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In einem kleinen Fischerdorf
an der Kalifornischen Küste ist das Alltagsleben von der Normalität
geprägt. Es passiert nichts Aufregendes. Bis plötzlich das Fest des
100jährigen Bestehen ins Haus steht. Einen Tag vor der Jubelfeier passieren
allerhand merkwürdige Dinge. Hier platzen Scheiben, da bellen Hunde usw.
Die Besatzung der "Seagras" trifft es aber am härtesten. Sie sind
auf Hoher See um sich zu betrinken, als plötzlich eine Nebelbank auftaucht,
die sich entgegen dem Wind auf das Schiff entgegenbewegt. Als der Nebel das
Schiff erreicht, kommt es zu einem Massaker...
Einen Tag später werden das Schiff und eine entstellte Leiche gefunden. Die
Bewohner sind ratlos. Nur der Priester scheint mehr zu wissen. In seiner
Kirche hat er durch einen Zufall das Tagebuch seines Großvaters gefunden,
welches 100 Jahre alt ist. In dem Tagebuch ist ein schreckliches Ereignis
dokumentiert.
Dieses Ereignis scheint der Auslöser für die ungewöhnlichen
Zwischenfälle zu sein, doch die Bewohner wollen sich nicht beirren lassen.
Schließlich soll an diesem Abend das Fest des Jahrhunderts gefeiert werden.
Doch als die Nacht hereinbricht, kündigt sich eine Nebelwand an...
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John Carpenter schuf im Jahre
1979 den bemerkenswerten Grusel-Klassiker "The Fog", der trotz
seines Alters immer noch mit den neuzeitlichen Grusel-Filmen mithalten kann.
Carpenter versteht es nämlich, eine bemerkenswert fesselnde Stimmung zu
erzeugen und das fast gänzlich ohne den Einsatz von irgendwelchen
Splatter-Einlagen oder Kunstblut.
Die erzählte Geschichte fesselt den Betrachter gleich von Beginn an, als
die alte Sage erzählt und das erste Mal eine dichte Horror-Atmosphäre
aufgebaut wird. Diese spürt man dann noch viele weitere Male und der dichte
Nebel, der sozusagen ein Protagonist ist, verstärkt diese gespenstischen
Stimmung zusätzlich. Die Spannung zeichnet sich dadurch aus, dass sie an
den entsprechenden Szenen zur Geltung kommt und dann für ordentliche
Gruselmomente sorgt. Gerade die Tatsache, dass die Bedrohung aus dem Nichts
kommt und von einer übernatürlichen Kraft geleitet wird, macht an diesem
Film Spaß. Langwierige kommt nicht auf. Stets wird man von einer
Ungewissheit geplagt, die einen förmlich zum pausenlosen weitergucken
zwingt.
Besonders interessant ist, wie Carpenter den Film schematisch aufbaut. Er
versteht es, den mysteriösen Nebel so in Szene zu setzten, dass sich der
Betrachter auf kurz oder lang vor ihm gruseln muss. Die Charaktere werden
nur ansatzweise durchleuchtet, was allerdings auch genügt. Gespielt werden
sie von recht namhaften Akteuren, die allesamt solide agieren. Jamie Lee
Curtis spielt eine junge Tramperin, die die große Freiheit sucht,
allerdings etwas anderes findet. Adrienne Barbeau spielt die Heldin, die
aber verdammt ist, aus dem Hintergrund zu handeln. Auch der Regie-Meister
persönlich ist auf der Mattscheibe zu sehen, als er zu Beginn einen kleinen
Auftritt hat. Wie üblich hat Carpenter die Filmmusik selbst komponiert. Und
wie üblich ist sie sehr gut anzuhören.
"The Fog - Nebel des Grauens" ist ein wirklich guter, spannender
und unterhaltsamer Film, der sich zu den besten Streifen des
Grusel-Subgenres zählen darf. Immer noch.
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