Species 2

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Informationen

OT:Species 2

ca.89 Minuten

USA 1998

Regie

  • Peter Medak
Darsteller

  • Michael Madsen
  • Natasha Henstridge
  • Marg Helgenberger
  • u.a.

Species 2

Story

Die Amerikaner haben es endlich geschafft und ein Raumschiff mit Besatzung zum Mars entsandt. Der Captain Patrick Ross und seine Besatzung befinden sich auf dem Rückflug, nachdem sie erfolgreich die nationale Flagge gehisst haben. Doch plötzlich überfällt sie ein schleimiges Wesen, das sich während der Außenmission eingeschlichen hat und verseucht die Astronauten mit einem Virus. Die Crew hat von alledem nichts gemerkt und es fehlen ihnen sieben Minuten aus ihrem Gedächtnis. Die sieben Minuten haben auf der Erde für mächtig Wirbel gesorgt, da die Funkverbindung in diesem Zeitraum unterbrochen war, doch als das Personal anscheinend gesund auf der Erde landet gerät diese Zeit in Vergessenheit.

Kurz nach der Landung verspürt Patrick das Bedürfnis nach körperliche Liebe und dies in einem solchen Maße, dass sein Vater der Senator ist sich Sorgen macht. Eigentlich hatte die Raumfahrtbehörde eine 10tägige Sexsperre verhängt, die nach solchen Flügen üblich ist.

Die Frauen mit denen Patrick schläft bekommen direkt nach dem Akt auf grauenvolle Art ein Baby im weit ausgebildeten Stadium. Die Geburt überleben die Mütter nicht, da das Kind direkt durch die Bauchdecke das Licht der Welt entdeckt. Den Nachwuchs versteckt Patrick in einem Holzschuppen, der auf dem Land seines Vaters steht und völlig abgelegen und somit unauffällig ist.

Experten bemerken das mit dem Captain der Airforce etwas nicht stimmt und haben den Plan, dass ein Experiment ihnen helfen soll Patrick zu finden. Das Experiment ist der Klon der damals gezüchteten Sil, einem Halbalien das seiner Zeit für Furore sorgte. Der Klon, der Eve genannt wird, soll keine so große Gefahr für die Menschheit darstellen und wird seit ihrer Geburt von Männern ferngehalten, sodass sie gar nicht erst auf die Idee kommt sich zu vermehren.

Eve nimmt telepatisch Kontakt mit Patrick auf und kann so den Behörden mitteilen wo er sich befindet. Doch der positive Nutzen den man sich erhofft hatte bleibt aus und es passiert sogar das die beiden Halbalien sich in Gedanken näher kommen und eine Sehnsucht nacheinander entwickeln. Die beiden versuchen jetzt alles erdenkliche um zueinander zu finden und sich zu paaren.

Eve bricht aus und die Forscher stehen vor zwei riesigen Problemen. Ersten müssen sie verhindern das die beiden sich vermehren und zweitens müssen sie Patricks Nachwuchs finden und töten, da eine weitere Ausbreitung der fremden Rasse das Ende der Menschheit bedeuten würde…

Kritik

Dieses Sequel kommt leider bei weitem nicht an seinen Vorgänger heran. Bei diesem Film wurde eindeutig mehr auf die Optik als an eine gute Story gedacht. Ein Grund warum der erste Teil so erfolgreich was ist die Tatsache das die Hauptdarstellerin in einigen Szenen nackt zu sehen war. Aber einen Film fast nur auf nackte, weibliche Rundungen zu beschränken kann nicht der richtige Weg sein wie ich finde. Ich möchte mal wissen was sie die Macher dabei gedacht haben, jede zweite Frau im Film so zu zeigen wie Gott sie schuf? Das hatten sie aufgrund des ersten Teils wirklich nicht nötig.

Schauspielerisch und vor allem von den Dialogen her enttäuscht der Film doch sehr. Einzig und allein die gutgemachten Splatterszenen können überzeugen. Allerdings muss ich hier als selbsternannter Horrorexperte wieder einmal die Frage in den Raum stellen wer für das FSK 16 zuständig war. Wie im ersten Teil gibt es hier einige, nicht gerade wenige Szenen die eine 18er Bewertung verdient hätten. Aber das sollen bitteschön die entscheiden, die sich damit auskennen…

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 2_5.gif
Story 2_5.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 2_5.gif
Gesamt 3.gif

Ähnlicher Film:

Species

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Informationen

OT:Species

ca.104 Minuten

USA 1995

Regie

  • Roger Donaldson
Darsteller

  • Natasha Henstridge
  • Ben Kingsley
  • Michael Madsen
  • Alfred Molina
  • u.a.

Species

Story

Der Film beginnt in einem Labor wo der führende Forscher Xavier Fitch ein längeres Experiment beenden will. Bei dem Experiment handelt es sich um ein kleines Mädchen, dass erschaffen wurde aus einer menschlichen Eizelle und außerirdischer DNS. Nun ist den Forschern das Experiment zu gefährlich, da das Mädchen rasend wächst und wohl bald zu Gefahr wird. Daher soll der gläserne Käfig, in dem sie gefangen ist, mit einem Gas geflutet werden. Aber Sil, dass Experiment, flieht im letzten Moment indem es oder vielmehr sie durch das schützende Panzerglas springt und aus dem Sicherheitslabor ausbricht.

Nach der gelungenen Flucht versteckt sich Sil in einem Transportzug, wo ein Tramper rumlungert, den sie ohne zu zögern tötet. In einem Bahnhof steigt Sil in einen Personenzug Richtung Los Angeles. Sie beobachtet die Menschen und nach kurzer Zeit deckt sie sich mit Lebensmitteln ein, die sie gierig verschlingt. Anschließend bemerkt sie eine komische Veränderung in ihrem Körper, die soweit geht das sie plötzlich in einem Schleimbeutel gefangen ist und eine Metamorphose durchmacht. Wenig später findet sie sich im Körper einer jungen Frau wieder. Sie zieht sich eine Bahnuniform an, die von einer Frau stammt die sie vor der Verwandelung getötet hat und zieht in die Stadt, die so viele komische Menschen hat das sie nicht auffällt.

In Los Angeles quartiert sie sich in einem Hotel ein und zahlt die Rechnung mit einer gestohlenen Kreditkarte. Diese Zahlung wird vom FBI wahrgenommen und an Fitch weitergeleitet, der inzwischen ein Team aufgestellt hat um Sil zu suchen und zu töten. Sie machen sich auf den Weg in das Hotel und beschlagnahmen ein Videoband auf dem Sil mehr schlecht als recht zu erkennen ist. Sil selber ist aber nicht mehr in diesem Hotel sondern in einer Diskothek um einen Mann kennen zulernen, mit dem sie sich paaren kann weil sie den Drang verspürt sich zu reproduzieren.

Der Mann von der Hotelrezeption gibt dem Team, welches aus dem Anthropologen Dr. Stephen Arden, der Biologin Dr. Laura Baker, dem gedankenlesenden Dan Smithson und einem ehemaligen Soldaten sowie einem Fahndungsexperten namens Press Lennox besteht den Tipp das sie in die Disko gegangen ist, weil sie es beim Verlassen des Hotels erwähnt hat.

Sie machen sich also auf in die Disko, kommen aber zuspäht, da Sil bereits eine „Konkurrentin“ getötet hat und mit einem jungen Mann auf dessen Wohnsitz gefahren ist um ihrem Trieb nachzugehen. Derweil will der auserwählte junge Mann Sex mit Sil haben, sie weigert sich aber und tötet den Aufdringlichen, als der nicht von ihr ablassen will. Das Expertenteam hat rausbekommen das wohin Sil verschwunden ist, sie entdecken im Haus aber nur noch den Leichnam und finden heraus das sie sich nicht gepaart haben weil der Mann krank war und somit nicht geeignet.

Sil bemerkt wie dicht ihr die Verfolger auf den Fersen sind und beschließt kurzerhand sich einen Finger abzuschneiden, eine Frau zu entführen und diese mit ihrem Finger in einen Autounfall zu verwickeln, sodass es so aussieht als ob sie gestorben sei. Das Team glaubt diese Version auch und feiert den Erfolg. Sil aber ist weiter auf der Suche nach einem passenden Partner…

Kritik

Species ist ein Klassefilm und ich bin sehr froh, dass er sich in meiner Sammlung befindet. Er ist trotz der Länge von 104 Minuten sehr kurzweilig und vor allem spannend. Die Story zieht einen von Anfang an in ihren Bann und man weiß nicht, so ging es mir jedenfalls, ob man mehr Sympathie oder Antisympathie für das Wesen Sil haben soll. Sie mordet zwar aber eigentlich ist sie ja nicht Schuld dran, dass man sie erschaffen hat.

Das Morden ist auch ein gutes Thema, welches ich immer wieder aufgreife. Dieser Film hat zwar ein FSK 16 aber die gezeigten Szenen hätten schon ein 18 verdient. Es wird zwar vom feinsten gesplattert aber wie oft muss ich mir die Frage stellen wer sich die Filme anguckt und bewertet. Ich habe schon einige Filme gesehen die indiziert oder sogar beschlagnahmt waren, in denen weit weniger zu sehen war. Aber anscheinend muss die Kasse stimmen und wenn dies so ist dann kann man einem brutalen Film ruhig mal ein FSK 16 geben. Ich finde das echt schrecklich!

Aber kommen wir zurück zum Film. Schauspielerisch ist der Film zwar nur oberes Mittelmass, was aber durch die gute Atmosphäre und die bereits angesprochene Spannung in den Hintergrund gerät. Natasha Henstridge, die Sil spielt, senkt zwar den Schnitt des Könnens der Schauspieler, sie weiß aber mit weiblichen Reizen zu überzeugen und ist in diesem Teil sehr oft so zusehen wie Gott sie geschaffen hat. Das mag ein weiterer Grund dafür sein das der Film so erfolgreich ist weil er Männer bestimmt in Scharen in die Kinos gelockt hat.

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 4_5.gif
Story 4.gif
Ekelfaktor 3_5.gif
Atmosphäre 3_5.gif
Gesamt 4_5.gif

Ähnlicher Film:

Dark Species – Die Anderen

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Informationen

OT:The Breed

ca.87 Minuten

USA 2001

Regie

  • Michael Oblowitz
Darsteller

  • Bokeem Woodbine
  • Adrian Paul
  • Ling Bai
  • u.a.

Dark Species - Die Anderen

Story

Zwei Typen aus einen Sicherheitsdienst werden in eine unliebsame Gegend gerufen. Als sie das zu durchsuchende Objekt erreichen, werden sie von einem verkommenem Obdachlosen in ein Haus gelotst, wo sie eine Frauenleiche von der Decke baumeln sehen. In einem anderen Zimmer sitzt eine, in schwarz gekleidete Person, die nichts besseres im Sinn hat als lauthals zu lachen. Als die beiden Ordnungshüter genug haben, feuern sie auf die dunkle Person und glauben sich somit in Sicherheit. Dem ist aber nicht so, denn die angeschossene Person steht seltsamerweise auf, beisst einer der beiden in den Hals und befördert den zweiten aus dem Fenster des mehrstöckigen Hauses…

Während Steven den Sturz aus dem Fenster überlebt, stirbt sein Kollege. Steven muss wenige Tage später seinen Vorgesetzten einen Bericht abliefern, der sich zwar seltsam anhört, den die mächtigen Männer aber nüchtern und gefasst aufnehmen. Zu Stevens Überraschung Teilen sie ihm sogar Sachen mit, von denen er nie gedacht hätte, dass sie real sein könnten.

Sie erzählen ihm nämlich mit, dass er nach dem Vorfall zu einem geheimen Projekt gehört. Dieses besteht aus Menschen und einer anderen menschlichen Rasse, den Vampiren. Er bekommt erzählt, dass sich die Vampire, die wegen einem Gendefekt so sind wie sie sind, vor einiger Zeit geoutet haben und mit den Menschen zusammenarbeiten wollen. Allerdings gibt es in ihren Reihen ein paar Extreme, die das nicht wollen. Der Vampir, den er gesehen hat, ist so einer und den gilt es jetzt zu fassen. Als Unterstützung bekommt Steven sogar einen neuen Partner, der allerdings nicht ganz so menschlich ist, wie er…

Kritik

Also bei „Dark Species – Die Anderen“ bekommt man es mit einer astreinen Genremischung zu tun, die sich Elementen aus Horror-, Vampirfilmen, Science Fiction, Drama, Liebesfilm und auch dem Actionfilm bedient und somit eine einwandfreie Unterhaltung anbietet, für Leute, die diese genannten Filmrichtungen ansprechen.

Im Vordergrund stehen natürlich die Vampire und deren Machenschaften. Anfangs weiß man gar nichts über die Blutsauger, die hier aber nur selten zu Halsschlagader zurückgreifen, da sie sich eine synthetische Ersatznahrung geschaffen haben, doch im Laufe der Zeit bekommt man interessante und spannende Details präsentiert, die einen wirklich an den Film fesseln. Dadurch, dass die beiden Protagonisten verschiedener Rasse und auch sonst so unterschiedlich wie nur möglich sind, bekommt die Story ein weiteres Unterhaltungshighlight.

Auf der einen Seite steht der dicke, schwarze, menschliche Cop, der immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat und auf der anderen steht der verschlossene, weiße, vapirische Ermittler, der eher etwas bieder wirkt. Diese Mischung sorgt natürlich für einige Probleme bei der Verfolgung der Bösewichte, sie ist aber das Salz in der Filmsuppe.

Es gibt eine gute, düstere Atmosphäre, die mit guten Kulissen glänzt, eine Menge Spannung und hier und da auch ein paar gute Actioneinlagen. Zudem wurden die Hauptdarsteller fabelhaft ausgewählt, denn sie passen wie die Faust aufs Auge. Zum einen ist das Adrian Paul, der den düsteren Vampir spielt, Bokkem Woodbine spielt den Cop und zu guter letzt ist da noch Bai Ling, die einen verführerischen Vamp so vor die Kamera bringt, wie es sein sollte!

Alles in allem überzeugt „Dark Species – Die Anderen“ auf ganzer Linie, auch wenn er sicherlich nur etwas für Freunde des Science Fiction-, Horror- und Vampirgenre ist. Es hätte zwar ein wenig mehr gesplattert werden können, aber wenn der Unterhaltungswert stimmt, kann man da mal ein Auge eindrücken ähhhh zudrücken…

Bewertung

Splatter 2.gif
Spannung 4_5.gif
Story 4_5.gif
Ekelfaktor 3.gif
Atmosphäre 4_5.gif
Gesamt 4_5.gif

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