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Der Raumkreuzer Nostromo ist auf dem Rückflug
zur Erde. An Bord befinden sich sieben Astronauten, die im Kälte-Tiefschlaf
verweilen. Eines Tages hält es der Computer namens „MUTTER“ unverhofft
für nötig, die Crew zu wecken, da „SIE“ einen eigenartigen Notruf
empfangen hat. Laut der bestehenden Gesetzte ist die Crew verpflichtet einem
Notrufsignal zu folgen.
Die Besatzungsmitglieder sind nicht sehr
erfreut, als sie geweckt werden. Die Stimmung soll sich aber noch um ein
Vielfaches verschlechtern, als die Quelle des Signals lokalisiert wird. Denn
der Notruf kommt aus einem unbekannten Raumschiff, dass von einer
unbekannten Spezies geführt wurde. Niemand hat überlebt. Als sich einer
der menschlichen Astronauten umschaut, saugt sich ein anderes Wesen durch
seinen Helm am Gesicht fest.
Der Mann wird fast getötet und wäre beinahe
gar nicht erst zurück auf das Schiff gekommen, da sich der Zweite Offizier,
Rippley, weigert, die Forte zu öffnen. Nun versucht der
Wissenschaftsoffizier alles, um das fremde Wesen vom Gesicht seines
Kameraden zu entfernen, was allerdings nicht gelingt. Das Wesen drückt in
bester Anakonda-Manier die Luftröhre zu und hat zudem Blut in Form von
Säure, welches nach Austritt, ganze Decks durchdringt und großen Schaden
anrichtet.
Später
ist das Alien dann vom Gesicht des bewusstlosen Patienten verschwunden. Als
es leblos aufgefunden wird, scheint das Problem gelöst. Doch da irrt die
Crew. Der parasitäre Gast ist nicht verendet, sondern hat sich in einer
weiterentwickelten Form in den Körper des mittlerweile gesundeten
Crewmitgliedes eingenistet. Als es in
einer blutigen Aktion aus dem Bauch nach draußen kommt, weiß die Crew,
dass es hier ums blanke Überleben geht... |
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Bei „Alien“ kann man zweifelsfrei von
einem Klassiker des Horrorgenres sprechen. Der Streifen fasziniert schon
seit Dekaden und wird in vielen Jahren sicherlich auch noch heiß gehandelt.
Genau so berühmt, wie das schleimige Etwas, ist Sigourney Weaver durch „Alien“
geworden. Sie ist zwar nicht unbedingt die beste Schauspielerin der Welt
ist, aber zur Jägerin Nr.1 des Alien aufgestiegen und somit zur
heldenhaften Menschheitsretterin.
Die Story, die in „Alien“ erzählt wird,
ist nicht sonderlich komplex. Ein Raumschiff, eine Crew und natürlich das
Alien sind die Protagonisten und präsentieren einen heiklen
Überlebenskampf. Selbst Ende
der 70er Jahre hätte man mit einer solch dünnen Story keinen
Innovationspreis einheimsen können. Doch die Art und Weise, wie diese
Geschichte umgesetzt wurde ist das, was „Alien“ zu Recht zu einem
Kultfilm gemacht hat. Die Optik ist klasse. Ob nun das Raumschiff oder
Szenen auf dem unbekannten Planeten, alles ist schön dunkel gehalten und
versprüht eine beängstigende Atmosphäre. Regisseur Ridley Scott hat ganze
Arbeit geleistet, um eine beklemmende Grundstimmung zu inszenieren. Aber
auch das Alien und die mit ihm verbundenen Spezialeffekte können sich sehen
lassen. Der Schweizer Künstler H.R.Giger, der
mit bürgerlichem Namen Hans
Rudolf Giger heißt, hat sich seinen Oscar (Best Achievement for Visual
Effects) zu Recht verdient. Denn das Alien hat alles getopt, was es damals
gab. Kaum eine andere extraterrestrische Figur hat es geschafft, den
Menschen im Kino mehr Angst und Ekel einzujagen.
Der
Spannungsbogen hält über die gesamte Spielzeit und es gibt nur wenige
Momente, wo der Zuschauer beruhigt durchatmen kann. Allerdings kann man sich
auch nie wirklich sicher sein, denn im nächsten Moment kann schon wieder
einer der zahlreichen Schockeffekte aus dem Nichts auftauchen.
Splattertechnisch gibt es eigentlich nur eine wirklich interessante Szene,
die ebenso berühmt wie der Film geworden ist. Das scheinbar verstorbene
Alien dringt durch den Bauch des Wirts zurück auf die Leinwand. Das ist
nicht nur großes Kino, sondern einer der besten Momente in der
Filmgeschichte. Heute kann man mit so einem Effekt zwar niemanden mehr vom
Hocker hauen, damals war es aber eine ekelige Sensation. Heute denken noch
viele als erstes an diese Szene, wenn „Alien“ zum Gesprächsthema
wird.
Falls
es wirklich noch jemanden da draußen geben sollte, der diesen Meilenstein
des modernen Kinofilms noch nicht gesehen hat (er kam ja immerhin schon
einige Male im Free-TV), dann sollte er/sie das möglichst schnell
nachholen. „Alien“ muss man einfach gesehen haben, da er der Start von
etwas ganz besonderen war. Sigourney
Weaver ist im ersten Teil zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch wer den
Rest der Saga sehen möchte wird sie schnell ihn sein Herz schließen. Zu
der solide agierenden Crew zählen unter anderem noch Tom
Skerritt, der in „Nachts, wenn die Leichen schreien“ (1975) und
„Dead Zone - Der Attentäter“ (1983) zu sehen war. Als weiteres
bekanntes Gesicht war Ian Holm „Naked Lunch“ (1991) noch mit von der
Partie. Wie gesagt, sie legen eine solide Arbeit ab, man sieht aber keinen
der Künstler, der sich stark in den Vordergrund spielt.
„Alien“
ist wirklich ein MustSee-Movie. Auch das Sequel von Regisseur James
Cameron kann
empfohlen werden, dass zwar anders, aber noch einen Tick besser in den
Kasten gebracht wurde als das Original. Das soll den filmischen Wert von „Alien“
keinesfalls schmälern. Er ist atmosphärisch auf höchstem Niveau und weiß
auch sonst sehr gut zu gefallen.
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