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Name:

Fish, Albert Hamilton

Anzahl Opfer:

16 (weitere 100 werden ihm nachgesagt)

Delikte/Tötungsarten:

Er kastrierte und tötete kleine Jungen auf bestialische Weise und aß anschließend ihr Fleisch und ihren Kot.

Festnahme:

1934

Urteil:

März 1935 (Todesurteil - elektrischer Stuhl, wurde 1936 in Sing Sing vollstreckt)

Aufenthaltsort:

-

Bericht:

Albert Fish wurde 1870 geboren und verlor im zarten Alter von fünf Jahren seinen Vater, woraufhin seine Mutter sich um den Lebensunterhalt der Beiden kümmern musste. Dies klappte aber nicht lange und der kleine Albert landete in einem Kinderheim, was sein Erwachsenwerden prägte. Denn die Pfleger prügelten und quälten den Jungen häufig, was Albert aber nichts ausmachte. Im Verlauf gewann er immer mehr Spass an den Bestrafungen und später erregten sie ihn sogar sexuell.

Im weiteren Verlauf seines Waisendaseins probierte sich der kleine Albert im Quälen von Tieren, dessen Höhepunkt ein Vorfall mit einem Pferd war, dessen Schanz er in Benzin tränkte und entzündete. Er erkannte, dass er dem Sadomasochismus verfallen war und verspürte auch weiterhin eine grosse Lust dabei, andere zu Quälen. Er mochte es auch sich selbst Schmerzen zuzufügen und begann damit, Segelnadeln in seine verschiedenen Körperteile zu stecken.

Seine abartigen Vorlieben hat Albert nicht selbst entwickelt, sie lagen ihm sozusagen in den Genen:

Sieben Mitglieder der Familie Fish hatten psychische Krankheiten. Zwei seiner Onkel starben in psychiatrischen Anstalten, seine Mutter hörte seltsame Stimmen, einer seiner jüngeren Brüder galt als geistesschwach und starb an einem Wasserkopf, ein anderer Bruder war Alkoholiker und eine seiner Schwestern verfiel dem Wahnsinn.

Eines von Alberts grössten Vorbildern war der deutsche Serienmörder Fritz Haarmann, von dem er alles sammelte, was ihm in die Finger gelangte.

Albert hatte im Verlauf seines Lebens zwar eine Ehefrau und sechs leibliche Kinder, er konnte aber einer homosexuellen Beziehung nicht widerstehen. In dieser Homo-Beziehung lernte er viele Sachen, die sein weiteres Leben stark prägten, aber er bekam anscheinend auch Spass beim Umgang mit Frauen, da Albert insgesamt vier Ehen führte (Alles ohne Scheidung).

1910 war das Stichjahr in Alberts Leben, denn dort beging er seinen ersten Mord an einem Homosexuellen, den er in Wilmington tötete. Sein Leben sollte im weiteren Verlauf von vielen Morden geprägt sein und er wurde sogar acht mal verhaftet, was aber nie zu einer längeren Inhaftierung führte. Zum entgültigen Rendezvous hinter den schwedische Gardienen kam es dann aber, als ihm der Mord an der 10jährigen Grace Budd nachgewiesen wurde, die er 1928 entführte und tötete. Er wurde überführt, da er seiner Muter einen Brief schrieb, in dem er seine Vorliebe für Menschenfleisch anpries. Die Gesamtanzahl seiner Opfer ist bis heute unklar aber Schätzungen zu folge liegt sie zwischen sechzehn und mehreren Hundert.
1935 begann der Prozess gegen den 65jährigen Albert Fish und er wurde trotz eindeutigen Beweisen über seinen Wahnsinn zum Tode verurteilt. Man fand heraus, dass er unter folgenden Symptomen litt:

Selbstkastrierung und Kastrierung anderer, Sadismus, Masochismus, aktive und passive Flagellation, Nadelstechen, Urintrinken, Pädophilie, Kannibalismus, Exhibitionismus, Voyeurismus, Homosexualität, Koprophagie, Fetischismus und Hyperhedonie.

Am 16.1.1936 wurde das Todesurteil gegen ihn auf dem elektrischen Stuhl vollstreckt. Der erste Versuch ihn zu töten scheiterte jedoch, da Albert 27 Metallnadeln in seinem Unterleib trug, die einen kleinen Kurzschluss verursachten... Erst der zweite Versuch tötete Albert.