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Vlad Dracul ist ein junger, gut aussehender
Prinz von Rumänien. Allerdings hat er in der Vergangenheit sehr schwere
Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Sein Vater wurde verraten und lebendig
begraben, seinen Bruder wurde als Sklave gehalten und von einem türkischen
Sultan missbraucht und er selbst saß jahrelang in türkischer
Gefangenschaft.
Nun ist er aber wieder zurück in seinem Land in herrsch über dieses mit
eiserner Faust. Ohne Kompromisse lässt er Menschen töten, die ihm
feindlich gesinnt sind und lässt deren grausam zugerichtete Leichen
öffentlich ausstellen. Meist sind die Opfer Türken, die er pfählen lässt
und ihm ist merklich anzusehen, dass er aus reinem Hass handelt.
Doch der harte Heerscher hat neben seinem Problemen mit dem Feind ein
weiteres, dass er seinem Vater zu verdanken hat. Es ist im nämlich nicht
vergönnt zu sterben... |
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Also
besonders gut gefallen hat mir der Film nicht. Als ich zuerst auf das DVD
Cover schaute, ging ich eigentlich davon aus, dass es sich bei „Dark
Prince - The True Story of Dracula“ um einen Vampirfilm handelt. Der Name
„Dracula“ ist ja durchaus ein Begriff für dieses Subgenre des
Horrorfilms. Auch das mystisch gestaltete Cover lässt einen denken das es
hierbei um Blutsauger geht aber gesaugt wird in diesem Streifen nicht.
Vielmehr wird versucht die damalige Geschichte von Vlad Tepes zu erzählen,
der ja als „Der Pfähler“ dem ein oder anderen ein Begriff sein könnte.
Ob dies gelungen ist will ich gar nicht erst bewerten, da mir das
Hintergrundwissen fehlt aber ich kann sagen, dass zumindest eine gute
Atmosphäre erzeugt wurde und man sich gut in das 15. Jahrhundert
reinversetzten kann.
Allerdings hat der Film neben der guten Atmosphäre und gut gelungenen
Kulissen sonst nur noch wenig zu bieten. Eine Langeweile überfiel mich fast
die kompletten 88 Minuten. Sie wurde nur durch einige Kampfszenen
verdrängt, in denen sogar ein wenig gesplattert wurde, die Betonung liegt
hierbei aber auf ein wenig.
Neben den nur mittelmäßigen Schauspielern und Dialogen ist die deutsche
Synchronisation des Protagonisten zu nennen. Sie wirkt absolut unnatürlich
und ist so monoton, dass man denken könnte das hier „Prinz Valium“ und
nicht „Prinz Dracula“ spricht. Die Aufnahme ist wirklich so schlecht das
man sich auf gar keinen Fall vor ihr fürchtet sondern wohl ehr einen
Lachkrampf bekommt.
Der Regisseur dieses Streifens ist vor „Dark Prince - The True Story of
Dracula” schon zwei mal durch, von ihm gedrehte, Horrorfilme zu
zweifelhaftem Ruhm gekommen. Er ist für „Halloween VI“ und „Phantoms“
verantwortlich, die beide keinen guten Ruf in der Szene besitzen.
Schlussendlich bleibt mir noch, euch vor dem Film zu warnen, es sei denn ihr
steht auf langweilige Historienfilme und lustige Synchronisationen.
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