The Hills Have Eyes

Informationen

OT:The Hills Have Eyes

ca. 107 Minuten

USA 2006

Regie

  • Alexandre Aja
Darsteller

  • Ted Levine
  • Desmond Askew
  • Ezra Buzzington
  • Emilie de Ravin
  • Billy Drago
  • u.a.

The Hills Have Eyes

Story

Familie Carter durchquert mitsamt ihren beiden Hunden Beauty & Beast in einem Wohnmobil die Vereinigten Staaten. Auf dem Weg durch die Wüste halten sie an einer Tankstelle und bekommen vom dortigen Tankwart den Tipp eine Abkürzung zu nehmen, die sich als fatal herausstellt, denn plötzlich zerbersten auf dieser „Abkürzung“ die Reifen ihrer beiden Wagen und das natürlich Mitten in einem Funkloch, so dass auch das Handy von Schwiegersohn Doug nichts bringt. Vater „Big“ Bob und Doug machen sich in unterschiedliche Richtungen auf um Hilfe zu holen, während der Rest der Familie bei den Wagen zurückbleibt.

Doug entdeckt schließlich einen riesigen Krater, in dem sich jede Menge Autowracks mitsamt Gepäck befinden, er greift sich einige ihm nützlich erscheinende Dinge und macht sich schließlich auf den Rückweg. Bob erreicht derweilen die Tankstelle und wird dort Zeuge, wie sich der Tankwart auf der Toilette vor lauter Angst und schlechtem Gewissen erschießt. Außerdem fühlt er sich plötzlich sehr unwohl in seiner Haut, denn er ist nicht allein…

Der Rest der Familie versucht derweilen das Beste aus ihrer Lage zu machen und macht es sich beim Wohnmobil gemütlich, doch die Hunde scheinen nervös zu sein, bis Beauty schließlich weg läuft und Bobby sich aufmacht um sie zu suchen, was er jedoch findet ist grauenvoll!!! Denn Beauty wurde bestialisch abgeschlachtet! Aus Angst seine Familie zu beunruhigen schweigt Bobby jedoch über seinen Fund und gibt an, sie nicht gefunden zu haben.

In der Nacht werden alle plötzlich aus dem Schlaf gerissen, als in kurzer Entfernung zum Wohnmobil Big Bob bei lebendigem Leib verbrannt wird. Doug, Brenda, Bobby und Mrs. Carter stürzen mit einem Feuerlöscher hinaus, nur Baby Cathrine und Tochter Brenda bleiben im Wohnmobil zurück. Brenda hat Kopfhörer auf und bekommt deswegen von dem Tumult nichts mit. Doch sie bleiben nicht lange allein…

Kritik

Bei dem Film handelt es sich um das Remake eines Filmes von Wes Craven aus dem Jahre 1977. Der Film genoss bereits damals einen zweifelhaften Ruf und gehörte zu den weniger guten Filmen von Wes Craven („Nightmare on Elm Street“, „Scream“, „Last House on the left“…). Auch 2 Fortsetzungen dieses Originalstreifens sind derweilen erschienen – kenne ich jedoch nicht und sollen ebenfalls weniger gut sein. Alexandre Aja versuchte sich nun an diesem Remake. Meiner Meinung nach reicht dieser Film jedoch bei weitem nicht an Haute Tension/High Tension – einen anderen Film von A. Aja heran.

Die Story ist vorhersehbar, zwar kenne ich auch das Original nicht, jedoch kam ich mir bei dem Film anfangs stark an „Wrong Turn“ erinnert, vor. In „Wrong Turn“ nehmen auch ein paar Leute eine „Abkürzung“, haben dann eine Autopanne und nach und nach werden sie von seltsamen kannibalischen „Mutanten“ stark dezimiert, haargenau das geschieht nun auch in „Hills have Eyes“. An allem schuld ist diesmal die amerikanische Regierung die natürlich heimlich Atomwaffentests in der Wüste durchführen musste, woraus die kannibalischen Mutanten dann entstanden…sehr einfallsreich! Diese Grundstory konnte mir schon mal kein müdes Lächeln abgewinnen. „Wrong Turn“ gefiel mir weitaus besser! Recht einfallsreich fand ich jedoch die Tatsache, dass die beiden Hunde Beauty & Beast genannt wurden – hat was!

Die Effekte können sich dafür durchaus sehen lassen und Leute mit nervösem, blutempfindlichen Magen sollten den Film vielleicht besser meiden, da man schon relativ heftige Kost zu Gesicht bekommt (Gedärme rausreisen, Kopf wegschießen…). Für Splatterfreaks jedoch recht sehenswert! Einzigst was mich sehr störte war der arme tote Schäferhund, der definitiv NICHT hätte sterben müssen!!! Zum Glück wird sein Tod nicht gezeigt, bei seiner Leichte habe ich jedoch weggesehen, weil ich das nicht sehen wollte!!! Besitze schließlich selber ein solches – zum Glück sehr lebendiges, Getier! Des weiteren habe ich auch bei einer weiteren Szene mal kurz weggeschaut, denn als einer der Mutanten in den Vogelkäfig griff und den armen kleinen Zwitschervogel in die Hände nahm, war schon klar, dass er ihn verspeisen würde und auch das wollte ich nicht sehen!!!

Die Darsteller sind soweit in Ordnung und sagen mir mal wieder überhaupt nichts, wissen jedoch in ihren Rollen allesamt ganz gut zu überzeugen. Besonders die Mutanten kommen sehr überzeugend fies daher! Einen Oskar dürfte dennoch keiner der Darsteller für seine Rolle hier erhalten.

Kommen wir zur Spannung…für meine Begriffe ist sie nicht wirklich vorhanden, da ich halt von vornherein genau wusste, wie der Film enden würde, da es einfach nichts neues ist. Leute, die sich weniger auskennen im Horrorgenre, dürften vielleicht noch so etwas wie Spannung dabei empfinden, Horrorfilmfreaks jedoch eher nicht!

Die Atmosphäre des Filmes ist dafür ganz gut gelungen, die Wüste mit den vielen Hügeln und Verstecken, die kleine Geisterstadt haben schon so das gewisse Etwas und sind auch ganz nett eingefangen. Allerdings ist dies halt nicht alles was einen solchen Film ausmacht! Fazit: Von mir diesmal nur 3 Sterne und keine Empfehlung, da ich einfach nichts besonderes in dem Film finden konnte und Punkte büßte der Film alleine schon wegen dem Schäferhundtod bei mir stark ein! Solche Filme sind einfach nichts für mich!!! Wem solche Szenen nichts ausmachen, der kann sich diesen Film gerne anschauen, wem sich dabei jedoch der Magen umdreht oder auch bei zu blutigen Szenen, der sollte den Film vielleicht besser meiden! Mein Tipp wäre es, lieber „Wrong Turn“ anschauen, der ist weitaus besser!!!

Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 3.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 4.gif
Atmosphäre 3.gif
Gesamt 3.gif

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