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Clark
und seine Frau Summer sind mit ihrem Auto in der Wüste unterwegs.
Plötzlich platzt ein Reifen. Als Clark sich aufmacht, den
defekten Reifen zu wechseln muss er feststellen, dass das
Reserverad abhanden gekommen ist. In der glühenden Hitze machen
er und seine schwangere Frau sich auf zur nächsten Siedlung. Dort
wollen sie Hilfe holen. Doch als sie ein kleines Örtchen namens
„Blood
River“ erreichen, müssen sie feststellen, dass dieses völlig
verwaist ist.
Die beiden machen sich auf die Suche nach Wasser und befürchten
schon das Schlimmste. Doch plötzlich taucht ein Fremder auf.
Joseph. Er erzählt ihnen, sein Wagen sei auch liegen geblieben.
Clark und Summer sind froh Hilfe gefunden zu haben. Und Joseph,
dem angeblich nur der Sprit ausgegangen ist, hat auch schon einen
Plan, wie die drei aus der Wüste rauskommen. Doch dann nimmt das
Geschehen einen mysteriösen Verlauf... |
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Regisseur
Adam Mason stieg 2006 wie Phoenix aus der Asche. Zuvor hatte er
nur filmischen Schrott abgeliefert, doch dann kam der Film, der
alles ändern sollte: „Broken – Keiner kann dich retten“.
Dieser Streifen fand viele Freunde unter den B-Movie-Fans. Und nun
warten viele gespannt darauf, was Adam Mason in „Blood River“
auf die Leinwand bringt.
Wie auch in „Broken – Keiner kann dich retten“ arbeitet
Mason minimalistisch. Es gibt nur wenige Spielorte und ebenso
wenig Darsteller. Es gibt die große weite Wüste, ein Pärchen
und einen Fremden. Das der Fremde ein komischer Kauz ist, wird
einem schnell offeriert. Er führt offensichtlich etwas Böses im
Schilde und man macht sich Sorgen um das Ehepaar. Dies sorgt für
einiges an Spannung. Die Dinge entwickeln sich dann. Nicht ganz so
schnell, wie man sich das als Betrachter vielleicht wünscht, aber
sie entwickeln sich schnell genug, damit man nicht besonders
gelangweilt wird. Es gibt logischerweise eine Menge Dialoge. Diese
werden unterhaltsam geführt und dienen dazu Gut und Böse zu
trennen. So meint man zumindest.
Denn „Blood River“ ist nicht das, wonach er auf die ersten
Blicke aussieht. Und das ist der Reiz an dem Film, der nach der
Einführungsphase, die etwa eine Stunde dauert, besser und besser
wird. Wo das Spielchen der unterschiedlichen Leute hingeht, wird
an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Den Charakteren ergeht es ähnlich wie der Spannung. Sie werden
mit zunehmender Laufzeit immer intensiver durchleuchtet. Sachen
kommen raus, die man anfangs nicht geahnt hat und auch gar nicht
ahnen konnte. Dinge verschieben sich. Es werden ganz neue Szenen
geformt. Terror entsteht. Die Darsteller machen ihre Arbeit dabei
glücklicherweise ordentlich. Glanzleistungen gibt es zwar nicht
zu sehen, die recht unbekannten Darsteller Ian
Duncan als Clark, Tess Panzer als Summer und Andrew Howard als
Joseph spielen ihre Rollen aber gekonnt runter. Auch der Kamera
muss man ein Lob aussprechen, da viele Bilder gut eingefangen
werden. Auch wenn es hier und da mal etwas wackelig zur Sache
geht.
Atmosphärisch bewegt sich das Ganze auf verschiedenen Pfaden. Zum
einen gibt es die isolierende Wüste, zum anderen meint man sich
einige Male in einem Road-Movie. Und gegen Ende wird es noch mal
ganz speziell.
Da der Film im Horror-Genre einzuordnen ist, dürfen blutige
Spezialeffekte natürlich auch nicht fehlen. Von diesen gibt es
welche, die kann man aber an den Fingern einer Hand abzählen. Die
Einstufung „Ab 18“ macht aufgrund einiger Härtefälle aber
durchaus Sinn.
Nach der Betrachtung von „Blood River“ muss man zum Schluss
kommen, dass er sowohl positive als auch negative Seiten hat. Er
dauert etwas zu lange (ca. 100 Minuten), vermag nicht immer
ordentlich zu unerhalten und die deutsche Synchronisation ist auch
nicht die allerbeste. Auf der anderen Seite gibt es dann aber das
Anderssein und das Ende, welches einiges, was vorher passiert,
vergessen macht. Somit bleibt „Blood River“ nach der
Betrachtung durchaus positiv im Gedächtnis. Wie auch schon „Broken
– Keiner kann dich retten“. Da kann man sich schon ein
bisschen auf das freuen, was uns Regisseur Adam Mason als nächstes
auf den Bildschirm zaubert. |