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Sally feiert ihren Geburtstag,
hat aber irgendwie keine Lust ihre Gäste in ihrer Hochhauswohnung zu
erfreuen. Stattdessen zieht sie es vor die Glotze einzuschalten, wo gerade
eine Dokumentation über die schrecklichen Vorfälle in einer Berliner Disko
läuft. In dem Tanzschuppen war es vor einigen Jahren zu einer
Dämonenattacke gekommen, die in einer Blutorgie endete. Als im Fernsehen
gerade ein Dämon von damals, von unvorsichtigen Jugendlichen, zum Leben
erweckt wird, beginnt nicht nur im TV das Grauen...
Irgendwie schafft es das Wesen aus dem Fernseher in die reale Welt zu
gelangen und widmet sich der verdutzten Sally. Die Partygäste haben bis
jetzt nichts von dem Ereignis mitbekommen, als sie Sally aber zu sich rufen,
beginnt sich das junge Mädchen in einen Dämonen zu verwandeln und fällt
über ihre Gäste her, die daraufhin auch allesamt zu Dämonen mutieren.
Die neue Dämonenschar macht sich nun auf, dass Hochhaus unsicher zu machen,
denn sie gieren nach Menschenfleisch. Als die anderen Bewohner und Besucher
des Gebäudes mitkriegen, was in Sallys Apartment passiert ist, scheint es
schon zu spät zu sein, denn Fluchtmöglichkeiten gibt es keine. Die Gruppe
aus verschiedensten Menschen muss sich den Dämonen stellen wenn sie
überleben will und das scheint keine leichte Aufgabe zu werden... |
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„Dance of the Demons 2“
ist unter den Kennern nicht gerade ein unbekannter Film, da es nur eine
Neuauflage des Kultstreifens „Dämonen“ ist. Allerdings ist er in der
neuen Veröffentlichung glücklicherweise ungeschnitten. Wer sich jetzt
fragt warum aus „Dämonen“ plötzlich „Dance of the Demons 2“ wurde,
dem sei gesagt, dass die Titel der beiden Streifen damals, bei der deutschen
Veröffentlichung, vertauscht wurden. Da „Dance of the Demons 2“ aber
direkt an seinen Vorgänger anknüpft, muss man sich echt fragen, wer damals
für die Titelvergabe zuständig war... Aber das Verwirrspiel mindert die
beiden Klassiker natürlich in keiner Weise.
Wie bereits beim Vorgänger, gibt es auch hier einige ursprüngliche Horror-
und Splatterelemente, die nahezu perfekt in den Kasten gebracht wurden. Die
Story ist unterhaltsam, es gibt eine Menge Spannung, die Atmosphäre stimmt
und auch die Spezialeffekte wissen zu überzeugen. Allerdings gibt es
aufgrund der Nähe zum Prequel auch nicht sonderlich viel neues. Wo die
Dämonen im ersten Teil noch durch eine Kinoleinwand auf die Erde kamen,
nehmen sie diesmal den Weg über den Fernseher. Sieht man die folgenden
Szenen dann aber, ist es einem völlig Schnuppe ob irgendwelche Parallelen
vorhanden sind, denn es startet gleich zu Begin ein herrliches
Splatterfestival, dass mit viel Blut versehen ist und wirklich gute Masken
aufweist.
Glücklicherweise reißen diese Szenen dann kaum ab, es gibt lediglich
einige, etwas ruhigere Szenen, in denen die anderen Beteiligten vorgestellt
werden und das ist im Bezug auf die Story natürlich nicht von Nachteil. Es
gibt einen Haufen erschiedenster Leute in der Hochhausfalle, welche die
Sache noch interessanter machen, als sie ohnehin schon ist. Man darf
allerdings auch nicht verheimlichen, dass die Geschichte an einigen Stellen
harkt und mehr als einmal recht unlogisch erscheint (z.B. die Szene in
welcher der Fahrstuhl wieder läuft, obwohl Stromausfall ist...), aber wen
stört das schon?
Splatterfans legen sich ja in aller Regel keine Filme in das
Wiedergabegerät, die einer Hollywoodnominierung nahe kommen und wollen
eher, dass die Innenscheibe des Fernsehers die Farbe wechselt und sie dabei
bestens unterhalten werden. Und das schafft „Dance of the Demons 2“ ohne
Frage. Somit ist der Streifen sicherlich nichts für die breite Masse, der
(filmisch) anspruchslose Splatterfreak wird aber seine uneingeschränkte
Freude mit ihm haben.
Am Rande sei noch erwähnt, dass die Schauspieler nicht sonderlich
überzeugen, dass müssen sie als Statisten allerdings auch nicht. Es gab in
diesem Streifen aber das Kinodebüt der Argento Tochter Asia, die ja im
weiteren Verlauf ihrer Karriere bei einigen interessanten Filmen mitwirkte.
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