Amazing Stories Vol. IX

0

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 89 Minuten
Regie Todd Holland Norman Reynolds Joan Darling
Darsteller David Carradine Kyra Sedgwick Ritch Brinkley u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. IX

Story & Kritik

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„Die Brunnenbewohner“ (22:49 Minuten)

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Kelvin und seine Stieftochter Dora leben abgelegen in einem Wüstenstädtchen und sind auf ihren Brunnen angewiesen. Eines Tages kommt beim Wasserholen ein Wertgegenstand mit ans Tageslicht. Kelvin ist darüber hocherfreut und verbietet seiner Tochter, weiterhin an den Brunnen zu gehen. Diese ahnt aber, dass es unten, am Brunnengrund, etwas gibt. Etwas das lebt und den Wertgegenstand nach oben geschickt hat. Daher versucht sie mit den Bewohnern Kontakt aufzunehmen. Sie schreibt einen Brief und erhält schon bald eine Antwort…

Die Einführungsgeschichte der „Amazing Stories Vol. 09“ ist gleich eine nette, mit einem bekannten Gesicht. Kein Geringerer als David Carradine („Kung Fu“, „Kill Bill“ uva.) gibt sich hier die Ehre. Storytechnisch geht es um so etwas wie einen Wunschbrunnen, der in der wasserarmen Wüste steht.

Dies bietet, mitsamt der Farm der Brunnenbesitzer, ein gut aussehendes Ambiente, welches einen optisch in die Zeit der amerikanischen Goldschürfer bringt. Aber nur optisch. Inhaltlich wird einem etwas ganz anderes geboten. Regisseur Todd Holland, der durch einige TV-Serien-Erfolge bekannt wurde (u.a. „Geschichten aus der Gruft“, „Twin Peaks“ und „Malcolm Mittendrin“), versucht, leicht sozialkritisch, die altbekannte Geschichte von Gut und Böse wiederzugeben, ohne allerdings zuviel vom Inhalt preiszugeben. Dies macht die Geschichte zwar durchaus interessant, mindert aber das Sehenswerte. Trotz alledem ist „Die Brunnenbewohner“ ein solider Start in die DVD.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Das Wundermittel“ (22:02 Minuten)

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Das hiesige Kürbis-Fest ist in vollen Zügen und bereit, den diesjährigen Gewinner der 2.000 Dollar bekannt zu geben. Als dies passiert gibt es viel Freude, aber auch eine Menge Ärger. Mildritt hat gewonnen, Elma hat deutlich verloren. Und das, obwohl beide die gleich Erde im Garten haben. Die gleiche Sonneneinstrahlung auf ihre Kürbisse niederprasselt und auch sonst alles identisch ist. Da muss doch eine schummeln…

Wer hat den Größten? Eine Frage die schon oft gestellt und noch öfter beantwortet wurde. In der Episode „Das Wundermittel“ geht es um eben diese Frage. Zwei ältere Damen duellieren sich darum, den größten Kürbis zu züchten. Hört sich unspannend an? Ist es dann auch. Die Geschichte wird zwar flüssig erzählt, kann aber nicht wirklich fesseln. Man meint am Anfang irgendwie schon zu wissen, wie es ausgeht. Na ja…

Da auch keine bekannten Namen mitgearbeitet oder zu sehen sind, kann diese Folge eher als Einschlafhilfe denn als gute Episode eingestuft werden.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 2 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2 von 6

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„Ein Wunschkind“ (20:53 Minuten)

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Der kleine Jonah wird von seinen Eltern nicht so richtig wahrgenommen. Während sie sich ständig amüsieren, bleibt der kleine Junge zu Hause und muss sich mit der Babysitterin herumschlagen, die sich aber auch nicht sonderlich für ihn interessiert. Dann, eines Tages, ist der junge Jonah zwar zu Hause, aber irgendwie nicht da…

Die dritte Episode der DVD kommt nur schwer in Fahrt. Mehr als die Hälfte der Zeit wird mit der Einführung in die Geschichte verplempert. Bekannte Gesichter spielen nicht mit. Was nach der langwierigen Einführung kommt, ist irgendwie nicht sehenswert. Es ist langweilig und scheint unmotiviert verfilmt worden zu sein. Dies bedeutet schlussendlich, dass „Ein Wunschkind“ alles andere als eine gute Episode ist, über die man gar nicht viele Worte verlieren muss.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 1,5 von 6

Humor: 1,5 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 1,5 von 6

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„Tod oder lebendig“ (23:08 Minuten)

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In einem Forschungslabor arbeitet ein Team daran, das Gehirn und dessen Aufzeichnungen, von Affen zu untersuchen. Die Experimente verlaufen sehr erfolgreich. Daraufhin erklärt sich ein todkranker Wissenschafter breit, sich selbst für die gefährlichen medizinischen Versuche zur Verfügung zu stellen, um so sein vorhandenes Wissen für immer zu sichern…

Aus heutiger Sicht ist das, was in der Abschluss-Folge der „Amazing Stories Vol. 09“ Musik von gestern. Zumindest das Drumherum mit dem Supercomputer. Von daher kann die Geschichte kein Erstaunen, sondern nur ein müdes Lächeln des Zuschauers hervorrufen. Die Story verfügt neben dem Computer-Kram auch einen Nebenstrang, der sich mit der Liebe und dessen Transformation beschäftigt, der dann in den Hauptplot mündet. Sicherlich ist das nicht für alle Betrachter interessant und Freunde des Horror-Genre dürften wohl nur schwer zu begeistern sein.

Immerhin ist die Episode relativ kurzweilig und verfügt über bekannte Darsteller. Jeffrey Jones („Beetlejuice”, „Geschichten aus der Gruft“, „Sleepy Hollow“ u.a.) und Katherine Borowitz („Miami Vice“, „Law & Order“ u.a.) mimen das digitale Liebespaar, welches Regisseur Michael Riva („Geschichten aus der Gruft“) in einer durchschnittlichen Geschichte auf Zelluloid bringt.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 3 von 6

Nach der Betrachtung der vier Folgen der „Amazing Stories Vol. 09“ DVD muss man zum Schluss kommen, dass der leichte Abwärtstrend anhält. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die DVDs 1-7 besser waren und es verstanden haben einen ordentlicher zu unterhalten. Es gibt zwei ordentliche und zwei nicht so tolle Folgen, was die Gesamtbewertung nicht über das Mittelmaß reichen lässt. Auch das Staraufkommen war auf anderen DVDs der Reihe meist höher.

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DVD

So wie die Qualität ein wenig abgenommen hat, nimmt auch das Vorhandensein an Extras ab. Wie schon auf der achten DVD der Reihe gibt es auch hier nur Trailer als Bonus. Das ist nicht viel. Bild und Ton geht wie immer in Ordnung. Bild und Ton können nicht mit dem heutigen Standard mithalten, sind aber okay und dem Alter entsprechend gut.

Bewertung

Splatter 2011_1.gif
Spannung 2011_3.gif
Story 2011_3.gif
Ekelfaktor 2011_1_5.gif
Atmosphäre 2011_3.gif
Tonqualität 2011_5.gif
Bildqualität 2011_5.gif
Zusatzmaterial 2011_1_5.gif
Gesamteindruck 2011_3.gif

Ähnlicher Film:

Amazing Stories Vol. VIII

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 112 Minuten
Regie Kevin Reynolds Joe Dante Mick Garris Todd Holland
Darsteller David Carradine Kyra Sedgwick Patrick Swayze u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. VIII

Story & Kritik

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„Der Flugzeugabsturz“ (22:32 Minuten)

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Earl hat einen Alptraum, in dem er sieht, wie ein Flugzeug abstürzt. Er ist sich sicher, dass das Geträumte so auch in der Realität passieren wird. Seine Frau glaubt ihm allerdings nicht. Als Earl dann in der Zeitung liest, dass es in der letzten Woche bereits zu zwei Abstürzen mit Passagiermaschinen kam, fühlt er sich verpflichtet, auf den Flughafen zu gehen um alle zu warnen…

Der Beginn in die „Amazing Stories Vol.8“ ist eher ein unspektakulärer. Die abgefilmte Geschichte ist so, oder so ähnlich, schon viele Male verfilmt worden. Jemand ahnt, dass etwas Schlimmes passieren wird und niemand will ihm Glauben schenken. Bekannte Gesichter gibt es dabei nicht zu sehen. Dafür ist aber jemand Bekanntes für die Regie verantwortlich: Kevin Reynolds, der mit Filmen wie „Waterworld“, „Rapa Nui“ oder „Robin Hood – König der Diebe“ auf sich aufmerksam gemacht hat.

Die Regie ist auch ganz in Ordnung. Der Episode „Flugzeugabsturz“ fehlt es aber an Dramaturgie und an Spannung. Sie ist sogar etwas langweilig, was für einen knapp 23minütigen Beitrag schon eine Kunst ist…

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 1,5 von 6 —————————————————

„Das Monster aus dem Märchenbuch“ (22:47 Minuten)

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Mr. Simmons hält ihren Sohn für zu alt, für einiges von dem Spielzeug welches er besitzt. Daraufhin beschließt sie, vieles von dem Zeug zu entsorgen. Auch einen alten Comic, der von einem komischen Vieh handelt, landet im Mülleimer. Doch das bleibt nicht ohne Folgen…

Die zweite Geschichte der „Amazing Stories Vol.8“ ist glücklicherweise besser zu verfolgen, als ihr Vorgänger. Auch weil die Thematik hier eine andere ist. Es gibt zwar ein Monster, aber die Geschichte ist lustig angelegt. Verantwortlich dafür ist kein Geringerer als Joe Dante.

Regisseur Dante („Piranhas“, „Das Tier“, „Gremlins – Kleine Monster“ uva.) bringt hier eine gute Geschichte solide in den Kasten. Zudem hat er Glück, dass die Spezialeffekte im Jahre 2011 nicht mehr so professionell wirken, wie zur Zeit der Herstellung und so die witzige Geschichte noch etwas witziger machen.

Die Geschichte gibt zwar nicht viel her, ist aber kurzweilig, hat ein ulkiges Monster und ist durchweg amüsant.


Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Der Todeskandidat“ (22:41 Minuten)

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Eric David Peterson ist Todeskandidat und sitzt entsprechend im Death Row. Eines Tages gibt es eine Revolte im Gefängnis, bei der einige Insassen die Flucht versuchen. Viele werden dabei schwer verletzt und Peterson vom Blitz getroffen. Doch darauf hin hat er die Fähigkeit, Kranke zu heilen. Vor dem Elektrischen Stuhl soll ihn das aber nicht bewaren…

Die oben wiedergegebene Story kling nicht nur komisch, sie ist es sogar. Anfänglich meint man noch, es mit einer durchaus interessanten Geschichte zu tun zu haben, denn der Beginn ist durchaus atmosphärisch und mysteriös angelegt. Mit Patrick Swayze („Die Rote Flut“, „Dirty Dancing“ uva.) hat man ein bekanntes Gesicht auf der Matscheibe, doch Swayze spielt irgendwie, unmotiviert wirkend, seinen Stiefel runter.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich die knapp 23 Minuten Spielzeit etwas ziehen. Gespannt kann man eigentlich nur auf das Ende sein. Dies ist dann aber so hanebüchen, dass man die gesehene Geschichte ganz schnell aus seinem Gedächtnis verdrängen möchte…



Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 1 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 1 von 6

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„Der ungeliebte Lehrer“ (43:11 Minuten)

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Professor Beanes ist nicht gerade das, was man als netten Zeitgenossen bezeichnen würde. Er liebt es seine Studenten zu schikanieren – Sie vor allen Leuten lächerlich zu machen. Peter wird das irgendwann zu viel. Er möchte sich an seinem Professor rächen und bekommt von einer Freundin den Tipp, ihm mit einen Schluckauf-Fluch zu belegen. Als das aber nicht wie gewünscht funktioniert, gerät das Geschehen völlig außer Kontrolle.

Die abschließende Geschichte der „Amazing Stories Vol.8“ ist eine Doppel-Folge, die von Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“ uva.) in den Kasten gebracht wurde. Die Geschichte um den fiesen Lehrer, der von Christopher Lloyd („Zurück in die Zukunft“, „Piranha 3D“ uva.) gespielt wird, ist zwar nett, aber auch etwas zu aufgebläht.

Denn die Szene, in welcher der Fluch vorbereitet wird, dauert fast so lange wie eine normale Folge der „Amazing Stories“. Es werden nette Bilder eingefangen und Atmosphäre aufgebaut, aber das Geschehen dauert einfach zu lange um spannend zu sein.

In dieser Geschichte gibt es auch richtige Horror-Elemente, was durchaus sehenswert ist. Sogar einen abgetrennten Kopf, was ein wenig das FSK 16 der DVD rechtfertigt. Allerdings ist diese Szene alles andere als schockierend, da alles etwas übertrieben und lustig dargestellt wird.

Unterm Strich ist diese Episode nur mittelprächtig, da, wie gesagt, die entscheidenden Szene zu langwierig ist und ansonsten nicht genug rumkommt.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 3 von 6

Horror-Faktor: 3,5 von 6

Gesamt: 3 von 6

Die achte DVD der „Amazing Stories“ Reihe wurde mit zusätzlicher Spielzeit ausgestattet, was ja schon mal positiv ist. Zudem gibt es eine ziemlich gelungene Folge. Aber, und das ist die Kehrseite der Medaille, es gibt eine mittelprächtige und zwei schwache Folgen. Zudem fehlt der Auftritt von David Carradine, der auf dem Cover versprochen wird. Unterm Strich ist das natürlich etwas enttäuschend, da es andere DVDs der Reihe gibt, die mit wesentlich besseren Folgen daherkommen.

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DVD

Bild und Ton gehen bei dieser DVD in Ordnung. Zwar nicht dem heutigen Standard entsprechend und etwas dunkel in einigen Szenen, aber doch recht scharf im Detail. Der Ton dringt im DD2.0 Format recht rauschfrei aus den Boxen, ohne das großartig Effekte berücksichtigt worden sind.

Einen Bonus gibt es auf der Disc nicht. Wenn man von der zusätzlichen Spielzeit der letzten Folge mal absieht. Na ja… und ein paar hausinterne Trailer gibt es auch noch.

Bewertung

Splatter 2011_1_5.gif
Spannung 2011_2_5.gif
Story 2011_3_5.gif
Ekelfaktor 2011_1_5.gif
Atmosphäre 2011_3.gif
Tonqualität 2011_5.gif
Bildqualität 2011_4_5.gif
Zusatzmaterial 2011_2.gif
Gesamteindruck 2011_2_5.gif

Ähnlicher Film:

Amazing Stories Vol. VII

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 87 Minuten
Regie Danny DeVito Tom Holland Robert Markowitz Todd Holland
Darsteller Danny DeVito M. Emmet Walsh Christina Applegate Jon Cryer u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. VII

Story & Kritik

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„Der gestohlene Ring“ (22:47)

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Ein in die Jahre gekommener Ehemann hat mal wieder den Hochzeitstag vergessen, will seiner überarbeiteten Frau aber ein tolles Geschenk machen. Daher nimmt er von seiner Arbeitsstelle den Ring einer Wachsfigur mit und übergibt ihn seiner Dame. Diese verwandelt sich daraufhin von einer sehr introvertierten in eine sehr extrovertierte Frau. Quasi einen männermordenden Vamp. Und das ist nicht verwunderlich. Denn der Ring stammt von der „Schwarzen Witwe“…

Der Auftakt in die siebte DVD der „Amazing Stories“ gestaltet sich recht unterhaltsam. Es ist eine eher lustig angelegte Geschichte, die unter der Regie von Danny DeVito, der auch die männliche Hauptrolle spielt, entstanden ist. DeVito spielt, wie man ihn kennt, leicht übertrieben, dies passt aber ganz herrlich zu der seltsamen Geschichte.

Im Mittelpunkt steht die Verwandlung der Frau von DeVitos Rolle. Diese ist anfangs mit einer unglaublich schlechten Synchronstimme ausgestattet. Obwohl die Originalstimme sich in etwa auch so anhört, stört dieser Umstand schon ein Wenig. Ihr Chef ist ein Arsch, sie muss zuviel schuften und ist absolut bemitleidenswert. Nach dem Hochzeitstag ändert sich das dann aber. Dies zu beobachten ist recht kurzweilig und bringt noch ein lustiges Finale mit sich.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Die falsche Formel“ (21:05)

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Ein junger Student versucht sich darin Frauen anzumachen. Da es ihm nicht so recht von der Natur gegeben ist, nimmt er ein Buch zur Hilfe. Nach einem missglückten Anmach-Versuch, kippt er aus Versehen zwei Chemikalien auf eine Zeitschrift, auf der ein Hund abgebildet ist. Und schwupps: Steht der Hund vor ihm. Er erkennt, dass er etwas erschaffen hat und versucht dies, mit einem Männermagazin zu wiederholen…

Jon Cryer (bekannt aus „Two And A Half Men“) spielt die Hauptrolle in dieser phantastischen Geschichte. Ähnlich wie in dem Film „L.I.S.A.“ versucht hier ein junger Student seine Traumfrau zu erschaffen. Es ist unheimlich interessant, dem jungen Cryer bei seinen Erschaffungsversuchen zu beobachten. Seine Experimente, eine Frau zu erschaffen, klappen natürlich nicht so wirklich. Es gibt üble Nebenwirkungen und ein überraschendes Ende. Besonders für Freunde des Fangoria-Magazins. Regie führt Tom Holland („Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“, „Langoliers – Die andere Dimension“ u.a.).

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4,5 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Großvaters schönster Tag“ (22:31)

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Großvater und sein Enkel scheinen die besten Freunde zu sein. Sie verbringen jeden Samstag miteinander und haben viel Spaß beim Baseball. Großvater geht es allerdings gesundheitlich nicht so gut. Daher beschließt der kleine Enkel einen Rollentausch. Mit Hilfe eines chinesischen Glücksbringers will er seinem Opa einen herrlichen Tag bereiten…

„Großvaters schönster Tag“, der von Robert Markowitz (u.a. „Heart To Kill“) in den Kasten gebracht wurde, ist eine ziemlich nette, aber wenig unterhaltsame Episode. Es geht um einen gewollten Körpertausch im Stile von „Big“ (1988 mit Tom Hanks). Die Story kommt eher wie eine phantastische Kinder-Geschichte rüber und mag nicht so recht in das gruselige Thema der „Amazing Stories“ passen. Zudem schleppt sich die Episode am Ende ein wenig dahin. Nach den beiden guten Folgen zuvor, gibt es einen kleinen Hänger

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2,5 von 6

Humor: 2 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2,5 von 6

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„Jedem seinen Alptraum“ (21:25)

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Harry hat seinen schnöden Alltag satt und flieht oftmals in seine Traumwelt. Diese besteht aus Horror-Film-Fantasien. Aus Horror-Streifen die der Fan sammelt und konsumiert. Als eines Tages ein Familienessen nicht so funktionieren will, wie es die Familie gerne möchte, wünscht sich Harry in seine Traumwelt. Kurz darauf steht er vor dem „Bates Motel“. Ein Alptraum beginnt…

Eine Episode über einen Horror-Freak kann für Horror-Freaks nur positiv ausgehen. Oder? Gleich zu Beginn bekommt man einen Ausschnitt von „Psycho“ präsentiert und freut sich der Dinge, die da noch kommen mögen. Doch leider klingt die Euphorie recht schnell ab. Man ahnt, dass diese Geschichte auch nicht zu den unterhaltsamsten gehören wird. TV-Regisseur Todd Holland („Geschichten aus der Gruft“, „Twin Peaks“ u.a.) schafft es nicht, die Story ins Rollen zu bringen. Sie plätschert dahin und ist in der Gesamtbetrachtung nicht gut umgesetzt worden. Trotz dem vorhandenen Potential und dem Mitwirken von Christina Applegate als hysterische Schwester des Hauptdarstellers. Da bleibt einem am Ende der Folge nur die Einsicht, dass der Konsum von zu vielen Horror-Filmen nicht gut zu tun scheint…

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 1,5 von 6

Horror-Faktor: 2,5 von 6

Gesamt: 2 von 6

Die siebte DVD der „Amazing Stories“ Reihe kommt mit zwei starken Anfangs- und zwei schwachen Schluss-Episoden daher. „Der gestohlene Ring“ ist gut, „Die falsche Formel“ besser, „Großvaters schönster Tag“ schlecht und „Jedem seinen Alptraum“ trotz des hohen Potentials noch etwas schlechter. Es gibt quasi eine unglaubliche Berg- und Tal-Fahrt. Die DVD ist, wie alle aus der Reihe, ab 16 Jahren freigegeben, was, wie immer, fast schon ein wenig zu hoch bewertet ist. Aber vertretbar. Mit Danny DeVito, Jon Cryer und Christina Applegate gibt es bekannte Gesichter und die Regisseure haben auch bekannte Namen. „Amazing Stories Vol.7“ macht somit zur Hälfte großen Spaß.

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DVD

Bild und Ton gehen auch bei der siebten DVD der Serie in Ordnung. Zwar nicht dem neuesten Standard entsprechend, aber doch recht deutlich im Detail. Der Ton strömt im DD2.0 Format gut hörbar aus den Boxen. Als Bonus gibt es lediglich Trailer. Und zwar nach dem man die DVD in den Player legt und irrsinniger Weise noch mal die gleichen zum Auswählen. Aber sei es drum. Auf die Extras kommt es bei diesen Episoden-DVDs eh nicht an.

Bewertung

Splatter 2010_1.gif
Spannung 2010_3_5.gif
Story 2010_3_5.gif
Ekelfaktor 2010_1.gif
Atmosphäre 2010_3.gif
Tonqualität 2010_5.gif
Bildqualität 2010_5.gif
Zusatzmaterial 2010_2.gif
Gesamteindruck 2010_4.gif

Ähnlicher Film:

  • Amazing Stories…

Amazing Stories Vol. VI

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Irvin Kershner Phil Joanou Lesli Linka Glatter Timothy Hutton
Darsteller John Lithgow Ken Olfson Sharon Spelman Cindy Morgan u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. VI

Story & Kritik

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„Ein tödliches Toupet“ (23:44)

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Eine unheimliche Mordserie macht die Runde: Ein paar Anwälte werden getötet. Von scheinbar netten Männern. Als ein Anwalt sich daran macht, die Mordserie aufzuklären, stößt er auf ein haariges Phänomen…

Der Auftakt der sechsten DVD aus der „Amazing Stories“ Serie geht gleich lustig los. Ein Mörder- Toupet geht um. Das ist nicht nur eine lustige Idee, sondern auch lustig umgesetzt worden. Alleine der haarige Protagonist ist einen Blick wert: Wenn das Dingen umherkriecht, um sich das nächste Opfer zu suchen. Es ist wirklich witzig zu beobachten, wenn das haarige Etwas über den Boden wackelt und dabei Laute von sich gibt, die man sonst nur von tollwütigen Gremlins kennt. Nun ja… wenn man sie denn kennen würde. Aber wenn die sich nicht so anhören, wie dann?

Dem Toupet-Jäger glaubt natürlich keiner. Sehr witzig ist auch die Szene, als er der Polizei von seinen Ermittlungen berichtet und sich der Cop fast zu Tode lacht. Er sagt zum Beispiel: „Wie sollen wir es einfangen? Mit einem Haarnetz?“. Wirklich sehr witzig. Die Story ist dabei schlicht gehalten. Es gibt keinerlei unnötige Einschübe, was die ganze Sache recht kurzweilig macht.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Liebemachers Puppen“ (23:43)

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John ist auf der Suche nach einer Puppe, die er seiner Nichte zum Geburtstag schenken möchte. Er geht dazu zu dem betagten Puppenmacher Liebemacher, der ihm in seinen Laden den Tipp gibt, dass er nicht die richtige Puppe finden muss – Die Puppe wird ihn finden. Und so ist es auch. John kauft eine Puppe, die seiner Nichte aber nicht gefallen mag. John aber sehr. Sogar so sehr, dass er sich auf die Suche nach ihrer Entstehung begibt…

Die zweite Episode der DVD ist ein ernster Beitrag. Und ein fast unspektakulärer dazu. Es geht um die Liebe. Die Bestimmung der Liebe. Richtig besonders ist das Gezeigte nicht. Ohne Spannung und eine besondere Atmosphäre, aber trotzdem nett zu verfolgen. Weil es eigentlich nicht langweilig wird und bis zum Schluss offen bleibt, warum dem Betrachter die Geschichte erzählt wird. Insgesamt ist „Liebemachers Puppen“ eine nette Folge, die man aber wohl recht schnell auf dem Gedächtnis verdrängt hat.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1,5 von 6

Gesamt: 3 von 6

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„Wissen ist Macht“ (23:43)

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Hausmeister Fred wacht eines morgens auf und spricht zu seiner Frau in französisch. Obwohl er die Sprache noch nie konnte. Als er dann eine Physik-Schulklasse säubert, sieht er Formeln an der Tafel, die er sofort verinnerlicht. Etwas Seltsames geht vor und es wird zunehmend seltsamer…

Geschichte drei der „Amazing Stories Vol. 6“ DVD ist wahrhaft unglaublich. Schön übertrieben und dabei nett anzuschauen. Der Hausmeister macht komische Sachen durch. Sehr komische. Im Verlauf steigern sich die seltsamen Vorgänge und der Betrachter will wissen, was eigentlich vor sich geht. Die Spannung steigt also im Verlauf, was ja schon mal eine feine Sache ist. Die Folge ist sicherlich nichts besonderes, ragt auch nicht aus den anderen hervor, weiß aber zu gefallen und ordentlich zu unterhalten.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Der Geist lebt weiter“ (23:32)

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Edwin besucht seinen leicht grimmigen Großvater, zu dem er aber ein super Verhältnis hat. Als die beiden etwas zusammen unternehmen, erzählt der Großvater ihm, dass er seiner Frau noch mal ein Lied vorsingen und mit ihr einen Ausflug machen will, um ihr seine Gefühle zu zeigen. Doch am nächsten Tag ist der alte Großvater tot. Edwin beschließt, dass seine Großmutter dennoch nicht auf den Ausflug mit ihrem Mann verzichten soll…

Die Abschlussepisode ist etwas für das Ohr und für das Herz. In schöner Kulisse kommt aber eine eher unspektakuläre Geschichte daher. Im Prinzip geht es um ein Lied, welches vorgetragen werden soll. „Good Morning Headache“. Ein wirklich schöner Song von Natalie Cole aus den 70er Jahren, speziell geremaked von ODB (Wu-Tang Clan). Das Problem der Folge an sich ist, dass zuviel geredet und gesungen wird. Es passiert ansonsten nicht viel und es wird zudem ein sehr langsames Erzähltempo an den Tag gelegt. „Der Geist lebt weiter“ ist leider etwas zu inhaltslos, um gut funktionieren zu können.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2,5 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2,5 von 6

Die sechste DVD der „Amazing Stories“ Reihe vermag durchschnittlich zu unterhalten. Es gibt zwei Episoden, die ganz lustig sind und zwei, die eher unauffällig daherkommen. Die DVD ist, wie alle aus der Reihe, ab 16 Jahren freigegeben, was schon ein wenig zu hoch bewertet ist. Der Horror-Faktor ist hier kaum spürbar. Bekannte Namen gibt es hier ebenfalls nicht, was die DVD insgesamt soeben durchschnittlich macht.

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DVD

Bild und Ton gehen auch bei dieser DVD der Serie in Ordnung. Zwar nicht dem heutigen Standard entsprechend, aber doch recht deutlich im Detail. Der Ton strömt im DD2.0 Format rauschfrei aus den Boxen. Als Bonus gibt es Deleted Scenes der Folgen „Liebemachers Puppen“ (2:06 Min.), „Wissen ist Macht“ (0:55 Min.) und „Der Geist lebt weiter“ (6:24 Min.). Als Papier-Extra gibt es auch hier wieder das Wendecover, welches das blaue FSK Logo verschwinden lassen kann.

Bewertung

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Spannung 2010_3.gif
Story 2010_3.gif
Ekelfaktor 2010_1.gif
Atmosphäre 2010_3.gif
Tonqualität 2010_5.gif
Bildqualität 2010_5.gif
Zusatzmaterial 2010_2.gif
Gesamteindruck 2010_3.gif

Ähnlicher Film:

Amazing Stories Vol. V

0

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Joe Dante Thomas Carter Paul Bartel Martin Scorsese
Darsteller Bruce Davison Evelyn Keyes Joe Seneca Tim Robbins u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. V

Story & Kritik

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„Geistreich“ (23:44)

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Die Tuckers wollen in ein neues Haus ziehen, da ihnen die Stunde, die der Ehemann täglich zur Arbeit fahren muss, zuviel ist. Sie wollen zwar nicht so richtig, weil ihnen etwas an dem Haus liegt, halten den Umzug aber für eine gescheite Lösung. Auch wenn das Haus etwas seltsam ist. Nachmieter sind schnell gefunden. Ein Porno-Produzent samt Tussi und Kind ziehen rasch ein. Doch sie merken schnell, dass die guten Seelen des Hauses sie nicht leiden können und sie mit Nachdruck zum Ausziehen bringen wollen…

Die erste Episode der „Amazing Stories“ DVD 5 fängt gleich „Geistreich“ an. Nicht weil deren Inhalt den Intellekt strapaziert, sondern weil ein paar Geisterchen mitspielen. Paar wird in diesem Fall großgeschrieben, da das Geister-Paar ein altes Ehe-Paar ist, welches mit der neuen Haussituation nicht ganz zufrieden ist. Da die Geister aber von Natur aus nett sind, müssen sie erst lernen, wie man zu richtigen Schreckensgeistern mutiert. Und dies ist wirklich nett zu verfolgen. Regie-Großmeister Joe Dante („Piranhas“, „Das Tier“, „Gremlins“ u.v.a.) hat hier mit einer ungewöhnlichen Geschichte, die für ihre Zeit durchaus gute Spezialeffekte beinhaltet, eine kurzlebige Folge geschaffen, die Spaß macht. Denn der Humor steht hier, trotz der Spukgeister, klar im Vordergrund. Als nicht wirklich bösen Bösewicht gibt es im Übrigen den Raumschiff Voyager Holo-Doktor Robert Picardo, der die Mitschuld an zahlreichen Lachern trägt. Großartig.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 4 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Koma“ (23:43)

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Benjamin erwacht im Krankenhaus. Als er die Augen aufschlägt gucken die Angestellten nicht schlecht. Denn Ben hat über 40 Jahre im Koma gelegen. Als er den Schock über sein Altern verdaut hat, treibt es Ben auf die Kinderstation. Dort liegt die kleine Dorothy im Koma. Aus irgendeinem Grund kann Ben mit Dorothy kommunizieren. Dies nimmt allerdings niemand anderes wahr. Die Eltern von Dorothy sind zwar etwas besorgt, da Ben seltsam wirkt, sie vertauen ihm aber. Denn er versucht ihre Tochter vom Weg ins „Irgendwo“ abzubringen…

“Koma“ ist leider eine der uninteressanteren Folgen der „Amazing Stories“-Reihe. Die Geschichte ist zwar nett, spart aber an Höhepunkten. Zudem ist sie regietechnisch auch nicht einwandfrei gelungen. Das kleine Mädchen hat zum Beispiel die ganze Zeit die Augen auf, als es im Koma liegt. Und im Krankenhaus nutzt man nicht die technischen Geräte zur Wiederbelebung sondern die gute, alte Mund zu Mund Methode. Zudem gibt es keinerlei Spezialeffekte, keine Horror-Atmosphäre, kaum Spannung und auch keine bekannten Gesichter. Sicherlich kann man sich diese Folge angucken, es spricht aber auch nichts dagegen, die Vorspultaste des Abspielgerätes zu betätigen…

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2 von 6

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„Phantom im Spiegel“ (23:25)

—————————-

Jordan ist ein erfolgreicher Horror-Autor. Er hat mit seinen Werken sehr viel erreicht und plaudert in einer TV-Talkshow, dass er keinerlei Angst vor seinen erschaffenen Ungeheuern hat. Nur Menschen sind ihm ungeheuer. Dies ändert sich eines Tages, als er im Spiegel einen Unbekannten sieht. Erst denkt er, ein vergraulter Fan würde ihn bedrohen. Jordan muss aber schnell feststellen, dass er von etwas Übernatürlichen bedroht wird. Ein Phantom erscheint in jedem Spiegel, in den er hineinblickt. Und treibt ihn in den Wahnsinn…

Kein Geringerer als Meisterregisseur Martin Scorsese („Taxi Driver“, „Kap der Angst“, „Bringing Out The Dead“ u.v.a.) ist für die Umsetzung des Stoffes der Geschichte „Phantom im Spiegel“ verantwortlich. Die Episode verfügt über keinerlei Humor und ist mit einer der bedrohlicheren der „Amazing Stories“. Im Prinzip geht es nur um einen Mann, der von einem „Phantom im Spiegel“ verfolgt und bedroht wird. Dies ist gerade genug Stoff, um die 23 Minuten Spielzeit zu füllen. Eigentlich sogar etwas zuviel, da der Film die aufgebaute Spannung nicht die ganze Zeit halten kann. Glücklicherweise gibt es von der Spannung in der ersten Hälfte der Episode aber genug. Und am Ende will man eh wissen, wie die Geschichte ausgeht. Regisseur Scorsese hat seinen Job wirklich hervorragend gemacht. Alles ist gut arrangiert und in Szene gesetzt. Folglich macht das Betrachten der Episode reichlich Spaß.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 3 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Versteckte Kamera“ (23:45)

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Das Leben von Jane läuft total bekloppt ab: Von ihrer Familie und ihrem Freund wird sie komisch behandelt, Möbel brechen zusammen, im Restaurant bekommt sie eine Torte ins Gesicht und der Stylist macht sie zu einem Pumuckel-Verschnitt. Doch für Jane ist das normal. Sie ist so groß geworden. Als sie sich eines Tages ins hiesige Kino schleicht, staunt sie nicht schlecht: Sie ist der Mittelpunkt einer Fernsehsendung…

„Big Brother“ lässt grüßen. Bereits Mitte der 80er Jahre wurde die Idee von George Orwell in den „Phantastischen Geschichten“ verarbeitet. Zwar nicht mit düsteren Zukunftsvisionen für die Menschheit, aber immerhin mit üblen Nebenwirkungen für die Protagonistin. Die Geschichte ist auf jeden Fall eine coole Idee und kann die ersten Minuten bestens unterhalten. Es geht lustig zu und man wundert sich, was da alles ab geht. Doch das Niveau kann leider nicht gehalten werden. Szenen scheinen sich zu wiederholen und der Unterhaltungswert sinkt mit zunehmender Spieldauer. Somit ist „Versteckte Kamera“ keine Spitzen- aber immer noch eine gute Abschlussfolge der „Amazing Stories V“-DVD.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 3 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 3 von 6

Die fünfte DVD der „Amazing Stories“ Reihe kommt mit zwei richtig guten und zwei durchwachsenen Folgen daher. Bleibt unterm Striche somit nur im Mittelfeld. Es gibt zwar Horror, Humor abgefahrene Geschichten und, für die Zeit, gute Effekte, insgesamt ist das Angebot der fünften DVD aber etwas mager. Mag sein, dass es auch dran liegt, weil man kaum bekannte Gesichter gibt. Es gibt zwar Folgen der Regisseure Dante und Scorsese, dass war es dann aber auch schon.

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DVD

Die Qualität von Bild und Ton entspricht logischerweise die der Vorgänger. Beides ist ordentlich. Der Ton ist im DD2.0 Format, in der Originalsprache sogar als 5.1 vorhanden. Als Extras gibt es Deleted Scenes der Folgen „Geistreich“ und „Koma“. Knapp zwei Minuten Material. Zudem gibt es ein Wendecover zum Ausblenden des FSK-Siegels.

Bewertung

Splatter 2010_1.gif
Spannung 2010_3_5.gif
Story 2010_3_5.gif
Ekelfaktor 2010_1.gif
Atmosphäre 2010_3.gif
Tonqualität 2010_5.gif
Bildqualität 2010_5.gif
Zusatzmaterial 2010_2.gif
Gesamteindruck 2010_3_5.gif

Ähnlicher Film:

Amazing Stories Vol. III

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Burt Reynolds Bob Clark Phil Joanou Clint Eastwood
Darsteller Sondra Locke Harvey Keitel Beau Bridges Sydney Lassick u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. III

Story & Kritik

————————

„Die Himmlischen“ (23:42)

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Gefühle sind nicht so eindimensional, wie man es im allgemeinen annimmt. Denn die Schuld, bestehend aus Fleisch, Knochen und was sonst noch so zum Menschen dazugehört, muss richtige Arbeit verrichten. Als sie ein Teenagerpärchen vom Fummeln abhalten soll, irrt sie sich in der Tür und behaftet die Eltern mit Schuldgefühlen. Aufgrund dieses Fauxpas wird das Gefühl von seinem Chef in den Zwangsurlaub geschickt. Auf eine Kreuzfahrt. Dort trifft es auf die Liebe, die daraufhin Schuldgefühle bekommt…

Ja… bei „Die Himmlischen“ haben wir es mit einer wirklich schrägen Geschichte zu tun, wie der Story sicherlich entnommen werden kann. Verantwortlich hierfür ist kein Geringerer als Burt Reynolds. Reynolds ist als Darsteller bekannter (beispielsweise „Beim Sterben ist jeder der Erste“) als für seine Regiearbeiten, von denen er aber auch einige abgelegt hat. Wie beispielsweise hier. Die Story hat zwar einen ziemlich schrägen Plot und erzählt nicht gerade viel, dass Geschehen kann man aber interessiert verfolgen. Es gibt keine Höhepunkte, durch nette Dialoge und gute Kulissen wurde hier aber eine nette Geschichte kreiert, die man sich ganz gut angucken kann.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3,5 von 6

Humor: 2,5 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 3,5 von 6

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„Außer Kontrolle“ (23:44)

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Auf der Straße wird er angeschrieen, von Hunden angefallen, die faule Frau nervt und die Kinder mögen ihn ebenso wenig wie sein Chef. Nur vor dem Fernseher findet Charlie Ruhe. Doch als er eines Tages nach hause kommt, findet er eine ausgemachte Katastrophe vor: Seine Frau hat den Fernseher verpfändet. Da hilft nur die Flucht. Bei dieser kommt Charlie

an einem seltsamen Einkaufsladen vorbei, in den er prompt einkehrt. Dort wird ihm ein neuer, futuristischer Fernseher angeboten, den er alsbald mit nach hause nimmt. Seine Frau ist darüber natürlich nicht begeistert und will die Neuanschaffung zerstören. Als der Hausmann daraufhin die Fernbedienung betätigt, geschieht ein Wunder…

„Außer Kontrolle“ schlägt, wie sein Vorgänger, die witzige Schiene ein. Mit einer, wie soll es auch anders sein, abgefahrenen Story und viel Situationskomik. Richtig spannend und atmosphärisch wird es nie, dafür sorgt die interessant Geschichte aber für genügend Unterhaltung. Diese kommt dann auch quasi aus dem neuen Fernseher und sorgt für einige Cameo-Auftritte. Dirk Benedict („Das A-Team“), die amerikanische TV-Darstellerin Kristian Alfonso, Sid Haig („Haus der 1000 Leichen“) und Barbara Billingsley („Rosanne“) geben sich die Klinke in die Hand. Somit gibt es in „Außer Kontrolle“ auf jeden Fall einiges zu sehen, was diese Episode unheimlich kurzweilig macht.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung: Story: 3,5 von 6

Humor: 3 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Der Weihnachtsmann“ (23:44)

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Es ist Weihnachten. Zeit also, für den Weihnachtmann sich an die Arbeit zu machen. Nachdem er einige Häuser respektive deren Bewohner mit Geschenken beglückt hat, bekommt er Probleme: Die Alarmanlage in einem Arbeitsort geht los. Alsbald sitzt der alte, bärtige Mann mit dem roten Kostüm im Wagen des hiesigen Sheriffs. Zusammen mit weiteren, allerdings gänzlich menschlichen, Weihnachtsmännern, die offensichtlich betrunken gegen das Gesetzt verstoßen haben. Da der Sheriff seit seiner Kindheit ein Weihnachtsmann-Trauma mit sich rumschleppt, sieht es nicht gut aus für den Gefangenen. Nur ein kleiner Junge glaubt an ihn…

Alle Jahre wieder… kommt der Weihnachtsmann. Doch das der Mann, der nur einmal im Jahr arbeiten muss, sich nicht mit dem technischen Fortschritt befasst, ist skandalös. Was macht er denn die restlichen Tage des Jahres? Man weiß es nicht. Was man aber weiß, zumindest nach der Betrachtung der Episode „Der Weihnachtsmann“ ist, dass die Folge auch zu den besseren gezählt werden muss. Der Humor hält sich anders, als wie man vielleicht denkt, in Grenzen. Spannung kommt auch nicht richtig auf und die Weihnachtsatmosphäre ist bescheiden. „Der Weihnachtsmann“ hat aber den großen Vorteil, dass die Episode gut zu unterhalten weiß. Die knapp 20 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug. Es gibt zwar keine wirklich bekannten Gesichter zu sehen, die Leistungen der beteiligten Schauspieler sind aber sehr gut.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4,5 von 6

Humor: 2 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Verliebt in die Kunst“ (23:42)

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Maler Byron hat nur ein großes Portrait: Seine Muße und Gattin Vanessa. Seine Bilder kommen dabei auch noch bei dem Publikum an. Er soll eine eigene Ausstellung bekommen, um seine Werke vorzuführen und sie den potentiellen Kunden schmackhaft machen. Doch auf der Reise zur Ausstellung kommt es zu einem Drama. Ein Blitz schlägt in einen Baum, das Pferd vor der Kutsche erschrickt und es kommt zu einem tödlichen Unfall. Byron überlebt, verliert aber seine Gattin. Der Künstler verfällt daraufhin in eine tiefe Depression. Diese führt dazu, dass er alle seine Werke zerstört, um so seine Erinnerungen auszulöschen. Doch das will ihn nicht ganz gelingen. Und noch mehr: Seine Erinnerungen und Wünsche scheinen auf einmal plastisch zu werden…

Kein geringerer als Kult-Regisseur Clint Eastwood („Gran Torino“) ist verantwortlich für diese überaus gelungene Episode der „Amazing Stories“ namens „Verliebt in die Kunst“. Diese Folge ist eine sehr ernste, sehr wehmütige und glücklicherweise in der zentralen Hauptrolle sehr gut besetzt. Mit Harvey Keitel, („Reservoir Dogs“, „Taxi Driver“, „Bad Lieutenant” uva.) hat man jemanden ans Set geholt, der die Zerrissenheit des Protagonisten perfekt wiedergeben kann. An seiner Seite spielt die ebenfalls gut bekannte Sondra Locke („Willard“, „Ratboy“ u.a.) einen guten Part als die Liebe des Künstlers. Eastwood hat hier so ziemlich alles richtig gemacht und den „Amazing Stories“ zu einer wirklich guten und etwas anderen Episode verholfen.Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:Story: 5 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: von 6

Gesamt: 5 von 6

Hier ist also nun schon die Dritte DVD der „Amazing Stories“ mit den Folgen 9-12. Wie seien Vorgänger weiß auch diese DVD, respektive deren Inhalt, gut zu unterhalten. Von ernst bis humorvoll mit Gefühlen und Weihnachtscharme ist ein sehr breitbandiger Inhalt vorhanden. Zudem bekommt man auch hier wieder einige Stars zu Gesicht, die auf jeden Fall einen Blick wert sind.

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DVD

Bild und Ton entsprechen dem Standart der Serie und dem Jahr, in dem sie produziert wurde (1985). Da kann man natürlich kein HD-Bild und keinen perfekten Sound mit sattem Raumklang erwarten. Die Folgen gibt es in deutsch als DD2.0 und in englisch im DD5.1 Format. Wieder mal ist die Abmischung der Lautstärke nicht perfekt. Das kann man aber verkraften. Als Extras gibt es drei Deleted Scenes. Das sind knapp 5 Minuten Bonus. Und selbstverständlich ist das Cover wieder ein Wendecover.

Bewertung

Splatter 2009_1.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_4_5.gif
Ekelfaktor 2009_1.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_2.gif
Gesamteindruck 2009_4_5.gif

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Amazing Stories Vol. IV

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Joan Darling Lesli Linka Glatter Thomas Carter
Darsteller Charlie Sheen Seth Green Forest Whitacker Mark Hamill u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. IV

Story & Kritik

———————-

„Die Zähmung“ (23:42)

———————-

Eine Mutter bekommt ihre Flegel nicht so richtig in den Griff. Noch weniger die Babysitter. Und da gab es in letzter Zeit einige von. Und alle sind sie nach fiesen Streichen der beiden Jungs aus dem Haus gestürmt, beziehungsweise wurden rausgetragen. Bis Jennifer kommt. Mit ihren jamaikanischen Wurzeln weiß sie die Jungs zu bändigen…

Die vierte DVD der „Amazing Stories“ geht gleich lustig los. In der Folge „Die Zähmung“ kommt es zu zahlreichen witzigen Szenen, die auch wirklich zum lachen sind. Die Streiche sind gut gemacht und die Fähigkeiten der Nanny tun ihr übriges dazu. Die Geschichte spielt zwar nur an einem Schauplatz, ist aber abwechslungsreich genug um keine weiteren Location zu benötigen. „Die Zähmung“ ist von vorne bis fast ganz hinten lustig. Zum Schluss wird es leider etwas kitschig, die kann man als belustigter Zuschauer aber problemlos verkraften.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4,5 von 6

Humor: 4,5 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

——————

„Der Held“ (23:21)

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Mitten im 2. Weltkrieg: Der junge Soldat Arnold ist der Kompanie-Idiot. Auf seinem Kriegsschiff wird er bis aufs Blut schikaniert. Als es dann mit dem Landungsboot ins offene Gefecht geht und ein Maschinengewehr-Nest ausgehoben werden muss, ist es Arnold, der für seine Kameraden seinen Allerwertesten riskiert und alle rettet. Doch als man ihn feiern will, machen die Soldaten eine äußerst seltsame Entdeckung…

Die Folge „Der Held“ kommt mal wieder mit einem richtigen Hollywood-Star daher. Charlie Sheen gibt in dieser Episode, die im 2. Weltkrieg stattfindet, zwar nicht die Hauptrolle wieder, allerdings die aktivste Nebenrolle. Der Plot ist recht nett zu verfolgen und ausnahmsweise mal in schwarzweiß abgedreht. Es dauert ein wenig, bis es zur Sache geht, dann ist das Geschehen aber recht spannend und unterhaltsam. Und es wird, wie sollte es auch anderes sein, sehr mysteriös.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Wer anderen eine Grube gräbt“ (23:43)

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Der alte Malloy hat weder eine Frau, noch Freunde oder Verwandte. Sein Leben besteht nur aus dem großen Alkoholrausch. Er lässt sich jeden Tag vollaufen und steht wohl kurz vor dem ersehnten Ableben. Da seine Stammkneipe nicht besonders gut läuft, lassen sich die Betreiber etwas grausames einfallen: Sie jubeln Malloy eine Lebensversicherung unter und wollen ihn dann dabei unterstützen, sich tot zu saufen. Aber da hat der Wirt die Rechnung ohne seinen durstigen Gast gemacht…

Wenn es ums Kohlemachen geht waren die Menschen schon von jeher kreativ. Und nicht selten sind Leute über Leichen gegangen, um einen Profit zu erwirtschaften. Von solch üblen Gesellen handelt die Geschichte von „Wer anderen eine Grube gräbt“. Und man ahnt es schon – sie fallen selber rein. Wie sich die Geschichte aber entwickelt ist äußerst interessant zu verfolgen. Mit ein wenig Witz, einigen Überraschungen, interessanten Spielorten und noch mehr seltsamen Getränken kommt keinerlei Langeweile auf. Es gibt auch bekannte Gesichter zu sehen. James Cromwell, der schon sehr oft vor der Kamera stand (beispielsweise in „Six Feet Under“ oder in „Space Cowboys“), Geoffrey Lewis („Zombies“, „TDR – The Devil’s Rejects“ uva.), Joe Pantoliano („Die Goonies”, „Matrix” uva.) oder auch Al Ruscio (sehr bekanntes TV-Serien Gesicht). Die Jungs spielen gut und sorgen dafür, dass „Wer anderen eine Grube gräbt“ eine wirklich gelungene Episode ist.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4,5 von 6

Humor: 2.5 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 5 von 6

———————

„Der Träumer“ (23:46)

———————

Jonathan ist ein Träumer. Und als er eines Tages auf einen komischen Waldschrat trifft, bekommt er von ihm die Empfehlung, sich nicht mehr um Arbeit und Aufräumen kümmern. Stattdessen soll er sein Leben leben und nicht aufhören zu träumen. So soll es Jonathan zu Reichtum schaffen. Jonathan ist dankbar für den Tipp. Er kauft sich von seinem Geld ein Auto, welches er hegt und pflegt und schmeißt ab fortan nichts mehr weg. Doch auf den Reichtum wartet er sehr lange vergeblich…

Die Abschlussepisode der vierten „Amazing Stories“ DVD kann das Niveau der vorherigen Folgen leider nicht halten. „Der Träumer“ kommt ohne wirkliche Höhepunkte daher, was auch das Mitwirken von „Krieg der Sterne“ Legende Mark Hamill und ein Kurzauftritt des jungen Schauspiel-Stars Forest Whitaker („Species“) nicht mindern können. Die Geschichte ist zwar atmosphärisch, zumindest zu Beginn, kann aber keinerlei Spannung aufbauen. Klar, man will wissen, ob sich die Vorhersage des unglaublichen Waldschrats, seines Zeichens „Mutter Natur einziger Sohn“ erfüllt, dass Geschehen plätschert aber einfallslos daher. Leider.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 1,5 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 3 von 6

Die vierte DVD der „Amazing Stories“ Reihe kommt mit drei wirklich guten Episoden und einem soliden Beitrag daher. Da macht das Zugucken ohne Frage Spaß. Der Horror-Anteil hält sich hier zwar in bescheidenen Grenzen, dafür werden die Lachmuskeln aber das ein und andere Mal beansprucht. Diesmal gibt es auch ein vermehrtes Aufkommen von Stars, was die Betrachtung natürlich noch interessanter macht.

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DVD

Die Bild- und auch die Tonqualität entsprechen dem Standart der Serie und des Produktionsjahres. Der Ton ist zwar ein wenig leise, ansonsten gibt es aber nicht das Geringste zu bemängeln. Die deutsche Tonspur gibt es in DD2.0 und die Originale in DD5.1. Diesmal gibt es als Extras wieder Deleted Scenes. Und zwar von den Folgen „Wer anderen eine Grube gräbt“ und „Der Träumer“. Insgesamt knapp anderthalb Minuten. Auch das Wendecover ist natürlich wieder mit von der Partie.

Bewertung

Splatter 2009_1.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_4_5.gif
Ekelfaktor 2009_1.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_1_5.gif
Gesamteindruck 2009_4_5.gif

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Amazing Stories Vol. II

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 116 Minuten
Regie Steven Spielberg Peter Hyams Donald M. Petrie
Darsteller Kevin Costner Kiefer Sutherland Casey Siemaszko u.a.
Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. II

Story & Kritik

——————–

„Notlandung“ (44:23)

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Der Zweite Weltkrieg tobt zu Lande, zu Wasser und auch in der Luft. Um hier die Oberhand zu behalten, wird ein amerikanisches Kampfflugzeug losgeschickt. In der Luft kommt es zu feindlichem Kontakt, bei dem die Maschine beschädigt wird. Das größte Problem ist der Soldat in der Bodenkanzel, der sich aus seinem MG-Stand nicht mehr befreien kann. Zudem lässt sich das Fahrgestell nicht mehr ausfahren. Da die Halbkugel mit dem eingeschlossenen Soldaten an der Unterseite des Flugzeuges befindet, ist eine Notlandung ohne dessen Tod nicht realisierbar. Es sei denn, es geschieht ein Wunder…

Dieser erste Teil der „Amazing Stories Vol.2“ ist gleich wieder ein Teil der richtig Spaß macht. Unter der Regie von Steven Spielberg spielen unter anderem Kevin Kostner und Kiefer Sutherland in einer Episode, die ursprünglich mal zwei waren, die man aber sinnvollerweise auf dieser DVD zusammengepackt hat. Daher ergibt sich auch eine Laufzeit, die in etwa doppelt so lang ist, wie bei den übrigen Folgen. Dies schadet dem Kurz-Film aber nicht im geringsten. Trotz das der Spielort zu 95% im engen Flugzeug ist, kommt es kaum zu langweiligen Szenen. „Notlandung“ ist unterhaltsam und auch spannend. Von den bereits erwähnten Starschauspielern gibt keine besonderen Leistungen zu sehen, da die Rollen recht anspruchslos gestaltet sind. Was bei „Notlandung“ etwas stört ist eventuell das Ende, da es wieder mal „unglaublich“ zu geht Ebenfalls etwas störend sind die Effekte. Aber die haben ja doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Ansonsten ist „Notlandung“ ein gelungener Auftakt der „Amazing Stories Vol.2“.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story:4,5 von 6

Humor:1 von 6

Horror-Faktor:1 von 6

Gesamt: 4,5 von 6

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„Der Hellseher“ (23:43)

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Ein Serienmörder versetzt die Stadt in Angst uns Schrecken. Nach einer Tat führt es ihn in einen Nachtclub, wo ein Hellseher auftritt. Dieser hat die Gabe die Lebensgeschichte seines Gegenübers durch das Berühren der Hände zu sehen. Dies macht er in seiner Show mit verbundenen Augen. Und wie es dann so kommen muss, berührt er auch die Hand des Killers und sieht Schreckliches. Doch da nichts sieht, erkennt er das Gesicht des Mehrfachmörders nicht. Dies macht ihn beim auftauchenden Polizeibeamten nicht unbedingt glaubhaft…

Episode 2 der DVD, „Der Hellseher“, beginnt sehr spannend und atmosphärisch. Ein Killer geht um. Jeder kann sein nächstes Opfer sein, da er offensichtlich wahllos tötet. Die Morde werden zwar nicht blutig dargestellt, hier hat man aber mal eine Folge, die sich das FSK16 verdient hat. Nach dem Auftritt des Mörders beschäftigt sich die Folge dann mit dem Hellseher. Spannung als auch Atmosphäre werden zurückgeschraubt und es wird unspektakulär. Zumindest bis es zur Aufklärung kommt. Richtig bekannte Gesichter bekommt man in dieser Episode nicht zu sehen. Regie führte der durchaus bekannte Peter Hyams der mit „Das Relikt – Museum der Angst“ einen guten und mit „A Sound Of Thunder“ einen wirklich schlechten Film drehte. Da verwundert es nicht, dass sich „Der Hellseher“ irgendwo dazwischen befindet.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor:1von 6

Horror-Faktor: 3 von 6

Gesamt: 3 von 6

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„Die Besucher“ (23:47)

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Ein Jungforscher im Teenageralter bastelt eine terrestrische Empfangsanlage, um TV-Sendungen aus weiter Entfernung sehen zu können. Es gelingt ihm auch. Später optimiert er die Schaltung dann mit Schulkollegen und empfängt Unfassbares: Signale aus dem Universum. Und nicht irgendwelche. Es sind alte amerikanische Sitcoms, die von Aliens kopiert und dargebracht werden. Die Forscher erfahren beim Gucken, dass die Außerirdischen sogar die Erde besuchen wollen, um Hollywood kennen zu lernen. Und das heute…

Die Story in „Die Besucher“ klingt nicht nur bescheuert, sie ist es auch. Hier wird einem Klamauk geboten, den man sich ganz gut angucken kann. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich „Die Besucher“. Kleine Aliens, die ebenso gefräßig wie hässlich als auch leicht zu belustigen sind. Über weite Strecken wird dem Besucher dabei humorige Kost geboten, die allerdings mit zunehmender Laufzeit etwas ausnudelt. Daher hat man es hier mit einer lustigen, aber durchschnittlichen Folge mit netten Außerirdischen zu tun. Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story:3 von 6

Humor:3 von 6

Horror-Faktor:1 von 6

Gesamt:3 von 6

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„Die Magie der Karten“ (23:44)

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Der Zauberer Lou ist in die Tage gekommen. Die Tricks, die er auf der Bühne vorführt, wollen nicht mehr so recht klappen, was für ihn natürlich eine Katastrophe ist. So sieht das auch der Boss der Show, der dem Zauberer seinen Rücktritt nahe legt. Für seine Abschiedsshow hat sich Lou noch mal ein neues Kartenspiel zugelegt und hofft, dass ihm sein Kartentrick diesmal gelingen wird. Aber es kommt anders: Der Auftritt gelingt nicht nur, er wird fantastisch. Denn das neue Kartenspiel scheint ein Eigenleben zu führen…

Die letzte Episode der „Amazing Stories Vol.2“ befasst sich mit einem Zauberer, der alt wird und das nicht so recht wahrhaben will. Die Geschichte ist nett zu verfolgen, kommt aber ohne wirkliche Höhepunkte aus. Man darf den Zauberer beobachten, wie er durch Zauberhand von 0 auf 100 kommt. Ohne größeren Sinn und Verstand. Der einzige kleine Höhepunkt sind die Kartentricks, die aus heutiger Sicht zwar nichts besonderes sind, zur Zeit des Drehs aber sicherlich aufwändige Spezialeffekte waren. Insgesamt ist „Die Magie der Karten“ eine mittelprächtige Folge, ohne bekannte Gesichter und von durchschnittlichem Unterhaltungswert.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story:3 von 6

Humor:2 von 6

Horror-Faktor:1 von 6

Gesamt:3 von 6

Die zweite DVD aus der „Amazing Stories“ Reihe ist zwar keine schlechte, kommt aber nicht ganz an die Qualität der ersten Scheibe ran. Man hat zwar mit „Notlandung“ einen starken Episode zu tun, die drei weiteren sind aber „nur“ Durchschnittsware. Mit Kevin Kostner und Kiefer Sutherland spielen zwei echte Stars mit und Steven Spielberg schwingt auch wieder das Regiezepter. Aber, wie gesagt, spielen sich die Höhepunkte alle in Episode 1 ab.

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DVD

An Bild und Ton gibt es wieder mal nicht viel zu kritisieren. Die Qualitäten können den heutigen Standart natürlich nicht erreichen, sind aber gut. Nur den Ton hätte man etwas besser abmischen können, da eine Folge doch ziemlich leise ist. Akustisch strömt es auch dieses Mal mit DD2.0 aus den Boxen. Die Originalspur ist im Format DD5.1 hinterlegt. Extras gibt es diesmal nicht, aber wieder das Wendecover für FSK-Logo Hasser.

Bewertung

Splatter 2009_1.gif
Spannung 2009_3_5.gif
Story 2009_3_5.gif
Ekelfaktor 2009_1.gif
Atmosphäre 2009_3_5.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_1.gif
Gesamteindruck 2009_3_5.gif

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Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1985
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Steven Spielberg Matthew Robbins William Dear
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Bild 4:3
Ton
  • DD5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Amazing Stories Vol. I

Story & Kritik

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„Der Geisterzug“ (23:44)

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Eine Familie mit Sohn und Opa ist gerade frisch umgezogen. Allerdings an einen Ort, den der Opa gar nicht so gut findet. Vor vielen Jahren ist hier nämlich etwas passiert: Es gab einen Unfall mit einem Zug, bei dem viele Menschen gestorben sind. Nun denkt Opa, dass der Zug zurückkommen könnte, da er diesen damals durch einen Zufall verpasst hat. Aber niemand glaubt dem senilen Mann…

Die erste Geschichte der „Amazing Stories Vol.1“ bereitet den Zuschauer gleich drauf vor, was ihm beim weiteren Betrachten der verschiedenen Episoden vor sich hat: Nämlich beste Unterhaltung. Die Geschichte um den Geister-Zug ist zwar weit hergeholt, die unglaublichen Geschichten heißen aber auch nicht umsonst so…

Regie führt in dieser Episode kein Geringerer als Steven Spielberg höchstpersönlich. Und das macht er auch gut. Es gibt einige ziemlich coole Szenen. Atmosphärisch ist diese Episode angenehm geraten. Spannung gibt es nicht soviel. Bis auf die Überraschung, die zu erahnen ist.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 1 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

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„Der Meteor“ (23:45)

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Brad ist ein Frauenschwarm. Und ebenso sehr wie die Frauen ihn lieben, liebt er sich auch selbst. Als er gerade dabei ist, seinen Weg zum Abschlussball-König zu ebnen, kommt ihm etwas Unvorhersehbares dazwischen. Ein Meteorit schlägt in sein Haus ein. Dieser verletzt ihn zwar nicht, sorgt aber dafür, dass seine Anziehungskraft steigt…

Unglaublich geht es bei den „Amazing Stories Vol.1“ weiter. Wer dachte das Episode 1 schon realitätsfremd sei, der wird diesen Eindruck hier noch steigern. Aber darum geht es natürlich nicht. Denn die Geschichte rund um den Meteor ist interessant zu verfolgen und witzig. Die Geschichte wird von den Ereignissen nach dem Einschlag des Himmelskörpers getragen. Darstellerisch interessant umgesetzt und mit viel Situationskomik versehen. Unterm Strich wird in dieser Episode aber ein bisschen zu wenig erzählt, was sie etwas in die Mittelmäßigkeit abrutschen lässt.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 3 von 6

Humor: 3 von 6

Horror-Faktor: 3 von 6

Gesamt: 3 von 6

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„Das letzte Gefecht“ (23:44)

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Texas steht vor der Entscheidung. Im Krieg gegen Mexiko geht es um die Unabhängigkeit. In diesem Krieg kämpft gerade der 15 Jahre alte Jobe. Doch durch einen seltsamen Umstand wird er von dem Jahr 1836 in die Zukunft katapultiert. Plötzlich ist es knapp 150 Jahre später. Und er befindet sich in einer Zeit, in der es die seltsamsten Sachen zu sehen gibt.

Völker hört die Signale. Denn mit dem letzten Gefecht kommt erstmals eine Geschichte auf den Betrachter zu, die nicht ganz so prickelnd ist. Die Idee ist zwar nett, aber nicht sonderlich gut umgesetzt. Man weiß eigentlich gar nicht, was der zeitgeschichtliche Protagonist vorhat. Er soll zwar etwas übermitteln, irgendwie schlendert er nur umher, sieht interessante Sachen und sammelt Eindrücke. Aber so richtig hat er nichts vor. Immerhin gibt es zwischendurch einen Miniauftritt von Benji Gregory, der in seiner Rolle als „Brain Tanner“ in der Serie „ALF“ bekannt wurde. Insgesamt ist das aber ein bisschen dürftig.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 2 von 6

Humor: 2 von 6

Horror-Faktor: 1 von 6

Gesamt: 2 von 6

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„Die Mumie“ (23:44)

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Gerade wird ein Horror-Film mit einer Mumie gedreht, als der Hauptdarsteller einen Anruf aus dem Krankenhaus erhält: Seine Frau ist kurz vor der Entbindung. Da es zu lange dauern würde, die ganzen Mumien-Verbände abzumachen, entscheidet sich der Protagonist, in der Verkleidung ins Hospital zu fahren. Ohne zu wissen, dass dies ein schwerwiegender Fehler ist…

In „Die Mumie“ werden mal wieder die Lachmuskeln der „Amazing Stories Vol.1“ Zuschauer in Anspruch genommen. Die Geschichte um die Mumie, die auf eine Mumie trifft ist ebenso abgefahren, wie witzig. Der meiste Witz von dem Hauptdarsteller, also der Menschen-Mumie, ausgelöst, da er leichte Probleme beim Sprechen hat. Hier entstehen einige wirklich gute Gags. Zudem gibt es gute und abwechslungsreiche Kulissen zu sehen. Somit kommt bei dieser Episode nicht mal ansatzweise ein Hauch von Langeweile auf.

Hier die Horror-Page Episoden-Bewertung:

Story: 4 von 6

Humor: 5 von 6

Horror-Faktor: 2 von 6

Gesamt: 4 von 6

Die erste DVD der „Amazing Stories“ Reihe weiß schon gleich gut zu unterhalten. „Der Geisterzug“ ist ein guter Beginn und „Die Mumie“ ein starkes Ende. Mittendrin passt es auch einigermaßen. Die DVD ist, wie alle aus der Reihe, ab 16 Jahren freigegeben, was fast schon ein wenig zu hoch bewertet ist. Aber es geht in Ordnung. Was nicht ganz in Ordnung geht, ist die Ankündigung auf dem Cover, die den Auftritt von Drew Barrymore verspricht. Entweder handelt es sich hier um einen Tippfehler, oder der Auftritt ist dermaßen klein, dass man ihn nicht zwingend mitbekommt. Aber sei es drum. „Amazing Stories Vol.1“ macht Spaß und lässt den weiteren DVDs noch Luft nach oben.

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DVD

Bild und Ton gehen in Ordnung. Zwar nicht dem heutigen, modernen Standard entsprechend, aber doch recht scharf im Detail. Die Guckfreude wird auf jeden Fall nicht gemindert. Der Ton kommt im DD2.0 Format rauschfrei aus den Boxen geströmt. Alles ist klar und deutlich zu verstehen und die Lautstärke wurde gut abgemischt. In der englischen Fassung wird sogar das Dolby-Format 5.1 unterstützt, der Raumklang hält sich aber in bescheidenen Grenzen.

Als Extras gibt es Deleted Scenes aus der Folge “Der Meteor“. Die Laufzeit von 20 Sekunden ist nicht wirklich lang. Aber besser als nichts. Wenn auch nicht viel. Was noch anzusprechen wäre ist das Wendecover, welches dem Hasser des blauen FSK16-Logos erlaubt, dieses auf die Rückseite zu verbannen.

Bewertung

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Spannung 2009_4.gif
Story 2009_4.gif
Ekelfaktor 2009_1.gif
Atmosphäre 2009_4.gif
Tonqualität 2009_5.gif
Bildqualität 2009_5.gif
Zusatzmaterial 2009_1_5.gif
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