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Die beiden jungen Mädchen Fan
und Michelle sind unzertrennliche Freundinnen und verbringen soviel Zeit
zusammen, wie es ihnen nur möglich ist. Als Fan eines Tages nach hause
kommt, muss sie miterleben wie ihre Mutter vergewaltigt und ermordet wird.
Die Mörder verschleppen sie im Anschluss an ihre Tat nach Japan und bilden
sie, in einem langwierigen Prozess, zu einer kaltblütigen Auftragskillerin
aus.
Eines Tages bekommt sie den Auftrag eine junge Frau zu töten, was sie auch,
ohne mit der Wimper zu zucken, erledigt. Als sie die Frau allerdings
getötet hat, fällt ihr auf, dass es sich bei ihr um ihre alte Freundin
Michelle handelt. Sie ist erschüttert und denkt sich in kürze einen Plan
aus, wie sie sich an den Auftraggebern rächen kann. Da sie Michelle fast
zum verwechseln ähnlich sieht, schlüpft sie in die Rolle der toten Frau
und erhofft sich so, näheres herauszufinden.
Sie versucht nun Michelles Leben aufzuarbeiten und gerät dabei in das
Karussell des Verbrechen, welches sich in erster Linie um
Falschgeldgeschäft dreht. Aber ihre Motivation ist groß und ihre Rache
wird grausam sein... |
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„The Black Morning Glory“
ist ein filmischer Beitrag aus Fernost, der sicherlich nur etwas für
Freunde des asiatischen Film ist. Denn er hat leider die Eigenschaft, dass
er zu keinem Zeitpunkt richtig interessant, spannend oder mitreißend ist.
Die erzählte Geschichte ist zwar nett anzusehen, was auch für Michelle
Reis gilt, die hier eine solide Leistung in einer Doppelrolle abgibt und
auch das Drumherum, sprich die schönen Landschaften und die asiatische
Musik passt. Das war es allerdings auch schon an positiven Aspekten, die man
in „The Black Morning Glory“ bestaunen darf.
Der Rest ist eine langatmige Erzählweise des Geschehens, dass sich mit den
beiden Freundinnen beschäftigt, die durch ein selbst verursachtes Unglück
für immer getrennt werden. Nach dieser recht traurigen Szene geht es dann
filmtechnisch gesehen in einen Underground-Thriller, der alles bietet, was
aus typischen Filmen dieses Subgenre bekannt ist. Nicht mehr – allerdings
auch nicht weniger. Action gibt es recht wenig, dafür dann aber mehr
Dialoge, was besonders für deutsche Betrachter ein klarer Nachteil ist.
Denn wie so oft, bei asiatischen Filmen, wurde auch hier eine völlig
verhunzte Synchronisation abgeliefert, die nicht nur mit absolut unpassenden
Stimmen daherkommt, die Nebengeräusche sind ebenfalls unter aller Sau. Dies
hat natürlich den Nachteil, dass dem Film einiges an Authentizität flöten
geht und er automatisch nicht mehr so viel Spass macht. Marketing hat zwar
neben der deutschen auch die kantonesische und die mandarinische (schreibt
man das so?) Tonspur auf die Scheibe gepresst, aber was nützen einem die,
wenn keine einheimischen oder englischen Untertitel vorhanden sind?
Leider passt das aber zum Gesamteindruck des Films, der eher negativ als
mittelmäßig ist. Es gibt einfach zu wenig Spannung, so gut wie keine
Atmosphäre und auch die erhofften Spezialeffekte halten sich in Grenzen und
lassen das FSK 18 anzweifeln. Lediglich die letzten 15 Minuten wissen zu
unterhalten, was aber für einen 90minüter eindeutig zu wenig ist...
Die „Black Morning Glory“ ist im übrigen eine Pflanze, die rein gar
nichts mit dem Filmgeschehen zu tun hat, außer das sie in einem Blumenhaus
auftaucht, dass am Ende im Mittelpunkt steht. |