Jack Frost

Informationen

OT:Jack Frost

ca.90 Minuten

USA 1997

Regie

  • Michael Cooney
Darsteller

  • Scott MacDonald
  • Christopher Allport
  • Stephen Mendel
  • u.a.

Jack Frost

Story

Jack Frost ist ein berüchtigter Massenmörder und hat nicht weniger als 38 Opfern das Leben ausgehaucht. Eines Tages soll er von seinem alten in ein neues Gefängnis umquartiert werden, was sich allerdings nicht als besonders einfach herausstellt, da es außerhalb des Gefangenentransportes zu einem heftigen Schneesturm kommt. Als der Sturm dann im Verlauf schlimmer wird, ist das unvermeidbare nicht mehr abzuwenden… Es kommt zu einem Unfall, bei dem Jack fliehen kann. Der Unfall ereignete sich allerdings mit einem Chemikalientransporter, der durch ein Leck seine Fracht verliert, mit der Jack dann in Berührung kommt. Nach der Berührung löst sich Jacks Körper, in eine schleimige Masse auf und es scheint, als habe er den Löffel abgegeben – Doch dem ist nicht so. Die Chemikalien haben bewirkt, dass sich Jacks aufgelöster Körper mit Schneemolekülen verbunden hat und er alsbald als Schneemann rum rennt. In diesem Körper, der nun perfekt an seine Umgebung angepasst ist, verfolgt Jack nur ein Ziel: Er sucht denjenigen, der ihn damals verhaftet hat und will sich blutig an ihm und seinen Mitmenschen rächen…

Kritik

Wie lange mussten wir darauf warten, dass dem ersten Schneemenschen Leben eingehaucht wird? Und als es dann soweit ist, wird klar das es sich dummerweise um einen jähzornigen Serienkiller handelt und keinen Menschen, der seine neuen Fähigkeiten der Wissenschaft zur Verfügung stellt. Aber mal im Ernst: Das klingt nicht nur albern, der Film ist es wirklich. „Jack Frost“ ist eine Mischung aus Komödie und Horrorfilm, wobei beide Komponenten aber leider nicht wirklich überzeugen können. Es gibt zwar alberne Szenen zuhauf, doch richtig totlachen kann man sich nicht über sie und eine angemessene Horroratmosphäre kann auch nicht aufgebaut werden, dies verwundert aber aufgrund der verschneiten und in weihnachtlicher Stimmung befindlichen Umgebung nicht. Viel Splatter darf man leider auch nicht erwarten, da der Film bereits ab 16 freigegeben ist und somit kein Platz für richtig blutige Einlagen gegeben ist. Eigentlich könnte man meinen, dass der Streifen für ein Publikum um die 10 Jahre gedreht wurde, aber dafür ist er dann letzten Endes doch etwas zu zynisch. Neben der recht schlichten Story, die sich im Groben damit befasst, dass Jack vereist wird und aufgrund dieses glücklichen Umstandes die Chance erhält, sich an dem Polizisten zu rächen, der ihn verhaftet hat. Als der Schneemann dann das Dorf des Gesetzeshüter erreicht, müssen er und einige seiner Nachbarn unter dem Terror des Schneeklumpen leiden. Ebenso unkreativ wie die Story waren die Hersteller des Schneemanns, der nicht einmal ansatzweise authentisch wirkt und dem zwischendurch sogar das Styropor abbröselt. Erstaunlicherweise ist dieser Schneemann dann aber der beste Schauspieler am Set, was nicht gerade für seine Darstellerkollegen spricht. Auch die Mordszenen sind alles andere als mit Liebe hergestellt worden. Sie sind zwar recht blutlastig, dafür aber sehr laienhaft inszeniert, was natürlich auch wieder an der Glaubwürdigkeit des Ganzen nagt. Aber ein paar freiwillige und unfreiwillige Lacher machen „Jack Frost“ zu einem Film, den man sich durchaus mal reinziehen kann. Allerdings sollten die Erwartungen an ihn nicht sonderlich hoch sein und man sollte auch bedenken, dass da eine Menge Trash auf einen zukommt, der allerdings etwas inszeniert wirkt…

Bewertung

SplatterJack Frost
SpannungJack Frost
StoryJack Frost
EkelfaktorJack Frost
AtmosphäreJack Frost
GesamtJack Frost

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