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In der Nacht vom 13. auf den
14. Juli 1966 kam es in einem Schwesternhaus in Chicago zu einem
nachhaltigen Zwischenfall. Richard Franklin Speck, ein
Kleinkrimineller, will eigentlich nur einen Einbruch bei einer
Bekannten starten, als das Geschehen außer Kontrolle gerät. Er
nimmt neun Schwesternschülerinnen als Geisel, missbraucht einige,
tötet schlussendlich acht von ihnen, um seine Spuren zu
verschleiern.
Detective Jack Whitaker wird auf den Fall angesetzt. Er muss den Täter
schnell dingfest machen, da man befürchtet, dass die aufgeladene
Stimmung in der Stadt kurz vor einer Explosion steht. Doch
Whitaker bekommt Probleme, da der angesetzte Zeitraum zur
Ergreifung zu kurz erscheint und ihm die richtige Unterstützung
fehlt... |
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Richard Speck ist einer der
bekannteren Serienmörder der USA. Wenngleich seine Lebens- und
Tatgeschichte nicht so krank rüberkommt, wie bei vielen seiner
Kollegen. Speck hat, ähnlich wie die Manson-Family oder Charles
Whitman, nicht über einen längeren Zeitraum verschiedenste Taten
verübt, sondern in wenigen Stunden, was die Grausamkeit natürlich
in keiner Weise schmälert.
Regisseur Michael Feifer hat das Leben und die Taten des Richard
Speck verfilmt. Zuvor gab es schon zwei Filmbeiträge. 1976
erschien der Film „Die Hinrichtung“ unter Regie von
Denis Héroux, der das Geschehen von Chicago nach Belfast
verlegte. 2002 wurde „Speck - The Richard Speck Story“ von
Keith Walley in den Kasten gebracht. Im Jahre 2007 sollte das
Geschehen dann zum dritten mal nachgezeichnet werden.
Auffällig ist, dass „Chicago Massacre - Richard Speck“, der
auch unter dem Titel „Richard Speck – Chicago Massacre“ auf
der „Halloween Box 2“ von Voulez Vous / Intergroove erschienen
ist, zwar mit einigen bekannten Namen des Horror-Genre glänzt,
aber offensichtlich recht preiswert entstand. Dies fällt zum
einen an den Dialogen auf, welche nicht sehr stimmig und etwas
aufgebläht wirken. Zum einen weiß das Bild, für einen Film aus
2007, nicht so recht zu überzeugen. Es wurde Unschärfe und
Farbblassheit als Stilmittel verwendet. Wohl um das Vorhandensein
erstklassigen Aufnahmematerials zu kaschieren.
Leute, die sich für die Story des Protagonisten interessieren, dürfte
die Mängel in der Optik aber recht egal sein. Was man denjenigen
vorab sagen muss, die sich mit der Thematik um Speck noch nicht
beschäftigt haben ist, dass man nur durch das Betrachten des
Streifens nicht gerade alles so mitbekommen dürfte wie es war,
respektive wie es in den Kasten gebracht wurde. Denn das Geschehen
wird nicht chronologisch und leider auch nicht leicht
nachvollziehbar wiedergegeben. Wer sich aber auskennt, bekommt das
geboten, was man erwarten darf. Es wird nicht viel um den heißen
Brei geredet, was positiv ist. Allerdings zieht sich das Gezeigte
in einigen Szenen. Gerade wenn es dem Ende des Films entgegen
geht.
Das Rahmenprogramm um die Story ist, wie bereits erwähnt, preisgünstig
gestaltet. Es gibt nichts besonderes zu sehen. Die Kulissen sind
0815, die darstellerischen Leistungen okay und Spannung sowie
Atmosphäre soeben noch als solide einzustufen. Wenigstens bekommt
man bei den Darstellern ein paar bekannte Gesichter zu sehen.
Speck wird von Corin Nemec („Parker Lewis - Der Coole von der
Schule“, „Der Fall: Ted Bundy“) gespielt. Neben ihm bekommt
man noch die Horror-Ikonen Andrew Divoff („Wishmaster“) und
Tony Todd („Candyman“) vor die Linse.
Unterm Strich bleibt bei „Chicago Massacre - Richard Speck“
aber nicht viel mehr als ein mittelprächtig gemachter Film mit
interessanter Thematik über. Das Gucken bietet nichts wirklich
Besonderes, aber für Interessierte des Serienmörder-Phänomens
ist er durchaus empfehlenswert. |