Monster

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OT:Monster

ca.104 Minuten

Deutschland, USA 2005

Regie

  • Patty Jenkins
Darsteller

  • Charlize Theron
  • Christina Ricci
  • Bruce Dern
  • u.a.

Monster

Story

Aileen Wuornos will sich eigentlich gerade mit einer Pistole das Leben nehmen, überlegt es sich aber noch mal anders, da sie noch 5 Dollar in der Tasche hat, die sie in Bier investieren will. Die Prostituierte begibt sich in eine Bar, wo sie die junge Selby kennen und später auch lieben lernt.

Die Liebe der beiden Frauen steht allerdings unter keinem guten Stern, da Aileen eigentlich nichts anderes kann, außer Anschaffen zu gehen, denn die über 30jährige Frau geht seit ihrem 13. Lebensjahr dieser Tätigkeit nach. Sie will zwar aus dem Job raus, ist aber immer wieder auf das Geld angewiesen, damit sie ihr und das Leben ihrer Freundin finanzieren kann.

Dazu kommt dann noch, dass Aileen einen ihrer Freier erschossen hat. Sie beichtet es ihrer Freundin und will sich einen anderen Job suchen, was aber natürlich nicht gelingt. Daraufhin muss sie weiter Anschaffen und es soll einigen ihrer Freier zum Verhängnis werden…

Kritik

Auf „Monster“ wurden die meisten Betrachter wohl aufmerksam, da die Protagonistin, Charlize Theron, einen Oscar für die Rolle einer Serienmörderin bekam. Ansonsten hätten sich sicherlich nicht so viele Leute für die Verfilmung der einzigen (publik gemachten) Serienkillerin interessiert.

Theron, die wirklich hervorragend spielt, schlüpft in die Rolle der nicht sonderlich gut aussehenden Aileen Wuornos und ist wirklich kaum wiederzuerkennen, was sicherlich der einzig richtig große Aufreger im Film ist. Denn der Plot wirkt nicht nur lahm, er ist es auch. Es wurde zwar richtigerweise auf Actionszenen verzichtet, der Film schafft es aber zu keinem Zeitpunkt eine Atmosphäre zu schaffen, wie es andere Filme, über Serienmörder geschafft haben. Von den Mördern geht in der Regel eine gewisse Faszination aus, welche die Betrachter gebannt die Story verfolgen lässt, bei „Monster“ ist dies aber nur teilweise der Fall.

Anfangs ist das Gezeigte sicherlich noch höchst interessant, die Anspannung verfliegt aber zunehmend, da es kaum zu irgendwelchen Höhepunkten kommt. Vielmehr haben die Macher versucht die Gefühlswelt der Aileen und ihrer Freundin Selby in den Vordergrund zu stellen, was dem Film nicht nur Geschwindigkeit sondern auch Spannung raubt.

Ein weiterer Negativpunkt ist sicherlich die Tatsache, dass der Film eine ganz klare Seite der Morde zeigt und zwar die, für die Aileen im richtigen Leben zum Tode verurteilt wurde. Doch ob sich das Ganze so zugetragen hat darf bezweifelt werden. Wer die Dokumentation „Aileen – Life And Death Of A Serial Killer” gesehen hat, wird dem sicherlich zustimmen. Des weiteren wird viel zu wenig auf die verkorkste Kindheit der Aileen eingegangen, die ja schließlich zu den Taten führte. „Monster“ zeigt lediglich den Abschnitt ihres Lebens vor dem ersten Mord, bis zu ihrem Ende und konzentriert sich auf die Liebesbeziehung zu ihrer neuen Freundin und die damit verbundenen Probleme.

„Monster“ ist sicherlich nicht einer der besten Filme über Serienmörder, dafür kann man ihn aber bei einer Tüte Popcorn gucken und wird kaum enttäuscht werden, wenn man nicht zu viele Erwartungen in ihn steckt. Es ist klar zu erkennen, dass er ein Mainstream-Publikum anspricht und nicht für die, die sich wirklich für das Leben und Sterben der Aileen Wuornos interessieren. Somit kann man zum Fazit kommen:

Kann man gucken, muss man aber nicht unbedingt.

Bewertung

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Spannung 2_5.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 5.gif
Atmosphäre 3.gif
Gesamt 3.gif

Monster Man

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Informationen

OT:Monster Man

ca.92 Minuten

USA 2003

Regie

  • Michael Davis
Darsteller

  • Eric Jungmann
  • Justin Urich
  • Aimee Brooks
  • Joe Goodrich
  • u.a.

Monster Man

Story

Der schüchterne spießige Adam ist unterwegs zur Hochzeit seiner Ex-Freundin, um diese eventuell noch von ihrem Vorhaben abzubringen und für sich zurückzugewinnen. Eher unfreiwillig nimmt er seinen vorlauten und unkonventionellen Kumpel Harley mit. Unterwegs passieren plötzlich merkwürdige Dinge: Ein Leichenwagen bremst sie beinahe aus. Dann taucht plötzlich ein gewaltiger Monster-Truck auf und versucht sie von der Straße abzudrängen.

Als die beiden an einer Tankstelle eine Rast einlegen, taucht der Truck erneut auf, und Adam kann einen Blick auf dessen unheimlichen Besitzer werfen, ein degeneriertes Wesen, anscheinend direkt aus der Hölle. Im Fernsehen erfahren sie zudem von einem blutigen Ritualmord, offensichtlich von eben diesem Monster verübt. Panikartig setzen die beiden ihre Fahrt fort, immer in der schrecklichen Gewissheit, dass ihnen der mordlüsterne Fremde auf den Fersen ist. Einziger Lichtblick bei dieser Tour de Force scheint die wunderschöne Anhalterin Sarah zu sein, die sich zu den beiden gesellt und den beiden gehörig den Kopf verdreht.

Als die drei in eine merkwürdige Kleinstadt kommen, in der sämtliche Einwohner auf irgendeine Art und Weise verstümmelt sind, wissen sie, dass sie sich der Höhle des Löwen genähert haben. Und der Monster Man wartet schon auf sie…

Kritik

Da bist Du platt!!!

Die Vorliebe des amerikanischen Volks für Unterhaltung der etwas merkwürdigeren Art, ist wohl eines der wenigen letzten ungelösten Rätsel der Menschheitsgeschichte. Da verbringen z.B. schon vorpubertierende Kiddies stundenlang vor dem Fernseher, um sich enthusiastisch irgendwelche catchenden Muskelprotze in abgesprochenen Show-Kämpfen anzusehen. Und was den Teenies ihre Kraftmeier, sind den tumben „erwachsenen“ Durchschnittsamerikanern der Landbevölkerung (im Volksmund auch „Rednecks“ genannt…) die Kampfkolosse auf vier Rädern: Dröhnende Monstertrucks mit überdimensionalen Reifen, die über kleine unschuldige Autos hinwegwalzen wie die kanadische Eishockey-Nationalmannschaft über eine japanische Auswahl. Goliath matscht David platt, Schrottpressen als Showattraktion: Das zeugt nicht gerade von den hohen Ansprüchen der Zuschauer, scheint aber für viele Rednecks eben DER Freizeitspaß neben NRA und Ku-Klux-Klan zu sein…

Was würde sich da also besser anbieten, als diese beiden Themen „Monstertruck-Mania“ und „Rednecks“ für einen Horrorfilm zu verarbeiten!!!

„Monster Man“ macht dieses sehr geschickt, verzichtet auf übermäßige Mad Max- Verfolgungs- Action oder Autoschrott-Orgien, wie sie eigentlich von Filmen ähnlicher Thematik her bekannt sind, sondern lebt eher von der spannenden und dramatischen Geschichte.

Und dazu gehört u.a. auch die wirklich gelungene Einführung der Charaktere:

Die beiden Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein:

Auf der einen Seite Adam, der ultra-spießige ruhige Typ, der nie ein Risiko eingeht, sogar beim Ausweichen eines toten Tieres auf der Straße noch den Blinker setzt und sich vor Betreten einer Tankstellentoilette extra Schutzstulpen aus Gummi über seine Schuhe zieht. Auf der anderen Seite der vorlaute Harley, der nie seine Klappe halten kann, sogar in den finstersten Redneck-Kneipen lautstark über die anwesenden Gäste lästert und fast ununterbrochen seine Gedanken kundtut, die vornehmlich um Themen wie Sex, Sex, Sex und das andere Geschlecht kreisen. So philosophiert er z.B. beim Anblick einer reizenden jungen Dame über den Zusammenhang zwischen der Intimfrisur einer Frau und deren Fähigkeiten im Bett. In einer anderen Szene, als die beiden Freunde am Wegesrand ein Grab eines Unfallopfers entdecken, stellt sich ihm vordringlich die Frage, ob bei toten Frauen mit künstlichen Brüsten die Silikonimplantate mit verrotten, oder ob die Gerippe nun auf ewig einen üppigen Vorbau haben…

Kein Wunder, dass dem schüchternen Adam das Auftreten von Harley teilweise mehr als peinlich ist…

Das Rätsel um die Identität des Monster Man bleibt lange ungelöst. Er taucht einfach so aus dem Nichts auf, hetzt die beiden Freunde mal eben mit seinem Truck ein bisschen über die Straße, um dann ebenso spurlos wieder zu verschwinden. Ein subtiler Schrecken der Landstraße…

Zwar hat der Film zwischendurch mal den ein oder anderen dramaturgischen Hänger, insbesondere bei der Romanze zwischen Sarah und Adam.

Dafür wird der Zuschauer aber zum Schluss hin vollkommen entschädigt!!

Das Ende wartet mit einer wunderschön eindringlichen Atmosphäre, nervenzerreißenden Spannung, einigen deftigen Splattermomenten und einer ziemlich unerwarteten Auflösung der Geschichte auf.

Parallelen zu einigen bekannten Horror-Vertretern sind ziemlich offensichtlich: So erinnert der Monster Man mit seiner maskenartigen zusammengeflickten Fratze u.a. an Leatherface aus Tobe Hoopers Meisterwerk „Texas Chainsaw Massacre“ (USA, 1974), wobei ihm hier als Mordwerkzeug, nicht die Excalibur-Kettensäge, sondern ein gewaltiger Monster-Truck dient, mit dem er seine Opfer zu Tode hetzt bzw. in Grund und Boden malmt (letzteres wird zur Freude der Gorehounds unter den Zuschauern dann auch mehr als einmal ausgiebig in Szene gesetzt…)

Die ohnehin schon sehr stimmungsvoll spannende Atmosphäre (nur vereinzelt durch einige Sprüche und Schoten der beiden ungleichen Freunde aufgelockert) erreicht gegen Ende des Films ihren Höhepunkt, wenn die Gefährten z.B. mit ihrem Wagen in eine Geisterstadt in bester Wildwestmanier gelangen, in der merkwürdige Skulpturen wie Vogelscheuchen aufgestellt sind, oder sie sich in einem Pub umsehen und verwundert und schockiert feststellen, dass sämtlichen Gästen irgendwelche Gliedmaßen fehlen…

Der sehr krude Schlussteil hätte auch aus Doktor Satans „Haus der 1000 Leichen“ (Rob Zombie, 2003) persönlich stammen können. Mehr sei an dieser Stelle allerdings nicht verraten…

Der Film war der Abräumer auf dem Fantasy Film Festival 2003!!! Nicht zu Unrecht!!

Fazit: Extrem unterhaltsamer Roadmovie-Splatter. Ein weiterer Beweis, dass der moderne Horror-Film noch viele schöne Überraschungen parat hat!!!

Bewertung

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Spannung 4.gif
Story 4_5.gif
Ekelfaktor 4_5.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 5.gif

Ähnlicher Film:

Gremlins – Kleine Monster

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OT:Gremlins

ca.103 Minuten

USA 1984

Regie

  • Joe Dante
Darsteller

  • Zach Galligan
  • Hoyt Axton
  • John Louie
  • u.a.

Gremlins - Kleine Monster

Story

Rand Pelzer ist in Chinatown unterwegs, um einige seiner Produkte an den Mann zu bringen. Rand ist nämlich Erfinder von Beruf und hat schon die merkwürdigsten Sachen erfunden, die mal gut und mal weniger gut funktionieren und ihn leider noch nicht zum Millionär gemacht haben. Als er einen kleinen Laden betritt, wird er nach einiger Zeit auf ein Jaulen aufmerksam. Er wird neugierig und entdeckt ein lebendes Kuscheltier namens Mogwai Gizmo, dass er unbedingt für seinen Sohn kaufen will. Erst möchten die Inhaber des Ladens das Tier nicht verkaufen, dem geschickten Rand gelingt es aber trotzdem, den kleinen zu ergattern. Allerdings wird ihm mit auf den Weg gegeben, dass er Gizmo auf keinen Fall mit Wasser und Licht in Berührung bringen darf und ihn niemals nach Mitternacht füttern soll!

Sohn Billy freut sich ungemein über seinen neuen Spielgefährten und schließt ihn von Anfang an in sein Herz. Viel Freude hat er allerdings nicht, da bald versehentlich die drei goldenen Regeln gebrochen werden, was schlimme Folgen für die Beteiligten hat. Der kleine Gizmo kommt mit Wasser in Berührung und schupps… vermehrt sich der kleine auf wundersame Weise. Die Gremlinschar ist nun schwieriger zu kontrollieren, als es Gizmo war, denn seine Kinder scheinen irgendwie etwas bösartiger als er zu sein. Mit krimineller Energie kappen sie das Stromkabel von Billys Wecker, was zur Folge hat, dass die kleinen nach Mitternacht gefüttert werden und sich alsbald in einem Verpuppungsstadium befinden.

Billy beobachtet das Ganze etwas skeptisch und ist froh, dass sich sein kleiner Freund Gizmo nicht in einen Cocoon verwandelt hat. Allerdings sollen die anderen Gremlins nicht lange in diesem Zustand verweilen, da sie bereits einen Tag später schlüpfen und sich zu grässlichen Monstern verwandeln, die nichts anderes im Sinn haben als die Nachtbarschaft zu terrorisieren.

Kritik

„Gremlins“ ist ohne Frage ein Film, der Generationen verzauberte und somit als zeitloser Kultfilm zu betrachten ist, den man sich immer mal wieder angucken kann. Sicherlich ist es kein Überfilm, keiner der besonders überragend oder sogar pädagogisch wertvoll ist, es ist aber ein Streifen der einfach Spaß macht und es locker mit den tricktechnisch gespickten Filmen von heute aufnehmen kann.

Als Horrorfilm ist er sicherlich nicht zu betrachten, vielmehr als Horrorkomödie, die einige Schockeffekte aufweist, aber deren Lacher überhand haben. Alles beginnt in einem kleinen, asiatischen Laden, der atmosphärisch gleich den Höhepunkt liefert. Der etwas flapsige Erfinder findet ein außergewöhnliches Geschöpf, welches er aus der Isolation reißt und mitten in das Leben seiner Familie platziert. Ihm wurde zwar gesagt, dass er äußerst vorsichtig sein soll, er kümmert sich aber nicht weiter um das kleine Tier und überlässt seinem halberwachsenen Sohn die volle Verantwortung. Das dies schief gehen muss ist logisch und gut für den Betrachter, da es bald eine wunderbare Verwandlung gibt, auf der das Hauptaugenmerk des Films liegt.

Es entstehen nämlich kleine Monster, welche die Umgebung mit ihrer fiesen, gemeinen und äußerst coolen Art terrorisieren. Die Monster und die damit verbundenen Trickeffekte kann man als gelungen erachten, da sie doch relativ authentisch wirken. Sicherlich ist man sich bewusst das es in der Realität keine derartigen Monster gibt, wenn es aber welche geben würde, würde man sich freuen wenn sie so aussehen würden. Während der unveränderte Gizmo in die Herzen der Zuschauer wächst, wächst die Abneigung gegen seine Brut, die es dann auszumerzen gilt und dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Küchengeräte wie Mixer und Mikrowelle helfen dabei, die Plage zu beseitigen, allerdings ist der Kampf recht hart, da sich die kleinen Gauner in der Überzahl befinden und zudem nicht unbedingt auf den Kopf gefallen sind.

Die menschlichen Schauspieler machen dabei ebenso einen guten Eindruck, wie die kleinen Puppen. Zach Galligan, der den Billy spielt, steht im Mittelpunkt des Geschehens und weiß sein Talent einzusetzen. Leider hat es für ihn nie zu mehr gereicht, als bei einigen kleinen Produktionen wie zum Beispiel „Eaten Alive – Invasion der Killer-Insekten“ oder „Warlock“ mitzuspielen. Der Rest der Crew spielt so gut, wie es nötig ist, um keine Eindrücke zu zerstören. Regie führte im übrigen Joe Dante, der seine Arbeit ausgezeichnet gemacht hat und dem ein oder anderen Horrorexperten aus Filmen wie „Das Tier“ oder „Piranha“ bekannt sein dürfte.

„Gremlins“ ist ein wirklich guter Film, der sicherlich schon von 90% der Bevölkerung gesehen wurde und wohl niemanden negativ aufgestoßen ist. Das kann er wohl auch nicht, da er wirklich unterhaltsam, recht spannend und vor allem sehr lustig ist. Oder findet es irgendjemand nicht witzig wenn kleine Monster ihren Mantel zum Exhibitionismus aufreißen, Bier in sich reinkippen, wild mit einem Cold rumballern etc… ?

Die Video-, DVD- und Laserdiskfassungen sind in Deutschland alle uncut, nur einige TV-Ausstrahlungen sind der Schere der Justiz zum Opfer gefallen. Dies darf allerdings als etwas übertrieben erachtet werden, da der Film eigentlich nicht brutal ist und das FSK 16 schon reichlich hoch angesetzt wurde…

Bewertung

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Spannung 3_5.gif
Story 5_5.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 4.gif
Gesamt 4.gif

Ähnlicher Film:

  • Gremlins 2

Graveyard Monster

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OT:Cemetery Gates

ca.88 Minuten

USA 2006

Regie

  • Roy Knyrim
Darsteller

  • Reggie Bannister
  • Peter Stickles
  • Aime Wolf
  • Nicole DuPort
  • u.a.

Graveyard Monster

Story

Zwei Tierschützer brechen in das Forschungslabor von Wissenschaftler Belmont (Reggie Bannister) ein und stehlen eine große Kiste, in der ein Tier gefangen gehalten wird. Was die Beiden jedoch nicht ahnen, ist, dass es sich bei dem Tierchen um einen gewaltigen, genetisch veränderten Tasmanischen Teufel handelt. Als die Tierschützer das Vieh in der Nähe eines Friedhofs freilassen, bezahlen sie diese Aktion auf überaus blutige Weise mit ihrem Leben. Anschließend zieht sich der Tasmanische Teufel in die stillgelegten Stollen unterhalb des Friedhofs zurück.

Zu eben diesem Friedhof verschlägt es kurz darauf einige Jugendliche, unter ihnen Hunter Belmont (Reggie Bannister), der Sohn des Wissenschaftlers, die an diesem passenden Ort einen Amateur-Zombiesplatterfilm drehen wollen. Natürlich haben sie keine Ahnung, was in der Wildnis auf sie lauert und in den Hobbyfilmern ein willkommenes Abendessen sieht. Als dann auch noch Hunter’s Vater mitsamt hübscher Kollegin (Aime Wolf), die grenzdebilen Söhne des Friedhofsverwalters, sowie zwei Hippies auftauchen, kommt es schon bald zu einem brutalen Kampf ums Überleben…

Kritik

Was das Subgenre des Tierhorrorfilms betrifft, ist es doch wirklich erstaunlich, dass das Genre seit sehr vielen Jahren schon immer wieder von den selben Storys lebt, bei den Fans aber immer noch gerne gesehen ist. Verschiedenste Filmemacher, die innerhalb des Horrorgenres tätig sind, werden einfach nicht müde, sich immer wieder an ihre Schreibtische zu setzen, um die wildesten Einfälle und Ideen auf Papier zu bringen. Welche Tiergattung gab es eigentlich noch nicht, die uns als gefährliche Killer präsentiert wurde? Von Bienen über Wale bis hin zu bösartigen Katzen wurde wirklich schon alles erdacht, um den Fans des Genres etwas zu bieten. Bei der 2006 entstandenen Produktion "Graveyard Monster" (vielleicht war dem deutschen Vertrieb der Originaltitel "Cemetery Gates" nicht reißerisch genug) ist es nun ein Tasmanischer Teufel, der auf arglose Klischeejugendliche losgelassen wird. Das besondere an diesem Filmchen ist aber, dass er trotz seines niedrigen Budgets sehr gut unterhalten kann und das er dem geneigten Zuschauer ein unerwartet blutiges Splatterfest liefert.

Im Gunde genommen hätte ich es mir wirklich sparen können, dieses Review mit einer Inhaltsangabe auszustatten, denn die Handlung des Streifens ist derart mit Klischees überladen, dass man den Eindruck erhalten könnte, dass "Graveyard Monster" sogar eine Persiflage auf das Tierhorrorgenre sein möchte. Ob aber nun ernstgemeint oder bewusst mit altbekannten Versatzstücken behaftet, Fakt ist, dass der Film wirklich alles nur erdenkliche bietet, was man schon aus anderen Genreproduktionen kennt. Dabei dürfte insbesondere die Präsentation der Hauptfiguren für all jene eine Zumutung darstellen, die die Angewohnheit haben, alles stets zu ernst zu nehmen. Blöder kann man jugendliche Protagonisten nämlich kaum zeigen. Zu dem eigentlichen Hauptprotagonisten Hunter kann man keinerlei Sympathien aufbauen, und seine Begleiter sind da noch schlimmer. Zwei Machos und eine vollbusige Blondine, die den Filmdreh noch begleiten, denken ständig nur an das Eine und scheinen über keinerlei nennenswerte Gehirnzellen mehr zu verfügen. Spätestens wenn sich die beiden Typen eine selbstgebrannte CD mit ihren eigenen Fürzen anhören, kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Die einzige Aufgabe der Blondine ist es derweil, für eine Portion Titten zu sorgen. Wenn sie sich oben ohne präsentiert, um ein Sonnenbad zu nehmen, obwohl keine Sonne am Himmel zu sehen ist, dann weiß man sehr schnell über ihre Funktion bescheid.

Neben hitzigen Diskussionen, ob nun der Geruch eines Furzes oder das Geräusch die Hauptsache wären, wird also noch viel über die Titten des Blondchens gesabbert, so dass man heilfroh ist, wenn die ständig geilen Amateurfilmer endlich abgeschlachtet werden. Dennoch muss man sagen, dass die Jugendlichen längst nicht so nerven, wie man es aus anderen Produktionen des Genres schon kennt, da sie derart überzeichnet sind, dass man es kaum noch ernst nehmen kann. Trash des Trashes willen ist hier eben die Devise und wer damit nichts anfangen kann, der soll ich "Graveyard Monster" halt auch nicht zulegen. Es ist eben kein ernstgemeinter Hollywood-Horror à la "Saw" oder "Hostel", der einem hier geboten wird, vielmehr visiert Regisseur Roy Knyrim ein Zielpublikum an, das auch über Machwerke wie "Turkish Star Wars" oder "Terror Firmer" lachen kann, ohne danach das Bedürfnis zu haben, sich erschießen zu müssen.

Apropo Roy Knyrim: Den Guten dürften namentlich wohl die wenigsten kennen, doch seine Schaffensliste spricht für sich selbst. So ist Knyrim überwiegend im Special Effects Sektor unterwegs und sorgt schon seit Jahren dafür, dass es bei zahlreichen Genrefilmen auch so richtig spritzt. "Slugs", "2001 Maniacs", "Toxic Avenger" 2 & 3, "Wishmaster 3" und noch viele andere Horrorproduktionen wurden von Knyrim bereits mit blutigen FX versehen, doch als Regisseur schuf der Effektekünstler bislang noch nichts sonderlich Nennenswertes. Dass sich Knyrim in seiner eigenen Produktion von seiner besten Seite zeigt und die rote Suppe ordentlich spritzen lässt, dürfte klar sein. An diesem Punkt wird einem auch wieder einmal die drastische Entwicklung der deutschen FSK bewusst, denn während "Graveyard Monster" vor einigen Jahren sicherlich eine Konfrontation mit §131 erlebt hätte, wird er heute sogar schon 16 jährigen zugänglich gemacht. Was man hier zu sehen bekommt, sollte garantiert jeden Splatterfan über den Kaufpreis hinwegtrösten. Ausgerissene Gliedmaße und zerteilte Körper, wohin das Auge sieht – wo der Tasmanische Teufel zuschlägt, ist anschließend jedwede Leichenidentifikation schier zwecklos. Die Opfer verlieren bei einem Angriff meist literweise wild umherspritzendes Kunstblut und werden vom Tasmanischen Teufel nicht selten meterweit durch die Luft geschleudert. "Graveyard Monster" ist sicherlich nicht menschenverachtend oder verstörend, doch wieso dieses Werk mit einer FSK 16 davongekommen ist, will mir dennoch nicht einleuchten.

Es gibt guten Trash und es gibt Trash für die Tonne – ganz egal, für welchen man sich entscheidet, mit einem allgemein verträglichen Geschmack kommen wohl beide Varianten nicht überein. So ist auch "Cemetery Gates" wirklich nur für all jene zu empfehlen, die eine Vorliebe für schonungslos zelebrierten Schwachsinn haben. Der Film ist von vorne bis hinten unlogisch und dämlich, macht aber viel Spaß. Zu lachen gibt es auch reichlich, oftmals unfreiwillig, ab und an aber gewollt (etwa in der Drogenhalluzination eines Kiffers, in der ihm das Monster als friedliches Zeichentrickwesen erscheint – diese Szene ist kultverdächtig!). Der Freund des B-Movies wird von so viel Schwachfug unterhalten, der ausreichen würde, um zwei Filme damit zu füttern. Trotz einer Herkunft aus dem Low-Budget Sektor muss man dem Film aber zugestehen, dass der Tasmanische Teufel recht passabel aussieht. Er wird schnell in seiner vollen Pracht gezeigt, was dafür sprechen sollte, dass die Macher keinen Hehl aus dem geringen Budget gemacht haben. Und das ist ungemein sympathisch, ebenso wie die Tatsache, dass der Streifen die meiste Zeit über am Tag spielt. Einer der wenigen Aspekte, den ich als Negativ aufführen würde ist der, dass dem Film zum Ende hin etwas die Puste ausgeht und die gut 90 Minuten Laufzeit auch etwas hätten heruntergekürzt werden können.

Die Leistungen der Schauspieler reichen von gut annehmbar bis hin zu unvorstellbar grottig. Kristin Novak etwa, die das Blondchen August mimt, scheint es nichts auszumachen, dass sie nur ihrer Oberweite wegen gecastet wurde, sie fühlt sich in dieser Rolle augenscheinlich sogar recht wohl.

Freunde des phantastischen Films werden in der Besetzungsliste einige bekannte Namen wiederfinden, wie beispielsweise Reggie Bannister, welcher einem noch aus den "Phantasm" Werken bekannt ist. All zu viel zu den Akteuren zu sagen ist aber überflüssig, da sie genau so spielen, wie man es von einem derartigen Film erwarten würde.

Trash, as Trash can – Mehr muss zu "Graveyard Monster" nicht gesagt werden, handelt es sich hierbei doch um ein Paradebeispiel dafür, dass selbst die dünnsten Handlungen mit einfachsten Mitteln durchaus noch Spaß machen können. Wer zum Lachen in den Keller geht und nichts für blutige Effektspektakel übrig hat, sollte den Amoklauf des Tasmanischen Teufels meiden, insbesondere Sympathisanten des Low-Budget Sektors werden mit Roy Knyrim’s Werk aber mit Sicherheit ihre Freude haben. Es ist gut zu wissen, dass auch heute noch derartige Filme gedreht werden, die an die guten alten 70er und 80er erinnern, als derartiger Unsinn noch in Massen produziert wurde.

Bewertung

Splatter 4_5.gif
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Ähnlicher Film:

Frankensteins Monster

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Informationen

OT:Frankenstein

ca.123 Minuten

USA 1973

Regie

  • Glenn Jordan
Darsteller

  • Robert Foxworth
  • Susan Strasberg
  • Bo Svenson
  • u.a.

Frankensteins Monster

Story

Der Mediziner Doktor Viktor Frankenstein und sein treuer Gehilfe Otto planen eines der letzten, nicht erforschten, Naturphänomene zu überlisten. Sie wollen einen Übermenschen schaffen, welcher der Sterblichkeit trotzt. Trotz der anhaltenden Skepsis von Wissenschaftskollegen arbeitet Frankenstein wie ein Besessener an seinem Experiment und eines Abends, als ein Sturm aufzieht, ist es soweit:

Ein aus verschiedenen Leichenteilen zusammengeschusterter Körper liegt gefesselt auf einer Bahre und wartet darauf, dass ihm ein Blitz das Leben einhaucht. Der Blitz schlägt auch ein, allerdings rührt sich das "Monster" nicht. Erst nachdem Frankenstein seine Aufzeichnungen in einem Wutanfall vernichtet hat, bewegt der neue Übermensch einen Finger.

Die beiden Forscher sind froh und stolz, die Natur ausgetrickst zu haben und merken, dass ihr "Riese" sehr schnell lernt. Schon bald kann er sich wie ein Mensch bewegen und sprechen und scheint eine Entwicklung zu durchlaufen, die aus einem Kind schnell einen Mann macht. Doch das Monster hat seine Kräfte nicht unter Kontrolle und tötet schon bald den ersten Menschen. Der sanftmütige Riese wollte eigentlich nur spielen, hatte aber seinen fremden Körper nicht unter Kontrolle. So entsteht Konflikt um Konflikt und das Experiment scheint aus der Bahn zu geraten.

Kritik

Der von Dan Curtis 1973 produzierte "Frankenstein" ist eine Mary W. Shelley Adaption, die für das Fernsehen gedreht wurde, was im Verlauf des Streifen unverkennbar ist. Zum einen wurde auf Gewalt verzichtet, was das FSK 16, der deutschen Fassung, doch sehr in Frage stellt. Zum anderen gibt es immer wieder diese typischen Schnitte, die spannende Momente unterbrechen, um sie kurz darauf, aus einer leicht verschobenen Sich wieder fortzusetzen. Und man merkt auch, dass es wohl eine Vorgabe gab, zwei Stunden Filmmaterial herzustellen. Denn nach dem wirklich interessanten, spannenden und ergreifenden Anfang bietet der Film nicht mehr wirklich viel. Nur noch ewig lang gezogene Passagen, die mit zunehmender Filmdauer mehr und mehr langweilen und auf eine künstliche Aufblähung der Spielzeit deuten lassen.

Der Film versucht die gutmütige und zerbrechliche Seite des Erschaffenen darzustellen. Das fängt schon damit an, dass Frankensteins Geschöpf nicht Monster oder Übermensch sondern schlicht und einfach "Giant" (auf deutsch: Riese) genannt wird. Immer wieder wird es als unzufriedener Möchtegernmensch dargestellt, der nach Normalisierung strebt.

Umgesetzt wurde diese Geschichte nicht besonders gut. Das liegt zum einen an der nicht so tollen Kameraarbeit, die in einigen wackeligen Momenten, gerade bei gezoomten Nahaufnahmen, extrem nervig ist. Auch das stellenweise peinliche Agieren von Bo Svenson sticht einem wie ein Dorn ins Auge. In einigen Szenen ist das Gebotene von solch einer Peinlichkeit begleitet, dass man ohne weiteres darüber nachdenkt, warum Bo Svenson nicht schon in anderen Trash-Produktionen zu sehen war. So richtigen Trash bietet "Frankenstein" zwar nicht unbedingt, Freunde dieser Filme werden Bo Svenson aber sicherlich schnell in ihr Herz schließen. Die Hauptrolle des Frankensteins hat Robert Foxwoth übernommen, aber auch er kann nicht wirklich überzeugen. Hier und da lässt er mal einen bösen Blick in die Kamera huschen, aber vielmehr Positives gibt es von ihn nicht zu berichten.

Zusammenfassend muss man zum Schluss kommen, dass der Film recht stark anfängt, dann aber umso mehr nachlässt. Die guten Momente, in denen es interessant, spannend, mysteriös und beklemmend ist, sind nach der ersten halben Stunde leider nicht mehr vorhanden. Sicherlich kann man ihn in einer langweiligen Stunde mal gucken, sollte man aber anderes Filmmaterial zur Hand haben, wäre dieses vorzuziehen.

Bewertung

Splatter 1.gif
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Ähnlicher Film:

  • Andere "Frankensteiner"

Cronicas – Das Monster von Babahoyo

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Informationen

OT:Crónicas

ca. 98 Minuten

Ecuador, Mexiko 2004

Regie

  • Sebastián Cordero

Darsteller

  • Damián Alcázar
  • Walter Layana
  • Henry Layana
  • Tamara Navas
  • u.a.

Cronicas - Das Monster von Babahoyo

Story

Manolo Bonilla ist aufstrebender Fernsehreporter und möchte es unbedingt zu Starruhm bringen. Diesen soll ihm die perfekte Story bringen. Er hält, mittels seines Kamera-Teams, auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Mit seinem Team ist er nach Ecuador gereist, wo seit geraumer Zeit ein Serienmörder herum spukt. Der Mörder hat in fast ganz Lateinamerika gewütet und wird nun nahe der Stadt Babahoyo vermutet.

Babahoyo liegt in Angst und Schrecken. Die Filmcrew, bestehend aus Ivan und Marissa, sind nicht sonderlich davon begeistert, dass ihr Chef hier seinen großen Auftritt haben möchte. Als ein geachteter Einheimischer, Vinicius Cepeda, fast vom wilden Mob erschlagen wird, denkt Manolo an seine Chance. Vinicius hat versehentlich ein Kind überfahren, das an einem Trauerzug ermordeter Kinder teilnahm. Wie sich herausstellt, ist der tödlich verunglückte Junge ein Zwillingsbruder eines der vom Serienmörder ermordeten Kinder.

Manolo lässt sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und lässt alles aufnehmen, bevor er sich doch dazu entschließt, dem Mann zu retten. Vinicius wird eingesperrt und Manolo will eine Story über ihn machen. Um sich interessanter zu machen, als er ohnehin ist, will der eingesperrte Vinicius dem Reporter etwas über das „Monster“ berichten. Natürlich nicht ohne Vorteile daraus zu ziehen…

Kritik

Die mexikanisch-ecuadorianische Co-Produktion aus dem Jahre 2004 „Cronicas – Das Monster von Babahoyo“ befasst sich mit dem realen Fall des „Monster der Anden“: Pedro Alonso López, der von 1973 bis 1980 über 300 Sexualmorde an kleinen Kindern in Ecuador, Kolumbien und Peru begangen haben soll.

Pedro Alonso López wurde am 8. Oktober 1949 in Kolumbien geboren und hat schreckliches in seiner Kindheit durchmachen müssen. Mit 18 Jahren kam er das erste Mal ins Gefängnis, wo er von seinen Mithäftlingen vergewaltigt wurde. Doch anstatt sie anzuzeigen, tötete López sie nach und nach. Nachdem er 1978 entlassen wurde, fing er an durch Kolumbien, Peru und Ecuador zu reisen. Dort machte er sich dann über kleine Kinder her und tötete sie, bis er schließlich dingfest gemacht werden konnte. López gestand über 300 Morde, ihm wollte aber niemand Glauben schenken. Dies änderte sich aber, als er die Beamten zu Gräbern mit 53 Leichen führte. An weitere wollte er sich später nicht mehr erinnern. Wegen 53fachen Mordes wurde López 1980 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Regisseur Sebastian Cordero war es bei seinem zweiten Film (zuvor das Drama „Ratas, ratones, rateros“) offensichtlich wichtig, eine bedrückende Stimmung zu erzeugen, was ihm auch gelungen ist. Mit der schrecklichen Sache, dem Serienmörder im Hinterkopf und der Armut der einheimischen Leute vor Augen ist ihm das sicherlich auch gelungen. Mit einem matten Braun-Filter verändert Cordero die Optik hin ins dreckige, ins urbane. Diese Stimmung zieht sich durch das Ganze Geschehen und tut dem Film gut. Unterstrichen wird das Ganze noch von lokalen Klängen, die sehr gut zum Geschehen passen.

Denn Inhaltlich hat „Cronicas – Das Monster von Babahoyo“ nicht ganz soviel zu bieten. Es gibt hauptsächlich Dialoge zwischen den beiden Protagonisten, Manolo Bonilla und Vinicius Cepeda. Diese nutzt Cordero zu einem Verwirrspiel. Ist der Eingesperrte der Serienmörder, oder kennt er ihn. Schützt er ihn vielleicht? Fragen entstehen, die nach Antworten suchen. Das hält die Spannung auf einem hohen Niveau.

Der von Guillermo del Toro (als Regisseur: „Cronos“, „Blade 2“ u.a.) und Alfonso Cuaron produzierte Streifen befasst sich nicht wirklich mit dem „Monster der Anden“. Derjenige, der hier Einblicke in das Seelenleben des Pedro Alonso López sucht, ist hier völlig falsch.

„Cronicas – Das Monster von Babahoyo“ ist sicherlich alles andere als ein Meilenstein im Filmgeschäft, auch keine Informationsquelle über Pedro Alonso López. Dafür aber ein netter, trüber Film, mit einem gut agierenden John Leguizamo („Land of the Dead“, „Summer Of Sam“, „Stirb langsam 2“ uva.) in der Hauptrolle, der mal wieder seine arrogante Art platziert zum Besten gibt.

Bewertung

Splatter 1.gif
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Story 3_5.gif
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Ähnlicher Film:

Finden Sie Cronicas – Das Monster von Babahoyo bei Filmundo.

Mega Monster Movie – Voll auf die Zwölf

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Informationen

Drehland
  • Kanada
  • USA
Drehjahr 2009
Laufzeit ca. 88 Minuten
Regie Bo Zenga
Darsteller Steve Howey Diora Baird Kenan Thompson Desi Lydic Leslie Nielsen u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Mega Monster Movie - Voll auf die Zwölf

Story

Stan Helsing ist Angestellter der Videothek „Schlockbuster“. Er macht da die Kasse und ist froh, als er endlich Feierabend hat und mit seinen Freunden zu einer Halloween-Party düsen kann. Zusammen mit seinem besten Freund, dessen neuer Flamme und seiner Ex-Freundin ziehen sie mit dem Auto los. Vorher will Stan eben noch ein paar Filme abgeben. Leider verfahren sich die vier Freunde und landen in einem Vorort, der vor Jahren von einem Feuer zerstört wurde und über dem jetzt ein Fluch liegt.

Von dort können sie nicht weg und bekommen es schon bald mit den Kreaturen zu tun, die über den Ort hergefallen sind. Hässliche Monster aus der Unterwelt. Doch zum Glück bringt Stan in Erfahrung, dass er der Spross einer berühmten Familie ist, die sich mit Wesen aus der Dunkelheit auskennt. ..

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Kritik

Was man vor der Betrachtung von „Mega Monster Movie“ mit der DVD assoziiert ist sicherlich der Genre-Klassiker „Scary Movie“. Eine Horror-Parodie-Reihe, die alle möglichen Horror-Filme durch den Kakao zieht. Ähnlich macht es auch der hier rezensierte „Mega Monster Movie“. Aber nur ähnlich.

Die Geschichte besitzt einiges an Eigenständigkeit und kokettiert nur zwischen drin mit den Größen des Horror-Films. Regisseur Bo Zenga, bekannt als Produzent von „Scary Movie“ und „Turistas“, bringt aber offensichtlich seinen eignen Humor mit ein, der keineswegs mit dem des „Scary Movie“-Autorenteam konform geht.

Die Geschichte ist zwar etwas albern ausgelegt, aber durchaus interessant zu verfolgen. An Ideen mangelte es den Machern sicherlich nicht, da es immer wieder Einschübe der komödiantischen Art gibt. Wortwitze, gespielte Witze und vor allem Gags unterhalb der Gürtellinie. In der deutschen Übersetzung geht der ein oder andere Witz unter. Problematisch bei dem Gag-Feuerwerk ist, dass zum einen kein Konzept zu erkennen ist und zum anderen die Qualität nicht immer die beste ist. Ob eine Riesenkakerlake bekämpft werden muss, Freddy Krueger, Michael Myers oder Pinhead über den Weg laufen oder Michael Jackson als Eisverkäufer auftaucht. Nicht alles ist immer witzig.

Darstellerisch wird das Ganze einigermaßen gut rübergebracht. Overacting gehört in diesem Subgenre ja ohne Zweifel dazu. Und das wird einem ein ums andere Mal geboten. Einen der Höhepunkte bildet der Auftritt von Leslie Nielsen. Einer seiner letzten vor der Kamera. Als großbrüstige Kellnerin macht er zwar eine gute Figur, kann aber auch kaum für Lacher sorgen.

Trotz das „Mega Monster Movie“ das Horror-Genre streift, kommt es zu keinen wirklichen Spezialeffekte der splatterigen Art. Von solchen Umständen darf man aber nicht ausgehen, wenn man sich einen Film dieser Machart anschaut. Die Parodie soll hier im Vordergrund stehen und die ist, in Summe, nicht hundertprozentig gelungen. Der Film ist zwar durchaus abwechslungsreich, aber halt nicht so witzig, wie man es sich erhofft. Somit kann er auch nicht der kompletten Horror-Gemeinde empfohlen werden, sondern nur dem Teil, der gerne viel guckt und kein Problem mit überzogenem Slapstick hat.

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DVD

Als Sichtungsmaterial wurde uns eine Presse-DVD zugesendet, die zwar leichte Einschränkungen besitzt, aber darauf schließen lässt, dass Bild und Ton mehr als nur in Ordnung sind. Als Extras hat man seitens des Herstellers einiges auf den freien Speicherplatz der Silberscheibe drauf gepackt. Und zwar sechs Trailer, ein Making Of von ca. 10 Minuten, Extendes Scenes von knapp 14 Minuten und noch einen Audiokommentar mit dem Regisseur und einigen Schauspielern. Da ist für Unterhaltung gesorgt.

Bewertung

Splatter 2011_1_5.gif
Spannung 2011_2_5.gif
Story 2011_3_5.gif
Ekelfaktor 2011_2_5.gif
Atmosphäre 2011_3.gif
Tonqualität 2011_6.gif
Bildqualität 2011_6.gif
Zusatzmaterial 2011_5.gif
Gesamteindruck 2011_3_5.gif

Ähnlicher Film:

  • Scary Movie

Jack Brooks Monster Slayer

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Informationen

Drehland Kanada
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 85 Minuten
Regie Jon Knautz
Darsteller Trevor Matthews Robert Englund Rachel Skarsten James A. Woods u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (anamorph/16:9)
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Jack Brooks Monster Slayer

Story

Der kleine Jack musste damals mit ansehen, wie seine Familie von einem fiesen Monster getötet wurde. Seit dem plagen ihn zum einen unnötige Gewissensbisse und unkontrollierbare Wutanfälle. Der Ausführung seines Jobs schadet dies allerdings nicht. Er ist Klempner mit Herz und Seele und besucht sogar die Abendschule, um sich weiterzubilden.

An dieser Abendschule wird er von Professor Crowley unterrichtet, der immer wieder interessante Experimente in seinen Lehrstunden einbaut. Als Professor Crowley Jack bittet, ein Rohr in seinem Keller zu reparieren, wittert Jack die Aussicht auf eine gute Note und willigt gerne ein. Doch dieser Job soll sein Leben nachhaltig verändern. Der kauzige Professor hat etwas im Keller, was ihn bald zu einem blutrünstigen Dämonen mutieren lässt. Mit Tentakeln und einem unstillbaren Blutdurst…

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Kritik

Es gibt Rollen, die gewissen Leuten offensichtlich auf den Leib geschneidert werden. Jack Nicholson glänzt beispielsweise immer als ernster Psycho, oder Ben Stiller als lustiger Depp. Beides in Einem, nur völlig anders, verkörpert Robert „Freddy“ Englund. Er dreht immer dann auf, wenn er den etwas anderen Bösewicht spielen darf. Sei es Fred Krueger in „Nightmare – Mörderische Träume“ oder Mayor Buckman in „2001 Maniacs“, Robert glänzt in diesen Rollen. Und nun kommt „Jack Brooks Monster Slayer“. Ein Film, in dem Englund mal wieder das spielen darf, was er am besten kann.

Der Film ist keine astreine Horror-Komödie. Die Witze sind nicht immer hochgradig lustig. Allerdings ist es schön anzusehen, dass sich der Film zu keiner Minute ernst nimmt. Dies wird einem gleich zu Beginn klar. Man darf ein komisches Urwald-Monster dabei beobachten, wie es irgendwelche komischen Sachen macht. Dann, bevor man realisiert hat, was überhaupt abgeht, kommt man vom Regenwald in die Traufe. Quasi. Man hat sich gerade auf ein wunderbares Gemetzel gefreut und darf in nächsten Augenblick einen traumatisierten Klempner lauschen, wie er aus den Nähkästchen plaudert. Doch auch hier merkt man schnell, dass es die Macher des Films auf gute Unterhaltung abgesehen haben. Man kann dem Treiben entspannt folgen. Das Tempo ist gut, es gibt halbwitzige Einlagen und eine durchaus interessante Geschichte. Es gibt zwar auch die ein oder andere Länge, die kann man aber locker wegstecken.

Neben Professor Crowley ist die Rolle des Jack Brooks sehr interessant gestaltet. Sie wird vom Nachwuchsdarsteller Trevor Matthews zum besten gegeben. Matthews weiß meist zu überzeugen und gibt seine Rolle glaubwürdig wieder. Diese handelt von dem relativ erfolglosen Klempner, der ähnlich wie Ash in „Tanz der Teufel“, seinen Allerwertesten gegen einen Dämon verteidigen muss. Innerlich und äußerlich. Beim Rest der Crew sind, bis auf kleine Ausnahmen, die gezeigten schauspielerischen Leistungen in Ordnung

Im Film ist ein klarer roter Faden zu erkennen, der unweigerlich zum monstermäßigen Showdown führt. Aufgrund des Titels kann man ja erahnen, dass unser Held zum „Monster Slayer“ mutiert. Und das macht er dann auch. Zwar nicht so blutrünstig wie erhofft, aber durchaus mit einigen Ekeleinlagen. Es ist zwar etwas schade, dass die Zusammensetzung aus sachtem Beginn und schnellen Finale nicht ganz stimmig ist, denn von der erzählten Geschichte, der Abwechslung und der aufgebauten Atmosphäre geht im langen Finalkampf etwas verloren. Wer aber Freund von monstermäßigen Monsterjagden ist, wird sicherlich auf seine Kosten kommen.

Insgesamt betrachtet ist „Jack Brooks Monster Slayer“ ein sehr unterhaltsames Filmchen, welches man als Anhänger lustiger Monster-Streifen ruhig mal gesehen haben kann. Die Witze wollen zwar nicht alle zünden und viele blutige Spezialeffekte gibt es auch nicht, der Film macht aufgrund der Abwechslung aber Spaß. Und außerdem hat man hier die Gelegenheit, einem heldenhaften Psycho-Klempner bei der Arbeit zu beobachten und Robert Englund als Black-Eyed-Zombie-Lehrer an die Tafel kotzen zu sehen. Und wo hat man das sonst schon?

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DVD

Bei den Extras wurde nicht gegeizt. Neben dem Originaltrailer und acht weiteren Trailern zu anderen Titeln gibt es ein Making Of von etwas über 50 Minuten. Dann eine kleine Doku von der Weltpremiere (ca. 3 Minuten), eine wirklich ausgezeichnete Darstellung der Umsetzung vom Storyboard (ca. 11 Minuten), entfernte Szenen (ca. 16 Minuten), eine Dokumentation über die Entstehung der Monster (ca. 15 Minuten) und zu guter letzt eine kleine Geschichte über die Erschaffung der Musik (ca. 13 Minuten). Überall, wo es nötig ist, gibt es deutsche Untertitel.

Bild und Ton gehen prinzipiell in Ordnung. Das Bild wirkt nicht immer extrem scharf, was aber offensichtlich an dem Einsatz einiger Filter liegt.

Bewertung

Splatter 2009_1_5.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_4_5.gif
Ekelfaktor 2009_3_5.gif
Atmosphäre 2009_3.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_5.gif
Gesamteindruck 2009_4_5.gif

Ähnlicher Film:

Nezulla – The Rat Monster

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Informationen

og_title OT: Nezulla
origin_date
  • Japan
  • 2003
duration ca. 90 Minuten
Regie Kanta Tagawa
Darsteller Daisuke Ryuu Atsuko Sakuraba Mika Katsumura
Bildformat
  • 1
  • 78:1 (Widescreen)
Tonformat Deutsch Dolby Digital 2.0 Japanisch Dolby Digital 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Japanisch
Untertitel Deutsch
Ländercode code_2.jpg
Freigabe fsk_16.gif
Nezulla - The Rat Monster

Story

In einem Forschungszentrum in Japan ist es zu schwerwiegenden Problemen gekommen. Ein Experiment mit verschiedenen Krankheitserregern ist schief gelaufen. Eigentlich sollten die Forschungen die Menschheit vor dem Terrorismus schützen, doch nun stellt eines der Experimente eine riesige Gefahr dar. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dem Experiment ist eine Ratte entwachsen, die überdimensionale Ausmaße hat und somit eine tödliche Bedrohung darstellt. Sie ist aber in einem Forschungsgebäude gefangen und kann somit nur begrenzt Jagd auf Menschen machen. Viel schlimmer ist es, dass in der Ratte ein Virus entstanden ist, welches auf Forscher übertragen wurde und nun die umliegende Bevölkerung tödlich erkranken lässt.

Das Virus kann momentan nicht bekämpft werden, man vermutet aber, dass die Ratte Antikörper besitzt. Nun soll ein kleiner Trupp amerikanischer Soldaten, mit Hilfe eines japanischen Militärangehörigen, die Ratte zur Strecke bringen und eine Gewebeprobe besorgen. Dadurch erhofft sich ein hiesiger Arzt ein Heilungsmittel herstellen zu können. Aber die menschengroße Ratte soll kein leichter Gegner werden…

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Kritik

Trash, Trash, Trash. Es braucht nur diese drei Wörter um in aller Kürze zu beschreiben, worum es in dem wohlklingenden Tier-Horror-Streifen namens „Nezulla“ geht. Eine schleimige Riesenratte und japanisch aussehende amerikanische Soldaten spielen darin die ungewöhnlichen Hauptrollen. Und letztere lassen den Betrachter nicht lange warten, bis er sich das erste Mal verwundert vor die Stirn klopfen darf. Es dauert dann schon einen Moment, bis man das fett geschriebene US-ARMY auf den Uniformen der Japaner sieht und somit den ersten Handlungsabschnitt im Nachhinein versteht. Die Amis waren es also wieder… Haben eine böse Kreatur geschaffen. Aber wenigstens sind sie so nett, eine Spezialeinheit zu schicken, um dem Bösen den Garaus zu machen. Die Darsteller spielen dabei typisch asiatisch. Will heißen sehr übertrieben. Da fällt es natürlich schwer die Geschichte zu glauben, auch wenn sich einer der Protagonisten als Amerikaner japanischer Herkunft ausgibt. Allerdings sieht dieser auch am ehesten wie ein Nichtasiat aus. Aber was soll‘s… Glaubhaft ist hier sowieso nichts. Nicht mal die nett modellierte Ratte, die zum einen sehr süß und zum anderen sehr abscheulich aussieht. Süß wenn Nahaufnahmen des Gesichts mit den putzigen Beißwerkzeug gezeigt werden und abscheulich halt wegen dem üblen Schleimüberzug und den merkwürdigen Lauten. Das Problem der Soldaten ist während der handlungsarmen Story, dass Kugeln das Biest nicht töten können. Doch anscheinend begreift das die stetig kleiner werdende Gruppe nicht sofort. Immer wieder geht es in den Keller, der Heimat von „Nezulla“ um nach kurzen Feuerangriffen wieder aus dem Raum zu flüchten. Neben diesen dümmlichen Einlagen gibt es den einzig wirklichen Kritikpunkt des Films. Und zwar die Szenen, die sich in der Krankenstation abspielen, welches sich wohl in der Nähe des Forschungsgebäudes befindet. Hier ist ein schnulziger Arzt zugange, das Leben seiner Patienten zu retten. Diese sind an dem Virus erkrankt und warten abgeschottet auf ihren Tod. Doch der Doktor, der stets von einer seltsam abwechselnden und meist absolut unpassenden Musik begleitet wird, ist davon überzeugt, dass Leben der Patienten zu retten. Glücklicherweise geht es dann aber immer wieder runter in den Keller, wo die grenzdebilen Soldaten ihr Unwesen treiben. Eventuell hört sich das Ganze nach einer einigermaßen brauchbaren Geschichte an, der Film hat hinsichtlich des Drehbuchs aber arge Schwächen. Einzig die Dummdialoge, die schauspielerischen Schwächen, zum Teil die Synchronisation und die merkwürdigen Geschehnisse halten den Film am leben. Es sei an dieser Stelle aber ausdrücklich erwähnt, dass Leute, die beim Gucken kein Bier trinken, oder etwas Ernsthaftes erwarten, maßlos enttäuscht werden könnten. Denn wie anfangs erwähnt handelt es sich bei „Nezulla“ um feinsten Trash in seiner reinsten Form. Splattertechnisch bekommt man während des Guckens nicht viel geboten. Es gibt hier und da einige Effekte, die aber nicht sehr bluttriefend sind. Die Macher haben sich offensichtlich mehr um ihr Monster gekümmert und einige, gänzlich misslungene, CGI-Effekte. Spannung und atmosphärische Szenen gibt es nur sehr selten, dass stört den Trash-Fan aber nicht, der mit „Nezulla“ ein ganz besonderen Film aus Japan präsentiert bekommt. Wäre er nicht in einigen Szenen sehr schlecht, besonders im Krankenhaus, hätte er durchaus Kultpotential.

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DVD

Befindet man sich im nett animierten Haputmenü staunt man schon nicht schlecht, wenn man sich die Extras angucken will. Es gibt nämlich überhaupt nichts zu sehen. Nicht mal einen Trailer oder so. Das ist natürlich schwach. Bild und Ton sind da schon etwas besser, wenn sie auch nicht vollends überzeugen können.

Bewertung

Splatter 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Story 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Spannung 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ekelfaktor 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Atmosphäre 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_halb.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Ton 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Bild 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Extras 2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif
Gesamt 2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern.gif2007_stern_schwarz.gif2007_stern_schwarz.gif

Ähnlicher Film: