Ju-On: The Grudge

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Informationen

OT:Ju-on: The Grudge

ca.88 Minuten

Japan 2003

Regie

  • Takashi Shimizu
Darsteller

  • Yui Ichikawa
  • Misaki Ito
  • Megumi Okina
  • u.a.

Ju-On: The Grudge

Story

Rika Nishina ist Sozialarbeiterin und wird zu einer Familie geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Im Haus angekommen, trifft sie auf eine merkwürdige, alte Frau, die kaum im Stande scheint ihr Leben selbst zu meistern. Rika kümmert sich um die alte Dame und bemerkt bald, dass irgendetwas nicht stimmt. Ihr scheint es, als würde ab und an die Realität verschwimmen, was ihr natürlich Angst macht.

Als Rika auf ein mal aus dem oberen Stockwerk Geräusche hört, guckt sie nach was dahintersteckt und trifft auf einen kleinen Jungen, der völlig verstört wirkt und in einem Schrank hockt. Komischerweise hat die Familie, die in diesem Haus wohnt aber keinen Sohn und auch sonst scheint alles immer irrealer zu werden…

Kritik

Asiatische Gruselfilme sind Anfang des neuen Jahrtausend schwer im Kommen und „Ju-On: The Grudge“ versucht auf der Welle von Schockern wie „Ring“, „Dark Water“ oder auch „The Eye“ mitzuschwimmen. Anfangs war „Ju-On“ eine Fernsehproduktion aus dem Jahre 2000, 2003 wurde er aber für das Kino und dessen weltweiten Publikum, unter dem Namen „Ju-On: The Grudge“ neu aufgelegt. Die Geschichte ähnelt den bereits angesprochenen Genrepartnern und setzt natürlich auf spannende Momente und blutgefrierende Schockeffekte, was auch am Anfang sehr gut umgesetzt wurde. Es herrscht eine leicht verstörende Stimmung, als die Protagonistin das Haus mit der alten Dame betritt und man ist anfangs von der Geschichte gefesselt, da man wissen möchte was das Unbekannte zu bedeuten hat.

Nach dieser Anfangssequenz lässt der Film dann aber leider merklich nach und es werden einem unchronologische Teilabschnitte gezeigt, die sich alle mit dem Haus und der Geschichte der darin lebenden Familie befassen, die mal mehr und mal weniger spannend sind. Es ist klar festzustellen, dass es zwar noch Grusel- und Spannungsmomente gibt, die auch musikalisch gut hinterlegt sind, die Gesamtspannung aber arg nachlässt und der Film stellenweise zu einem richtigen Langweiler wird. Denn die Story ist einfach nicht interessant genug und zudem nicht leicht zu verfolgen, da die einzelnen Abschnitte nur schwer im Ganzen zusammenzufügen sind. Die beteiligten Akteure machen ihre Sache schauspieltechnisch solide, besonders der kleine Junge weiß einem einen Schauer einzujagen.

Somit ist „Ju-On: The Grudge“ nichts anderes als ein netter Zeitvertreib, der zwar eine gute Atmosphäre und packende Spannungsmomente besitzt aber vor allem mit einer laschen Story daherkommt, die wenig überzeugt. Freunde des asiatischen Gruselhorrors sollten ihn sich aber trotzdem mal gönnen, da es dein ein oder anderen sicherlich bei einigen der Schockeffekte herrlich gruseln wird.

Bewertung

Splatter 1.gif
Spannung 4_5.gif
Story 2.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch – The Grudge 2

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Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

04_2007_Fluch_Gruge_2_1.jpg04_2007_Fluch_Gruge_2_2.jpg

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

04_2007_Fluch_Gruge_2_3.jpg

DVD

Zur Rezension lag die Presse DVD vor

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton
Bild
Extras
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

Der Fluch – The Grudge 3

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Informationen

Drehland
  • Bulgarien
  • USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Toby Wilkins
Darsteller Matthew Knight Shawnee Smith Mike Straub Aiko Horiuchi u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK KJ
Der Fluch - The Grudge 3

Story

In dem vom Unheil heimgesuchten Haus in Chicago kommt es nicht zur Ruhe. Der neue Horror beginnt, als Jake, einziger Überlebender der vorherigen Geister-Attacke, in seiner Psychiatrie-Zelle auf seltsame Weise zu Tode kommt.

In dem Mietshaus versucht der finanzschwache Hausmeister derweil die leergewordene Wohnung zu vermieten. Wohlweislich um die Geschehnisse in dem Apartment. Seine kleine Schwester Rose benötigt eine teuere Therapie und diese will er ihr unbedingt ermöglichen. Als sich die junge Japanerin Naoko für die Wohnung bewirbt, scheint es schon zu spät zu sein. Denn der Fluch hat erneut begonnen.

Doch Naoko ist nach Chicago gereist, um den Fluch zu bannen. Sie weiß wie man die Geister vertreiben kann. Allerdings ist das Ritual nicht sicher und für alle kommt ihre aufopferungsvolle Hilfe eh zu spät…

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Kritik

Das Geschehen in „Der Fluch – The Grudge 3“ reiht sich nahtlos an die Geschichte des Vorgängerfilms an und bietet dem Zuschauer genau das, was er sich erhofft. Ein gut gemachtes Filmchen mit gruseliger Story. Potential gibt es noch genug für diesen dritten Teil der Grusel-Reihe um die gurgelnden Geister mit den langen schwarzen Haaren. Und nachdem es eine Zeit gab, wo man diese bleichgeschminkten Erscheinungen, aufgrund der Marktfülle nicht mehr sehen wollte freut man sich nun wieder auf die asiatischen Geistererscheinungen. Denn nachdem in das japanischen Sub-Genre etwas Ruhe eingekehrt ist, kann man sich mal wieder über eine gurgelnde Gestallt auf seinem Bildschirm erfreuen.

Klar muss einem sein, dass die Geschichte keine wirklichen Neuerungen mit sich bringt. Grundsätzliche Innovationen gibt es nicht. Aber aus dem Material, was die Macher zur Verfügung hatten, haben sie ziemlich viel rausgeholt. Der Film kann die Atmosphäre aufbauen, die Grusel-Fans schätzen. Der Schnitt ist großartig und die eingefangenen Bilder einwandfrei. Regisseur Toby Wilkins, der sich bereits 2008 einen Namen mit dem soliden Splatter-Streifen „Splinter“ machte, zeigt erneut, dass er sein Handwerk beherrscht.

Gleich zu Beginn geht es zur Sache. Der Betrachter erhält quasi gar keine Chance drüber nachzudenken, ob er einen Aufguss serviert, oder ob er ein völlig neues Geschehen zu Gesicht bekommt. Nach dem spannenden Start wird es ruhiger, aber nicht ohne an Anziehungskraft zu verlieren. Zwischendurch geht es aber auch mal etwas dialoglastig zu, die Szenen kann man mit etwas Geduld aber problemlos überstehen.

„The Grudge 3“ spielt überwiegend in einem mittelgroßen Mietshaus, was der Geschichte keinesfalls schadet. Der begrenzte Platz bietet zwar keinen großen Spielraum, die vorhandenen Lokalitäten werden aber bestens ausgenutzt. Als klein und fein kann man auch die blutigen Spezialeffekte bezeichnen. Viele gibt es nicht. Diejenigen, die aber da sind, können sich durchaus sehen lassen. Sowohl in ihrer Darstellung als auch ihrer Härte. Zu den wenigen Splatter-Einlagen gibt es auch noch ein paar unblutige Spezialeffekte, welche zum Spannungsaufbau dienen und ihren Zweck nicht verfehlen.

Was ebenfalls besondere Spannungsmomente mit sich bringt, ist eine der Rollen. Im Skript wurde zum Glück drauf geachtet, dass der Zuschauer die Möglichkeit bekommt mit den Rollen mitzufiebern. Im positiven wie auch negativen Sinn. Auffällig ist dabei die kleine Rose. Ein nettes, knuffiges, krankes Mädchen, dem man im Film nichts schlechtes wünscht. Darstellerisch bewegt man sich auf einem soliden Niveau, ohne kräftige Ausschläge in die ein oder andere Richtung. Wirklich bekannte Gesichter bekommt man nicht zu sehen.

„The Grudge 3“ ist unterm Strich ein Film, der zwar nichts wirklich Innovatives mitbringt, den man sich aber sorgenfrei angucken kann, wenn man sich mal wieder gruseln will. An das Original kommt dieser dritte Teil zwar nicht ran, er steht ihm aber auch nicht viel nach. Mit einer gradlinigen Story, Sympathieträgern, einer guten Inszenierung und gruseligen Momenten sorgt er für eine solide Geister-Unterhaltung

09_2009_fluch_der_grudge_3_3.jpg09_2009_fluch_der_grudge_3_4.jpg

DVD

Der Horror-Page lag zur Rezension eine Presse-DVD mit eingeschränkter Bild- und Tonqualität vor. Deswegen ist die Bewertung des Medium, welches am 22. Oktober 2009 in den Verkauf geht, unmöglich. Laut Label werden Deleted Scenes (ca. 5 Min.), ein Blick hinter die Kulissen (ca. 17 Min.) und Darsteller-Infos als Extras auf der DVD vorhanden sein.

Bewertung

Splatter 2009_2_5.gif
Spannung 2009_4_5.gif
Story 2009_3_5.gif
Ekelfaktor 2009_3_5.gif
Atmosphäre 2009_4.gif
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
Gesamteindruck 2009_4.gif

Ähnlicher Film:

  • The Grudge 2 +3

Der Fluch – The Grudge 2

0

Informationen

OT:The Grudge 2

ca.98 Minuten

USA 2006

Regie

  • Takashi Shimizu
Darsteller

  • Amber Tamblyn
  • Edison Chen
  • Arielle Kebbel
  • Sarah Michelle Gellar
  • u.a.

Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

Bewertung

Splatter 1_5.gif
Spannung 2.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 3_5.gif

Ähnlicher Film:

Der Fluch – The Grudge 2

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Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

04_2007_Fluch_Gruge_2_1.jpg04_2007_Fluch_Gruge_2_2.jpg

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

04_2007_Fluch_Gruge_2_3.jpg

DVD

Zur Rezension lag die Presse DVD vor

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
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Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton
Bild
Extras
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

Der Fluch – The Grudge 2

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Informationen

og_title OT: The Grudge 2
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 98 Minuten
Regie Takashi Shimizu
Darsteller Amber Tamblyn Edison Chen Arielle Kebbel Sarah Michelle Gellar
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • DTS Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Der Fluch - The Grudge 2

Story

Der Fluch wurde nicht besiegt… Karen Davis ist nach dem Brandanschlag auf das verfluchte Haus stationär in Behandlung. Ihre Schwester Aubrey erfährt davon und wird von der sterbenskranken Mutter nach Tokio geschickt um nach ihr zu sehen und um sie zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. Doch dies gelingt nicht ganz, da Karen zu Tode kommt. Mithilfe des Journalisten Ethan versucht Aubrey nun Nachforschungen anzustellen, um dem mysteriösen Tod ihrer Schwester aufzuklären und hinter das Geheimnis des Fluchs zu kommen. In zwei Nebenhandlungen versucht zum einen ein kleiner Junge, die seltsamen Geschehnisse in seiner Nachbarwohnung zu ergründen. Und dann gibt es da noch drei Schulmädchen, die nach einem Besuch in einem verfluchten Haus nicht nur einen gehörigen Schrecken davontragen, sondern auch nach und nach die Welt der Lebenden verlassen müssen.

04_2007_Fluch_Gruge_2_1.jpg04_2007_Fluch_Gruge_2_2.jpg

Kritik

Das Regisseur Takashi Shimizu zu den Meistern seines Fachs einzuordnen ist, ist unstrittig. Mit „Ju-on“ schuf er im Jahre 2000 etwas Besonderes, dass er im Laufe der Jahre aber noch besonders runternudeln sollte. 2006 machte er sich da daran, eine Fortsetzung für amerikanische Erfolgsgeschichte „Grudge – Der Fluch“ zu drehen, doch sechs Jahre nach seinem ersten Film der Reihe, scheinen langhaarige, gurgelnde Mädchen nicht mehr so schreckhaft zu sein, als sie es noch zu Beginn waren. Denn wenn immer die, mehr oder weniger, gleiche Geschichte erzählt wird und sich die Schockeffekte nicht sonderlich unterscheiden, hält sich der Schrecken in Grenzen. Man weiß das man erschreckt wird und wie es passiert. Und ob das Ganze dann in der Dusche, im Haus oder sonst wo passiert, müsste dem geneigten Betrachter reichlich egal sein. Denn man hofft eigentlich etwas Neues präsentiert zu bekommen, doch was in „Der Fluch – The Grudge 2“ präsentiert wird, scheint zum großen Teil nur aufgewärmte Kost zu sein. Es passiert zwar nicht sonderlich viel, doch das was dargeboten wird, ist in drei unterschiedliche Handlungsstränge aufgeteilt. Der Junge, der Probleme mit seiner Nachbarwohnung hat, die drei Mädchen, die den Schrecken suchen und finden und natürlich die Hauptgeschichte. Spannende Szenarios sind ebenso garantiert wie schreckhafte Momente und eine düstere Atmosphäre. Man muss versuchen, sich von den verschiedenen Szenarios tragen und erschrecken zu lassen, ohne groß nach dem Sinn zu suchen. Dann macht der Film Spaß. Die Schockmomente sind gut ausgearbeitet und akustisch stimmig. Man muss sowieso zum Schluss kommen, dass Regisseur Takashi Shimizu in technischer Hinsicht keinerlei Vorwurf gemacht werden kann, da er den Film astrein in den Kasten gebracht hat. Es ist halt nur die Sache, dass Grusel-Experten in „Der Fluch – The Grudge 2“ keinerlei innovative Unterhaltung vorfinden. Die bereits angesprochene Atmosphäre weiß durchgehend zu überzeugen. Bei der Beleuchtung hat man sich dezent zurückgehalten, was zusammen mit den guten Kulissen für schön, schaurige Bilder sorgt. Im Mittelpunkt steht natürlich das Geisterhaus, welches bekanntermaßen gut anzusehen ist und für einige leicht verstörende Momente gut ist. Ebenso wie die bekannten Töne des Geistes, wenn er sein Auftauchen gurgelnd ankündigt. Zu den Darstellern gibt es zum Glück nicht viel zu sagen. Sie passen sich zum Großteil sehr gut dem Film an, was man von Profis ja auch nun mal erwarten darf. Nach dem ersten (amerikanischen) Teil der Serie ist der Hauptaugenmerk sicherlich wieder auf Sarah Michelle Gellar („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gerichtet, die allerdings nur einen kurzen Auftritt von wenigen Minuten hat. Takako Fuji spielt mal wieder eindrucksvoll den Geist und ansonsten gibt es eigentlich nennenswertes von den Akteuren zu berichten. Es ist anzunehmen, dass es sich mit „Der Fluch – The Grudge 2“ ausgeflucht hat, denn auch wenn dieser Film im Gesamteindruck überzeugen kann, bietet die Geschichte wohl kein Potential mehr für eine neue Auffrischung. Der Film eignet sich durchaus als Horror-Schocker für Zwischendurch, da er technisch einwandfrei ist und die Schock-Momente, die zwar leicht zu erahnen sind, schocken. Somit bleibt festzustellen, dass „Der Fluch – The Grudge 2“ zwar ein guter Beitrag ist, aber sicherlich niemanden aus den Latschen haut.

04_2007_Fluch_Gruge_2_3.jpg

DVD

Zur Rezension lag die Presse DVD vor

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif
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