Dark Prince - The True Story Of Dracula

OT: Dark Prince: The True Story Of Dracula
ca. 88 Minuten
USA 2000
 
Regie
Joe Chappelle
Darsteller
Rudolf Martin
Jane March
Roger Daltrey

u.a. 
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Vlad Dracul ist ein junger, gut aussehender Prinz von Rumänien. Allerdings hat er in der Vergangenheit sehr schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Sein Vater wurde verraten und lebendig begraben, seinen Bruder wurde als Sklave gehalten und von einem türkischen Sultan missbraucht und er selbst saß jahrelang in türkischer Gefangenschaft.

Nun ist er aber wieder zurück in seinem Land in herrsch über dieses mit eiserner Faust. Ohne Kompromisse lässt er Menschen töten, die ihm feindlich gesinnt sind und lässt deren grausam zugerichtete Leichen öffentlich ausstellen. Meist sind die Opfer Türken, die er pfählen lässt und ihm ist merklich anzusehen, dass er aus reinem Hass handelt.

Doch der harte Heerscher hat neben seinem Problemen mit dem Feind ein weiteres, dass er seinem Vater zu verdanken hat. Es ist im nämlich nicht vergönnt zu sterben...



 

Also besonders gut gefallen hat mir der Film nicht. Als ich zuerst auf das DVD Cover schaute, ging ich eigentlich davon aus, dass es sich bei „Dark Prince - The True Story of Dracula“ um einen Vampirfilm handelt. Der Name „Dracula“ ist ja durchaus ein Begriff für dieses Subgenre des Horrorfilms. Auch das mystisch gestaltete Cover lässt einen denken das es hierbei um Blutsauger geht aber gesaugt wird in diesem Streifen nicht.

Vielmehr wird versucht die damalige Geschichte von Vlad Tepes zu erzählen, der ja als „Der Pfähler“ dem ein oder anderen ein Begriff sein könnte. Ob dies gelungen ist will ich gar nicht erst bewerten, da mir das Hintergrundwissen fehlt aber ich kann sagen, dass zumindest eine gute Atmosphäre erzeugt wurde und man sich gut in das 15. Jahrhundert reinversetzten kann.

Allerdings hat der Film neben der guten Atmosphäre und gut gelungenen Kulissen sonst nur noch wenig zu bieten. Eine Langeweile überfiel mich fast die kompletten 88 Minuten. Sie wurde nur durch einige Kampfszenen verdrängt, in denen sogar ein wenig gesplattert wurde, die Betonung liegt hierbei aber auf ein wenig.

Neben den nur mittelmäßigen Schauspielern und Dialogen ist die deutsche Synchronisation des Protagonisten zu nennen. Sie wirkt absolut unnatürlich und ist so monoton, dass man denken könnte das hier „Prinz Valium“ und nicht „Prinz Dracula“ spricht. Die Aufnahme ist wirklich so schlecht das man sich auf gar keinen Fall vor ihr fürchtet sondern wohl ehr einen Lachkrampf bekommt.

Der Regisseur dieses Streifens ist vor „Dark Prince - The True Story of Dracula” schon zwei mal durch, von ihm gedrehte, Horrorfilme zu zweifelhaftem Ruhm gekommen. Er ist für „Halloween VI“ und „Phantoms“ verantwortlich, die beide keinen guten Ruf in der Szene besitzen.

Schlussendlich bleibt mir noch, euch vor dem Film zu warnen, es sei denn ihr steht auf langweilige Historienfilme und lustige Synchronisationen.

Review by ThS

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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Dracula

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