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| OT: Escape
2000 |
| ca. 89
Minuten |
| Australien
1981 |
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| Regie |
| Brian
Trenchard-Smith |
| Darsteller |
Steve Railsback
Olivia Hussey
Michael Craig
u.a. |
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Weit in der Zukunft (im Jahre
1995) wird die Menschheit von einem totalitärem Regime unterdrückt. Die
Staatsmänner nutzen alle Mittel der Brutalität um die Bevölkerung nieder
zu machen. Für die ganz harten Fälle gibt es sogar Konzentrationslager,
die von den Betreibern Behandlungszentren genannt werden.
Paul und Chris werden eigentlich nur durch einen dummen Zufall in ein
solches Lager, die Nummer 97, verfrachtet. Dort müssen sie mit ansehen, wie
sich die Aufseher an den Gefangenen vergehen. Offenbar werden die Häftlinge
aus Spaß gequält und einige sogar getötet. Thatcher, der Boss des Lagers,
ist ein hundsgemeiner Typ, der keine Skrupel kennt. Zusammen mit einigen „besser
gestellten“ Menschen beschließt er eine Treibjagd zu veranstalten.
Allerdings sollen auf diese Jagd keine Tiere geschossen werden, nein,
Thatcher hat eine handvoll Menschen ausgewählt um sie wie Tiere über die
Insel zu jagen und sie dann zu töten. Diese Treibjagd soll etwas besonders
werden, da er und seine Freunde neue Waffen ausprobieren wollen.
Zu ihrem Pech befinden sich Paul und Chris auch unter den Nominierten. Am
Tag der Jagd bekommen sie drei Stunden Vorsprung und das Versprechen, dass
sie frei sind, wenn sie fliehen können. Was die Gejagten anfangs aber nicht
wissen ist das sie sich auf einer Insel befinden und eine Flucht somit
unmöglich ist. Die Jäger sind froher Laune und können es kaum abwarten
ihre sadistischen Triebe zu befriedigen. Allerdings gibt sich die Beute
nicht geschlagen und versucht sich ihrer Haut zu retten... |
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Also „Insel der Verdammten“
hat es wirklich in sich! Der Film ist eine Mischung aus Action-, Science
Fiktion-, Splatter- und Abenteuerfilm. Zudem hat er den Touch eines
Lagerfilms und lässt sich somit mit einigen Klassikern des Films
vergleichen. Zu nennen wären Hits wie „Mad Max“, „Story of Ricky“
oder auch „Predator“, allerdings ohne Außerirdische.
Die Geschichte wird flüssig sowie spannend erzählt und hat keine
unnötigen Längen. Höchstwahrscheinlich liegt das am nicht unbedingt
alltäglichen, was man zu sehen bekommt. Der Film ist sehr brutal und
Menschen werden hier wie Dreck behandelt. Wer jetzt allerdings denkt das der
Regisseur hier seiner perversen Ader freien Lauf gelassen hat, der liegt
wohl falsch. Ich denke das hier gezeigt werden soll, wie einige Menschen mit
anderen umgehen. Solche Aktionen gibt es ja täglich, wenn auch nicht in
dieser übertriebenen Gewalt und es ist sehr fraglich ob wir dieses
gesellschaftliche Problem irgendwann mal in den Griff bekommen. Zudem wird
gezeigt wie die Wut in den Gefangenen ansteigt und so später zu einer
grausamen Rache wird.
Diese Racheszenen zeihen sich dann durch die letzten Minuten des Films und
werden von wunderbaren Splattereinlagen untermalt. Die alte deutsche
Videofassung ist zwar um einige Minuten erleichtert worden, allerdings gibt
es noch genügend Spezialeffekte zu bestaunen. Wer keine Möglichkeit hat an
das alte Tape zu kommen oder wer den Film nur uncut sehen will, dem kann ich
sagen das es eine uncut Fassung aus England gibt und seit kurzen auch eine
deutsche. Sie ist bei dem Label „Nightmare“ erschienen und lautet auf
den Titel „Kommando des Schreckens“ (Nur auf VHS).
Die Schauspieler sind wirklich sehr gut gewählt und sie werten den Film
sichtlich auf. Besonders einige der Wärter fand ich klasse, allerdings gibt
es hier auch einen Typen, der mir ziemlich auf den Senkel gegangen ist. Der
Typ ist urhässlich und hatte irgendwas von einem Werwolf, da seine Kopf-
und Barthaare etwas ungewöhnlich gewachsen sind. Glücklicherweise gibt der
angesprochene aber relativ schnell den Löffel ab, sodass ich den Film
weiter genießen konnte. Beim Genießen hat besonders die tolle Kulisse
gefallen. Der Film spielt auf einer wunderschönen Insel, mit sagenhaften
Landschaften.
Insgesamt ist „Insel der Verdammten“ ein Film, den Freunde der
angesprochenen Genres gesehen haben sollten. Leider ist er nicht sehr
bekannt geworden und die gezeigten Respektlosigkeiten werden wohl nicht
jeden ansprechen. Ich finde allerdings das es ein Pflichtfilm ist, der
selbst in der geschnittenen Fassung einer der härtesten Filme ist, von der
strong uncut Fassung will ich gar nicht erst reden... |
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