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Studenten und
Horrorfilme – das passt ja schon irgendwie. Um mitzufiebern
sollten die Figuren irgendwie Mitleid erregen können. Das tun sie
allerdings nicht, eher nerven die meisten von ihnen und so freut man
sich auf das Gemetzel… wenn es denn nur eins gäbe! Die einzigen
Situationen, in denen man einen Blood Monkey zu sehen bekommt, sind
beim Blick auf das Cover und für ein paar Sekunden am Ende des
Films – und dann sieht er sogar noch aus wie ein
Computerspiel-Gorilla. Richtig furchterregend ist das nicht. Das
einzige, was wirklich Angst bereitet, ist der Gedanke, dass es
Frauen wie Chen geben könnte…
Um die Affen dann
doch aktiv im Film einzubringen, sieht man gelegentlich mit deren
Augen. Man sieht schlicht und einfach blutrot. Ab und zu sieht man
dann auch mal ein wenig Blut, eine Szene sticht allerdings heraus,
aber das ist selbstverständlich bei Szenen, in denen ein Teil des
Gesichts abgeschnitten, beziehungsweise abgerissen, wird.
Spannung gibt’s
stellenweise, daran hat man im Großen und Ganzen allerdings nicht
das volle Repertoire ausgeschöpft. Und aus einem blutrünstigen
Affen könnte man doch so viel rausholen! Der große Peter Jackson
brauchte ja nicht einmal einen ganzen Affen, nur ein kleines Ding,
halb Ratte, halb Affe, das dann im Endeffekt den Angsteffekt schuf!
Von einem
erfahrenen Serienregisseur wie Robert Young (u.a. „Battlestar
Galactica“, „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“, „Robin
of Sherwood“) sollte man eigentlich erwarten, dass er weiß, wie
man Spannung erzeugt, mit dem Zuschauer spielt und die Schauspieler
einsetzt. Gelungen ist ihm dies leider nur bei wenigen Figuren und
in genauso wenigen Momenten.
Besonders
hervorheben sollte man jedoch F. Murray Abraham („Der Name der
Rose“, „Loaded Weapon 1“, „Star Trek: Der Aufstand“,…),
der seine Rolle des von seiner Forschung besessenen Professors gut
ausfüllt – dem kann man das wirklich abkaufen! Ansonsten hat man
auf Erfahrung verzichtet, die Schauspieler spielen Charaktere, bei
denen man sich fragt, ob es solche Menschen wirklich geben könnte
– da glaubt man schon eher an die Existenz der Blood Monkeys.
Um das alles noch
mal kurz wiederzugeben:
Der Film ist nicht
schlecht, aber auch nicht allzu begeisternd. Jedoch lohnt es sich,
ihn zu gucken, allein wegen des Herrn Abraham und seiner
durchgeknallten Freundin. Flora- und Faunafreunde können sich auch
den Dschungel angucken, denn der Film wurde dort gedreht, wo er auch
spielt, nicht in einem Studio. |