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Joanna liebt ihren Mann schon
lange nicht mehr so, wie sie es einst getan hat. Sie hat seit einiger Zeit
einen Geliebten, ein Arzt der sie überredet ihren reichen Mann mit Hilfe
eines Giftes umzubringen. Joanna verabreicht ihrem Mann Clint das Gift eines
asiatischen Fisches und dieser stirbt daraufhin qualvoll unter den
drängenden Worten seiner „noch“ Frau.
Die Leiche wird von Joannas Geliebten untersucht und es wird der plötzliche
Herztod festgestellt. Die Witwe ordnet an, dass die Leiche nicht aufgebart,
sondern direkt begraben werden soll. Dies geschieht natürlich auch und
alles scheint so gelaufen zu sein wie das Liebespärchen es geplant hat.
Doch plötzlich erwacht Clint in seinem Grab, zwei Meter unter der Erde. Er
bekommt eine Panikattacke, da er ja nicht weiß was los ist, er kann sich
aber mit seiner letzten Kraft aus seinem Grab befreien. Nun macht er sich
auf um zurück in sein Haus zu gehen. Dort bemerkt er was vorgefallen ist
und das sein Nachfolger bereits bei seiner Frau wohnt. Clint besorgt sich
eine Schrotflinte und will eigentlich schon drauflos schießen, da kommt ihm
aber plötzlich eine viel bessere Idee ... |
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So richtig bekannt geworden
ist „Buried alive“ leider nie, wenn er auch ein bisschen mehr Aufsehen
verdient hätte. Es ist einer dieser Streifen, die man einlegt und dann im
nu schon wieder vorbei sind und das nicht weil sie nur 30 Minuten dauern,
nein, weil sie so kurzweilig sind. Allerdings bringt diese Kurzweiligkeit
auch einen kleinen Nachteil mit sich. Irgendwie laufen die Schlüsselszenen
recht schnell ab. Das ist schwer zu beschreiben doch ich denke das die Szene
als der Scheintote aus seinem Grab flieht, viel zu kurz ist und auch die
Schlussszene hätte man meiner Meinung nach etwas ausführlicher verfilmen
können.
Atmosphärisch ist der Film sehr gelungen und spannungstechnisch gibt es
rein gar nichts zu meckern, da der Film wirklich sehr spannend ist. Die
schauspielerischen Leistungen sind wirklich sehr gut, vor allem der
wiederauferstandene Protagonist macht seine Sache gut. Er zeigt einen
kompletten Sinneswandel, denn er ist erst der nette Ehemann und gegen Ende
ein Psychopath mit ( verständlicher ) Mordlust. Ich möchte gar nicht
wissen wie das ist wenn man in einem Sarg, zwei Meter unter der Erde,
gefangen ist aber ich denke das ich ähnlich handeln würde, falls ich
rausgekommen wäre ...
Jennifer Jason Leigh, die knapp drei Jahre später mit dem Film „Weiblich,
ledig, jung sucht ...“ ihren wohl größten Erfolg feierte, bleibt in dem
Film recht blass. Die Rolle, die sie spielt, bietet allerdings auch nicht
viel Freiraum um ihr Können zu zeigen.
Warum der Film mit einem FSK 18 versehen wurde weiß ich nicht. Gewaltszenen
sind Mangelware, ich denke das die Ordnungshüter diesen Film so hoch
eingestuft haben, da der Hauptdarsteller auf blutige Rache aus ist ... ??? |