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Vor fünf Jahren gab es in
einem Ferien Camp, genannt „Camp Blackford“ einen schweren Unfall der
zufolge hatte, dass das ganze Camp nieder brannte und der Campleiter in den
Flammen starb. Schuld daran sind ein paar Jugendliche die dem Campleiter
Crosby einen Streich spielen wollten, der aber dummerweise missglückte.
Crosby war ein sadistischer Kerl, der den ganzen Tag trank und die
Jugendlichen ohne Grund verprügelte und nieder machte. Um ihm seine
Boshaftigkeit ein für alle mal auszutreiben spielten die Jugendlichen ihm
einen bösen Streich und zwar schlichen sie sich nachts in sein
Schlafzimmer, legen einen verwesten Totenkopf voller Würmer auf den
Nachtisch und zündeten Kerzen an. Als Crosby aufwachte erschrak er und in
Panik stieß er den Kopf auf seine Decke und dann über einen Benzinkanister
und alles brannte lichthalo-. Aber noch während er brannte schwor er Rache.
Crosby überlebte aber gerade noch so und fünf Jahre später, also jetzt
(im Film), kommt er völlig entstellt aus dem Krankenhaus raus.
Szenenwechsel. Wir befinden
uns jetzt in einem Camp, das nicht sehr weit vom ehemaligen Camp Blackford
entfernt ist. Im Camp sind viele Kinder und Jugendliche, die ihren Sommer
dort verbringen und sehr viel Spaß haben. Na ja zumindest haben alle Spaß
bis auf den etwas schüchternen Alfred der immer wieder von Muskelpaket
Glazer geärgert wird. Die Teenager sind so drauf wie wir es von allen 80ger
Jahre Horrorfilmen gewohnt sind, das heißt die Jungs sind fast alle,
entschuldigt mich *g*, notgeile Böcke die nur das eine im Kopf haben und
die Mädchen meist sehr arrogant. Es gibt natürlich auch ausnahmen.
Eines Tages beschließen die
älteren unter den Jugendlichen einen Kanuausflug zu machen der 3 Tage mit
Übernachtung gehen soll. Alle haben Spaß und amüsieren sich, was aber
keiner weiß ist das der verbrannte Crosby ihnen mit einer Heckenschere
auflauert und sich an den Jugendlichen blutigst rächen will, weil er damals
in Brand gesteckt wurde. Als es Abend wird beschließt einer der
Jugendlichen mit seiner Freundin noch eine Runde schwimmen zu gehen und
macht sich natürlich gleich an sie heran. Die Freundin ist nicht gerade
erfreut darüber und verschwindet in Richtung Wald zu den anderen. Auf
einmal sind all ihre Kleider weg und als nachsehen will wo ihre Sachen sind,
taucht plötzlich Crosby auf und schneidet ihr mit seiner Heckenschere die
Kehle durch. Am nächsten Tag fragen sich alle wo das Mädchen geblieben ist
und als sie zurück fahren wollen sind auf einmal alle Kanus verschwunden.
Jetzt stecken die Jugendlichen in einer dummen Situation, denn drum herum
ist überall dichter Wald und Crosby führt seinen Rachefeldzug blutig
fort. |
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Das hört sich doch alles
irgendwie nach „Freitag der 13.“ An, nicht wahr?! Und genauso ist es
auch, denn die Geschichte ist praktisch ein und die selber nur die Morde und
der Killer ist ein anderer. Am Anfang gibt es die Anfangsszene wie alles
passierte, danach kommt der Genreübliche Anfangsmord, diesmal an einer
Prostituierten und dann geht der Film los. Alles beginnt sehr langsam und
man lernt erst einmal die einzelnen Figuren kennen wer mit wem zusammen ist
und so, ihr wisst schon. Natürlich bleibt am Anfang der Killer eher etwas
im Hintergrund und beobachtet die Teenies nur. Ab und zu kommt dann auch
eine Szene bei der man denkt jetzt passiert gleich ein Mord, aber in
Wahrheit passiert dann nichts. Ab dem Punkt als die Jugendlichen dann ihren
Kanuausflug machen geht der Film dann aber los, ich würde sagen nach
ungefähr 40 Minuten. Der erste Mord ist der den ich oben bei der
Inhaltsangabe erwähnt habe. Ab jetzt geht es dann aber relativ schnell zur
Sache, denn der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten. Es werden
alle nach und nach getötet bis am Ende nur noch einer und der Campleiter
übrig ist die den Killer dann zur Strecke bringen. Im Grunde das gleiche
wie immer und man kann „The Burning“ als typischen Slasherfilm
einordnen.
Was mir sehr gut gefallen hat
ist die Atmosphäre die durch den ganzen Wald und durch das ständige da
sein des Killers dauerhaft vorhanden ist. Selbst am Anfang wenn noch eher
wenig passiert ist eine gewisse Atomsphäre vorhanden, die den Film
eigentlich nie richtig langweilig werden lässt. Zudem gibt es noch richtige
spannende und unerwartete Szenen. Zu den spannenden Szenen zähle ich
hauptsächlich die Szenen, in denen man weiß gleich passiert der Mord und
man sich auf den Schockeffekt vorbereitet. Und vom solchen Szenen gibt es
hier einige. Bestes Beispiel ist der Mord an Glazer und Sally. Glazer holt
will ein Feuer machen und geht weg. Inzwischen wird seine Freundin Sally von
Crosby umgebracht und als Glazer zurück kommt liegt sie zugedeckt als ob
sie schläft. Bei dieser Szene taucht der Killer dann ganz überraschen auf.
Auch sehr überraschen fand ich die Szene als die Jugendlichen, die mit dem
selbstgebauten Floß zurückfahren, unterwegs ein Kanu finden. Mit dem was
hier passiert hätte ich nie und nimmer gerechnet, denn man erwartet etwas
ganz anderes (an dieser Stelle wird aber nichts verraten.
Besonders gut gefallen haben
mir die wirklich sehr blutigen Mordszenen die Crosby verübt. Hier bekommt
der Splatterfan ein paar wirklich nette Szenen geboten, was bei Kehle
durchschneiden anfängt und bei Gartenschere durch den Arm oder Axt in den
Kopf aufhört. Es kann auch mal vorkommen das einer die Gartenschere in den
Hals gestoßen bekommt und diese herumgedreht wird, eine Schere in den Bauch
gerammt wird oder gar alle Finger in einem Zug abgeschnitten werden (oder
waren es nur 3 , kann ich gerade nicht mehr genau sagen). Die Tatsache das
die ganzen Bluteffekte auch noch vom Effekte König Tom Shavini stammt,
lässt einem schon im Vorfeld wissen auf was er sich einlassen kann. Und Tom
Shaini hat bei „The Burning“ eine echt sehr gute Arbeit abgeliefert,
denn kein Effekt sieht schlecht oder billig aus und man bekommt eine ganze
Menge geboten.
Der Film wurde damals von
unseren Babysittern beschlagnahmt, obwohl die alte Fassung in 3 Szenen
gekürzt wurde. Das liegt sicher zum einen an den blutigen Mordszenen und
zum anderen an der Härte des Films. Die Morde werden nämlich im Vergleich
zu vielen „Freitag der 13.“ Filmen nicht lustig sondern hart und grausam
dargestellt. In einer Szene werden sogar um die 5 Jugendlichen auf einmal
blitzartig nacheinander getötet und einer blutiger als der andere.
Grundsätzlich bin ich gegen ein Verbot eines Filmes, und daran wird sich
auch nicht ändern!, aber das FSK 18 trägt „The Burning“ zurecht. Jeder
Slasherfan wird wie ich bei diesem Film begeistert sein, alle anderen denen
schon „Scream“ und Co. zu hart ist sollten den Film besser meiden. Auf
jedenfall hat „The Burning“ viele gute Mordszenen, für die es sich
alleine schon lohnt den Film zu sehne!
Die Darsteller sind alle
unbekannt und es sticht keiner hervor, außer vielleicht der schüchterne
Alfred der doch recht glaubwürdig spielt. Alle anderen geben gute Opfer ab
und mehr nicht. Der Regisseur Tony Maylam sagt mir ebenfalls nicht und auch
ansonsten ist der einzige mir bekannte Name des Filmes Tom Shavini. Alles in
allem ist „The Burning - Brennende Rache“ ein recht guter Film der
leider heute bei fast allen unbekannt ist und das zu unrecht. Aber er kommt
meiner Meinung nach trotzdem nicht an die „Freitag der 13.“ Filme heran,
denn Jason ist einfach noch viel cooler ;-). Aber eins muss man dem Film
lassen, die Idee mit der Heckenschäre fand ich sehr gut.
DVD und Versionen
Meine Meinung basiert auf der
ungeschnittenen DVD Fassung von dem Label Dragon und ist unter dem
Originaltitel „The Burning“ erschienen. Die DVD selber würde ich als
einzige würdige deutsch Fassung beschreiben, da sie auch als einzige uncut
ist. Selbst die Blood Edition ist geschnitten. Das Bild ist zwar nicht so
das Wahre, besonders dann wenn es dunkel ist, wenn man aber mal das Alter
des Films bedenkt immer noch mittelmäßig und im vergleich zu anderen
Fassungen genial! Der Ton ist dafür in Dolby Digital und auch ansonsten
recht gut, also ohne starkes Rauschen und anderen Fehlern. Bei den Sprachen
kann man zwischen deutsch und englisch wählen. Als Extras gibt es den
Trailer zum Film selber, eine Bildergalerie und ein paar Filmographien zu
den einzelnen Schauspielern. Die DVD ist vom aussehen her gut, völlig
ungeschnitten und nicht FSK freigegeben (keine Vermietung oder Verkauf an
Kinder und Jugendliche). Leider wurde sie inzwischen indiziert, aber das ist
für uns Fans eh kein Hindernis.
Aber Vorsicht! Wenn ihr euch
eine DVD holt, dann nur die von Dragon. Die Astro/Laser Paradise DVD von der
Bloodedition ist in der 1. und auch 2. Auflagen an den gleichen Stellen
gekürzt wie das alte verbotene Tape und außerdem soll das Bild dort
angeblich grottenschlecht sein und enthält null Extras. Dann gibt es da
noch eine DVD von Laser Screen/DVR die aber noch stärker cut ist als die
von der Blood Edition, mir anderen Worten nicht empfehlenswert. Bei den VHS’s
gibt es das gekürzte verbotene Tape von Thorn Emi Video und noch zwei
Bootlegs von ACME Video und Pyrotec. Vorsicht, die englische Fassung von
Vipco ist ebenfalls geschnitten. Ihr seht die einzig wahre Fassung ist die
DVD von Dragon, die ich habe.
Fazit
„The Burning“ ist
ein ziemlich guter Slasherfilm, der heute etwas unbekannt ist, aber im
Prinzip fast genauso gut ist wie „Freitag der 13.“ oder „Halloween“.
Ich vergebe ihm 4 Sterne und empfehle die Dragon DVD an alle Horrorfans
unter uns.
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