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| OT: Der
Fluch der grünen Augen |
| ca. 85 Minuten |
| BRD, Jugoslawien
1964 |
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| Regie |
| Akos von Rathonyi |
| Darsteller |
Adrian Hoven
Wolfgang Preiss
Karin Field
u.a. |
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In einem kleinen
osteuropäischen Dorf kommt es zu merkwürdigen Begebenheiten. Seit vor
einem halben Jahr der menschenscheue Prof. von Adelsberg in das leerstehende
Schloß einzog, sind bereits sechs junge Mädchen tot aufgefunden worden,
wobei dann auch noch stets der Strom ausfiel. Und es ist nicht einmal
bekannt, ob es sich dabei um Mord handelt.
Aus diesem Grund wird Inspektor Frank Dorin in das Dorf geschickt, um die
Vorgänge zu erhellen. Schon in seiner ersten Nacht dort wird ein weiteres
Mädchen, Maria, getötet. Während der Dorfarzt permanent Herzversagen in
die Todesscheine einträgt, glaubt die einheimische Bevölkerung, dass hier
Vampire am Werk waren. Frank wird vom Professor in das Schloss eingeladen,
wo er sich in Karin, die Sekretärin des Profs verliebt, die sich schon
darauf freut, das Schloss bald wieder verlassen, denn der Professor
erscheint schon sehr merkwürdig und ein Spiegelbild hat er auch nicht…
Unterdessen verschwindet Marias Leiche, um später mit anderen Kleidern auf
dem Boden eines Brunnens gefunden zu werden. Wird es Frank gelingen, Karin
aus dem Schlossverlies zu befreien? Ist Maria zum Vampir geworden? Gelingt
es dem Inspektor, die Mordserie zu beenden? |
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„Blutrausch der Vampire“
ist ein hochgradig spekulativer Titel, mit dem die Fa. „Procusa-Video“
wohl Anfang der 80er Videothekenkunden dazu bewegen wollte, für diesen Geld
auszugeben. Eigentlich heisst der Film nämlich „Der Fluch der grünen
Augen“. Die Kassette ist ultraselten und wohl reichlich teuer. Zum Glück
war jemand so nett, mir eine Kopie zuzuleiten. Leider wies die Kopie ein
hochgradig verzerrtes Bild auf, so dass die Vorgänge auf dem Bildschirm
manchmal mehr erahnt werden müssen, als dass man sie sieht.
Und so fällt es doch recht schwer, sich wirklich eine Meinung zu dem Film
zu bilden. Der Film entfaltet schon einen gewissen trashigen Charme, zu dem
auch die Schwarz-weiß-Fotografie ihren Teil beiträgt. Gelegentlich sieht
man mal die Schatten der Vampire (mehr war wohl aus Kostengründen nicht
drin), die Handlung spielt entweder im Schloß (nur echt mit Geheimgängen
und Kellerverlies) oder im Dorfgasthof, und am Schluß geht das Böse in
Flammen auf (so einfach geht das!). Immer wieder wird man die zeitgleich
laufende Edgar-Wallace-Reihe erinnert, die damals ja auch noch schwarz-weiß
war und deren Handlung sich auch gerne in Schlössern abspielte.
Adrian Hoven galt als Frauenschwarm des deutschen Kinos, bevor er dann
später zum Hexenfolterer mutierte. Soweit ist es hier noch nicht, und so
darf er sich nicht nur um den Fall, sondern auch um die blonde Karin Field
kümmern.
Wolfgang Preiss war seinerzeit bekannt als Titeldarsteller der damals
wiederaufgenommenen Dr. Mabuse-Filme, womit er sich wohl für die Besetzung
des Professors empfahl: Wer versucht, die Weltherrschaft zu erringen,
dürfte wohl kaum Probleme haben, sich in einem abergläubischen Dorf
Respekt zu verschaffen… Allerdings war Preiss mit dem Film nicht so
wirklich glücklich: In einem Interview mit der „Splatting Image“ sagte
er „Ich schäme mich für diesen Film“ und erklärt weiter, dass er vor
der Straße sogar sein Gesicht verbarg, weil ihm der Film zu peinlich war!
Eine Nacktszene, bei der sogar Schamhaare zu sehen sind (huch!) und eine
Szene, in der ein Mann, von einem herunterkommenden Gitter durchbohrt wird,
dürften dem Film seinerzeit auf jeden Fall eine 18er Freigabe der FSK
eingebracht haben. Heute ist der Film für Nostalgiefanatiker durchaus einen
Blick wert, wenn ihn das Fernsehen mal ausgraben würde. Die Suche nach der
Videokassette dürfte aufgrund deren Seltenheit wohl erfolglos bleiben und
selbst wenn man auftreiben kann: Das Geld ist anderweitig sicherlich besser
angelegt. |
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Review by
Ugo-Piazza |
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Aufgrund der leider etwas sehr
dürftigen Bild- und Tonqualität, die den Filmgenuss deutlich
getrübt hat, ist eine faire Bewertung leider nicht
möglich
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