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„Rosemaries Baby“
im Jahre 2004
So muss man es wohl
sehen, wenn man „Blessed – Kinder des Teufels“ betrachtet hat, denn
sehr vieles erinnert an den genannten Erfolgfilm, dem Roman Polanski im
Jahre 1967 das Leben einhauchte.
Die Story beginnt
anfangs sehr normal: Zwei sich liebende Menschen beschließen ihre Familie
zu vergrößern, doch das klappt nicht. Man beschließt ärztliche Hilfe in
Anspruch zu nehmen und da man privilegiert ist, nimmt man die beste und
modernste Hilfe, die verfügbar ist. Dumm nur, dass in der Spezialklinik
irgendetwas nicht zu stimmen scheint...
Was aber nicht ganz
in Ordnung ist, bekommt der Zuschauer nicht mit, zumindest nicht
früh.
Viel Spannung und
Atmosphäre kommt da logischerweise nicht auf, auch wenn die Geschichte um
das Ehepaar recht nett zu verfolgen ist und die Zeit gut umgeht. Hier und da
gibt es dann auch mal einen Schocker, dass war es dann aber auch schon. Das
Ganze verläuft eher wie ein Liebesdrama und erinnert lange Zeit nicht an
einen Horrorfilm.
Im letzten Drittel
des Films kommt dann ein bisschen Mystik ins Spiel, die den Streifen aber
nicht mehr viel aufwertet, da alles ein bisschen merkwürdig wirkt und wenig
schlüssig ist. An dieser Stelle soll nicht zuviel verraten werden, man
wünscht sich aufgrund des Titels aber etwas mehr, als einem schlussendlich
eröffnet wird. Somit bleibt nicht viel übrig, was Fans des Genre
überzeugen könnte. Wie eben schon erwähnt ist der „Liebesdrama-Teil“
nett zu verfolgen, aber wenn man an solchen Inhalten interessiert ist, kann
man sich ja gleich Filme angucken, die sich zu 100% mit der Thematik
beschäftigen.
Die Protagonisten (Heather
Graham „From Hell“ und James Purefoy “Resident Evil“)
machen zwar durchweg einen guten Job, doch das kann den Film für Freunde
des Horrors natürlich nicht retten. Insgesamt gesehen ist „Blessed –
Kinder des Teufels“ schon eine kleine Enttäuschung, die man sich bei
aufkommender Langeweile aber gut angucken kann. Aber das muss wohl jeder
für sich selbst entscheiden...
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