubt nicht an dies Person des Candyman sondern nur an den Mythos. Sie kann sich nicht vorstellen das er die Morde begangen hat, sondern denkt das jemand anderes dahintersteckt. Der Grund, warum sich Helen mit dem Phänomen befasst ist ihre Dissertation, für die sie zusammen mit ihrer Freundin und Kommilitonin Bernadette recherchiert. Die beiden tragen allerdings immer mehr Informationen heran, die es so aussehen lassen als würde es den Candyman geben. Schließlich statten sie „Cabrini Green“ einen Besuch ab, um sich ein Bild von der Bevölkerung zu machen, die Angst vor dem Candyman hat.

In einem Hochhauskomplex machen die beiden dann einige Entdeckungen, die immer deutlicher machen, dass es den Candyman doch geben könnte. Helen macht wenig später allerdings schmerzhafte Erfahrungen mit einem Gangmitglied, dass sich für den Harkenmann ausgibt und wird nach der Aktion immer mehr in etwas hineingezogen, was für sie wie ein schlechter Alptraum wirkt. Der Candyman hat damit begonnen, sich für Helen zu interessieren…

Kritik

Ohne Frage ist „Candyman´s Fluch“ einer der besten Filme, die das Horrorgenre vorzuweisen hat! Er hat einfach all das, was einen guten Film auszeichnet und das betrifft nicht nur die Horroraspekte. Die Grundlage der guten Qualität des Films liefert natürlich die Story, die zum einen sehr informativ und mysteriös gestaltet ist, zum anderen aber auch spannend und absolut fesselnd umgesetzt wurde. Alles fängt erst recht harmlos an, steigert sich dann aber ins Unermessliche, sodass man zwangsweise in den Bann des Films gezogen wird. Man leidet förmlich mit Helen mit, die vom Candyman manipuliert wird und deren normales Leben auf bittere Art und Weise aus den Fugen gerät.

Die Vorlage stammt von keinem geringerem als Clive Barker, der mit Filmen wie „Hellraiser“ und „Cabal“ Maßstäbe im Genre gesetzt hat. Barker und auch dem Regisseur Bernard Rose ist es ohne Zweifel zu verdanken, dass man diesen Film in einer erstklassigen, sehr dichten Atmosphäre bewundern darf, die von herrlichen Soundeinlagen unterstrichen werden, die nicht nur ins Ohr gehen, nein sie bleiben sogar als sogenannter Ohrwurm da. Immer wieder hört man diese wunderbar passenden Klänge, die einem das Gefühl vermitteln mitten im Film zu stehen.

Ein weiterer positiver Aspekt von „Candyman´s Fluch“ sind die beinhalteten Schockeffekte, die es wirklich in sich haben! Ich habe den Film jetzt schon ein paar mal gesehen, muss aber immer wieder bei einigen Szenen zusammenzucken, obwohl ich ganz genau weiß was passiert. Die schlimmste Szene ist sicherlich die, als der Mann von Helen sturzbetrunken zu ihr ins Bett gesprungen kommt. Es gibt kein Massaker, kein Blut, keine Toten aber man erschreckt sich aufgrund der Akustik zu Tode … Die Schockeffekte stehen auch ganz klar vor den Splattereinlagen, die es so gut wie gar nicht gibt. Hier und da „hakelt“ der Candyman zwar mal rum, es gibt auch einige Liter Blut, die in Abwesenheit der Kamera verschüttet werden aber als ultrabrutal würde ich „Candyman´s Fluch“ nicht unbedingt einstufen. Den Horror spürt man vielmehr bei den Auftritten des Protagonisten und dann, wenn seine Stimme erklingt um uns an seinem Denken teilhaben zu lassen.

Sowohl regie- als auch schauspieltechnisch gibt es bei „Candyman´s Fluch“ ebenfalls nichts zu meckern. Rose hat es geschafft den Film so in Szenen zu setzten, wie er es verdient hat und die Schauspieler tragen mit guten Leistungen dazu bei, dass der Film so ist, wie wir ihn heute bewundern können. Sicherlich ist die Rolle des Candyman nicht als allzu schwierig einzustufen, da er immer nur böse gucken muss und nie lachen darf und Helen glänzt in ihrer mitleidserregenden Situation ganz klar mit ihrer Optik, sodass man sie einfach mögen muss!

Alles in allem ist „Candyman´s Fluch“ ein Film der nicht nur für Horrorfans geeignet ist, sondern auch den Teil der Bevölkerung anspricht, die sich nur die Klassiker aus dem Genre angucken. Allerdings sollte beachtet werden das der Film es schocktechnisch in sich hat und somit eine Gefahr für Herzkranke darstellt! Wer 18 oder älter ist und den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen, denn er hat etwas verpasst!!

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 6.gif
Story 6.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 6.gif
Gesamt 6.gif

Ähnlicher Film:

  • Candyman 2+3

Der Fluch – The Grudge 2

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Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

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Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

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DVD

Zur Rezension lag die Presse DVD vor

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton
Bild
Extras
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

Mortal Beauty – Fluch der Schönheit

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Informationen

Drehland Deutschland
Drehjahr 2001
Laufzeit ca. 97 Minuten
Regie Markus Goller
Darsteller Anatole Taubmann Rita Lengyel Götz Otto Daniel Aminati u.a.
Bild 16:9
Ton DD2.0
Sprachen Deutsch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Mortal Beauty - Fluch der Schönheit

Story

Die südamerikanische Felsenstadt San Vanidad hat einen narzisstischen Führer. Regent Valdéz de Corazón strebt nach ewiger Schönheit und straft die ab, die von der Natur nicht mit einer schönen Optik ausgestattet sind. Um seine Macht und Schönheit zu stärken heiratet Valdéz die schöne Alyssa. Sie trägt ein Geheimnis in sich, welches sich um die ewige Schönheit dreht. Nach der Hochzeit erfährt Valdéz, um welche Art Geheimnis es sich handelt. Alyssas ewige Schönheit ist ein Fluch, der nur von der Liebe besiegt werden kann. Mit dem optischen Verfall seiner Frau beginnt die Zerbröckelung seines Königreichs, die seiner makellosen Schönheit und die seines gesamten Lebens…

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Kritik

Nach „Antrage – Der Ameisenmann“ folgt mit „Mortal Beauty“ der zweite Teil der Planet-B Edition. Eine dreiteilige Reihe, die den B-Film in Deutschland salonfähig machen will. „Mortal Beauty“ wurde Ebenfalls im Studio Babelsberg, nahe Potsdam, gedreht und bietet dem Zuschauer einerseits eine Schloß-Atmosphäre und andererseits Einsichten in mittelalterliche Gesellschaften.

In der Story geht es um die Geschichte einer männlichen Schönheit, die aus ihrer Umgebung gerissen wird, um das Gegenteilige zu durchleben, was sie zuvor erlebt hat. Die Verfilmung ähnelt eher einem Märchen als einem B-Movie, wie man sie aus den Staaten gewöhnt ist. Okay…. die paraguayischen Kulissen sind komplett im Studio entstanden und die beteiligten Darsteller spielen derart übertrieben, dass es einer Low-Budget-Produktion gerecht wird. Aber die Ablichtung der verschiedenen Szenen will nicht so recht ins Bild eines typischen B-Movie passen.

Die Geschichte ist schlicht gehalten und gibt nicht allzu viel wieder. Sie wird mit einigen musikalischen Einlagen aufgebläht, die sicherlich nicht allen Fans dieser Filme gefallen werden. Garniert wird das ganze Geschehen mit einer netten Optik. Vor allem die Masken können sich sehen lassen. Diese sorgen unter anderem dafür, dass es einige Ekelszenen gibt. Diese wissen zu gefallen und erhöhen den Unterhaltungswert enorm. Zudem gibt es auch noch die ein oder andere Splatter-Einlage. Aber nichts, was die FSK16 Einstufung gefährden würde.

Darstellerisch gibt es, wie bereits angesprochen, Overacting zu bestaunen. Die Hauptdarsteller Götz Otto („James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“), Rita Lengyel und Anatole Taubman spielen wie in einer Theater-Aufführung. Das ist zwar nicht immer schön anzusehen, passt aber ins Geschehen. Als Nebenrolle mit einer Dialog-Szene wurde Pro7 Moderator Daniel Aminati ans Set gelassen. Sein erster und hoffentlich letzter Filmauftritt…

Unterm Strich hat man es bei „Mortal Beauty“ mit einem Film zu tun, den man sich angucken kann, aber sicherlich nicht angucken muss. Optisch ist er zwar nett gelungen, inhaltlich okay und anders als andere Filme, der Unterhaltungs-Funken will aber nicht so richtig zünden.

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DVD

Die DVD aus dem Hause Eurovideo ist technisch in Ordnung. Das Bild ist zwar nicht das allerschärfste und der Ton kommt ohne viele Effekte daher, für eine Produktion dieser Art ist das aber okay. Als Extras gibt es einen Audiokommentar, Interviews (13:37 Minuten), ein Making Of (34:29 Minuten) und eine Trailershow.

Bewertung

Splatter 2010_2_5.gif
Spannung 2010_2.gif
Story 2010_2_5.gif
Ekelfaktor 2010_4.gif
Atmosphäre 2010_3.gif
Tonqualität 2010_4_5.gif
Bildqualität 2010_4_5.gif
Zusatzmaterial 2010_4.gif
Gesamteindruck 2010_3.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch der 2 Schwestern

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 84 Minuten
Regie Charles Guard Thomas Guard
Darsteller Emily Browning Arielle Kebbel David Strathairn Elizabeth Banks u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Türkisch
Untertitel
  • Deutsch
  • Englisch
  • Türkisch
LC 2
FSK 16
Der Fluch der 2 Schwestern

Story

Die junge Anna kommt nach einem Aufenthalt in einer Nervenklinik zurück nach hause. Sie litt durch den Tod ihrer Mutter an einem Trauma, welches jetzt offensichtlich besiegt scheint. Ihre Schwester Alex und ihr Vater Steven versuchen Annas Ankunft und den Start in ein neues Leben so gut es geht zu ermöglichen.

Doch schon bald wird Anna von seltsamen Ereignissen gequält. Türen öffnen sich des nachts und der Geist ihrer Mutter erscheint ihr. Zusammen mit ihrer Schwester ahnt Anna, dass der Tod ihrer Mutter kein Unfall war, sondern Rachel, die neue Freundin des Vaters dahintersteckt. Als die beiden Schwestern Nachforschungen anstellen, stoßen sie auf einen mysteriösen Hintergrund…

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Kritik

Der amerikanische Filmbeitrag „Der Fluch der 2 Schwestern“ ist ein Remake des südkoreanischen Horror-Streifens „A Tale Of Two Sisters“, welches wiederum ein Remake des 1956 in Südkorea erschienen „Janghwa Heungryeonjeon“ ist. Das Remaken von Grusel-Filmen aus Fernost ist schon lange keine Seltenheit in den Vereinigten Staaten mehr. Und so wurde auch das Familiendrama mit Horror-Elementen neu aufgelegt.

Der Grundstein der Geschichte ist das Verhältnis der Schwestern zu ihrer zukünftigen Stiefmutter. Eine brisanter Stoff, der durch die Grusel-Elemente noch verstärkt wird. Falls man eine der Vorlagen dieses Films betrachten durfte, wird man feststellen, dass das Thema zwar gut angegangen wird, aber nicht so eine verstörende, düstere Wirkung aufkommt. Das amerikanische Remake ist etwas glatter als das Original. Was nicht verwunderlich sein dürfte, da hier der Mainstream angesprochen werden soll. Es versucht aber wenigstens in der Charakterzeichnung mitzuhalten. Dies gelingt auch über weite Strecken. Die wenigen Charaktere werden passabel vorgestellt und erlauben es dem Betrachter mit voller Leidenschaft mitzufiebern.

Ein Grund hierfür ist die authentische Darbringung der Rollen. Emily Browning (zu sehen in beispielsweise „Ghost Ship”) spielt Anna. Anfangs denkt man sich noch: „Nur schöne Menschen. Das kann darstellerisch nichts geben“. Man wird aber glücklicherweise eines Besseren belehrt. Auch Arielle Kebbel („Der Fluch 2 – The Grudge“) als Schwester Alex, kann mehr überzeugen, als man ihr das zu Beginn des Films zutrauen möchte. Abgerundet wird das Schauspielquartett von David Strathairn (bekannt aus zahlreichen Kleinproduktionen) und dessen Filmfreundin Elizabeth Banks (u.a. „Slither – Voll auf den Schleim gegangen“). Eine Crew ohne Namen, die das Geschehen aber sehr gut auf den Bildschirm bringt.

Die Atmosphäre in „Der Fluch der 2 Schwestern“ kommt nicht immer horrormäßig rüber. Zumindest nicht in den meisten Szenen. Es wird eher eine gute Stimmung mit heiter Sonnenschein verbreitet. Dies hat aber wiederum den Vorteil, dass schöne Bilder eingefangen werden können. Somit wird das Langfilm-Debüt der Guard-Brüder zu einem optischen Leckerbissen. Die wenigen düsteren Szenen schaffen es dann immer wieder für Abwechslung zu sorgen. In diesen Szenen kommt es auch zu einigen Effekte, die aber nicht wirklich blutiger Natur sind. Die Vorgabe aus den Vorlagen bot aber auch keine Grundlage, aus dem Material einen Splatter-Streifen zu machen.

In seiner Gesamtheit vermag es „Der Fluch der 2 Schwestern“ durchaus gut zu unterhalten. Mit einer gradlinigen Story, glaubhaften Darstellern und einem spannenden sowie, für den Erstgucker, überraschenden Ende, wird einem hier solide Grusel-Kost geboten.

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DVD

In Sachen Bild und Ton hat man es mit gutem Material zu tun. Die letzte Schärfe fehlt zwar und auch beim Ton wurde nicht alles ausgereizt, was das Dolby Digital Format 5.1 hergibt, technisch ist aber alles einwandfrei. Als Bonus gibt es Trailer nach dem Einlegen der DVD, ein Making Of mit ca. 18 Minuten Spielzeit. Dazu entfernte Szenen (5:29 Minuten) und ein alternatives Ende (ca. 1 Minute). Alles ist mit deutschen Untertiteln versehen und interessant zu verfolgen.

Bewertung

Splatter 2009_1.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_4.gif
Ekelfaktor 2009_2.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_5_5.gif
Bildqualität 2009_5_5.gif
Zusatzmaterial 2009_4_5.gif
Gesamteindruck 2009_4_5.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch – The Grudge 3

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Informationen

Drehland
  • Bulgarien
  • USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Toby Wilkins
Darsteller Matthew Knight Shawnee Smith Mike Straub Aiko Horiuchi u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK KJ
Der Fluch - The Grudge 3

Story

In dem vom Unheil heimgesuchten Haus in Chicago kommt es nicht zur Ruhe. Der neue Horror beginnt, als Jake, einziger Überlebender der vorherigen Geister-Attacke, in seiner Psychiatrie-Zelle auf seltsame Weise zu Tode kommt.

In dem Mietshaus versucht der finanzschwache Hausmeister derweil die leergewordene Wohnung zu vermieten. Wohlweislich um die Geschehnisse in dem Apartment. Seine kleine Schwester Rose benötigt eine teuere Therapie und diese will er ihr unbedingt ermöglichen. Als sich die junge Japanerin Naoko für die Wohnung bewirbt, scheint es schon zu spät zu sein. Denn der Fluch hat erneut begonnen.

Doch Naoko ist nach Chicago gereist, um den Fluch zu bannen. Sie weiß wie man die Geister vertreiben kann. Allerdings ist das Ritual nicht sicher und für alle kommt ihre aufopferungsvolle Hilfe eh zu spät…

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Kritik

Das Geschehen in „Der Fluch – The Grudge 3“ reiht sich nahtlos an die Geschichte des Vorgängerfilms an und bietet dem Zuschauer genau das, was er sich erhofft. Ein gut gemachtes Filmchen mit gruseliger Story. Potential gibt es noch genug für diesen dritten Teil der Grusel-Reihe um die gurgelnden Geister mit den langen schwarzen Haaren. Und nachdem es eine Zeit gab, wo man diese bleichgeschminkten Erscheinungen, aufgrund der Marktfülle nicht mehr sehen wollte freut man sich nun wieder auf die asiatischen Geistererscheinungen. Denn nachdem in das japanischen Sub-Genre etwas Ruhe eingekehrt ist, kann man sich mal wieder über eine gurgelnde Gestallt auf seinem Bildschirm erfreuen.

Klar muss einem sein, dass die Geschichte keine wirklichen Neuerungen mit sich bringt. Grundsätzliche Innovationen gibt es nicht. Aber aus dem Material, was die Macher zur Verfügung hatten, haben sie ziemlich viel rausgeholt. Der Film kann die Atmosphäre aufbauen, die Grusel-Fans schätzen. Der Schnitt ist großartig und die eingefangenen Bilder einwandfrei. Regisseur Toby Wilkins, der sich bereits 2008 einen Namen mit dem soliden Splatter-Streifen „Splinter“ machte, zeigt erneut, dass er sein Handwerk beherrscht.

Gleich zu Beginn geht es zur Sache. Der Betrachter erhält quasi gar keine Chance drüber nachzudenken, ob er einen Aufguss serviert, oder ob er ein völlig neues Geschehen zu Gesicht bekommt. Nach dem spannenden Start wird es ruhiger, aber nicht ohne an Anziehungskraft zu verlieren. Zwischendurch geht es aber auch mal etwas dialoglastig zu, die Szenen kann man mit etwas Geduld aber problemlos überstehen.

„The Grudge 3“ spielt überwiegend in einem mittelgroßen Mietshaus, was der Geschichte keinesfalls schadet. Der begrenzte Platz bietet zwar keinen großen Spielraum, die vorhandenen Lokalitäten werden aber bestens ausgenutzt. Als klein und fein kann man auch die blutigen Spezialeffekte bezeichnen. Viele gibt es nicht. Diejenigen, die aber da sind, können sich durchaus sehen lassen. Sowohl in ihrer Darstellung als auch ihrer Härte. Zu den wenigen Splatter-Einlagen gibt es auch noch ein paar unblutige Spezialeffekte, welche zum Spannungsaufbau dienen und ihren Zweck nicht verfehlen.

Was ebenfalls besondere Spannungsmomente mit sich bringt, ist eine der Rollen. Im Skript wurde zum Glück drauf geachtet, dass der Zuschauer die Möglichkeit bekommt mit den Rollen mitzufiebern. Im positiven wie auch negativen Sinn. Auffällig ist dabei die kleine Rose. Ein nettes, knuffiges, krankes Mädchen, dem man im Film nichts schlechtes wünscht. Darstellerisch bewegt man sich auf einem soliden Niveau, ohne kräftige Ausschläge in die ein oder andere Richtung. Wirklich bekannte Gesichter bekommt man nicht zu sehen.

„The Grudge 3“ ist unterm Strich ein Film, der zwar nichts wirklich Innovatives mitbringt, den man sich aber sorgenfrei angucken kann, wenn man sich mal wieder gruseln will. An das Original kommt dieser dritte Teil zwar nicht ran, er steht ihm aber auch nicht viel nach. Mit einer gradlinigen Story, Sympathieträgern, einer guten Inszenierung und gruseligen Momenten sorgt er für eine solide Geister-Unterhaltung

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DVD

Der Horror-Page lag zur Rezension eine Presse-DVD mit eingeschränkter Bild- und Tonqualität vor. Deswegen ist die Bewertung des Medium, welches am 22. Oktober 2009 in den Verkauf geht, unmöglich. Laut Label werden Deleted Scenes (ca. 5 Min.), ein Blick hinter die Kulissen (ca. 17 Min.) und Darsteller-Infos als Extras auf der DVD vorhanden sein.

Bewertung

Splatter 2009_2_5.gif
Spannung 2009_4_5.gif
Story 2009_3_5.gif
Ekelfaktor 2009_3_5.gif
Atmosphäre 2009_4.gif
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
Gesamteindruck 2009_4.gif

Ähnlicher Film:

  • The Grudge 2 +3

Marmorera – Der Fluch der Nixe

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Informationen

Drehland Schweiz
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 107 Minuten
Regie Markus Fischer
Darsteller Corin Curschellas Eva Dewaele Jessica Früh Mathias Gnädinger u.a.
Bild
  • 16:9/1
  • 85:1
Ton DD5.1
Sprachen
  • Schweizerdeutsch
  • Deutsch
Untertitel
  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
LC 2
FSK 16
Marmorera - Der Fluch der Nixe

Story

In der Schweiz liegt das besinnliche Dörfchen Marmorera. Am hiesigen Stausee wird eines Tages eine junge Frau gefunden. Sie scheint schwer verunglückt zu sein und wird umgehend in das nahegelegene Krankenhaus gebracht. Als sie dort wiedererwarten erwacht, scheint sie nicht sprechen zu können und keine wirkliche Identität zu haben.

Nach einigen Untersuchungen wird die junge Frau in eine Klinik für psychische Störungen verlegt, wo sie weiter beobachtet wird. Simon Cavegn hat die Aufsicht über die seltsame Frau und ist zunehmend verwundert. Die Verwunderung soll sich aber noch deutlich steigern, als es in Marmorera zu einigen Todesfällen kommt und der Arzt direkte Zusammenhänge erkennen kann. Die Fragen, mit denen er sich schon länger beschäftigt, müssen unbedingt beantwortet werden…

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Kritik

Selbst als Vielgucker wird man nicht sehr oft mit Filmen aus der Schweiz konfrontiert. Und wenn es dann noch in die Richtung Mystery –Horror geht, kommt man quasi gar nicht drum rum, sich das Werk anzugucken.

Nach dem Betrachten von „Marmorera“ muss man unweigerlich zum Schluss kommen, dass die Macher sehr mutig waren. Hier wurde ein Film gedreht, der sicherlich nicht für die große Masse bestimmt ist. Dafür ist er auf der einen Seite zu „anders“ und auf der anderen zu unprofessionell in Szene gebracht. Regisseur Markus Fischer, der einige Folgen „Tatort“ und einige weniger bekannte Filme gemacht hat, hat ein Team um sich bestellt, dass in der Gesamtheit eine eher mangelhafte Leistung abgibt. Keiner der Darsteller kann überzeugen. Einige fallen sogar durch Nichtkönnen auf. Dazu kommt noch, dass der Film in Hochdeutsch nachvertont wurde und man das immer wieder sehr deutlich sieht. Und die Abteilung für visuellen Spezialeffekte hat gänzlich versagt. Was man da zu sehen bekommt, ist schlechter als viele Animationen vieler C-Produktionen. „Marmorera“ ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass der Computer nicht für jeden Fortschritt mit sich bringt.

Und das ist sehr schade. Denn an sich bringt der Film eine sehr interessante Story mit sich. Eine Geschichte, die vielschichtig, mysteriös und unberechenbar ist. Dominik Bernet verfasste die Vorlage zum Film, die sicherlich lohnenswerter ist, als die tollpatschige filmische Umsetzung. Das Drumherum, um das mysteriöse Mädchen, ist auf jeden Fall interessant, auch wenn man dem Geschehen nicht immer problemlos folgen kann. Zu verwirrend geht es in einigen Szenen, gerade gegen Ende, zu. Den Kameramann muss man da von allen Kritikpunkten freisprechen. Er schafft es, schöne Bilder einzufangen. Besonders das Bergpanorama ist eine Sichtung wert. Das und die interessante Geschichte sind aber nicht genug, um einen guten Film hinzulegen. Es ist zwar schade, aber man muss sagen, dass das Projekt technisch misslungen ist. Daher bleibt nur eine Empfehlung für Fans der Schweiz und Extremgucker übrig. Sicherlich gibt es eine Menge Filme, die schlechter sind, aber trotz einiger Auszeichnungen (Internationale Woche des Fantastischen Kinos Málaga 2007. (Kategorie: Bester Film und Beste Kamera) und Internationales Filmfestival Locarno 2007 (SUISA-Preis für die beste Filmmusik)) kann „Marmorera“ zu keiner Zeit richtig überzeugen.

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DVD

Auf der DVD gibt es neben einer Trailershow den Originaltrailer in Schweizerdeutsch und Deutsch, ein 13minütiges Making Of, welches mit interessanten Informationen daherkommt und eine Fotogalerie. An Bild und Ton kann nichts wirklich bemängelt werden. Den Umständen entsprechend bekommt man eine gute Qualität geboten.

Bewertung

Splatter 2008_1.gif
Spannung 2008_3.gif
Story 2008_4.gif
Ekelfaktor 2008_1.gif
Atmosphäre 2008_2_5.gif
Tonqualität 2008_5.gif
Bildqualität 2008_6.gif
Zusatzmaterial 2008_3.gif
Gesamteindruck 2008_2.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch – The Grudge 2

0

Informationen

OT:The Grudge 2

ca.98 Minuten

USA 2006

Regie

  • Takashi Shimizu
Darsteller

  • Amber Tamblyn
  • Edison Chen
  • Arielle Kebbel
  • Sarah Michelle Gellar
  • u.a.

Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

Bewertung

Splatter 1_5.gif
Spannung 2.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 3_5.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch – The Grudge 2

0

Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

04_2007_Fluch_Gruge_2_1.jpg04_2007_Fluch_Gruge_2_2.jpg

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

04_2007_Fluch_Gruge_2_3.jpg

DVD

Zur Rezension lag die Presse DVD vor

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton
Bild
Extras
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

Der Fluch – The Grudge 2

0

Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

04_2007_Fluch_Gruge_2_1.jpg04_2007_Fluch_Gruge_2_2.jpg

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

04_2007_Fluch_Gruge_2_3.jpg

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Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton
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