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Kathy lebt in einem
Mädcheninternat und ist nicht gerade die Klassen-Coolste. Deswegen wird sie
auch ordentlich von ihren Mitschülerinnen gepeinigt. Als sich einige
Schülerinnen und ein Sportlehrer mal wieder etwas Gemeines ausdenken, kommt
es zu einem folgenschweren Autounfall. Sie liegt im Koma und es wird sogar
der Gehirntod festgestellt.
Ihr Geist ist aber
nicht verstorben. Irgendwie gelangt dieser dann in den Körper der neuen
Schülerin des Mädcheninternats. Eva hat einen ganz anderen Charakter als
Kathy und ist auch in der Männerwelt sehr beliebt. Sofort schmeißt sie
sich an den Sportlehrer ran, der für Kathys Unfall verantwortlich war.
Irgendwie wird der Lehrkörper dann von seinem eigenen Spiegelbild erwürgt,
was dann im Nachhinein nach einem Herzinfarkt aussieht.
Aber
natürlich war es Kathys Geist, der sich für ihren Gehirntod rächen
wollte. Dieser Mord war aber erst der erste Schritt zur Vergeltung. Viele
weitere sollen folgen… |
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Klingt vielleicht
lustig, ist es aber nicht. Mit etwas Abstand kann man sicherlich über die
ein oder andere unfreiwillige Komikeinlage schmunzeln, beim Betrachten von
„Aenigma“, der wahlweise auch unter dem Titel „Demonia“ in
Deutschland vertrieben wird, kommt aber nicht viel mehr als pure Langeweile
auf.
Die Geschichte ist
nicht viel mehr als ein billiger Abklatsch. "Suspiria", "Phenomena"
und "Carrie" lassen grüßen. Es gibt
irgendwie nichts, was der geneigte Betrachter nicht schon in anderen Filmen
gesehen hat. Und damit sind nicht die Fulcis gemeint, die hin und wieder ja
auch auf Gemeinsamkeiten zurückblicken. Typische Fulci-Komponenten sucht
man dagegen vergebens. Kaum Atmosphäre, kaum Splatter. Das Ganze ist quasi
kaum zu ertragen.
Dem Film ist
anzumerken, dass Fulci versucht vom Splatter weg und hin zu einem guten
Drehbuch zu kommen. Dieser Versuch ist aber mächtig in die Hose gegangen.
Das die Sache etwas ideenlos wirkt ist den wilden Ideen des Regisseurs zu
verdanken, wenn er dann mal versucht etwas Eigenständiges zu präsentieren
und nicht abkupfert. Ärzte wundern sich über „merkwürdige Kurven“ am
EKG, Schnecken überfallen Menschen. Letztere Szene ist zwar dumm, bietet
aber den Ekel-Höhepunkt des Films, und rausgelöst aus der Handlung, will
die Szene auch durchaus gefallen.
Weniger gefällt
die mangelhafte Synchronisation, die zwar irgendwie zum Streifen passt, ihn
aber noch weiter in den Sumpf des Blödsinns zieht. Ähnliches gilt für die
Charaktere, die Protagonisten im Besonderen. Dazu kommen dann noch
schauspielerische Leistungen, die stark verbesserungswürdig sind. Fulci
Himself hat einen kleinen Gastauftritt als Kommissar, die aber, wie sollte
es auch anders sein, nichts zur Sache tut.
Das
zusammenhanglose Getue, das stark an Genrekollegen erinnert, zumindest von
der Geschichte her, ist wirklich harte Kost. Harte Kost für Anhänger des
ehemaligen Ausnahmeregisseurs aus Italien. Ohne Dynamik und Rhythmik, ohne
roten Faden durch die Geschichte und ohne Höhepunkte rauscht das Ganze an
einem vorbei und ist in Nu wieder vergessen. Man ist wirklich froh, wenn der
Abspann kommt und das „Grauen“ ein Ende findet. Mehr als ein Versuch,
etwas mehr auf Story zu setzten ist der Film nicht. Und dieser Versuch ist
misslungen.
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