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_Vorgeschichte_
Crystal
Lake: Ein idyllisch gelegenes kleines Feriencamp…friedlich liegt
es etwas abseits des nächstgelegenen kleinen Ortes, alles könnte
so schön sein, wäre da nicht die dunkle Vergangenheit dieses
Feriencamps. Denn einst lebte hier Mrs Voorhees mit ihrem kleinen
entstellten Jungen Jason, der eines Tages aufgrund einiger
Teenager, die ihre Betreuungspflicht vernachlässigten, im See
ertrank. Mrs Voorhees schwor bittere Rache und machte sich schließlich
auf, die Verantwortlichen blutig zu richten, doch ein junges Mädchen
überlebte und enthauptete schließlich die ältere Dame mit einer
Machete.
_Jahre
später_
Whitney,
Mike, Richie, Wade und Amanda wollen etwas Spaß haben und ein
Wochenende am Crystal Lake verbringen. Richie und Wade haben außerdem
davon gehört, dass es ganz in der Nähe des alten Camps eine
Marihuanaplantage geben soll, mit der sie sich einige Einkünfte
erhoffen. Ihre Freunde erfahren erst vor Ort von ihrem Vorhaben.
Kaum sind die Zelte aufgebaut wird es auch schon dunkel und sie
vertreiben sich die Zeit mit den alten Legenden um Camp Crystal
Lake. Nach und nach löst sich das Grüppchen auf. Einer der
beiden künftigen Dealer entdeckt schließlich tatsächlich die
Marihuanaplantage und fühlt sich im 7. Himmel, doch sein Glück
wehrt nicht sehr lange, denn plötzlich steht Jason vor ihm und tötet
ihn. Auch der Rest seiner Freunde darf kurze Zeit später die
Bekanntschaft von Jason machen.
_ Gegenwart_
Etwa 6 Monate später
macht sich Whitneys Bruder Clay auf den Weg zum Crystal Lake um
seine verschwundene Schwester zu suchen. Er verteilt überall
Plakate von ihr, doch die Dorfbewohner sind ihm nicht sonderlich
gut gesonnen und wollen am liebsten nichts mit ihm zu tun haben.
Sie hüten ein dunkles Geheimnis und raten ihm die Suche
aufzugeben und nach Hause zurückzukehren. Natürlich denkt Clay
nicht im Geringsten daran und setzt seine Suche in den Wäldern
rund um den See fort. Gleichzeitig erreicht auch ein weiteres Grüppchen
von Teenagern die Gegend, um dort ein Party-Wochenende in einem
Ferienhaus zu verbringen. Bei einer kurzen Begegnung in einer
Tankstelle trifft das Grüppchen auf Clay und Trent und Clay sind
sich von vornherein nicht gerade sympathisch. Trents Freundin
Jenna hegt jedoch Mitleid mit Clay und schließt sich einige
Stunden später diesem an um ihm bei der Suche zu helfen. Sie
landen schließlich beide in dem einst so berüchtigten Camp
Crystal Lake, beim durchforsten einiger alter Hütten entdecken
sie schließlich eine Hütte die bewohnt aussieht und kurze Zeit
später läuft ihnen Jason über den Weg und auch Jenna`s Freunde
machen die Begegnung mit Jason, der inzwischen sein Gesicht hinter
der berüchtigten Hockeymaske verbirgt…ein Kampf um Leben und
Tod beginnt! |
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Michael
Myers („Halloween“, 1978), Freddy Krüger („Nightmare on Elm
Street“, 1984), und natürlich Jason Voorhees („Freitag der
13.“, 1980) zählen zu den wohl bekanntesten Figuren der
Horrorfilmgeschichte und läuteten damals mit ihrem Erscheinen
eine neue Welle von Slasherfilmen im Horrorgenre ein. Jason dürfte
sogar der berühmteste aller Slasher sein, brachte er es beginnend
mit 1980 in den nachfolgenden Jahren auf 10 bzw. 11 Filme (zählt
man „Freddy vs. Jason“ dazu). Kein Wunder also, dass nun 29
Jahre später Jason erneut über die Leinwand meucheln darf.
Bei
dieser Neuverfilmung handelt es sich auch nicht direkt um ein
Review des ersten Teils. Denn erinnern wir uns daran, dass im 1.
Teil nicht Jason, sondern seine Mutter die eigentliche Killerin
war und Jason erst in Teil 2 die Nachfolge antrat und er auch erst
in Teil 3 seine legendäre Hockeymaske erhielt. Diese
Neuverfilmung hat kaum mehr etwas mit dem Original gemeinsam. Sie
verbindet die Grundgeschichte um Jason und Camp Crystal Lake,
haucht ebenso die mordende Mrs Voorhees aus Teil 1 an und Jason
erhält auch gleich hier schon seine Maske. Obgleich dieser Film völlig
eigenständig agiert muss ich sagen, dass er mir sehr gut gefallen
hat. Die Story ist sehr gut durchdacht und weißt keine Lücken
auf. Sicherlich darf man bei einem Slasherfilm keine allzu großen
Überraschungen im Storybereich erwarten, schließlich steht von
Anfang an fest, dass Genretypisch die meisten Leute nur als Opfer
gedacht sind. Dennoch finde ich die Geschichte sehr gelungen und
auch die Spannung zieht sich kontinuierlich durch den ganzen Film.
Ich
muss auch gestehen, dass mir Teil 1 der Freitag-Reihe damals
weniger gefallen hat. Er baute in meinen Augen kaum Spannung auf
und auch die Effekte waren damals noch weniger ausgereift als
heute. Diese Neuverfilmung nun schlägt in meinen Augen das
Original bei weitem!!! Regisseur Marcus Nispel gemeinsam mit
Produzent Michael Bay haben es nun schon zum 2. Mal geschafft
einen Kultfilm von damals zu übertreffen, denn bereits 2003
nahmen sie sich gemeinsam „The Texas Chainsaw Massacre“ vor,
der ebenfalls sehr gelungen ist!
Die
Darsteller in „Freitag der 13.“ wurden ebenfalls recht gut
besetzt, selbst zu den teils nur kurz auf der Leinwand zu sehenden
Opfern, baut man eine gewisse Sympathie auf und sei es auch nur
wegen deren teils recht lustigen Anekdoten. Derek Mears wirkt als
Jason ebenfalls sehr gut besetzt, da er jedoch ohnehin keinen Text
hat, wirkt seine imposante Gestalt umso bedrohlicher.
Nicht
vernachlässigen darf man natürlich auch die Effekte bzw. den
Blutgehalt, der für eine Kinofassung nicht übel ist. Die schöne
Zahl von 13 Opfern birgt 13 „schöne“ Tötungsmöglichkeiten,
wo sich die Macher austoben durften. Es darf sogar leicht
gesplattert werden. Sicherlich wird hier der ein oder andere zart
besaitete Mensch schnell das Weite suchen, doch schließlich ist
es nur ein Film! Ich war begeistert! Selbst ein paar
unvorhergesehene Szenen waren enthalten, bei denen eine gewisse
Schreckgefahr durchaus möglich ist.
Für
Horrorfans sicherlich ein sehr gelungener Teil der Freitag der 13.
Reihe, selbst Leute, die bisher noch keinen der Teile gesehen
haben, dürften mit diesem hier keine Probleme haben mitzukommen.
Dennoch denke ich, dass es wahren Fans der Originalreihe evtl.
weniger gut gefallen wird, da dieser Teil nun mal kein richtiges
Review darstellt sondern lediglich der Grundgedanke der
Jason-Filme beinhaltet. Mir selbst gefiel er sogar besser als die
Originale, da sich in der Effekttechnik seit damals sehr viel
getan hat und auch die Spannung wesentlich besser zur Geltung
kommt als damals! Von mir daher vollste Empfehlung an alle
Slasherfans!!! Wie immer gilt: Leute, die kein Blut sehen können
oder leicht schreckhaft sind – Finger weg davon! |