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X-Tro... die zweite Begegnung
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| OT: Xtro
II: The Second Encounter |
| ca. 86 Minuten |
| Kanada 1990 |
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| Regie |
| Harry
Bromley Davenport |
| Darsteller |
Jan-Michael
Vincent
Paul Koslo
Tara Buckman
Jano Frandsen
u.a. |
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In einem versteckten, unterirdischen Labor
arbeitet ein Team von Wissenschaftlern an dem Militärprojekt Nexus. Nexus
ermöglicht die Reise in die vierte Dimension. Vier Wissenschaftler sollen
diese fremde Dimension erkunden. Vor einigen Jahren hat es schon mal ein
ähnliches Gerät gegeben, das nach einem tödlichen Zwischenfall aber von
dem damaligen Leiter, Dr. Shepherds, zerstört wurde.
Aber auch bei dem erneuten Versuch, die fremde Welt zu bereisen, kommt es zu
Komplikationen. Trotz einer Bildübertragung kann das heimische Forscherteam
nicht ausmachen, was passiert ist. Es versucht, die vier Wissenschaftler
zurückzuholen, jedoch kann nur Dr. Marshall gerettet werden. Aus
Verzweiflung angesichts der prekären Situation beschließt das Team, Dr.
Shepherds zu Hilfe zu rufen.
Dieser sagt den Verantwortlichen, dass sie mit ihren Forschungen aufhören
sollen, doch sein Ratschlag stößt auf taube Ohren. Wenig später müssen
das Forscherteam und ein mittlerweile zu Hilfe gekommenes Militärteam
feststellen, dass bei der Rettung von Doktor Marshall wohl mehr mit
zurückgekommen ist als alle angenommen haben. Aus dem Körper schlüpft ein
Außerirdischer, der von nun an versucht alle im Labor eingeschlossenen
Menschen zu töten.
Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt, da sich der Fremde einen nach dem anderen
schnappt und ungünstiger Weise der Computer die Evakuierung anordnet, da er
das Forschungslabor konterminieren will, um den außerirdischen Organismus
so zur Strecke zu bringen... |
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Als erstes muss ich sagen, dass ich nicht
weiß warum dies der zweite Teil von „X-Tro“ sein soll? Ich erkenne
keine direkte Ähnlichkeit mit dem Film, in dem ein Vater für einige Zeit
verschwunden ist und schließlich als Monster wiederkehrt. In „X-Tro ...
die zweite Begegnung” wird am Anfang von der missglückten Mission Dr.
Shepherds' gesprochen. Dieses hat nicht das Geringste mit dem Film zu tun,
den ich gesehen habe.
Aber kommen wir zum eigentlichen Review: Nach einer interessanten
Anfangsphase, in der alles Nötige zum Film berichtet wird, hat mich der
Film ganz stark an „Alien“ erinnert. Genau wie in dem Kultfilm macht man
die ersten Erfahrungen mit dem Alien, als es aus dem Bauch eines infizierten
Menschen ausbricht. Zwar ist diese Szene nicht ganz so gut gelungen wie in
„Alien“, jedoch sind Parallelen erkennbar.
Auch der weitere Verlauf erinnert an den berühmten Schocker von Ridley
Scott. Was von dem Forscher- und dem Soldatenteam noch übrig geblieben ist,
versucht irgendwie aus dem unterirdischen Labor zu fliehen. Zudem müssen
die Überlebenden durch ein Röhrensystem und Schächte schleichen und jeder
Zeit damit rechnen, dass dieses Alien sie angreift. Allerdings finde ich
diesen Teil etwas zu lang, da er immerhin knapp eine Stunde dauert. Eine
Stunde Flucht, die mit sehr vielen, mal guten und mal weniger guten,
Dialogen gespickt ist.
Sehr schön anzusehen ist das Verhältnis zwischen Forschern und Militärs.
Aufgrund unterschiedlicher Meinungen und Ansichten kommt es zwischen diesen
beiden Gruppen immer wieder zu Spannungen. Eine gute Ausgangsposition für
einen Film, in dem Teamarbeit zum Überleben absolut notwendig ist. Ein
Negativpunkt sind mit Sicherheit die fehlenden Spezialeffekte. Außer der
bereits angesprochenen Szene gibt es so gut wie gar nichts zu sehen und das
obwohl der Film immerhin einen roten Aufkleber mit einer 18 trägt.
Insgesamt ist X-TRO 2 ein durchschnittlicher Film, der eine gute Spannung,
mittelmäßige Schauspieler und eine gelungene Atmosphäre bietet. Warum der
Film als Sequel von X-TRO angepriesen wird, ist mir schleierhaft. Leute
die auf die Alien- Filme stehen, kommen dennoch auf ihre Kosten. |
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