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Jeff schwimmt auf der Blair Witch-Welle und
versucht soviel Geld wie möglich damit zu verdienen. Im Internet verkauft
er alle nur erdenkbaren Souvenirs. Seine neueste Idee ist die Blair Witch
Tour: Auf den Spuren der vermissten Personen werden die einzelnen Stationen
besucht. Doch gleich bei seiner ersten Tour geht nicht alles mit rechten
Dingen zu.
Als die Dunkelheit hereinbricht, scheint nichts auf die Anwesenheit einer
übernatürlichen Macht hinzudeuten. Am nächsten Morgen erwachen die Camper
erstaunt darüber, dass ihnen allen die Erinnerung an die letzten fünf
Stunden der Nacht fehlen.
Doch dies ist nur der Anfang eines grausamen und blutigen Horrortrips, in
dem die Grenzen zwischen Einbildung und Realität verschwimmen... |
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Leider,
leider habe ich mir diesen Film auf DVD gekauft. Das ist mitunter das
billigste Sequel, dass ich bisher sehen musste obwohl es im Horrorbereich
viele schlechte Beispiele hierfür gibt...
Insgeheim habe ich gehofft das Blair Witch 2 eine Fortführung im Stile des
ersten Teils wäre, ich musste aber enttäuscht sehen, dass dieses nicht mal
im Ansatz eintrat. Auch die noch so unheimlichen Spezial-Effekte wollten
keine wirklich hexenwürdige Atmosphäre erzeugen.
Die Story ist zwischendurch und am Ende absolut verwirrend und man muss sich
die ganze Zeit fragen was nun wahr ist und was nicht. Ganz besonders gefragt
habe ich mich aber was uns die Macher des Films damit sagen wollten. Ich
denke das diese Herren ein fertiges Drehbuch zur Hand hatten und den Erfolg
des ersten Films nachträglich reingeschrieben haben. Denn als
alleinstehender Film wäre Blair Witch 2 wohl völlig untergegangen.
Beide Blair Witch Filme beinhalten zum Teil von Hand aufgenommene
Videoaufnahmen. Im Gegensatz zum ersten Teil, welcher aufgrund dieser
Tatsache Kultcharakter bekam, wurde bei Blair Witch 2 vorrangig mit
professioneller Kameraführung und dementsprechender Qualität gearbeitet
was allerdings die Atmosphäre des ersten Teils völlig aus dem Film nimmt.
Auch das Phänomen, dass der Zuschauer selbst denkt was da gerade passiert,
wurde im zweiten Teil völlig vernachlässigt. Denn durch die strikte Regie
wird man dahin geleitet wo der Regisseur einen haben möchte.
Als einzig positives möchte ich die Filmmusik etwas hervorheben. Sie ist
meiner Meinung nach sehr gut gelungen und hätte die Mystik des Films sehr
gut unterstützt wenn es eine gegeben hätte.
Wer diesen Film noch nicht gesehen hat sollte ihn sich auch nicht antun, da
er, wenn man tiefer ins Detail geht, gar nichts mit dem Original zutun hat.
Wer den ersten Teil aber nicht gesehen hat und sich einen gruseligen Abend
mit viel Bier machen will, dem empfehle ich diesen Film eingeschränkt. |