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Name: |
Chikatilo, Andrej Romanowitsch |
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Anzahl Opfer: |
ca. 52 |
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Delikte/Tötungsarten: |
Vergewaltigung,
sexueller Mißbrauch, Mord, er verspeßißte die Brustwarzen seiner Opfer |
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Festnahme: |
20. November 1990 |
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Urteil: |
14. Oktober 1992 / Todesurteil (kurze Zeit später durch einen genickschuß hingerichtet |
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Aufenthaltsort: |
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Bericht:
Der 57jährige Ex-Lehrer aus der russischen Großstadt Rostow wurde von der Polizei des 52fachen Mordes überführt, im April 1992 unter Anklage gestellt und nach einem spektakulären Prozess zum Tode verurteilt. Insgesamt soll er sogar 65 Mädchen, Frauen und Jungen sexuell missbraucht, umgebracht und auf grauenvolle Weise verstümmelt haben. Andere Schätzungen sprechen von 90 Opfern.
Chikatilo wurde 1936 geborenen und wuchs während des Zweiten Weltkriegs auf.
Bei den ersten Kontakten mit dem anderen Geschlecht bemerkte er, dass er
impotent war. Schüchtern und voller Minderwertigkeitskomplexe versuchte
Chikatilo, diesen "Makel" durch eine gute Bildung und Umgangsformen zu
kompensieren. Er besuchte die Universität und wurde schließlich Lehrer. Im
Sportunterricht bemerkte er die sexuelle Anziehungskraft die Kinder
auf ihn ausübten. Er drang überraschend in Umkleideräume und Toiletten ein.
Nach einem Vergewaltigungsversuch wurde er zwangsversetzt. Am 22 Dezember 1978
beging Chikatilo seinen ersten Mord. Er lockte die neunjährige Lenotschka
Sakotnova in seine Daccia, stieß sie zu Boden und versuchte sie zu
vergewaltigen. Als dieses Vorhaben misslang erstach er sie letztendlich. Ihre
Leiche warf ihn in einen nahen Fluß. Für diesen Mord wurde der Vorbestrafte
Alexander Kraftschenko zum Tode verurteilt und 1983 erschossen. Chikatilo blieb
in Freiheit. Er verübte zwei Jahre lang keine weitere Tat. Seine spätere
Vorgehensweise war auf Bahnhöfen Kinder und Frauen anzusprechen. Seine Opfer
waren Landstreicher, Prostituierte, vernachlässigte oder verwaiste Kinder. Er
versprach ihnen Süßigkeiten, Essen oder Geld - Frauen lockte er mit Geld oder
Alkohol für einen Liebesdienst. Die Opfer begleiteten ihn in ein Waldstück,
wo er mit einem Messer auf sie einstach und grausam verstümmelte. Um den Blick
der Toten und Sterbenden nicht ertragen zu müssen, stach er ihnen die Augen
aus. Er war der Ansicht, in die Netzhaut eines sterbenden Menschen fresse sich
deutlich das Gesicht des Mörders.
Oft biß er ihnen die Brustwarzen ab oder schnitt ein Stück der Geschlechtsorgane ab, welche er dann verschluckte. Auch onanierte er über den Gemarterten, wenn sie im Todeskampf noch zuckten. Am 20. Dezember wurde Chikatilo festgenommen. In einem späteren Verhör gestand er die Morde. In dem späteren Gerichtsverfahren behauptete er, daß einer seiner älteren Brüder während der Hungersnot in der Ukraine ergriffen und verspeist worden wäre. Des weiteren sei der qualvolle Tod seines geliebten Vaters an Tuberkulose schuld daran gewesen, daß seine Entwicklung so verhängnisvoll verlaufen sei. Wegen 52fachen Mordes wurde Andrej Romanowitsch Chikatilo zum Tode verurteilt. Am 16.2.94 wurde er in Moskau standrechtlich erschossen.