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Die beiden Teenager Mari und Phillis sind die
besten Freundinnen und wollen an diesem Wochenende zusammen ein Rockkonzert
der Gruppe „Blood Lust“ besuchen. Sie leben abgelegen und müssen ein
Waldstück durchqueren um ihr Ziel zu erreichen. Als die beiden sich auf die
Suche nach kaufbarem Rauschgift machen, werden sie von einem Typen nach sich
nach hause gelotst, wo bereits der Rest einer grausamen Verbrechergruppe
wartet. Diese wollen den beiden Mädchen kein Gras verkaufen, denn die
debile Bande will die Mädchen als Sex-Sklavinen benutzen. Die beiden wehren
sich aber und so kommt es, dass sie in den Wald verschleppt werden und sie
die Gruppe da grausam missbraucht. Schließlich ist ein Mädchen tot und das
andere so schwer verletzt, dass es bald sterben wird.
Die Verbrecher machen sich nach der Bluttat auf den Weg, haben aber kurz
drauf eine Autopanne und gehen zum nächsten Haus. Ohne das sie es wissen,
sind sie in dem Elternhaus eines der Mädchen gelandet, wo sie von den
Eltern freundlich aufgenommen werden. Ihnen wird sogar eine Übernachtung
angeboten, die sie nicht ausschlagen. Bald verraten sich die etwas dämlich
wirkenden Mörder aber, sodass die Eltern sich heimlich auf den Weg in den
Wald machen und dort ihr sterbendes Mädchen sehen. Sie schwören grausame
Rache und fahren zurück zu ihrem Haus... |
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Nachdem der Kultregisseur Wes Craven
("Scream", "Nightmare – Mörderische Träume",
"Im Todestal der Wölfe", etc.) 1971 mit dem Film „Together“
sein Debüt gab, in Co-Regie mit seinem Freund Sean S. Cunningham
("Freitag der 13."), drehte er ein Jahr später einen Film, der
für viel Aufsehen sorgen sollte. Wie bereits bei seinem ersten Werk stand
ihm auch hier wieder Cunningham zur Seite und er war auch maßgeblich an dem
großen Erfolg des Films beteiligt, allerdings nicht als Regisseur.
„Last House On The Left“, der auch unter dem Namen „Mondo Brutale“
bekannt wurde, ist ein absolut schonungsloser Film, der auf ganz brutale Art
und Weise zeigt, zu was Menschen im Stande sind. Auf der einen Seite gibt es
da die Verbrecherbande, welche die beiden Mädchen auf äußerste quält
(Auf Details wird verzichtet), vergewaltigt und sogar umbringt. Auf der
anderen Seite gibt es dann die Eltern eines der Mädchens, die grausam Rache
üben, obwohl es ihnen anfangs gar nicht zuzutrauen ist.
Cravens Werk lebt sowieso von den ständigen Wechseln. Mal ist es
ultrabrutal und dann wieder witzig. Am Anfang denkt man noch das dieser Film
gar nicht so schlimm ist, weil eine friedliche Atmosphäre herrscht, dann
geht es aber zu Sache und nach dem Ende, beim Abspann, gibt es eine
Wohlfühlmusik, obwohl einem eigentlich nicht wohl ist... Daher kann man die
genaue Art der Atmosphäre eigentlich nicht bestimmen. Die Spannung ist auch
recht wechselhaft. Mal ist es sehr spannend, besonders in den Waldszenen und
am Ende, zwischendurch gibt es aber immer wieder nette Dialoge, die zwar ein
Stimmungswechsel verursachen, aber nicht langweilen.
Brutalität wird in „Last House On The Left“ zwar groß geschrieben, die
Gewaltszenen halten sich aber in Grenzen, was ein wenig an den Tobe Hoopers
Film „Kettensägenmassaker“ erinnert. Es wird halt mehr angedeutet als
gezeigt, obwohl es Gerüchte gibt, dass es in der Kettensägenszenen mehr zu
sehen gibt als die, als ungeschnitten bezeichneten Versionen es zeigen.
Astro präsentiert diesen Film auf jeden Fall als „ungeschnitten“, weil
ihm einige Szenen hinzugefügt wurden, die es bei der alten Mike Hunter
Version nicht zu sehen gab. Die fehlenden Szenen sind in der Originalsprache
mit Untertiteln zu betrachten und führten wohl dazu, dass die Astrofassung
im Juli 2000 beschlagnahmt wurde.
„Last House On The Left“ ist auf jeden Fall ein absolutes Meisterwerk
des Horrorfilm, auch wenn er über weite Strecken scheußlich brutal ist.
Insgesamt ist es aber sicherlich ein Film, den man als Fan des Horrorgenres
oder als Fan von Wes Craven gesehen haben sollte, da man beeindruckende
Bilder, viel Spannung, eine gute Story und eine gute Horroratmosphäre
geboten bekommt. |