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Zombie 90 – Extreme Pestilence
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| OT: Zombie
90 – Extreme Pestilence |
| ca. 75 Minuten |
| Deutschland 1990 |
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| Regie |
| Andreas Schnaas |
| Darsteller |
Matthias Kerl
Ralf Hess
Mathias Abbes
u.a. |
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In der Nähe von einer großen deutschen Stadt
(Hamburg?) stürzt ein Flugzeug der Bundeswehr ab, beladen mit chemischen
Kampfstoffen. Der Austritt des Kampfstoffes hat zur Folge, dass sämtliche
Tote in der Umgebung wieder ins Leben zurückkommen, um sich von den
Lebenden zu ernähren. Zunächst nur im Krankenhaus wütend, scheinen die
Zombies sich bald über das ganze Land zu verteilen.
Zwei Ärzte wollen dies verhindern und machen sich daran, herauszufinden,
wie es zu dem Unglück kommen konnte. Sie stellen fest, dass der Kampfstoff
eine Krankheit namens „Extreme Pestilence“ auslöst und die Toten so zu
Zombies mutieren lässt. Bei weiteren Nachforschungen in der freien Natur
kommt einer der beiden Ärzte um. Der andere Forscher versucht, sich mit
allen Mittel gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Zombies zu wehren.
Seine Situation scheint aber hoffnungslos.
Er kann die Zombies nur töten, indem er ihre Gehirne zerstört. Und das
macht er immer. Immer und immer wieder ... |
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Dass es sich bei „Zombie 90 – Extreme
Pestilence“ um einen billig produzierten Amateurfilm handelt, wird einem
sofort klar. Im Operationssaal kommt ein Oszilloskop zum Einsatz, um die
Lebensfunktionen eines Menschen zu beobachten. Für die Messung der
Radioaktivität wird ein Vielfachmessinstrument benutzt, natürlich mit den
Messstrippen. Das sind aber nur zwei lustige Sachen die mir aufgefallen
sind. Es gibt da noch viel mehr, und es ist schon lustig mit anzusehen, wie
die Macher des Films improvisiert haben.
Die Story des Films ist schlicht und ergreifend schlecht und einfallslos.
Man bemerkt schnell das Andreas Schnaas sich nicht mal ansatzweise die Mühe
gemacht hat, ein ordentliches Drehbuch zu schreiben. Er bedient sich
vielmehr altbekannter klassischer Vorlagen. Im Film wird eigentlich nur
gemetzelt, wobei in nicht gerade mit Kunstblut gespart wird. Es gibt viele
verschiedene Spezialeffekte, die mal mehr und mal weniger gut gelungen sind.
Einige Effekte sind wirklich so schlecht, dass ich mir zutrauen würde
einige von ihnen in wenigen Minuten nachzumachen. Allerdings ist mir mein
Ketchup da etwas zu schade für.
Besonders schlecht ist die Synchronisation der Astro DVD. Sie bietet zwar
die deutsche und die englische Tonspur allerdings sind beide kaum
auszuhalten. In der Deutschen hört man andauernd Regieanweisungen und
Nebengeräusche, während sich in der Englischen alle Stimmen gleich
anhören und absolut unecht klingen. Die Extras der DVD können sich aber
sehen lassen.
„Zombie 90 – Extreme Pestilence“ ist also nur etwas für Fans von
Amateurfilmen. Alle anderen würden sich bei und nach dem Betrachten nur
ärgern. |
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