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"Spring
Break" steht ins Land und natürlich lassen es sich einige Jugendliche
nicht nehmen, nach Kalifornien zu fahren, um dort ordentlich mitzumischen.
So zumindest die Absicht. In Wahrheit läuft es aber etwas anders ab. Es
wird zwar losgefahren, doch nicht mit freien Gedanken, da einige Schüler
aus der Gruppe während den zwei Wochen Ferien, zu einer Strafarbeit
verdonnert wurden. Sie sollen einen Aufsatz über die Südstaaten schreiben.
Doch das rückt jetzt erst mal in weite Ferne.
Auf
der Fahrt in die Glückseeligkeit verirren sich die Jugendlichen und landen
in dem abgelegenen Kaff " Pleasant Valley", wo gerade ein Dorffest
startet, auf das sie herzlich eingeladen werden. Sie nehmen das Angebot
etwas widerwillig an und schon wenig später gesellen sich weitere Gäste zu
ihnen. Was im ersten Augenblick nach Party aussieht, soll aber alles andere
werden als das, was sie sich erhofft haben... |
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"2001
Maniacs" ist das Remake des Herschell Gordon Lewis Klassikers "Two
Thousand Maniacs!" aus dem Jahre 1964. Anders wie bei
Neuauflagen von Filmen wie zum Beispiel "Texas Chainsaw Massacre"
wurde die Story nahezu 1:1 übernommen, was sicherlich im Nachhinein ein
großes Lob für Lewis ist, der ja als Erfinder des Splatter-Genre
gilt.
Obwohl das
Geschehen nahezu das Gleiche ist, ist es Regisseur Tim
Sullivan gelungen, die Langatmigkeit, die im Original noch vorhanden war,
deutlich zu reduzieren. Zudem ist positiv festzustellen, dass kein
geringerer als Robert Englund die Rolle des Bürgermeisters
übernommen hat, was den Film eindeutig aufwertet. Er schafft es die anderen
Darsteller, die zum großen Teil eher unbekannt sind, locker an die Wand zu
spielen. Und das, obwohl seine Rolle
als fieser Bürgermeister sicher alles andere als leicht zu meistern
war.
Das Geschehen
spielt sich so ähnlich wie bei "Wrong Turn" ab und bietet nur
wenig Innovatives. Nicht alles ist unbedingt logisch, doch es entstehen kaum
langweilige Szenen. Und das, obwohl sich der Anfang hauptsächlich mit
Dialogen beschäftigt. Dies bedeutet natürlich, dass der geneigte
Betrachter etwas auf Spezialeffekte warten muss. Aber dann, wenn es soweit
ist, bekommt er das geboten, was er sich splattertechnisch erhofft hat. Die
Effekte wurden ebenfalls aus dem Original übernommen und noch mal etwas
künstlerisch aufgepeppt. Trotz der Tatsache, dass das Gezeigte über 30
Jahre alt ist, gibt es nur wenige neuzeitliche Streifen, die ansatzweise an
die Kreativität eines H.G. Lewis herankommen.
Das Drumherum
entspricht den Klischees, die über hinterwäldliche Südstaatler im Umlauf
sind. Ob es Sodomie, Spuckerei, Inzucht oder wildes Gesinge ist, alles wird
sehr humorvoll rübergebracht. Aber auch Kostüme, Kulissen und das
Verhalten der Hinterwäldler sind so, dass man sich sehr gut in den Film
reinfühlen und von der angemessenen Atmosphäre teilhaben kann.
Somit muss man zur
Feststellung kommen, dass "2001 Maniacs" ein würdiges Remake
eines Klassikers ist, der sein Original sogar noch übertrifft. Dank einer
guten Regie-Arbeit, harter Effekte und dem schauspielerischen Können von
Robert Englund ist hier ein Werk entstanden, das wohl die ganze Horror- und
Splatter-Gemeinde ansprechen dürfte.
Allerdings
gibt es auch einen Kritikpunkt, denn der
Originalsoundtrack von "Two
Thousand Maniacs!" ist viel, viel besser! Yeeeeeaaaahhhhhhhhhhhh!!!!
The south will rise again! |