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In der fernen Zukunft ist das
körperliche Leben in den Hintergrund geraten und stattdessen flüchten die
Erdbewohner in eine geistig geschaffene Cyberwelt...
Judy ist auf der Suche nach ihrem Vater und muss dabei eine unwegsame Wüste
durchschreiten, in der ihr monsterähnliche Mutanten auflauern.
Glücklicherweise trifft Judy aber auch auf Stover, einen der letzten
Überlebenden des apokalyptischen Krieges. Er tötet einige Mutanten und
rettet sich dann mit der jungen Frau in seinen höhlenähnlichen
Unterschlupf.
Wie es dann so kommen muss, verlieben sich die beiden und verbringen
gemeinsam etwas Zeit. Doch die Liebenden werden jäh gestört, als sie
plötzlich von menschenähnlichen Kreaturen überfallen und entführt
werden. Die „Brain Slasher“ sind es, die ihre Freiheit geraubt haben und
sie in ein verschlungenes Höhlensystem verschleppen. Stover muss
Strafarbeit ableisten und Judy wird eingesperrt. Die beiden müssen
unabhängig voneinander beobachten, wie die Brain Slasher einen Menschen
nach dem anderen durch ihren riesigen Fleischwolf drehen, denn sie ernähren
sich von dem menschlichen Gemisch, was hinten rauskommt. In den nächsten
Tagen bekommt Judy auch noch ihre Berufung erzählt, die sie doch etwas
erschüttert. Zudem trifft die den Anführer der Brain Slasher, den sie sehr
gut kennt... |
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Die Story klingt nicht nur
schräg, sie ist es auch. Wenn man aber weiß, dass das amerikanische
Splattermagazin Fangoria hinter diesem Streifen steckt, wundert man sich
nicht mehr...
„Brain Slasher“ ist auf jeden Fall ein erstklassiger B-Movie, der mit
Bruce „Tanz der Teufel“ Campbell und Angus „Das Böse“ Scrimm sogar
richtige Genrestars aufweist und seinen Schwerpunkt auf eine apokalyptische
Story gelegt hat, die mit Splattereinlagen garniert ist. Die deutsche
Videoversion von Empire, ist leider dem Schnitt zum Opfer gefallen und hat
lediglich eine Spieldauer von 89 Minuten. Die zwei fehlenden Minuten können
aber ohne Probleme betrachtet werden, dazu muss man sich nur die uncut DVD
von Dragon kaufen, die zwar ein etwas schlechteres Bild hat als das Tape
(Wenn dies natürlich nicht vernudelt ist) aber dafür gibt es sowohl die
deutsche, als auch die englische Tonspur auf der Silberscheibe.
Aber ob geschnitten oder ungeschnitten, bekommt man einiges geboten, was
Genre- und Endzeitfans erfreuen wird. Die Atmosphäre ist sehr gut und wird
durch die dunklen Höhlenbauten untermauert. Richtige Spannungsmomente sind
zwar nicht sonderlich häufig anzutreffen, dafür wird das Ganze für einen
Trashfilm aber flott erzählt. Die Protagonisten bieten dabei eine solide
Leistung, die zwar nicht mit ihren Paraderollen vergleichbar sind, aber sie
stehen nicht störend im Bild herum.
Ich möchte allerdings nicht verschweigen, dass es bei „Brain Slasher“
durchaus zu einigen Längen kommt, die vermehrt am Beginn des Streifens
auftauchen und das Ende ist auch nicht sonderlich gelungen. Zudem ist die
Synchronisation nicht sonderlich, da einige Stimmen nicht wirklich zu den
Darstellern passen. Für einen Partyfilm reicht das Potential, dass „Brain
Slasher“ darbietet aber allemal, sodass Freunde des Schmuddelfilms
sicherlich auf ihre Kosten kommen werden. |