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Es ist ein schöner Tag in einer
südamerikanischen Kleinstadt. Ein Pfarrer begrüßt gerade seine Freunde
auf der Strasse, als ihn ein Geräusch gen Himmel gucken lässt. Was er
sieht, soll er in den letzten Sekunden seines Lebens nicht mehr vergessen,
denn ein Meteorit rast genau auf ihn zu und zerstört wenig später die
ganze Umgebung, in einer heftigen Explosion.
Dies bleibt natürlich nicht unbeobachtet, dass amerikanische Militär
findet in diesem Zusammenhang zusätzlich heraus, dass sich ein weitaus
größerer Kollege des Steinbrockens auf die Erde zu bewegt - viel größer
als der, der damals für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich war.
Der einzige Mensch, der den Aufschlag des Killerbrocken verhindern kann ist
der Entwickler einer, für solche Zwecke gebaute Waffe, der aber kurz nach
dem Bekannt werden der Katastrophe von unbekannten Männern entführt wird.
Wie sich herausstellt wurde der Professor von einer religiösen Sekte
entführt, die seit langem auf den Tag des jüngsten Gerichts wartet und auf
gar keinen Fall möchte, dass dieser verhindert wird.
Da nicht mehr viele Stunden bis zum Einschlag übrig bleiben entschließt
das Militär die FBI-Agentin Tyrell sowie den inhaftierten Reese, der einst
Mitglied dieser Sekte war, loszuschicken, um den Professor zu befreien.
Mittlerweile hat man zwar eine andere Waffe ins Weltall geschickt um den
Meteorit zu zerstören, man ist sich aber ziemlich sicher, dass sie dem
Felsbrocken nicht ein mal einen Kratzer zufügen wird... |
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Die Zerstörung der Erde durch Himmelskörper
hat ja in den letzten Jahren eine richtige Filmflut ausgelöst, deren
Produkte mal mehr und mal weniger interessant waren. Letzteres trifft leider
für „Judgement Day“ zu, da er sich nicht wirklich mit der Thematik
auseinandersetzt, er eigentlich mehr ein Actionfilm ist und da er über ein
sehr geringes Budget verfügte, was ihm mehr als deutlich anzusehen ist.
Es beginnt eigentlich recht gut, da der unwissende Betrachter nach
Südamerika gebracht wird um dort die erste Katastrophe mit anzusehen.
Allerdings wird man bei der riesigen Explosion dass erste Mal etwas stutzig,
da man die Spezialeffekte alles andere als gelungen bezeichnen darf. Nach
diesen ersten Minuten wird es dann aber ziemlich langweilig, da etwas vom
Thema abgewichen wird. Es geht von nun an hauptsächlich um eine schwarze
Sekte, die sich zur Aufgabe gemacht hat den Asteroiden zu unterstützen, um
auf Nummer sicher zu gehen, dass der Brocken auch wirklich die Erde trifft.
Es wird gezeigt wie die Sekte arbeitet und was sie für Ideale vertritt.
Wirklich interessant ist das nicht und das ganze wird dabei noch
unnötigerweise von einigen Dialogen geprägt, die alles andere als
hörenswert sind. Selbst der integrierte Ice-T, der das ehemalige Mitglied
spielt, dass mit Hass auf den Anführer versetzt ist, bringt keinen Glanz in
den Film, er zieht das Ganze sogar etwas ins Lächerliche, da seine Rolle
von Klischees behaftet ist und seine Dialoge sich in die Unsinnigkeit der
anderen einreihen.
Nun ist weniger der Meteorit interessant, dass Hauptaugenmerk richtet sich
auf den Zweikampf der beiden, was dem Film eine Menge an Atmosphäre und
Spannung raubt. Er entwickelt sich nun zu einem von Blaxploitation
angehauchten B-Actionfilm, der zu keiner Zeit zu überzeugen weiß. Auch
wenn es gegen Ende eng wird, was ja das Mindeste ist, kommt keine wirkliche
Spannung auf, da alles etwas vorhersehbar ist und man nie wirklich an der
Zerstörung und der damit verbundenen Rettung der Erde zweifelt. Die
standardmäßigen Schiessereien und die wenigen Actionszenen tragen kein
Stück zur Qualitätsaufwertung bei, sie bekräftigen höchstens den
gewonnen Eindruck des schmalen Budgets.
Freunde der afroamerikanischen Rap Musik kommen zwar teilweise auf ihre
Kosten, da der Protagonist das ein oder andere Stück zum besten gibt, bei
den Leuten, die sich ohnehin nicht für diese Musik begeistern können wird
sie dann aber wohl auch nur ein weiterer Negativpunkt sein, da auch die
restlichen Musikstücke keinen vom Hocker hauen. Zusammengefasst kann man
sagen, dass der Film mehr verspricht als er tatsächlich bieten kann und
deswegen wohl zurecht in den Regalen der Videotheken verstaubt. Filmfans,
die sich alles angucken, wird wohl nur auffallen das es den ein oder anderen
schlechteren Film gibt, aber doch eine große Menge bessere. |