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Eine
Gruppe von Anthropologiestudenten haben das Glück, das auch
manche erfahrene Anthropologen gern hätten: Eine Studienreise in
den Dschungel von Thailand, der bisher ganz unerforscht ist.
Jedoch wird diese Reise zu einem Höllentrip, denn in jenem
Dschungel wütet eine dem Menschen bisher unbekannte, nahezu
monströse Affenart, ein Missing-Link zwischen Primaten und
Mensch. Die Flucht wird ihnen von Professor Conrad Hamilton (F.
Murray Abraham) verwährt, der sein ganzes Leben der Erforschung
dieser Spezies widmete. Unterstützt wird er hierbei von seiner
brutalen Begleiterin Chen, die die jungen Studenten immer wieder
massakriert
Es beginnt
ein blutiger Kampf ums Überleben… |
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Studenten und
Horrorfilme – das passt ja schon irgendwie. Um mitzufiebern
sollten die Figuren irgendwie Mitleid erregen können. Das tun sie
allerdings nicht, eher nerven die meisten von ihnen und so freut
man sich auf das Gemetzel… wenn es denn nur eins gäbe! Die
einzigen Situationen, in denen man einen Blood Monkey zu sehen
bekommt, sind beim Blick auf das Cover und für ein paar Sekunden
am Ende des Films – und dann sieht er sogar noch aus wie ein
Computerspiel-Gorilla. Richtig furchterregend ist das nicht. Das
einzige, was wirklich Angst bereitet, ist der Gedanke, dass es
Frauen wie Chen geben könnte…
Um die Affen dann
doch aktiv im Film einzubringen, sieht man gelegentlich mit deren
Augen. Man sieht schlicht und einfach blutrot. Ab und zu sieht man
dann auch mal ein wenig Blut, eine Szene sticht allerdings heraus,
aber das ist selbstverständlich bei Szenen, in denen ein Teil des
Gesichts abgeschnitten, beziehungsweise abgerissen, wird.
Spannung gibt’s
stellenweise, daran hat man im Großen und Ganzen allerdings nicht
das volle Repertoire ausgeschöpft. Und aus einem blutrünstigen
Affen könnte man doch so viel rausholen! Der große Peter Jackson
brauchte ja nicht einmal einen ganzen Affen, nur ein kleines Ding,
halb Ratte, halb Affe, das dann im Endeffekt den Angsteffekt
schuf!
Von einem
erfahrenen Serienregisseur wie Robert Young (u.a. „Battlestar
Galactica“, „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“,
„Robin of Sherwood“) sollte man eigentlich erwarten, dass er
weiß, wie man Spannung erzeugt, mit dem Zuschauer spielt und die
Schauspieler einsetzt. Gelungen ist ihm dies leider nur bei
wenigen Figuren und in genauso wenigen Momenten.
Besonders
hervorheben sollte man jedoch F. Murray Abraham („Der Name der
Rose“, „Loaded Weapon 1“, „Star Trek: Der
Aufstand“,…), der seine Rolle des von seiner Forschung
besessenen Professors gut ausfüllt – dem kann man das wirklich
abkaufen! Ansonsten hat man auf Erfahrung verzichtet, die
Schauspieler spielen Charaktere, bei denen man sich fragt, ob es
solche Menschen wirklich geben könnte – da glaubt man schon
eher an die Existenz der Blood Monkeys.
Um das alles noch
mal kurz wiederzugeben:
Der Film ist
nicht schlecht, aber auch nicht allzu begeisternd. Jedoch lohnt es
sich, ihn zu gucken, allein wegen des Herrn Abraham und seiner
durchgeknallten Freundin. Flora- und Faunafreunde können sich
auch den Dschungel angucken, denn der Film wurde dort gedreht, wo
er auch spielt, nicht in einem Studio. |