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Jean ist eine junge Frau, die
bis dato ein ganz normales Leben führte. Dieser Zustand soll sich
allerdings alsbald ändern, denn sie wird von einem verrückten Serienkiller
verfolgt, der offensichtlich übersinnliche Fähigkeiten hat. Der Killer
nennt sich Judas und war eigentlich ein völlig normaler Mann, bis der Satan
Besitz von ihm ergriffen hat.
Der Satan hat die Absicht seine Tochter zu finden, die am 6.6.69 geboren
wurde. Judas hat nun die ehrenvolle Aufgabe sämtliche Frauen, die an diesem
Tag geboren sind zu „testen“. Er wickelt die jungen Frauen, mit dem
Erfüllen von Wünschen um den Finger und lockt sie dann in seine Behausung
um ihnen bei lebendigen Leibe das Herz herauszuschneiden. Die Tochter des
Satans würde diese Prozedur überleben, was aber bis jetzt noch nicht
eintrat. Nun ist der Killer aber sicher, dass er mit Jean die richtige
gefunden hat.
Er verfolgt die junge Frau auf Schritt und Tritt, um sie zu testen. Jean ist
allerdings eine Polizeibeamte und steht somit unter dem Schutz ihrer
Kollegen, die von dem „Professor“ angeführt werden. „Professor“ ist
natürlich nicht der richtige Name des Polizeichefs und es ist auch kein
Titel, den er inne hat, er wird lediglich so genannt weil er über
großartige Fähigkeiten verfügt. Diese Fähigkeiten sind allerdings nicht
ganz so groß wie die des Judas und langsam aber sicher sieht es so aus als
könne der Diener des Teufels das umsetzten, was er beabsichtigt... |
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Gut, ich bin kein wirklicher
Freund der Filme aus Fernost, Ausnahmen wie zum Beispiel „Story of Ricky“
gibt es aber natürlich und doch schaue ich mir immer mal wieder einen
solchen Streifen an, da man ja doch ein großes Potential für Entdeckungen
hat. Als ich „Devil 666“ in der Hand hielt, dachte ich das es sicherlich
einer der besseren Filme sein müsste, denn mir sagte zum einen das Cover zu
und zum anderen stand auf dem Cover das es ein mystischer Film sein soll,
was mich neugierig machte.
Aber beim Anschauen sah ich das, was mich eigentlich von diesen Filmen
abhält. Andauernd hauen sich irgendwelche Typen grundlos die Fresse ein, es
wird geballert ohne Ende - getroffen wird aber kaum mal jemand und es gibt
Ansätze von Witzen, über die ich einfach nicht lachen kann ...
Das dies eine schlechte Grundlage für einen guten Film ist sollte
einleuchten und wenn es dann noch, wie in diesem Fall, eine grottenschlechte
Synchronisation, mittelprächtige Schauspielleistungen und viele
Sinnlosdialoge gibt, ist der Film eigentlich nicht mehr zu retten. Der
Streifen ist eine wirkliche Billigproduktion, was selbst Filmlaien schnell
erkennen müssten. Besonders auffällig wird dies in einigen Kampfszenen.
Die Prügeleien sind wirklich unter aller Schublade, denn man sieht in
einigen Szenen ganz klar das der Gegner nicht von der Faust des Schlägers
getroffen wird. In Filmen ist das Treffen des Gegenübers zwar nicht real,
es sollte aber zumindest so dargestellt werden das es authentisch wirkt, was
nicht eintritt, wenn man den Schlag einen halben Meter vor dem Gegner
abbricht, wie in diesem Streifen.
Die Story hat viel mehr Potential, als auf den Bildschirm gebracht wird. Die
Tatsache das der Teufel mittels einer Zwischenperson auf die Erde kommen
will bietet sicherlich mehr Stoff als das hier Gezeigte. In „Devil 666“
befasst man sich meiner Meinung nach viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten,
die keinen Mensch interessieren. Zudem ist das, was die Protagonistin
träumt, stellenweise unlogisch und somit schwer nachzuvollziehen.
Dies gilt auch für einige Szenen im Film. Am Anfang heißt es ja das der
Tochter des Satans das Herz rausgenommen werden muss um zu erkennen ob es
sich um die richtige handelt. Warum geschieht dies aber nicht mit der
Hauptverdächtigen? Es gibt noch viele weitere Sachen, die nicht so recht
nachzuvollziehen sind und somit dem Streifen einen negativen Touch geben.
Das einzig positive sind die zwei, drei Splatterszenen gegen Ende. Im Film
wurde so gut wie gar nichts gezeigt, außer ein wenig Blut und ich habe mir
schon die Frage gestellt warum dieser Film nicht durch die Prüfung der FSK
gegangen ist. Es gab zwar einige Schiessereien und sogar eine (wenn man so
will) Hinrichtungsszene, ich dachte aber das ein FSK 16 locker drin gewesen
wäre. Doch dann kam eine Kettensäge ins Spiel, die den Film noch einmal
aus dem gröbsten rausgerissen hat. Sicherlich ist der Streifen deswegen
nicht besser, man behält ihn aber wenigstens gut in Erinnerung.
Insgesamt ist „Devil 666“ eine Enttäuschung, da die Story nicht
ausgereizt wurde, es Logikfehler gibt und auch sonst nichts überzeugt,
außer der erwähnten Szene mit der Kettensäge. Empfehlen möchte ich ihn
daher nicht, es sei denn man hat nichts besseres im Haus und steht ein wenig
mehr als ich auf Easternfilme.
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